schueren verlag logoIm Schüren Verlag erscheint im September 2021 "Filmzeit – Zeitdimensionen des Films", herausgegeben von Stefanie Kreuzer.

Das Phänomen Zeit spiegelt sich im Film sowie in der Filmgeschichte in sehr unterschiedlichen und vielfältigen Erscheinungsweisen wider: Die Konstellation von Film und Zeit bezieht sich sowohl auf die Zeit im Film als auch auf die Zeit des Films, also die Filmzeit. So beschäftigt sich Thomas Köhler in seinem Beitrag mit "Zeitdarstellungen in Großstadtfilmen der 1920er-Jahre".

Das mit 500 Abbildungen reich illustrierte Buch (ISBN 978-3-7410-0388-2) hat 480 Seiten und beinhaltet Beiträge von Andreas Becker, Matthias Brütsch, Susanne Kaul, Julia Eckel, Henry Keazor, Thomas Köhler, Lucia Krämer, Stefanie Kreuzer, Markus Kuhn, Susanne Marschall, Jörg Schweinitz, Stefan Tetzlaff, Birk Weiberg, Hans Jürgen Wulff und Sabine Zubarik. mehr
Textquelle und Bild: Schüren Verlag

charlie chaplin bluray box arthaus cover 250Arthaus hat Mitte Juli 2021 eine "Charlie Chaplin Complete Collection" als Bluray und DVD veröffentlicht.

Enthalten sind die Filme "Der Vagabund und das Kind" (1921) "Die Nächte einer schönen Frau" (1923) "Goldrausch" (1925) "Der Zirkus" (1927) "Lichter der Großstadt" (1928) "Moderne Zeiten" (1936) "Der große Diktator" (1940) "Monsieur Verdoux" (1947) "Rampenlicht" (1952) und "Ein König in New York" (1957).

Trailer auf YouTube

Ergänzt wird die Veröffentlichung durch umfangreiches Bonusmaterial, etwa Interviews mit den Regisseuren Bernardo Bertolucci und Costa-Gavras. Zudem enthalten sind unter anderem Outtakes, einige Chaplin-Kurzfilme und Dokumentationen von Alain Bergala, Serge Le Péron, Serge Bromberg, Philippe Truffault, Serge Toubiana und Edgardo Cozarinsky. mehr
Bild: Arthaus

buchcover deutschland in den goldenen zwanzigern 250Das Spiegel-Buch aus dem Penguin Verlag trägt als Untertitel "Von schillernden Nächten und dunklen Tagen" und wurde von Joachim Mohr, Frank Patalong und Eva-Maria Schnurr herausgegeben.

Auf 265 Seiten wirft das Taschenbuch einen durchaus vielschichtigen Blick auf das Deutschland der Weimar Republik, im Zentrum ist dabei immer wieder die damals wie heute pulsierende Metropole Berlin.

Zwei Artikel beschäftigen sich dezidiert mit dem Filmschaffen der damaligen Zeit: Zum einen geht es um Fritz Langs monumentalen Science-Fiction-Film "Metropolis" (D 1927), in einem kürzeren Artikel dann um dessen Hauptdarstellerin Brigitte Helm.

Das gut zu lesende Buch wartet mit neunzehn Abbildungen auf und kostet 12,00 Euro (D), 12,40 Euro (A), CHF 17,90 (ISBN: 978-3-328-10683-8). mehr
Bild: Penguin Verlag

schueren verlag logo"Ungeschnitten" von Martin Jehle erforscht das ästhetische, konzeptionelle und diskursive Potential der Sequenzeinstellung.

Beschrieben und analysiert werden ungeschnittene oder ungeschnitten erscheinende Filmsequenzen vom frühen Kino bis in die Gegenwart. Es handelt sich dabei um bekannte und weniger bekannte Filmszenen, die meist mit den Begriffen "Long Take" oder "Plansequenz" bezeichnet werden. Von Kamerabewegungen über Setbauten bis hin zu raumzeitlichen Kontinuitäten behandelt Jehle die vielfältigen Aspekte dieses filmischen Gestaltungsmittels.

"Ungeschnitten" hat 324 Seiten und zahlreiche, teils farbige Abbildungen. Es erscheint im August 2021 im Schüren Verlag. mehr
Textquelle und Bild: Schüren Verlag

opium dvd edition filmmuseum 250In der Reihe Edition Filmmuseum ist die DVD "Alice Guy Blaché" erschienen.

Alice Guy-Blaché (1873-1968) gilt als erste Regisseurin der Filmgeschichte. 1896 drehte sie ihren ersten Film, den märchenhaften La Fée aux Choux. In den darauffolgenden 25 Jahren war sie für ca. 700 Filme als Regisseurin und/oder Produzentin verantwortlich.

Die Filmemacherin Katja Raganelli stellt auf der Doppel-DVD neben Guy Blanché auch Margery Wilson vor. Die seinerzeit populäre Darstellerin war auch als Regisseurin aktiv. Ihre Filme gelten als verschollen. Kurzfilme und ein 20-seitiges Booklet mit Dokumenten und Essays von Katja Raganelli runden die Veröffentlichung ab. mehr
Bild: Edition Filmmuseum

filmblatt 73 74 cover 250Die aktuelle Ausgabe von "Filmblatt" (Frühjahr 2021) ist auch für Freund*innen des Stummfilm wieder eine interessante Lektüre.

So schreibt Stummfilmmusiker Richard Siedhoff unter dem Titel "Ein sinfonisches Gedicht" über die Konstruktion und Rekonstruktion der Originalmusik von Hans Landsberger (1890–1941) zu "Der Golem, wie er in die Welt kam" (D 1920) und Barbara Elkeles wandelt "Auf den Spuren eines Vergessenen" und beleuchtet Landsberger Leben in Deutschland und im Exil. In einem weiteren Beitrag widmet sich Philipp Stiasny jüdischen Themen im Kino der Weimarer Republik.

Die filmwissenschaftliche und -historische Zeitschrift "Filmblatt", herausgegeben von CineGraph Babelsberg, erscheint drei Mal im Jahr. Seit über 25 Jahren widmet sich die Publikation bislang eher weniger beachteten Aspekten des deutschsprachigen Filmerbes. mehr
Bild: CineGraph Babelsberg

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Die Macher*innen von "35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin" haben für das kommende Heft als Schwerpunktthema "Vom Stummfilm zum Tonfilm" angekündigt.

Vorgesehen sind Berichte unter anderem über Walter Ruttmann, Germaine Dulac und Charlie Chaplin. Abgerundet wird das Magazin durch verschiedene Rubriken und Kolumnen, darunter aktuelle Blu-ray-, DVD- und Buch-Besprechnungen auf mehreren Seiten.

Rezension von Hans Helmut Prinzler

"35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin", eine reich bebilderte, sowohl informative wie unterhaltsame Zeitschrift aus dem 35 Millimeter Verlag, widmet sich dem Kino von seinen Anfängen bis in die 1960-Jahre. Es erscheint alle drei Monate. Zum Online-Bestellshop geht es hier.
Bild: 35 Millimeter Verlag

kamera zeichnung 4 250Das Label Wicked Vision Distribution hat eine deutsche Blu-ray-Veröffentlichung von Paul Lenis "The Man Who Laughs" (USA 1928) für den 27. Juni 2022 angekündigt.

Die aufwändige Universal-Produktion gilt als wichtige Inspirationsquelle für die auch heute noch überaus populäre "Monsterfilm"-Reihe des Filmstudios, zu denen "Dracula" (USA 1931) von Tod Brwoning und "Frankenstein" (USA 1931) von James Whale gehören. Das überaus stimmungsvoll und fesselnd inszenierte Werk wurde seinerzeit auch in Deutschland gezeigt, es existieren allerdings keine deutschen Kopien mehr. Anhand des 4K-Masters des beeindruckend restaurierten Films hat Wicked Vision die deutsche Fassung nun rekonstruiert (Trailer auf YouTube). Als Bonusmaterial ist ein Feature mit dem Filmwissenschaftler Prof. Dr. Marcus Stiglegger angekündigt, das die filmhistorische Bedeutung von "The Man Who Laughs" beleuchten wird. Wicked Vision im Internet

Lesetipp: Stummfilm Magazin hat sich mit Prof. Dr. Marcus Stiglegger über die kommende Blu-ray-Veröffentlichung unterhalten. zum Interview
Bild: Stummfilm Magazin

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Das aktuelle Heft von "35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin" hat als Schwerpunktthema die legendäre  Schauspielerin Bette Davis.

Vorgestellt werden die verschiedenen Schaffensphasen der Hollywood-Diva von den 1930er bis in die 1960er Jahre. In dem 80 Seiten starken Heft werden zudem Phil Jutzis Wildwest-Film "Feuerteufel" (D 1920) und die "Rheinneckar-Western" beleuchtet. Zu entdecken sind auch ein Vergleich zwischen der fantasievollen Erstverfilmung des Märchenklassikers "Peter Pan" (USA 1924) und dem Theaterstück "Peter Pan oder der Junge, der nie erwachsen wurde" von 1904, eine Besprechung des Gangsterdramas "Regeneration" (USA 1915) von Raoul Walsh und eine Würdigung des Regisseurs George W. Hill. Abgerundet wird das Magazin durch verschiedene Rubriken und Kolumnen, darunter aktuelle Blu-ray-, DVD- und Buch-Besprechnungen.

"35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin", eine reich bebilderte, sowohl informative wie unterhaltsame Zeitschrift aus dem 35 Millimeter Verlag, widmet sich dem Kino von seinen Anfängen bis in die 1960-Jahre. Es erscheint alle drei Monate. Zum Online-Bestellshop geht es hier.
Bild: 35 Millimeter Verlag

opium dvd edition filmmuseum 250In der Reihe Edition Filmmuseum ist der Stummfilm "Opium" erschienen.

Der im Februar 1919 uraufgeführte Film des österreichischen Regisseurs Robert Reinert  (1872-1928) spielt in China, England und Indien, die stimmungsvollen Aufnahmen entstanden allerdings in Neubabelsberg und München. Der aufwändig gestaltete, mitunter bizzar wirkende Film besticht durch seine expressionistische Anmutung. Auf der Leinwand sind Eduard von Winterstein, Sybill Morel, Werner Krauß, Conrad Veidt und Loni Nest zu sehen.

Die Veröffentlichung enthält ein ausführliches Booklet mit Infos zum bislang wenig erforschten Lebensweg des Regisseurs und ein Fragment des verschollenem Monumentalfilms "Sterbende Völker" (D 1922), der ebenfalls von Robert Reinert inszeniert wurde. Die Musikbegleitung zu "Opium" stammt von Richard Siedhoff und Mykyta Sierov. mehr
Bild: Edition Filmmuseum

Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V.

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Der Erhalt des filmischen Erbes ist eine der großen archivarischen und kulturellen Herausforderung unserer Zeit. Der Förderverein "Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V." unterstützt die Arbeit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die einen bedeutenden Teil des deutschen Filmerbes pflegt. Stummfilm Magazin stellt den Verein vor und hat sich mit dem Vorsitzenden Lars Grein (Foto) unterhalten. mehr

Von Cesare bis Major Strasser

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Anlässlich seines 125. Geburtstages im Januar 2018 und seines 75. Todestages im April 2018 würdigte Autorin Bettina Müller den legendären Schauspieler Conrad Veidt. mehr