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Am 25. April 1896 wurde in den Wilhelmshallen in Berlin (Unter den Linden 21) ein Filmvorführraum der Deutschen Kinematographischen Gesellschaft eröffnet.

Die Lokalität gilt als erstes Kino in Deutschland. Geschäftsführer war Gustav Schönwald. Später übernahm Filmpionier Oskar Messter den Vorführraum und gab ihr den Namen "Bioramen". mehr

Das Kino im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt zeigt in der ab dem 21. April 2016 startenden Filmreihe "Die Großschlachten von 1916 im Film" auch historisch bedeutsame Stummfilme.

Das Jahr 1916 steht wie kaum ein anderes Jahr für den Schrecken des Krieges: Verdun, Somme, Skagerrak und Isonzo stehen symbolhaft für den Tod und das Leiden von Mensch und Tier in den zerstörerischen Schlachten des ersten Weltkrieges.

Das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filminstitut eine Filmreihe konzipiert, die an vier Abenden im Laufe des Jahres 2016 Gelegenheit gibt, ausgewählte Werke von Filmschaffenden aus jener Generation in den Blick zu nehmen, die 1916 selbst erlebt hat.

Jeder Film thematisiert ein Ereignis von 1916 und wird jeweils von einem Kurzfilm aus dem Kriegsjahr begleitet, der einen Eindruck davon gibt, was für Bilder der Kämpfe das damalige Kinopublikum zu sehen bekam. Zur Kontextualisierung der Filme wird jeder Abend mit zwei kurzen Fachvorträgen eingeführt, einem historischen und einem filmhistorischen (Textquelle Filmmuseum Frankfurt). mehr

Am 20. April 1896 wird in Deutschland erstmals eine Vorführung mit Lumières Cinematograph durch die "Deutsche Automaten Gesellschaft Stollwerck & Co." in Köln durchgeführt.

Mit dem Cinematographen lösten die Brüder Lumière auf praktikable und kommerziell gut auswertbare Weise das Problem der Filmvorführung und -projektion, an dem in den 1890er-Jahren viele Erfinder mehr oder weniger erfolgreich tüfftelten. mehr

Der Werbefilmer und Filmproduzent Julius Pinschewer starb vor 55 Jahren, am 16. April 1961, in Bern.

Pinschewer gilt als Pionier des deutschen Werbefilms. Er dominierte zur Stummfilmzeit nicht nur die Produktion, sondern auch die Vorführung von Werbefilmen in den deutschen Kinos. Viele seiner Produktionen sind Klassiker der filmischen Werbung und bestechen durch aufwändige Tricktechnik und unterhaltsame Dramataurgie. Er wurde am 15. September 1883 in Hohensalza/Inowroclaw (Polen) geboren. mehr

Vom 09. April bis 03. Juli 2016 zeigt das Museum Ludwig in Köln die Ausstellung "Fernand Léger – Malerei im Raum".

Fernand Léger ist einer der einflussreichsten Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war nicht nur Maler, sondern auch Bühnenbildner, er entwarf Kostüme und beteiligte sich an Filmproduktionen. Die Ausstellung dokumentiert diesen weniger im Fokus stehenden Schaffenszweig und zeigt etwa Filmausschnitte aus den Stummfilmen "Le ballet mécanique" und "L’inhumaine". mehr

"Le ballet mécanique" aus dem Jahr 1924 ist ein Meilenstein des Experimentalfilms. Der Kurzfilm ist inspiriert von "Ballet Mécanique" des amerikanischen Komponisten George Antheil, einem der einflussreichen Musikstücke des frühen 20. Jahrhunderts. Sein stilvoller Entwurf eines Forscherlabors in Marcel L’Herbiers "Die Unmenschliche" (1924) beeindruckt auch heute noch durch ihre abstrakte Eleganz. Fernand Léger wurde am 04. Februar 1881 in Argentan (Frankreich) geboren und starb am 17. August 1955 in Gif-sur-Yvette (Frankreich).

Die Restaurierung von "Varieté" (1925) ist unter den Finalisten für die Vergabe des FOCAL International Awards. Die 2015 auf der Berlinale gefeierte digitale Fassung ist in der Kategorie „Best Archive Restoration“ nominiert. Bei den 13th FOCAL International Awards werden in 16 Kategorien die Verwendung, Restaurierung und Zugänglichmachung von archivierten Filmen und Materialien prämiert.

Die neue Fassung von Varieté feierte ihre Weltpremiere am 06. Februar 2015 bei den 65. Internationalen Filmfestspielen Berlin. „The Tiger Lillies“ begleiteten E. A. Duponts Stummfilmdrama bei der Vorstellung live mit ihrer eigens komponierten Musik.

Restaurierung Filmvergleich Vorher/Nachher

Die Restaurierung war eine Zusammenarbeit von Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (Wiesbaden) und Filmarchiv Austria (Wien). Gefördert wurde das Projekt von der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH (VGF) und den Freunden und Förderern des deutschen Filmerbes e.V.. Die Veröffentlichung wurde möglich durch die Kooperation mit der NFP media rights*. Die viragierte Fassung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung mit der neuen Musik von "The Tiger Lillies" ist auf DVD und Blu-ray erhältlich und als DCP für Kinos verfügbar. (Quelle: Information der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung)

Vom 09. April bis 08. Juni 2016 zeigt das Babylon Kino in Berlin neun frühe Hitchcock-Filme mit live Musikbegleitung.

Die Filme wurden vom British Film Institute (BFI) aufwändig restauriert. Das Programm in der Übersicht:

The Pleasure Garden am 09.04. um 24:00 Uhr und am 12.04. um 20:00 Uhr Trailer
The Ring am 16.04. um 24:00 Uhr und am 20.05. um 20:00 Uhr 
The Lodger am 23.04 um 24:00 Uhr und am 26.05. um 20:00 Uhr
Downhill am 30.04. um 24:00 Uhr und am 04.05. um 20:00 Uhr Trailer
Easy Virtue am 07.05. um 24:00 Uhr und am 11.05. um 20:00 Uhr
The Farmer´s Wife am 14.05. um 24:00 Uhr und am 18.05. um 20:00 Uhr
Champagne am 21.05. um 24:00 Uhr und am 25.05. um 20:00 Uhr
The Manxman am 28.05. um 24:00 Uhr und am 31.05. um 20:00 Uhr
Blackmail am 04.06. um 24:00 Uhr und am 08.06. um 20:00 Uhr Probeaufnahmen Alfred Hitchcock/Anny Ondra

Änderungen vorbehalten. An der Kinoorgel im Babylon vertont Anna Vavilkina die britischen Frühwerke des Meisterregisseurs. mehr

Der Verein "Köln im Film" hat einen Kinostadtplan veröffentlicht. Die Onlinekarte zeigt Anzahl und Lage von Kölner Kinos von 1896 bis heute.

Auf der Webseite der Initiative gibt es zudem zu über 100 Kinos detailierte Informationen in einer Übersicht. Die Initiative hat auch einen historischen Überblick über die Geschichte der Kölner Kinos ab 1906 veröffentlicht. Mehr Infos unter www.koeln-im-film.de

lang stern berlin 250Die Filmbiografie "Fritz Lang - Der Andere in uns" über den Meisterregisseur wurde von Gordian Maugg inszeniert. In der titelgebenden Hauptrolle ist Heino Ferch zu sehen.

Der Österreicher Lang wurde am 05. Dezember 1890 in Wien geboren und gehört mit Metropolis (1927), Die Nibelungen (1924) und Dr. Mabuse der Spieler (1922) zu den bedeutendsten Regisseuren der Filmgeschichte. In 2016 jährt sich sein vierzigster Todestag: Er starb am 02. August 1976 in Beverly Hills.

Das Biopic von Gordian Maugg spielt zur Entstehungszeit von M (1930), dem ersten Tonfilm von Fritz Lang. Presse Filmcredits Trailer

Das Bild zeigt den Stern für Fritz Lang auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Am 20. März 1896 fand in der Wiener Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproduktionsverfahren die erste bekannte öffentliche Kinovorführung vor geladenem Publikum mit dem Kinematographen der Brüder Lumière in der österreichischen Hauptstadt statt.

Ab dem 27. März 1896 erfolgten in Wien dann tägliche Filmvorstellungen im Mezzanin des Hauses Kärntnerstraße 45/Ecke Krugerstraße 2 (1. Bezirk). Dort präsentierte Eugène Dupont, ein Mitarbeiter der Lumières, erste Werke aus deren Œuvre. Die Eintrittsgebühr betrug 50 Kreuzern. Mehr zur östereichischen Filmgeschichte hier

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 19. März 2016, in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" Zoltán Kordas Die elf Teufel.

In dem deutschen Spielfilm aus dem Jahr 1927 um eine Berliner Fußballmannschaft sind unter anderem Gustav Fröhlich, Evelyn Holt, Lissi Arna und Willi Forst zu sehen. An der Kinoorgel im Babylon spielt Anna Vavilkina. mehr

Der französische Regisseur und Schriftsteller René Clair starb vor 35 Jahren, am 15. März 1981, in Neuilly-sur-Seine (Frankreich). Er wurde am 11. November 1898 in Paris als René Lucien Chomette geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er in Frankreich Entr’acte (1924), Le Fantôme du Moulin-Rouge (1924), Paris qui dort (1925), Le Voyage imaginaire (1925), La Proie du vent (1926), Der Florentiner Hut (Un Chapeau de paille d’Italie, 1927), La Tour (1928) und Die beiden Schüchternen (Les Deux timides, 1928). Clair inszenierte zeitweise auch in Hollywood (unter anderem Mein Frau, die Hexe, 1942). Er war ein wichtiger Vertreter der Nouvelle Vague. mehr

Der deutsche Schauspieler Eugen Klöpfer wurde vor 130 Jahren, am 10. März 1886, in Talheim geboren. Er starb am 03. März 1950 in Wiesbaden.

Er war unter anderem in den Stummfilmproduktionen Sehnsucht (1921) und Der brennende Acker (1922) unter der Regie von Friedrich Wilhelm Murnau zu sehen. In Schlagende Wetter aus dem Jahr 1923 spielte er neben Liane Haidt. Er wirkte auch an Die Straße (1923) mit, der wie "Schlagende Wetter" von Karl Grune inszeniert wurde. Er war ein Sympathisant der Nationalsozialisten und spielte unter anderem in dem antisemitischen Propagandafilm "Jud Süss" (Regie: Veit Harlan, 1940) mit. mehr

Die Filmkomiker Harold Lloyd starb vor 45 Jahren, am 8. März 1971, in Beverly Hills (Kalifornien). Er wurde am 20. April 1893 in Burchard (Nebraska) geboren.

Lloyd gilt neben Charles Chaplin und Buster Keaton als bedeutendster Komiker des amerikanischen Stummfilms. Sein bekanntester Streifen ist Ausgerechnet Wolkenkratzer! ("Safety Last") aus dem Jahr 1923. Lloyd war Gründungsmitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Er erhielt 1953 einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk. mehr

Der amerikanische Trickfilmspezialist Willis O’Brien wurde vor 130 Jahren, am 02. März 1886, in Oakland (Kalifornien) geboren. Er starb am 08. November 1962 in Los Angeles.

O’Brien war ein Meister der Filmtricks, insbesondere der Stop-Motion-Technik. Im Jahr 1925 realisiert er die beeindruckenden Tricksequenzen in Die verlorene Welt, einem amerikanischen Abenteuerfilm nach einer Geschichte von Sir Arthur Conan Doyle. In die Filmgeschichte schrieb er sich durch seine Mitwirkung an dem Monster-Klassiker King Kong und die weiße Frau aus dem Jahr 1933 ein. mehr

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