Corona-Pandemie

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beethoven 2020 250Anlässlich des Beethoven-Jahrs 2020 begleitet die Pianistin Clara Frühstück zusammen mit Samuel Schaab (Elektronik) den Stummfilm Beethoven am 05.12.2020 im Kunstverein Baden und am 12.12.2020 im Reaktor Wien.

Das österreichische Biopic aus dem Jahr 1927 ist die heute wohl bekannteste Produktion aus der Frühzeit des Kinos über den Komponisten. Unter der Regie von Hans Otto Löwenstein spielte Fritz Kortner den Musiker. Anlass für die Herstellung des Films war der damals hundertste Todestag von Beethoven: Er starb am 26. März 1827 in Wien. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

filmstreifen bunt 10 250Die im Filmpodium für das Frühjahr 2020 vorgesehene Filmreihe zu Louise Brooks wird nun im Oktober und November 2020 nachgeholt.

Dabei sind viele Filme der legendären amerikanischen Schauspielerin, die heute vor allem wegen der zwei G. W. Pabst-Produktionen "Tagebuch einer Verlorenen" (D 1929) und "Die Büchse der Pandora" (D 1929) Kultstatus besitzt, mit live Musikbegleitung zu erleben.

So wird beispielsweise am 22. Oktober "It's the Old Army Game" (USA 1926) von André Desponds (Piano) und Samuel Messerli (Percussion) vertont. Am 31. Oktober spielen Ephrem Lüchinger (Piano) und Neal Sugarman (Saxofon) zu "The Show Off" (USA 1926) und am 12. November steht "A Girl in Every Port" (USA 1928), live begleitet von Günter A. Buchwald, auf dem Programm. Mehr zur Filmreihe hier
Bild: Stummfilm Magazin

filmspuele lila 250Begleitend zur Ausstellung "Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde" im Museum Barberini zeigt das Filmmuseum Potsdam von November 2020 bis Februar 2021 unter dem Titel "Stadt, Land, Revolution" eine Auswahl von russischen und sowjetischen Stummfilmen aus den 1910er und 1920er Jahren.

Zu sehen sind unter anderem "Die Mutter" (UdSSR 1926), "Panzerkreuzer Potemkin" (UdSSR 1925) und "Der Mann mit der Kamera" (UdSSR 1929).

Bei Vorlage einer Eintrittskarte des Museums Barberini gewährt das Filmmuseum Potsdam ermäßigten Eintritt zu den Filmen der Reihe. Bei Vorlage eines Tickets der Filmvorführungen gewährt das Museum Barberini ermäßigten Eintritt in die Ausstellung "Impressionismus in Russland". mehr
Bild: Stummfilm Magazin

filmstreifen 03 250Im November und Dezember 2020 wird im Zeughauskino in Berlin die Filmreihe "Flapper, It-Girls, Funny Ladies – Lust und Lachen im amerikanischen Stummfilm der zwanziger Jahre" gezeigt

Während die männlichen Filmkomiker der Stummfilmzeit, wie etwa Charlie Chaplin, Buster Keaton und Harold Lloyd, auch heute noch hoch im Kurs stehen, sind ihre weiblichen Pedants – Mabel Normand, Marion Davies, Gloria Swanson und Clara Bow, um nur einige zu nennen – meist nur filmhistorisch bewanderten Zeitgenossen bekannt.

In der von Philipp Stiasny und Frederik Lang kuratiert und vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Filmschau können die weiblichen Comedystars dieser Ära nun wiederentdeckt werden. Zu sehen sind unter anderem die Produktion "Stage Struck" (USA 1925, Regie: Allan Dwan), "It" (USA 1927, Regie: Clarence G. Badger), "Show People" (USA 1928, Regie: King Vidor) und "The Extra Girl" (USA 1923, Regie: F. Richard Jones). Im ersten Quartal 2021 folgt eine Fortsetzung des Programms. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

filmstreifen 01 250Ab 06. September 2020 ist im Historischen Museum Bielefeld die Sonderschau Die große Illusion – Bielefelder Kinogeschichte(n) aus 125 Jahren zu sehen.

Die Ausstellung geht der Faszination "Film" nach und zeigt, was im Kino vor und hinter den Kulissen passiert – früher und bis in unsere heutigen Tage. Der Bogen wird von den kulturellen bis zu den technischen Aspekten des Mediums gespannt, wobei auch immer wieder Bezug auf die Kinogeschichte von Bielefeld genommen wird. In die Schau integrierte interaktive Elemente laden zum Mitmachen ein. Eine besondere Würdigung erhalten zwei in Bielefeld geborene Kinopioniere: der Meisterregisseur Friedrich Wilhelm Murnau und der Filmtoningenieur Joseph Masolle.

Die Schau ist die bislang größte Sonderausstellung im Historischen Museum der Stadt Bielefeld und wird von der Stiftung Tri-Ergon Filmwerk mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren getragen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 2Das Filmmuseum Potsdam lädt vom 11. September 2020 bis 22. August 2021 zur Film- und Veranstaltungsreihe "125 Jahre Kino – Vom Wintergarten zum Multiplex" und vom 11. September 2020 bis 28. März 2021 zur Foyerausstellung "Vom Biophon zum Biomarkt. 111 Jahre Kino in Potsdam" ein.

Am 01. November 1895 führten die Brüder Skladanowsky im Berliner Varieté Wintergarten "lebende Photographien" vor. Die Geburtsstunde des Kinos in Deutschland. Mit einer Film- und Veranstaltungsreihe feiert das Filmmuseum Potsdam den 125. Geburtstag des Kinos und zeigt, wie sich die Aufführungspraxis über die Dekaden verändert hat.

filmspule bunt 250 1Im Berliner Museum für Film und Fernsehen ist bis zum 01. März 2021 die Sonderausstellung Du musst Caligari werden! Das virtuelle Kabinett zu sehen.

Anlass für die Schau am Potsdamer Platz ist die Uraufführung von Das Cabinet des Dr. Caligari vor hundert Jahren. Der Film gilt als einer der bedeutensten der Kinogeschichte und als ein Schlüsselwerk des deutschen Films.

Die Produktion der Decla-Film-Gesellschaft Berlin unter Leitung der Produzenten Rudolf Meinert und Erich Pommer erzählt die Geschichte eines unheimlichen Wanderausstellers, der mithilfe seines schlafwandlerischen Gehilfen Angst und Schrecken in einem Städtchen verbreitet und dabei nicht vor Mord zurückschreckt. Ergänzt wird die Szenerie durch eine Rahmenhandlung, die die Protagonisten des Geschehens als Insassen einer Nervenheilanstalt verortet.

Zu sehen ist in der Ausstellung unter anderem das Virtual-Reality-Projekt "Der Traum des Cesare" (siehe Professionell Production). Nach verschiedenen Stationen in Europa ist die Anwendung nun im Rahmen der Berliner Sonderschau zu erleben. Arte hat in seiner Mediathek den Film zum VR-Projekt als 360-Grad-Video veröffentlicht  Einen Einblick in "Du musst Caligari werden! Das virtuelle Kabinett" gibt es auf der Videoplattform vimeo. mehr

filmspule bunt 250 1Noch bis zum 10. Januar 2021 präsentiert die Ausstellung des Filmarchiv Austria im Metro Kinokulturhaus die bald 125-jährige Geschichte der Kinos in Wien.

Originalexponate und zahlreiche Themeninseln vermitteln anschaulich die bis heute ungebrochene Faszination des Kinos der österreischischen Hauptstadt. Das Grundprinzip des Kinos: ein Projektor wirft bewegte Bilder auf die Leinwand und fesselt den Blick der Zuschauer*innen. Für die Dauer des Films sind sie im Kino und doch in einem anderen Raum – der Wirklichkeit, der Fantasie, der Emotion, der Manipulation?

Die Ausstellung erzählt die Geschichte eines magischen Raumes, den Menschen betraten, um ihn verändert zu verlassen. Das Kino eröffnet einen grenzenlosen Raum aus Wünschen, Hoffnungen und Träumen, den jede Generation und jede Stadt auf ihre Weise gestaltet.

Die Ausstellung ist auch in einer Online-Version verfügbar.

cinefest logo 250Das XVII. Internationale Festival des deutschen Film-Erbes, das vom 13. bis 22. November 2020 wieder in Hamburg stattfindet, steht in diesem Jahr unter dem Thema "Kino, Krieg und Tulpen – Deutsch-Niederländische Filmbeziehungen". Angeschlosen ist der Internationale Filmhistorische Kongress vom 18. bis 21. November 2020.

Wenn es um Fußball geht, gelten die Niederlande und Deutschland als Garanten für hochkarätige Spiele, doch filmwissenschaftlich wurden die Nachbarn bisher selten zusammen betrachtet. Dabei lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten in der Filmgeschichte, sowohl auf der Produktions-, Personal- sowie der Rezeptionsebene. Die gegenseitige Darstellung, zwischen Klischees und Realität, ist ein wichtiger Bestandteil des cinefest 2020.

filmstreifen 08 250 bunt1986 wurden im Salzbergwerk Grasleben bei Helmstedt eingelagerte Materialien des Reichsfilmarchivs entdeckt und geborgen – hauptsächlich mit Brandspuren versehene Fragmente von Filmplakaten und weitere Zeugnisse der 1920 eingeführten Filmreklamezensur im "Deutschen Reich".

Die Plakate wurden im Grafikarchiv der Deutschen Kinemathek aufwendig restauriert und digitalisiert. Eine eigene Ausstellung erzählt bis 01. März 2021 die Geschichte dieses spektakulären Fundes – von der Bedeutung des Reichsfilmarchivs über die Einfahrt in das Salzbergwerk bis hin zu 24 restaurierten Originalplakaten von insgesamt 22 Filmtiteln.

100 Jahre "Caligari"

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Eine Würdigung des Schauspielers Hans Heinrich von Twardowski anlässlich der Premiere von „Das Cabinet des Dr. Caligari“ vor hundert Jahren. Artkel lesen

Virtuelle Ausstellung

filzinger foto dif

Die Online-Ausstellung "Das Kino des Ersten Weltkriegs: Einsichten in eine transnationale Mediengeschichte" zeigt mit historischem Film- und Fotomaterial, wie Filmausschnitte, Fotografien und Plakate, ein umfassendes Bild der Filmgeschichte des Ersten Weltkriegs zeichneten. mehr

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