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filmspule bunt 250 1Im Berliner Museum für Film und Fernsehen ist ab dem 18. Juni 2020 wieder die Ausstellung "Du musst Caligari werden! Das virtuelle Kabinett"  geöffnet. Aufgrund der Corona-Krise war die Schau einige Zeit nicht zu besichtigen. Sie läuft bis zum 02. November 2020.

Anlass für die Sonderausstellung ist die Uraufführung von Das Cabinet des Dr. Caligari vor hundert Jahren. Der Film gilt als einer der bedeutensten der Kinogeschichte und als ein Schlüsselwerk des deutschen Films.

Die Produktion der Decla-Film-Gesellschaft Berlin unter Leitung der Produzenten Rudolf Meinert und Erich Pommer erzählt die Geschichte eines unheimlichen Wanderausstellers, der mithilfe seines schlafwandlerischen Gehilfen Angst und Schrecken in einem Städtchen verbreitet und dabei nicht vor Mord zurückschreckt. Ergänzt wird die Szenerie durch eine Rahmenhandlung, die die Protagonisten des Geschehens als Insassen einer Nervenheilanstalt verortet.

Zu sehen ist in der Ausstellung unter anderem das Virtual-Reality-Projekt "Der Traum des Cesare" (siehe Professionell Production). Nach verschiedenen Stationen in Europa ist der 360-Grad-Film nun im Rahmen der Berliner Sonderausstellung zu erleben. Einen Einblick in die Schau der Deutschen Kinemathek gibt es auf der Videoplattform vimeo. Arte hat in seiner Mediathek einen Film zum VR-Projekt veröffentlicht. mehr

filmstreifen bunt15 250Der Schweizer Bundesrat hat am 27. Mai entschieden, dass Kinos ab dem 06. Juni 2020 wieder den Betrieb aufnehmen können, unter Einhaltung der gebotenen Schutzmassnahmen.

Auch im Filmpodium in der Nüschelerstrasse 11 in 8001 Zürich, das am 11. Juni 2020 seine Tore wieder öffnet, gelten nun die mittlerweile gewohnten Abstandsregeln und Hygienevorkehrungen, um die Besucher*innen und Mitarbeitenden zu schützen. Die 263 unnummerierten Plätze bieten genügend Freiraum, sodass man sitzen kann, wo man sich wohl fühlt und rundherum wenigstens einen Sitz Abstand von den nächsten Zuschauergruppen hat; nur Personen, die im gleichen Haushalt wohnen, dürfen auch im Kino beisammensitzen.

Die Lounge bleibt vorerst geschlossen; längeres Verweilen im Foyer und an der Bar ist bis auf Weiteres nicht angesagt. Die Besucher*innen werden gebeten, die besonderen Anfangszeiten zu beachten. Diese erlauben, längere Pausen zwischen den Vorstellungen zu machen; die neuen Abläufe beim Ticketverkauf, Einlass etc. benötigen mehr Zeit. Das detaillierte Schutzkonzept finden man auf der Filmpodium-Website. mehr
Textquelle: Filmpodium; Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 2Wien wie noch nie – eine Stadt im Ausnahmezustand. Nach dem Corona-Lockdown, der bitteren kulturellen Durststrecke, der wochenlangen Kinoschließung feiert das Filmarchiv Austria die Rückkehr der bewegten Bilder in den öffentlichen Stadtraum – und verbindet dabei die Vergangenheit mit der Zukunft des Kinos.

"Wien wie noch nie" lautet der programmatische Titel für das diesjähriges Sommerkino des Filrmarchiv Austria vom  09. Juli bis 16. August 2020. Konsequent analog, in wunderbaren 35mm-Kopien aus dem eigenen Haus präsentiert die Filmerbeeinrichtung außergewöhnliche Stadtfilme aus 100 Jahren – Open Air am Augartenspitz und im Metro Kinokulturhaus.

Digital werden ergänzende und vertiefende Begleitprogramme in dessen seit März 2020 erfolgreich etablierten Heimkino gezeigt. "Wien wie noch nie" setzt auf den fruchtbaren Dialog zwischen analog und digital, zwischen auratischem Kinoerlebnis und weltweiter Vermittlung. Kino, das auf mächtigen Traditions-Fundamenten ruhend neugierig in die Zukunft blickt. Das Programm des Sommerkinos "Wien wie noch nie" wird Anfang Juni 2020 veröffentlicht. mehr
Textquelle: Filmarchiv Austria; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

onlineschau sommerfrische filmarchiv austria 250Vom 05. Juni bis 09. Juli 2020 zeigt das Filmarchiv Austria auf seiner Webseite die Onlineausstellung "Kino auf Sommerfrische".

Die Sommerfrische ist die vielleicht schönste Projektionsfläche für alles, was "Urlaub wie früher" meint. Das Heimkinoprogramm des Filmarchiv Austria zeigt, wie sie wirklich war, die "gute alte" Sommerfrische.

Seit Beginn des Kinos eroberten Kameras die schönen Landschaften und produzierten Bilder einer begehrenswerten Welt jenseits des Alltags. Dass sich ganze Regionen in touristische Sehnsuchtsräume verwandelten, das hatte auch ursächlich mit dem neuen Medium Film zutun.

Die historischen Originalaufnahmen aus dem Filmarchiv Austria zeugen von der Freude großer und kleiner Weltentdeckungen im eigenen Land und repräsentieren überdies eine kleine Kulturgeschichte des Reisens im 20. Jahrhundert.

Die Retrospektive "Kino auf Sommerfrische" umfasst vier Schwerpunkte, die jeweils auf einem Kanal im digitalen Heimkino präsentiert werden. Das Programm der vier Kanäle wird wöchentlich gewechselt. Kuratiert wurde die Onlineschau von Susanne Rocca und Ernst Kieninger. Zur Internetseite des Filmarchiv Austria
Textquelle und Bilder: Filmarchiv Austria

cinefest logo 250Das XVII. Internationale Festival des deutschen Film-Erbes, das vom 13. bis 22. November 2020 wieder in Hamburg stattfindet, steht in diesem Jahr unter dem Thema "Kino, Krieg und Tulpen – Deutsch-Niederländische Filmbeziehungen". Angeschlosen ist der Internationale Filmhistorische Kongress vom 18. bis 21. November 2020.

Wenn es um Fußball geht, gelten die Niederlande und Deutschland als Garanten für hochkarätige Spiele, doch filmwissenschaftlich wurden die Nachbarn bisher selten zusammen betrachtet. Dabei lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten in der Filmgeschichte, sowohl auf der Produktions-, Personal- sowie der Rezeptionsebene. Die gegenseitige Darstellung, zwischen Klischees und Realität, ist ein wichtiger Bestandteil des cinefest 2020.

filmmuseum berlin 250Ab dem 14. Mai 2020 heißt die Deutschen Kinemathek wieder alle Besucher*innen herzlich willkommen.

Die Einrichtung am Potsdamer Platz in Berlin lädt zu einem Rundgang durch 120 Jahren Filmgeschichte ein. In einem Spiegelsaal gibt es zudem eine Reise durch die deutsch-deutsche Fernsehvergangenheit – und das bei freiem Eintritt bis einschließlich 14. Juni 2020. Es gelten allerdings bis auf Weiteres eingeschränkte Öffnungszeiten. Die Sonderausstellungen werden ab Mitte Juni 2020 wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.

Der Deutschen Kinemathek ist die Gesundheit aller seiner Gäste und Mitarbeiter*innen wichtig: Die Einrichtung hat daher Vorkehrungen aufgrund der Covid-19-Pandemie getroffen und nach offiziellen Vorgaben ein Hygienekonzept entwickelt. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Das Filmmuseum Potsdam wird in einem ersten Schritt die ständige Ausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“ am 14. Mai wieder eröffnen.

Das Museum wird zunächst donnerstags bis sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr in jeweils einstündigen Zeitfenstern (11:00 – 12:00 Uhr, 12:30 – 13:30 Uhr, 14:00 – 15:00 Uhr, 15:30 – 16:30 Uhr, 17:00 – 18:00 Uhr) zu besuchen sein. Es wird um Anmeldung unter ticket (at) filmmuseum-potsdam.de oder Telefon 0331-2718112 gebeten. Bei Unterschreitung der max. zulässigen Besucherzahl von 20 Personen je Zeitfenster wird Laufpublikum eingelassen. Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen. Während des Museumsbesuchs sind die gängigen Abstandsgebote sowie Hygienevorgaben zu beachten.

In einer zweiten Phase wird dann die Familienausstellung „Mit dem Sandmann auf Zeitreise“ zeitnah wieder öffnen. Zur Gewährleistung der Sicherheit erfolgt derzeit eine technische Anpassung. Als besondere Überraschung wird dann der „Geburtstagsraum“ in der Ausstellung im neuen Antlitz erscheinen. Die verschobene Eröffnung der Foyerausstellung "Vom Biophon zum Biomarkt. 111 Jahre Kino in Potsdam" ist für den Monat September 2020 geplant. Die Wiedereröffnung des Kinos richtet sich nach den aktuellen Bestimmungen im Land Brandenburg. Ein konkreter Termin kann leider noch nicht benannt werden.

Auf seiner Website informiert das Museum über den aktuellen Stand der Dinge. Zusätzlich werden dort in Kürze virtuelle Rundgänge durch das Museum und die Sammlungen abrufbar sein. mehr
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

dff 250Nach beinahe achtwöchiger Schließung aufgrund der Covid-19-Pandemie öffnet das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt/Main am Donnerstag, den 07. Mai 2020, wieder seine Ausstellungen. Das Kino des DFF bleibt vorerst noch geschlossen. 

Unter Einhaltung der empfohlenen Abstands- und Hygieneregeln können die Besucher*innen dann wieder die beiden Teile der Dauerausstellung, "Filmisches Sehen" und "Filmisches Erzählen", erkunden. Allerdings mit Einschränkungen, da interaktive Stationen geschlossen bleiben müssen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Verlängert bis Ende Juni 2020 ist die Sonderausstellung "Maximillian Schell", in der zwei interaktive Stationen weiterhin von jenen Besucher*innen genutzt werden können, die ein eigenes Smartphone und Kopfhörer mitbringen. Mittels QR-Code können die Inhalte dann aktiviert werden.

filmstreifen 02 250Im Wiener Metro Kinokulturhaus ist ab 01. Juni 2020 die Ausstellung "Kino Welt Wien" wieder geöffnet.

Aufgrund der Coronakrise ist das Haus bis 31. Mai 2020 geschlossen. Bis zur Wiedereröffnung kann "Kino Welt Wien" weiterhin als digitaler Ausstellungsrundgang angeschaut werden. mehr

Zudem öffnet ab 01. Juni 2020 auch wieder die im Metro Kinokulturhaus beheimatete Filmbuchhandlung Satyr Filmwelt ihre Pforten. Die neuen Öffnungszeiten sind montags bis samstags von 14:00 bis 19:00 Uhr. Zudem besteht immer die Möglichkeit, Bücher, DVDs, Vinyl- und Poster-Raritäten online zu bestellen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

fb leuchtreklame 250

Die Corona-Krise ist eine Herausforderung für uns alle, privat wie beruflich. Und manchen lässt die derzeit notwendige körperliche Distanz, um die Infektionsketten zu stoppen, zu Hause die "Decke auf den Kopf fallen".

Damit es erst gar nicht so weit kommt, haben wir von der Stummfilm Magazin-Redaktion einige interessante Websites zusammengestellt, die die Herzen von Stummfilmfreund*innen hoffentlich höher schlagen lassen. Gute Unterhaltung! mehr

Virtuelle Ausstellung

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Die Online-Ausstellung "Das Kino des Ersten Weltkriegs: Einsichten in eine transnationale Mediengeschichte" zeigt mit historischem Film- und Fotomaterial, wie Filmausschnitte, Fotografien und Plakate, ein umfassendes Bild der Filmgeschichte des Ersten Weltkriegs zeichneten. mehr

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