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filmmuseum duesseldorf 250 1In der Black Box, dem Kino des Filmmuseum Düsseldorf, ist in der monatlichen Reihe "Stummfilm + Musik" am Samstag, den 22. Oktober 2022, um 20:00 Uhr Ernst Lubitschs "Das Weib des Pharao" (D 1921) mit Livemusik von Dominik Gerhard zu erleben.

Amenes, der tyrannische Pharao Ägyptens, ist der Tochter des Königs von Äthiopien versprochen. Dieser zeigt allerdings kein Interesse an seiner versprochenen Braut und verliebt sich stattdessen in eine griechische Dienerin namens Theonis, die aus der äthiopischen Sklaverei geflohen ist. Daraufhin erklärt der König von Äthiopien Ägypten den Krieg. Bevor er in den Kampf zieht, lässt Amenes seine Geliebte Theonis einmauern, da sie geschworen hat, ausschließlich ihrem Geliebten Ramphis treu zu sein...

"Das Weib des Pharao" war Ernst Lubitsch vorletzte Großproduktion, die er in Deutschland drehte. Lubitsch ging bald darauf nach Hollywood. Das im Süden Berlins gedrehte Epos feierte am 19. Februar 1922 seine Weltpremiere in New York. Lubitsch stellt mit diesem Werk seine Regiekunst in ganz großem Stil unter Beweis: Ein von exzellenten Darsteller*innen – darunter Emil Jannings, Paul Wegener, Harry Liedtke, Albert Bassermann, Dagny Servaes und Lyda Salmonova – getragenes Melodram, von einer beklemmenden Atmosphäre bestimmt und durch seine atemberaubenden Innendekors meisterhaft in Szene gesetzt. Die Liebesszenen geben dem Film zudem komödiantische Momente.

Lange Zeit war "Das Weib des Pharao" nur in gekürzten Schwarzweiß-Kopien zu sehen, bis er in einer großen Restaurierungsaktion, initiiert durch das Bundesarchiv-Filmarchiv und das Filmmuseum München, von der auf Filmbearbeitungen spezialisierten Firma Alpha-Omega digital restauriert wurde. Grundlage waren zwei viragierte Nitrokopien aus dem russischen Staatsarchiv Gosfilmofond und dem George Eastman House, USA.

Dominik Gerhard begleitet an der Welte-Kinoorgel. Die Aufführung findet in Kooperation mit dem 17. IDO-Festival, dem Internationalen Düsseldorfer Orgelfestival, und Stummfilm Magazin statt und wird von der Firma Alpha-Omega unterstützt.

Weitere Filme in der Düsseldorfer Reihe "Stummfilm + Musik" bis Ende 2022: Am 19. und 20. November steht der Fritz Lang-Zweiteiler "Dr. Mabuse, der Spieler" (D 1922) auf dem Programm und am 17. Dezember ist Werner Hochbaums Arbeiterfilm "Brüder" (D 1929) zu sehen. mehr

Lesetipp: Autor Arndt Pawelczik würdigt für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik "Das Weib des Pharao". Hier geht es zur Filmbesprechung.
Textquelle: Filmmuseum Düsseldorf; Foto: Stummfilm Magazin

filmspule bunt 250 1"Stummfilm-Revolutionen" heißt eine Filmreihe, die die Stadt Halle (Saale) 2019 gemeinsam mit dem Puschkino ins Leben gerufen hat und auch in 2022 fortführt.

Kurator Thomas Jeschner hat sich bei der aktuellen Filmauswahl an dem Motto des diesjährigen Kulturellen Themenjahres "Macht der Emotionen" von Halle orientiert und hält zu jedem Film eine Einführung. 

"Das Kino der Moderne und die Stummfilmära waren eine hochinnovative Zeit mit dramaturgisch und filmtechnisch hochinteressanten Filmen, die der Sachlichkeit, dem Realismus, dem Surrealismus oder dem Expressionismus zuzuordnen sind. Aber in erster Linie sind es Filmkunstwerke, die auch heute noch faszinieren", so die Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt, Jane Unger.

Die Filmreihe startet am Mittwoch, den 05. Oktober 2022, um 19:00 Uhr im Puschkino unter dem Motto "Bergfilm" mit Ausschnitten aus Klassikern des deutschen Bergfilms des Regisseurs Arnold Franck: "Der heilige Berg" (D 1926), "Die weiße Hölle vom Piz Palü" (D 1929) und "Stürme über dem Mont Blanc" (D 1931). Freunde*innen der Alpinistik finden Vergnügen an historischen Klettertechniken und Ausrüstung, Filmfreund*innen an den dramatisch inszenierten Aufnahmen. Live zum Leinwandgeschehen spielen Simon, Nolan und Brian Quinn. Im Anschluss findet in Zusammenarbeit mit "ÖTZI - Outdoor Equipment+" ein Gespräch über Klettern gestern und heute statt.

Am Dienstag, den 25. Oktober 2022, um 19:00 Uhr ist dann die amüsant-groteske Komödie "Die Austernprinzessin" (D 1919) von Ernst Lubitsch zu sehen. Der 1929 erschienene Großstadtfilm "Asphalt" von Joe May, der am Montag, den 14. November 2022, um 19:00 Uhr gezeigt wird, gilt als Meisterwerk des Deutschen Realismus. mehr
Textquelle: Presse Stadt Halle (Saale); Foto: Stummfilm Magazin

babylon kino 250Das Berliner Babylon Kino lädt am Sonntag, den 20. November 2022, um 16:00 Uhr zu einer Gala anlässlich der Uraufführung von Fritz Langs "Dr. Mabuse, der Spieler" vor hundert Jahren ein.

Gespielt wird eine Neukomposition von Mark Scheibe mit dem Babylon Orchester Berlin und der Sängerin Friederike Harmse. Gesamtdauer der Veranstaltung inklusive Pause ist ca 4 1/2 Stunden. Im Eintrittspreis von 33,- Euro sind Schaumwein und ein Austern-Snack enthalten. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 08 250 buntIm Besucherzentrum Bernau bei Berlin werden im Herbst 2022 Klasssiker des Stummfilms gezeigt.

Am 01. Oktober 2022 sind Teil 3 und 4 der Kulturfilmreihe "Wie wohnen wir gesund und wirtschaftlich?" (D 1926-1928) zu sehen. Im Anschluss wird Michael Siebenbrodt den Vortrag "Wohnen. Arbeiten. Leben – Soziale Wohnprojekte der Moderne (UNESCO-Welterbestätten)" halten.

Am 14. Oktober 2022 folgen dann Charlie Chaplins "Moderne Zeiten" (USA 1936), am 18. Oktober 2022 Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" (D 1922), am 04. November 2022 Walter Ruttmanns "Berlin – Die Sinfonie der Großstadt" (D 1927) und am 18. November Fritz Langs "Metropolis" (D 1927). Alle vier Teile der Dokumentarfilmreihe "Wie wohnen wir gesund und wirtschaftlich?" (D 1926-1928) werden dann am 02. Dezember gezeigt. Mehr Infos über die Vorführungen und das Besucherzentrum Bernau, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbe Bauhaus ist, gibt es hier.
Foto: Stummfilm Magazin

arte logo 250In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2022 wird um 00.40 Uhr auf ARTE "Das Geld" (F 1928) ausgestrahlt. In der ARTE-Mediathek ist der Stummfilm vom 23. Oktober 2022 bis 20. Januar 2023 abrufbar.

Regisseur L'Herbier macht die Sozialkritik zum Thema seines universellen Films und zeigt, welch zerstörerische Wirkung Geld auf Menschen haben kann. Nicolas Saccard und Alphonse Gunderman sind konkurrierende Pariser Bankkaufleute. Als Saccard vor dem finanziellen Ruin steht, herbeigeführt durch seinen Widersacher, sieht er eine Gelegenheit, sich und die Bank vor dem Scheitern zu retten: Er finanziert den Transatlantikflug von Jacques Hamelin, einem Flugpionier, um mit dessen Hilfe ein Geschäftsprojekt in Französisch-Guayana aufzubauen. Was ihn nicht davon abhält, in Hamelins Abwesenheit dessen Frau Line zu verführen. Als das Gerücht kursiert, Hamelin wäre abgestürzt, nutzt Saccard die falschen Berichte, um den Börsenkurs von dessen Firma zu manipulieren. Der Pilot, der unterdessen in Guayana weilt, leidet unter seiner schwindenden Sehkraft und ist nicht in der Lage, dem Betrug auf die Schliche zu kommen. Gunderman missbilligt Saccards Methoden und hat heimlich Anteile an dessen Bank als Waffe gegen ihn gekauft. Unterstützt wird er von der Baronin Sandorf, einer ehemaligen Geliebten Saccards, die in dessen Bank spioniert. Line duldet allmählich Saccards Annäherungsversuche, doch als sie von seinen Machenschaften erfährt, bringt sie ihn vor Gericht. Saccard landet zwar im Gefängnis, vergeudet aber keine Zeit, einen neuen Finanzcoup zu planen ...

Als Marcel L'Herbier "Das Geld" 1928 der Presse vorstellte, betrug die Laufzeit des Films rund 200 Minuten. Doch sein Verhältnis zum Produzenten hatte sich gegen Ende der Postproduktion zunehmend verschlechtert und bei der der nächsten Vorstellung musste L'Herbier feststellen, dass sein Film um mindestens eine halbe Stunde gekürzt worden war. Gleichwohl wurde "Das Geld" besonders in Deutschland zu einem Leinwanderfolg. Orson Welles zählte den Film neben "Panzerkreuzer Potemkin" zu den "großen Meisterwerken der Stummfilmzeit". mehr
Textquelle und Bild: ARTE G.E.I.E.

gruener vorhang 250Das Gramm Art Project mit Julian Gramm an der Gitarre und Thomas Bugert am Kontrabass kombiniert bei seinen Stummfilmkonzerten, die sie seit 2017 duchgeführen, historische Kinofilme mit moderner, jazzig-avantgardistischer Klanggestaltung.

Gleichermaßen Liebhaber des klassischen Lichtspiels als auch Jazzfans kommen hier auf ihre Kosten. Auf Grund des Wechsels zwischen eigens komponierter Filmmusik und improvisierten Szenen bleiben die Vorführungen auch bei mehrmaligem Betrachten stets fesselnd und abwechslungsreich. Bis Ende 2022 sind folgende Konzerttermine des Gramm Art Project angesetzt:

• „Die Bergkatze“ (D 1921) am 04.11.2022 in Heidelberg
• „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ (D 1922) am 20.10.2022 in Marburg, am 12.11.2022 in Wiesloch, am 23.11.2022 in Frankfurt am Main, am 03.12.2022 in Westhofen und am 04.12.2022 in Echternach
• „Tabu“ (USA 1931) am 18.11.2022 in Tübingen, am 20.11.2022 in Karlsruhe und am 02.12.2022 Heidelberg
• "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" (D 1926) am 04.12.2022 in Echternach

Mehr Informationen zum Gramm Art Project und den oben genannten Terminen findet man unter www.grammartproject.com.
Foto: Stummfilm Magazin

arte logo 250Noch bis 18. Oktober 2022 ist der Arbeiterfilm "Brüder" mit einer neuen Musik von Alain Schmidinger in der ARTE-Mediathek abrufbar.

Der Stummfilm über den Hamburger Hafenarbeiterstreik 1896/97 entstand im Auftrag der Gewerkschaft der Hamburger Hafenarbeiter. Am historischen Beispiel des niedergeschlagenen Streiks schildert Hochbaums Film, wie wichtig Solidarität zwischen den Lohnarbeitern ist, und exemplifiziert das am Schicksal von zwei Brüdern.

Der Film wurde Anfang 1929 innerhalb von zwei Monaten abgedreht. Hochbaum arbeitete mit Laiendarstellern, die er sich im Hamburger Hafen unter den Schauerleuten und anderen Berufsgruppen suchte. Sogar Teilnehmer am Streik von 1896/97 sollen dabei gewesen sein, nur die Hauptrolle wurde mit einem arbeitslosen Schauspieler besetzt. Der Authentizität der Darsteller entsprechen die hochinteressanten Dokumentaraufnahmen vom Hamburger Hafen Ende der 1920er Jahre, die zwischen die Streikchronik geschnitten sind; sie machen den besonderen cineastischen Wert des Films aus. Stilistisch orientiert sich "Brüder" an den sowjetrussischen Filmen, deren Montagetechnik Hochbaum übernimmt. Er verzichtet auf individuelle Rollennamen, sondern arbeitet mit starken Typisierungen und harten Konturen. Wie der Vorspann erläutert, versteht sich "Brüder" als Versuch, "mit einfachen Mitteln einen deutschen proletarischen Film zu schaffen. Die Darsteller sind Hafenarbeiter und Arbeiterfrauen, Kinder und andere Menschen aus dem Volke."

Produziert wurde der Film von Werner Hochbaum selbst. Rechtzeitig zum "Kampftag der Arbeiterklasse" am 01. Mai war der Film fertig. Finanziert wurde er vom Deutschen Verkehrsbund, der Gewerkschaft, in der die Mehrheit der Hamburger Hafenarbeiter organisiert war. Auch die SPD unterstützte den Film mit ihrem Film- und Lichtbilddienst, der ihn in den Verleih nahm. Die Uraufführung von "Brüder" fand am 28. April 1929 in der Schauburg am Millerntor statt, die restaurierte Fassung mit einer neuen Musik von Alain Schmidinger erlebte am 13. Februar 2022 ihre Premiere im Rahmen der Berlinale Classics. mehr
Textquelle und Bild: ARTE G.E.I.E.

filmmuseum potsdam logo 250Vom 21. Oktober 2022 bis 16. April 2023 findet im Filmmuseum Potsdam die Präsentation "Ich sehe was, was Du nicht siehst – Aus der Sammlung Werner Nekes" gezeigt. Ergänzt wird die Schau durch eine Vermittlungswerkstatt.

Die Sammlung Werner Nekes ist in ihrer Vielfalt so einzigartig wie herausragend. 25.000 Objekte lassen die Geschichte der optischen Phänomene und Künste lebendig werden. Sie dokumentieren darüber hinaus frühe Formen des visuellen Geschichtenerzählens auf verschiedenen Kontinenten. Der Experimentalfilmer und Künstler Werner Nekes (1944 – 2017) sammelte seit den 1960er Jahren und ließ sich von den historischen Apparaten inspirieren.

Dank der gemeinsamen Anstrengungen von drei Institutionen und acht Förderern konnte die Sammlung 2020 von der Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln, dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main und dem Filmmuseum Potsdam, als In-Institut der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, erworben werden.

Das Filmmuseum Potsdam präsentiert nun erstmalig 14 wertvolle Objekte der Sammlung, die mit Hilfe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse den Weg nach Potsdam gefunden haben. Darunter Camera Obscura, Laterna Magica, Guckkasten, Rollpanorama, Wundertrommel, Riesen-Kaleidoskop, Anamorphose und mehr. Die Originale aus der Zeit seit dem 18. Jahrhundert zeugen von einer großen Handwerkskunst und vom damaligen Erfindungsreichtum, mit Tricks und Täuschungen das Auge zu verblüffen, lange bevor es das Kino und die neuen Medien gab.

Das Filmmuseum Potsdam möchte den Besuchenden die Möglichkeit eröffnen, selbst mit den optischen Spielzeugen und Apparaten zu experimentieren und sie auszuprobieren. Dazu stehen viele Repliken und Vermittlungsstationen bereit, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen einladen, sich zu amüsieren, physikalische Zusammenhänge zu erschließen oder selbst Bilder und Effekte herzustellen. In Anlehnung an Laterna Magica-Vorstellungen des 18. Jahrhunderts können die Besuchenden beispielsweise selbst historisch nachempfundene Bilder projizieren und zu passender Musik Geschichten vorlesen. mehr

Während der gesamten Laufzeit bietet das Filmmuseum Potsdam zahlreiche Vermittlungsangebote für verschiedene Altersgruppen, Schulen, Kitas und Familien an. mehr (PDF)
Textquelle: Filmmuseum Potsdam, Foto: Stummfilm Magazin

nos 100 2 250Das Kino im Burg Theater feiert 2022 sein 111-jähriges Bestehen.

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms wird am Freitag, den 28. Oktober 2022, um 20:00 Uhr "Nosferatu" mit live Musikbeleitung von Jonas Wilfert gezeigt. Das Lichtspielhaus in 39288 Burg (nähe Magdeburg) ist Deutschlands ältester bis heute durchgängig betriebener Kinobau.

Friedrich Wilhelm Murnaus Horrorfilm hatte am 04. März 1922 im Marmorsaal des Zoologischen Garten Berlin seine Uraufführung. Der Vampirfilm zählt zu den großen Klassikern des Weimarer Kinos. Die Darstellung von Max Schreck als grotesk-dämonischer Vampir ist eine Ikone des Horrorfilms und vielzitiert in der Populärkultur. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

nos 100 3 250Am 12. November 2022 vertont das Gramm Art Project "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens" jazzig modern im Palatin Kulturzentrum in Wiesloch.

Friedrich Wilhelm Murnaus Horrorfilm hatte am 04. März 1922 im Marmorsaal des Zoologischen Garten Berlin seine Uraufführung. Der Vampirfilm zählt zu den großen Klassikern des Weimarer Kinos. Die Darstellung von Max Schreck als grotesk-dämonischer Vampir ist eine Ikone des Horrorfilms und vielzitiert in der Populärkultur.

Das Gramm Art Project sind Julian Gramm an der Gitarre und Thomas Bugert am Kontrabass. Weitere Infos zur Vorstellung unter: www.palatin.de/kunst-kultur
Foto: Stummfilm Magazin

dgs filmplakat web neu 250Ein Leben ohne Kino ist möglich, aber sinnlos. Getreu dieser Devise sind Erika und Ulrich Gregor seit 1957 überall auf der Welt unterwegs gewesen, um ungewöhnliche Filme zu finden und nach Berlin zu holen.

In einer assoziativen Montage verbinden sich Filmgeschichte, bundesdeutsche und Berliner Zeitgeschichte mit dem heutigen Leben der Gregors, flankiert von den Aussagen vieler Wegbegleiter. Filmemacher und Filmemacherinnen wie Helke Sander, Jutta Brückner, Wim Wenders, Jim Jarmusch, Rosa von Praunheim, Doris Dörrie, Michael Verhoeven, Edgar Reitz, Alexander Kluge, Gerd Conradt und Volker Schlöndorff erzählen von dem Einfluss, den die Gregors auf sie persönlich hatten und zeichnen so ein lebhaftes Bild der Filmkultur von den 60er- und 70er-Jahren, dem Neuen Deutschen Film bis hin zu internationalen Independent Klassikern.

Trailer auf YouTube

Mit Archivmaterial und Filmausschnitten aus 40 Filmen wie "The Chelsea Girls von Andy Warhol", "Das Mädchen aus der Streichholzfabrik" von Aki Kaurismäki, "Shoah" von Claude Lanzmann, "Rote Sonne" von Rudolf Thome oder "Hungerjahre" von Jutta Brückner spannt der Film einen weiten Bogen, dessen Zentrum Erika und Ulrich Gregor bilden. Mit ihnen unternehmen wir eine Reise durch 70 Jahre Filmgeschichte und erhalten Einblicke in den Alltag dieses bedeutenden Filmpaares, das seit mehr als 60 Jahren verheiratet ist und immer noch jeden Tag zusammenarbeitet – getreu dem Motto von Bertolt Brecht: "Wer noch lebt, sage nicht niemals". "Komm mit mir in das Cinema – Die Gregors" von Alice Agneskirchner hatte seine Weltpremiere beim Berlinale Forum 2022 und kommt am 01. September 2022 in die deutschen Kinos.
Textquelle und Bild: RFF – Real Fiction Filmverleih

stummfilmfestiva karlsruhe logoDie Organisator*innen des "Stummfilmfestival Karlsruhe" haben auf Facebook erste Infos zum kommenden Festival veröffentlicht.

So ist die Jubiläumsausgabe, das Festival wird dann zum zwanzigten Mal veranstaltet, vom 07. bis 11. Februar 2023 angesetzt. Am Sonntag, den 12. Februar 2022, soll es ergänzend ein Kinderprogramm geben.

Der inhaltiche Schwerpunkt der Veranstaltung wird demnächst bekanntgegeben. "Unser Publikum kann sich schon jetzt auf ein Programm mit vielen Höhepunkten, insbesondere mit mehreren Filmkonzerten, freuen!", heißt es auf Facebook. mehr
Bild: Stummfilmfestival Karlsruhe

Berlin

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Vom 14. Oktober bis 06. November 2022 lädt das Berliner Arsenal Kino dazu ein, die lange vergessene Filmdiva Ellen Richter mit ihren Actionfilmen, Krimis und Komödien zu entdecken. mehr

Stummfilm im TV

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Die Finanzierung des Gemeinschaftssenders ARTE muss erhalten bleiben. mehr