termintipps pic fDerzeit viele Online-Termintipps

Aufgrund der Coronapandemie kommt es aktuell zu Absagen von Veranstaltungen und zu Schließung von Orten. Alle Angaben auf www.stummfilm-magazin.de und den dazugehörigen Social-Media-Kanälen sind wie gehabt ohne Gewähr.

Stummfilm Magazin rät, sich über die Internetseiten des Robert Koch Instituts (www.rki.de), des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de) und die BZgA-Seite www.infektionschutz.de über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu halten – in Österreich, der Schweiz und anderen Ländern auf den Websites der entsprechenden Institutionen.

regensburger stummfilmwocheDie 39. Regensburger Stummfilmwoche ist für den 10. bis 15. August 2021 terminiert.

Die Veranstaltung mit live Begleitmusik wird als Open-Air-Event im Thon-Dittmar-Palais stattfinden. Die Filmtage sind ein Projekt des Arbeitskreises Film Regensburg e.V. und gehören zu den ältesten Stummfilmveranstaltungen Deutschlands. mehr
Bild: Veranstalter

filmspule 250 1Die Betreiber des historischen Tonfilmtheaters in Münsingen wollen am 23. und 24. Juli 2021 erstmals Stummfilmtage durchführen.

Derzeit wird das Programm zusammengestellt. Im Gespräch sind "Das Phanton der Oper" (USA 1925), die Chaplin-Filme "Goldrausch" (USA 1925), "The Kid" (USA 1921) und "Lichter der Großstadt" (USA 1931) und ein Buster Keaton-Werk. Alle Filme sollen live musikalisch begleitet werden, dafür sind bislang die Musiker Frieder Gundert, Hans-Jörg Lund und Manfred Aeugle vorgesehen.

Neben den Stummfilmtagen soll es weiterhin Stummfilmabende im Tonfilmtheater geben. Falls die Corona-Pandemie es zulässt, stehen am 24. März 2021 ein Film mit "Dick & Doof", am 22. Mai 2021 Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens" (D 1922) und am 19. Juni 2021 "Der Zirkus" (USA 1928) auf dem Programm. mehr

stummfilmtage bonn 250aVom 12. bis 22. August 2021 veranstaltet der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. die 37. Internationalen Stummfilmtage.

Wie auch schon in 2020 soll das größte deutsche Stummfilmfestival dabei in hybrider Form stattfinden: live im Arkadenhof der Bonner Universität sowie digital über die Seite www.internationale-stummfilmtage.de. Die Filmauswahl wird voraussichtlich im Juni 2021 bekannt gegeben. mehr
Textquelle: Internationalen Stummfilmtage/Förderverein Filmkultur Bonn e.V.; Foto: Stummfilm Magazin

filmmuseum berlin 250Die Deutsche Kinemathek führt auf ihrem Instagram-Kanal am Montag, den 08. März 2021, um 19:00 Uhr die Online-Kuratorinnenführung "Pioniergeist, Persönlichkeit, Pragmatismus. Filmemacherinnen der ersten Stunde" durch.

In der Frühzeit des Kinos nutzten viele Frauen die Möglichkeiten der neu entstehenden Filmindustrie. Als Produzentinnen, Regisseurinnen und vor allem als Drehbuchautorinnen stehen sie für die Diversität des jungen Mediums.

Die Ausstellungsführung stellt ausgewählte Protagonistinnen vor: Die Schauspielerinnen Asta Nielsen und Fern Andra produzierten ihre eigenen Filme, die Produzentin Liddy Hegewald betrieb daneben auch Kinos und einen Filmverleih und die Drehbuchautorin Jane Bess erfand eine der ersten Detektivinnen der Filmgeschichte, während Lotte Reiniger im Jahr 1926 den wohl ersten abendfüllenden Animationsfilm realisierte. Die Künstlerin Ella Bergmann-Michel wiederum drehte sozialkritische Dokumentarfilme, und 1931 entstand mit Leontine Sagans "Mädchen in Uniform" der erste Spielfilm mit ausschließlich weiblicher Besetzung.

Die Onlineführung durch die ständige Ausstellung mit den Kurator*innen Kristina Jaspers und Annika Haupts findet anlässlich des Internationalen Frautags statt. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin

arte logo 250Auf Arte TV wird am Sonntag, den 31. Januar 2021, um 16.15 Uhr die Dokumenation Die Zwanziger – Das Jahrzehnt der Frauen (D 2020) erstmals ausgestralt. Die Sendung ist vom 31. Januar 2021 bis 21. Mai 2021 auch online in der Arte-Mediathek abrufbar.

Die Zwanziger Jahre eröffnen Künstlerinnen die Chance, aus dem Schatten der Männer zu treten. In ihren Ateliers entsteht nun eine neue, oft dezidiert weiblich geprägte Kunst. Dafür stehen die amerikanische Malerin Georgia O'Keeffe, die in Paris lebende Polin Tamara de Lempicka ebenso wie die Berliner Dadaistin Hannah Höch oder die russische Bildhauerin Wera Muchina.

Die Arte-Dokumentation stellt das Œuvre dieser so unterschiedlichen Frauen vor. Sie sucht in New York, Berlin, Moskau und Paris nach den Spuren ihres Schaffens und blickt, mit oft sehr intimen Selbstzeugnissen, auf das bewegte Leben der vier Ausnahmekünstlerinnen zurück.

filmstreifen bunt 10 250Das kostenlose Heimkino des Filmarchiv Austria bietet seit März 2020 die Möglichkeit eines breiten Zugangs zum Filmerbe Österreichs.

Das Programm wird wöchentlich aktualisiert und präsentiert Klassiker sowie rare Filmdokumente aus der Sammlung des Filmarchiv Austria. So ist vom 15. Januar bis 04. März 2021 eine Online-Retrospektive zu Willi Forst zu sehen. 1903 in Wien als Wilhelm Anton Frohs geboren, sammelt Willi Forst schon früh Bühnenerfahrung. 1927 spielt er bereits eine Hauptrolle an der Seite von Marlene Dietrich in dem Stummfilm "Café Elektric".

Ob als begnadeter Schauspieler, Sänger, Produzent oder Filmregisseur – Willi Forst hat wie kein anderer jenen Charme und Schmelz verkörpert, für den der "Wiener Film" zum Inbegriff wurde. Es sind Filme, die die Zeit um die Jahrhundertwende heraufbeschwören, leichte, komische Unterhaltungsstücke, immer mit einer gewissen Verve und besonderer Spritzigkeit inszeniert. mehr
Textquelle: Filmarchiv Austria; Foto Stummfilm Magazin

arte logo 250In der Arte-Mediathek ist ab dem 07. Januar 2021 der französische Stummfilm Die Herrin von Atlantis zu sehen.

Jacques Feyder drehte die erste Verfilmung von Pierre Benoits Abenteuerroman "L'Atlantide" im Jahr 1920. In die französischen Kinos kam das aufwändige und stimmungsvoll inszenierte Werk am 28. Mai 1921. Der fast drei Stunden lange Film wurde überwiegend im algerischen Sahara-Gebiet gedreht.

"L’Atlantide" ist bis 30. Juni 2021 in einer von Lobster Films in Zusammenarbeit mit CNC, Cinémathèque Francaise und Eye Filmmuseum im Jahr 2018 restaurierten Fassung abrufbar. Eine Musikbegleitung ist nicht vorhanden.

1932 wurde der Roman nochmals von Georg Wilhelm Pabst verfilmt, mit Brigitte Helm in der Hauptrolle und in drei Sprachfassungen: deutsch, französisch und englisch. Weitere Verfilmungen des Stoffes gibt es aus den Jahren 1948 und 1961. mehr
Bild: Arte TV

arte logo 250In der Arte-Mediathek ist bis zum 24. November 2022 die Kurzdokumentation "Metropolis: Das andere Berlin von Fritz Lang" aus der Arte-Reihe "Stadt Land Kunst" abrufbar.

Berlin erlebte in den 1920er Jahren einen Umbruch. Während die damalige Stadt der Moderne das Herzstück der europäischen Kunstszene bildete, hatte der Künstler und Filmemacher Fritz Lang eine pessimistische Sicht auf die Metropole. In "Dr. Mabuse, der Spieler", "M" und "Metropolis" kreierte er diabolische Figuren, die ein düsteres Bild der vom Ersten Weltkrieg geprägten Berliner Gesellschaft zeichneten. mehr
Textquelle und Bild: Arte TV

cinefest logo 250Vom 12. bis 21. November 2021 findet in Hamburg das "XVIII. cinefest – Internationales Festival des deutschen Film-Erbes" statt. Angeschlossen ist wie gehabt der "Filmhistorische Kongress", der dann zum 34. Mal stattfindet.

Das Festival steht in 2021 unter dem Thema "Westwärts! Osteuropäische Filmmacher in Westeuropa" (Arbeitstitel) und würdigt die vielfachen und vielfältigen Beiträge osteuropäischer Filmmacher für die Filmindustrie und Filmgeschichte in Westeuropa. Das cinefest 2021 findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv und in Kooperation mit der DEFA-Stifung statt. Teile des Filmprogramms werden anschließend in Berlin, Prag, Wiesbaden und weiteren Städten gezeigt.

Tipp: Im Herbst 2021 erscheint bei der edition text+kritik das Buch zum Filmhistorischen Kongress 2020, der parallel zum Cinefest 2020 stattfand und das damalige Festivalthema  "Kino, Krieg und Tulpen – Deutsch-Niederländische Filmbeziehungen" aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtete. mehr
Bild: cinefest

arte logo 250In der Arte-Mediathek ist bis 02. April 2021 die Dokumentation Laurel und Hardy – Die komische Liebesgeschichte von 'Dick & Doof' (D 2011) abrufbar. Eine TV-Ausstrahlung ist am Sonntag, 03. Januar 2021, um 08:55 Uhr vorgesehen.

Stan Laurel und Oliver Hardy sind das erfolgreichste und bekannteste Komikerduo der Welt und erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit. Die Comedy-Genies, in Deutschland auch bekannt als "Dick & Doof", waren aber weit mehr als das: Oliver Hardy war ein echtes Schwergewicht als Schauspieler und Stan Laurel agierte nicht nur vor der Kamera, sondern war der kreative Kopf des Duos, schrieb die Gags und führte Regie. Mit ihren genialen Komödien sind die beiden Comedians bis heute die unangefochtenen Meister des Slapstick. Die filmische Hommage dokumentiert nicht nur die Leinwandkarriere des Duos, sondern gewährt auch Einblicke in ihr Privatleben.

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