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Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es aktuell zu Absagen von Veranstaltungen und zu Besuchseinschränkungen und Schließung von Veranstaltungsorten und Kultureinrichtungen. Alle Angaben auf www.stummfilm-magazin.de und den dazugehörigen Social-Media-Kanälen sind wie gehabt ohne Gewähr.

Stummfilm Magazin rät, sich über die Internetseiten des Robert Koch Instituts (www.rki.de), des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de) und die BZgA-Seite www.infektionschutz.de über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu halten – in Österreich, der Schweiz und anderen Ländern auf den Websites der entsprechenden Institutionen.

murnau filmtheater 250Im Rahmen des Festjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ präsentiert die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung eine Reihe von Werken aus dem Weimarer Kino – von der Stummfilmzeit bis zu den ersten Tonfilmproduktionen Anfang der 1930er Jahre und dem Übergang zur NS-Herrschaft.

Dazu zählen so unterschiedliche Titel wie der expressionistische Psychothriller ""Das Cabinet des Dr. Caligari" (1919), die legendäre Tonfilmoperette "Der Kongress tanzt" (1930) und die Crossdressing-Komödie "Viktor und Viktoria" (1933). Die Murnau-Stiftung möchte anlässlich des Festjahres mit dieser Filmreihe dazu beitragen, die künstlerische Leistung jüdischer Filmschaffender wieder sichtbar zu machen.

Die Filme werden von Juli bis Dezember 2021 im Murnau-Filmtheater präsentiert und von fachkundigen Referent*innen eingeführt. Die Veranstaltungsreihe findet statt in Kooperation mit dem Verein 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V. und der jüdischen Gemeinde Wiesbaden. Im Juli 2021 sind unter anderem die Stummfilme "Der Geiger von Florenz" (1926) und "Varieté" (1925) mit live Musikbegleitung zu sehen. mehr
Foto.Stummfilm Magazin

logo dff Cinegraph Babelsberg e.V. startet mit den aktuellen Coronalockerungen wieder seine Filmreihe "Wiederentdeckt" im Berliner Zeughauskino.

Am Freitag, den 02. Juli 2021, ist um 18:00 Uhr Erwin Barons "Der falsche Prinz" (D 1922) zu sehen, eine Produktion der Ufa-Kulturabteilung nach dem gleichnamigen Kunstmärchens von Wilhelm Hauff. Von dem Film haben sich nur zwei der drei Akte erhalten, die Handlung des zweiten Akt wurde anhand der Zensurkarte rekonstruiert.

Als Vorfilm gibt es "Der verliebte Sultan" (D 1922) von Theodor Leißner und Erich Stöcker zu sehen. Eine Einführung in die Filme hält Annette Dorgerloh. Am Flügel spielt Peter Gotthardt. Die Plätze sind begrenzt, eine Ticketreservierung ist zwingend notwendig. mehr
Textquelle: Cinegraph Babelsberg e.V.; Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 08 250 buntAm Samstag, den 26. Juni 2021, wird um 19:00 Uhr im nostalgischen Tonfilm-Theater in Münsingen Der Zirkus (USA 1928) gezeigt

Charlie Chaplin erhielt für seine sentimentale Komödie einen Ehrenoskar. Live am Klavier begleitet wird der Film vom Mehrstetter Pianisten Frieder Gundert. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

stefanie plappert dff foto sophie schueler 250Erdbeben legen ganze Städte in Schutt und Asche, Schiffe kollidieren mit Eisbergen oder treiben Kiel oben im Meer und winzig kleine Keime bedrohen die ganze Menschheit.

Der Katastrophenfilm sorgt oftmals für ein großes Spektakel auf der Leinwand. Und das Publikum kann aus der sicheren Warte des Kinosessels, versorgt mit Popcorn und Cola, dem Geschehen lustvoll zuschauen. Nun nimmt sich das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt mit der Ausstellung "Katastrophe. Was kommt nach dem Ende?" dem Genre des Katastrophenfilms an.

Die Planungen für die Schau begannen bereits vor der Coronakrise, durch die Pandemie erhält die sie nun eine besondere Aktualität. Die Ausstellung wird nach derzeitigen Planungen von 14. Juli 2021 bis 09. Januar 2022 zu sehen sein. mehr

Lesetipp: Stummfilm Magazin sprach im März 2021 mit Stefanie Plappert, Kuratorin der Ausstellung, über das Genre des Katastrophensfilms und dessen ungebrochene Faszination seit der Frühzeit des Kinos. Zum Interview
Bildnachweise: DFI – Det Danske Filminstitut (Standbild "Verdens Undergang", DK 1916)

filmspuele lila 250Ab 01. Juli begibt sich das Filmarchiv Austria anlässlich seines Open-Air-Kino-Sommerfestivals "Kino wie noch nie" auf einen entdeckungsreichen Trip durch die gesamte Bandbreite des österreichischen und internationalen Filmschaffens.

Das Programm am Augartenspitz führt an 60 Abenden "rund um die Welt": Den vielen Farben des Weltkinos spüren die Macher*innen in einer losen Reihe nach, die zudem an einige kürzlich verstorbene Größen des Autorenfilms erinnert.

Zudem wird es eine exquisite Auswahl an Musikfilmen geben und ein ganz besonderes Special für Stummfilmfans: In der Reihe "Pabst Plays Pabst" vertont Daniel Pabst live und mit wechselnder musikalischer Unterstützung fünf Highlights aus der Filmografie seines berühmten Großvaters, dem Filmemacher Georg Wilhelm Papst. Das Festival geht bis zum 29. August 2021. Das gesamte Programm wird jeweils am Folgetag auch im Metro Kinokulturhaus zu sehen sein. mehr
Textquelle: Filmarchiv Austria; Bild: Stummfilm Magazin

filmspuele lila 250 Auch in 2021 heißt es in Karlsruhe "Toujours Kultur". Der Veranstaltungsreigen wird vom Kulturring Karlsruhe e.V. durchgeführt.

Die Bilanz des Festivals "Toujours Kultur" in 2020 sprach für eine Fortsetzung: "Insgesamt ist das als Notprogramm kurzfristig aus dem Boden gestampfte Festival prima gelaufen, und ich habe den Eindruck, dass es gut von den Karlsruherinnen und Karlsruhern angenommen wurde", so Gérald Rouvinez-Heymel vom Kulturring.

Das Festival im Alten Schlachthof umfasst vom 17. Juni bis zum 19. September 2021 Konzerte regionaler und überregionaler Künstler*innen sämtlicher Genres, Stummfilm mit Live-Musik, Impro- und Straßentheater, Kleinkunst, Poetry- und Science-Slam, Stand-up-Comedy, inklusive Theaterworkshops, Tanz, Performance und mit "Toujours Kunst" auch Ausstellungen. mehr
Textquelle: Pressemitteilung Kulturring Karlsruhe e.V.; Bild: Stummfilm Magazin

filmspule bunt 250 1Am Samstag, den 24. Juli 2021, ist im Tonfilmtheater Münsingen ein Stummfilmabend mit drei Kurzfilmen und live Musikbegleitung geplant.

Beginn ist um 19:00 Uhr. Gezeigt werden „Der Eisenbahnraub“ (USA 1903) und ein früher Charlie-Chaplin-Kurzfilm, bei musikalisch beleitet von Manfred Aeugle. Anschließend vertont Frieder Gundert „Wasser hat keine Balken“ (USA 1921) mit Buster Keaton. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

tv geraet 250Der österreichische Stummfilm "Beethoven" kann bis 05. Juli 2021 in einer aktuell restaurierten Fassung in der Arte-Mediathek abgerufen werden.

Das Biopic entstand 1927 zum 100. Todestag des Komponisten. Mit dem Charakterschauspieler Fritz Kortner (1892-1970) in der Titelrolle zeichnet der Film die wichtigsten Stationen im Leben von Ludwig van Beethoven nach und verknüpft seine Vita mit seinen bekanntesten Werken. Die neue Musik von Malte Giesen (*1988) zitiert alle im Film genannten Werke.

arte logo 250In der Arte-Mediathek ist noch bis 16. September 2022 der Bericht "Dordogne: Joséphine Baker und die Résistance" aus dem Arte-TV-Magazin "Stadt Land Kunst" abrufbar.

In der südwestfranzösischen Region Nouvelle-Aquitaine faszinieren zahlreiche mittelalterliche Schlösser entlang der Dordogne den geschichtsbegeisterten Besucher. Eines von ihnen, das Schloss Les Milandes, wurde 1940 dank seiner berühmten Mieterin zu einer Hochburg der Résistance, der amerikanisch-französischen Tänzerin, Schauspielerin und Sängerin Josephine Baker. mehr
Bild: Arte TV

filmstreifen bunt11 250In seiner Reihe "Stummfilm + Musik" zeigt das Kino "Black Box" im Filmmuseum Düsseldorf am Samstag, den 26. Juni 2021, den experimentellen Dokumentarfilm "Der Mann mit der Kamera" (
UdSSR 1929).

Filmpionier Dziga Vertov 
setzt in diesem 1926 begonnenen Meisterwerk die von der Kamera eingefangenen Bilder zu einem neuen, außergewöhnlichen Blick auf die Sowjetunion im gesellschaftlichen und kulturellen Aufbruch der 1920er Jahre zusammen.

Live vertont wird der Film vom Rolf Springer Trio. Es vereinigt Stilelemente des Jazz, Elektro, Punk und der improvisierten Musik und macht so die Vielfalt der Bilder und Eindrücke auch musikalisch erlebbar. mehr
Foto: Stummfilm Magazin