Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet das Stummfilm Magazin Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

stephan graf von bothmer 250 1 birgit meixnerVon Januar bis März 2019 wird der Stummfilmmusiker Stephan Graf von Bothmer insgesamt neunzehn Stummfilme in der Berliner Passionskirche live musikalisch begleiten.

Zu sehen sind unter anderem die Fritz-Lang-Werke Metropolis (D 1927) und Frau im Mond (D 1929), Friedrich Wilhelm Murnaus Gruselklassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922) und der Science-Fiction-Film Aelita (UdSSR 1924) von Jakow Protasanow.

Je nach Vorstellung wird Graf von Bothmer die Werke am Flügel, an der Orgel, mit einem Chor und dem Berliner Live-Filmmusic-Orchestra vertonen. mehr
Foto: Birgit Meixner

filmstreifen 08 250 buntVom 07. Dezember 2018 bis 09. Januar 2019 wird im Wiener Metro Kinokulturhaus die Filmreihe "Österreich: Eine Komödie – Von der Stummfilmzeit bis heute" gezeigt.

Wie schon der Volksmund sagt: Lachen ist gesund, und so unternimmt das Filmarchiv Austria zum Abschluss des Jahres 2018 eine Reise in die Geschichte der Königsdisziplin des Kinos: der Komödie. Knapp 40 Werke – vom Anbeginn der Kinematografie bis heute – geben einen Überblick darüber, wie die österreichische Filmlandschaft bereits seit über hundert Jahren ihr Publikum zum Lachen bringt.

filmstreifen 06 250Zwischen 1918 und 1933 formierte sich unter den Bedingungen der ersten deutschen Republik der Film als eine neue, siebte Kunst, die von der Bevölkerung kollektiv rezipiert wurde – im Kino. Der Aufstieg dieses modernen Massenmediums vollzog sich rasant.

Das Kino der zwanziger Jahre bot ein Experimentierfeld und prägte wie keine andere Stilepoche des deutschen Films die internationale Filmästhetik nachhaltig. Die deutsche Filmproduktion, und mit ihr Regisseure wie Friedrich Wilhelm Murnau und Fritz Lang, Schauspielerinnen wie Marlene Dietrich und Schauspieler wie Emil Jannings erlangten zu dieser Zeit Weltgeltung, die deutsche Filmindustrie galt kurzfristig als ernsthafte Konkurrenz zu Hollywood.

Die Ausstellung "Kino der Moderne – Film in der Weimarer Republik", die vom 14. Dezember 2018 bis 24. März 2019 in der Bonner Bundeskunsthalle gezeigt wird, betrachtet das originär Neue dieser siebten Kunst, indem sie Wechselwirkungen mit Literatur, Bildender Kunst, Architektur, Psychologie und gesellschaftspolitischen Entwicklungen berücksichtigt. Erlebbar werden diese Innovationen mit Inszenierungen und Medieninstallationen. Der Blick richtet sich auch auf das damalige Kinopublikum, dessen Wahrnehmung der Welt durch die neuartige Filmsprache wesentlich verändert wurde. Eine gemeinsame Ausstellung der Bundeskunsthalle, Bonn, und der Deutschen Kinemathek, Berlin.
Text: Pressemitteilung Bundeskunsthalle Bonn; Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Zunächst als jüngstes, dann als bedeutendstes Medium des 20. Jahrhunderts hat es sich das Kino immer wieder zur Aufgabe gemacht, gesellschaftliche Entwicklungen, politische Ereignisse oder einfach nur Stimmungslagen einzufangen und in Laufbilder zu verwandeln.

Zum österreichischen Republiksjubiläum im November 2018 versammelt die Retrospektive "Kinoresonanzen" im Metro Kinokulturhaus vom 15. November bis 06. Dezember 2018 Beispiele, wie diese Übersetzung ins Medium Film in den letzten 100 Jahren stattgefunden hat. Die Auswahl eint eine gewisse zeitliche Unmittelbarkeit (manchmal auch Dringlichkeit): Statt auf Geschichtsforschung oder Vergangenheitsbewältigung zu fokussieren, befinden sich FilmemacherInnen und ZuschauerInnen gleichermaßen "mittendrin" im Geschehen. Etwa im Roten Wien der 1920er- und 1930er-Jahre, als die Republik zahlreichen inneren Konflikten ausgesetzt war – und in größter Not ein "Sonnenstrahl" den Blick dafür frei machte, wie das Zusammenleben auch sein könnte. mehr
Textquelle: FIlmarchiv Austria/Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 01 250Das cinefest in Hamburg widmet sich in 2018 einem "Meister des Weimarer Kinos – Joe May und das wandernde Bild".

Begleitet wird das Festival, das vom 17. bis 25. November 2018 stattfindet, erneut von einem filmhistorischen Kongress, der vom 22. bis 24. November 2018 angesetzt ist.

Der hunderste Jahrestag der Gründung der Weimarer Republik ist für das Cinefest Anlass, Werk und Wirkung eines der bedeutendsten Filmschaffenden des Weimarer Kinos neu zu betrachten. Der in Wien geborene Regisseur und Produzent Joe May (1880–1954) kam 1911 mit einem Filmteil für die Revue "Rund um die Alster" im Neuen Operetten-Theater in Hamburg zum Kino. Später betrieb er ein eigenes Filmatelier in Berlin-Weißensee und ein Außengelände in Woltersdorf.

Er war Entdecker von Talenten (Regisseure Harry Piel und Fritz Lang, Autorin Thea von Harbou, Filmarchitekt Erich Kettelhut etc.) und Pionier zahlreicher Filmgenres wie Detektivfilm, Melodram und Rätselfilm. Vor allem wurde er durch Monumentalfilme wie den der Dreiteiler Veritas vincit (D 1918/19), die achtteilige Abenteuerserie Die Herrscherin der Welt (D 1919) und der Zweiteiler Das indische Grabmal (D 1921) bekannt. Nach Meisterwerken wie Asphalt (D 1928/29) und der Tonfilmkomödie Ihre Majestät die Liebe (D 1930) wurde er von den Nazis ins Exil gezwungen.

Neben seinen Filmen und denen seiner Frau Mia May (1884-1980) und Tochter Eva May (1902-22) stehen im Fokus von Festival und Kongress auch Werke seiner "Schüler", solche seiner internationalen Zeitgenossen sowie Pre-/Remakes.

Das Cinefest 2018 steht auch in Zusammenhang mit einem Online-Portal zur Weimarer Republik, das der Mitveranstalter Bundesarchiv mit Bildern, Plakaten und Dokumenten aus seinen Beständen aufbaut. mehr
Textquelle: Veranstalter Cinefest 2018; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Vom 01. November 2018 bis 02. Februar 2019 Berlin wird im Zeughaus Kino in Berlin die Filmreihe "Weimar International" gezeigt.

Neben populären Stummfilmen wie G. W. Papsts "Die Büchse der Pandora" (D 1029) und Ernst Lubitschs "Die Bergkatze" (D 1921) wird eine Fülle an seltener auf der großen Kinoleinwand zu sehenden Werken gezeigt.

Insgesamt vertonen 15 Musikerinnen und Musiker aus Deutschland, Italien, England, Kanada und den Niederlanden die Filme, auch das Metropolis Orchester Berlin ist dabei. Kuratiert ist "Weimar International" von Philipp Stiasny und Frederik Lang und gefördert vom Hauptstadtkulturfonds. CineGraph Babelsberg e.V. sowie die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung unterstützen ebenfalls die Filmschau. mehr

filmstreifen gelb 03 250Am 29. November 2018 wird um 20:00 Uhr im Foyer der Versicherungskammer Bayernin München-Giesing der Stummfilm Menschen am Sonntag (D 1930) gezeigt.

Das "herausragende Werk der deutschen Stummfilm-Avantgarde" (Lexikon des internationalen Films) ist ein zeitgenössisches Portrait der Metropole Berlin und ihrer jungen Bewohner Ende der 20er-Jahre. Das frühe Werk der späteren Hollywood-Regisseure Robert Siodmak, Edgar Ulmer und Billy Wilder wird live vertont von múm, "der vielleicht originellsten Band Islands" (ByteFM).

múm-Gründer Gunnar Tynes und Örvar Smárason vertonen "Menschen am Sonntag" mit einem reduzierten, elektronisch-rhythmischen Score. Eine Einführung in den Film hält der Regisseur Heiner Stadler. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Das Jahr 1918 erlebte jene tiefgreifende historische Zäsur in gesellschaftspolitischer Hinsicht, die an der damals noch nicht sehr fernen Jahrhundertwende scheinbar spurlos vorübergegangen war.

Obwohl sich das industrielle Zeitalter bereits im 19. Jahrhundert wie eine mächtige Kontinentalplatte in den Boden Europas grub und für sozial bedingte Eruptionen sorgte, schien die feudale Lebensweise führender Schichten davon kaum berührt.

Die Filmschau "Zeitenwende", die vom 10. November bis 06. Dezember 2018 im Metro Kinokulturhaus gzeigt wird, gibt sich in Form historischer Bilddokumente aus den Nachfolgestaaten auf Spurensuche nach der verlorenen Zeit, die Spielfilme spannen den Bogen von den Filmpionieren bis in die 1980er-Jahre. Gäste aus Prag, Belgrad und Skopje werden ihre historischen Filmjuwelen vorstellen. mehr
Textquelle: FIlmarchiv Austria/Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 05 250Mit einer Filmreihe würdigt das Filmmuseum München vom 13. Dezember 2018 bis 26. Februar 2019 die Gründung des Filmkonzerns Emelka am 01. Januar 1919.

Als bayerisches Gegenstück zur Berliner UFA gedacht, produzierte die Emelka (ein Akronym von Münchner Lichtspielkunst AG – MLK) bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1932 einige der interessantesten deutschen Stummfilme. Auch Wochenschauen und Kulturfilme wurden von der Firma veröffentlicht.

In der Filmschau des Münchner Filmmuseums sind unter anderem Nerven (D 1919), Opium (D 1919), Nathan der Weise (D 1922), Helena. Der Untergang Trojas (D 1924) und Ludwig der Zweite, König von Bayern (D 1930) zu sehen. Gezeigt werden die stummen Werke der Filmreihe mit live Musikbegleitung. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

zauberei 250Ergänzend zur Ausstellung Lust der Täuschung, die noch bis zum 13. Januar 2019 in der Kunsthalle München präsentiert wird, zeigt das Filmmuseum München eine Filmzusammenstellung unter dem Titel "Zauberkunst und Film".

Die Reihe, die vom 19. September bis 19. Dezember 2018 läuft, bringt dabei auch Werke des frühen Kinos (etwa von Georges Méliès und Alice Guy-Blanche) auf die Leinwand, die die Verwandschaft und gegenseitige Beeinflussung der zwei Kunst- und Unterhaltungsformen veranschaulichen. Vor einigen Filmen gibt es Einführungen, es werden Zauberkunststücke gezeigt und Fragen aus dem Publikum beantworten. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer, Faruk Hansoy

Fragen über Fragen

quiz 250 6

Bei diesem Kino-Rätsel von Stummfilm Magazin dreht sich alles rund um frostig-kalte Stummfilm-Klassiker. Zum Quiz

9. IOIC Stummfilm-Festival in Zürich

Der nächste "IOIC-Stummfilm-Marathon" findet vom 29. November bis 02. Dezember 2018 unter dem Motto "Marathon Of Life And Death" statt. mehr