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stephan graf von bothmer 250 2 birgit meixnerVom 18. Januar bis 15. März 2019 lädt Komponist und Pianist Stephan Graf von Bothmer Filmbegeisterte und Musikliebhaber wieder zum StummfilmKonzerte-Festival in die Passionskirche in Berlin-Kreuzberg ein.

Zum Jubiläumsjahr der Mondlandung ist einer der Festival-Schwerpunkte dem Thema Raumfahrt und Science-Fiction gewidmet. Im kommenden Jahr jährt sich die Mondlandung zum 50. Mal, die internationale Raumstation ISS feierte jüngst ihren 20. „Geburtstag“ und die NASA ist bereits 60 Jahre alt. All dies nimmt Graf von Bothmer zum Anlass, mit neun Konzerten zum Thema Science-Fiction- und Space-Film einen inhaltlichen Schwerpunkt zu setzen. Die Filme zeugen Jahrzehnte vor der Mondlandung schon von der globalen Faszination für die Raumfahrt und den mit ihr verbundenen Zukunftsvisionen.

Den Auftakt macht "Algol. Tragödie der Macht" von Hans Werckmeister aus dem Jahr 1920 mit Emil Jannings in der Hauptrolle. Dieser bringt als Grubenarbeiter dank einer außerirdischen Energiequelle die ganze Welt unter seine Kontrolle. Fritz Langs "Frau im Mond" (1929) ist in der zweieinhalbstündigen, rekonstruierten Fassung mit brillanter Bildqualität im Programm. Als wissenschaftliche Berater engagierte Lang damals die Physiker Hermann Oberth und Willy Ley, die die wissenschaftlichen Grundlagen für die Konstruktion von Raketen, für Weltraumfahrt und Weltraummedizin legten. Für den Start der Mondrakete erfand der Regisseur den Countdown. Basierend auf den Visionen von Jules Vernes entstand "Reise zum Mond" (1902), der zusammen mit weiteren Kurzfilmen von Georges Méliès gezeigt wird. Der Dokumentarfilm "Wunder der Schöpfung" von Hanns Walter Kornblum versucht 1925 – einer Planetariumsshow nicht unähnlich – sämtliches Wissen über Erde und Weltraum darzustellen und überrascht mit einer ersten Visualisierung von Einsteins Relativitätstheorie. Den Schlussakkord des Festivals setzt der sowjetische Stummfilm "Aëlita" von Jakow Alexandrowitsch Protasanow aus dem Jahr 1924, dessen futuristische Ausstattung auch heute noch fasziniert.

Jenseits des Stummfilms musiziert Graf von Bothmer live u.a. zu einem eigens dafür entwickelten Pantomime-Programm der Marcel Marceau-Schüler Bodecker & Neander, verbindet eine Sammlung von Georges Méliès-Kurzfilmen mit einer übergreifenden Film-Sinfonie, begleitet NASA-Weltraumaufnahmen mit psychedelischen Sounds an der Kirchenorgel, entfacht mit der Piano Space Rhapsody zu Projektionen ein Feuerwerk im Kopf und lüftet in einer Infotainment-Show die Geheimnisse der Filmmusik. Auch "Metropolis", der Stummfilm-Klassiker von Fritz Lang als Show mit Pyro-Effekten ist wieder im Programm, ebenso "Nosferatu – eine Sinfonie des Grauens" mit Chor und dem Berliner Live-Filmusic-Orchestra.

Stephan Graf von Bothmer hat bereits an die 950 Filme mit neuer, moderner Musik versehen und damit seit 1998 mehr als 200.000 Menschen auf fünf Kontinenten erreicht, in intimen Theatern ebenso wie in großen Hallen oder auf Festivals. mehr

Textquelle: Veranstalter; Foto: Birgit Meixner

filmstreifen 09 250Der Regisseur und Drehbuchautor Eugène Deslaw wurde vor 120 Jahren, am 08. Dezember 1898, als Jewgeni Slawtschenko in Kiew geboren.

In der Stummfilmzeit schuf Deslaw bedeutende avantgardistische Kurzfilme, darunter La marche des machines (Frankreich 1927) und Montparnasse (Frankreich 1929). Er starb am 10. September 1966 in Nizza. mehr und mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

oesterreichisches filmmuseum logo 250Am Ende des "Europäischen Kulturerbejahres" stellt das Filmmuseum Österreich die lebendige Vielfalt des internationalen Filmerbes aus. Gezeigt werden vom 06. Dezember 2018 bis 09. Januar 2019 filmische Kunststücke unter dem Motto "Forever Film – 80 Jahre internationale Filmarchive".

Im Sommer 1938 gründeten Filmarchive und Kinematheken aus Berlin, London, New York und Paris die "Fédération Internationale des Archives du Film" (FIAF), die internationale Vereinigung der Filmarchive (derzeit 166 aktive Mitglieder aus 75 Ländern). Ihr Anliegen: sicherzustellen, dass Filmwerke gesammelt und bewahrt werden, um ihre uneingeschränkte Verfügbarkeit und ihren internationalen Austausch zu ermöglichen. Viele Archive versuchen seit 80 Jahren die Utopie eines grenzenlosen und nicht-kommerziellen "Weltgedächtnisses" umzusetzen: In Zeiten zunehmend restriktiver Copyrightregelungen und der Monopolisierung des audiovisuellen Marktes durch immer weniger und größere "Player" ein wichtiger Ansatz.

"Forever Film" versammelt ca. 70 Filme aus Sammlungen in aller Welt – von Ungarn bis Thailand, von der Schweiz bis Mexiko: Restaurierungen und Wiederentdeckungen, Obskures, Vergessenes, Meisterwerke und "Abfall der Geschichte". Jeder Film bildet einen spezifischen Aspekt der Arbeit, Philosophie oder Geschichte der teilnehmenden FIAF-Institutionen ab. Zum Beispiel Filme, die fundamental für die Gründung der jeweiligen Institution waren oder eine entscheidende Rolle in ihrer Geschichte spielten beziehungsweise die Identität der jeweiligen FIAF-Partner mitprägten. Oder Filme, die an bestimmte Schlüsselmomente in der Entwicklung der internationalen Vereinigung der Filmarchive erinnern – oder an gewisse Persönlichkeiten aus dem FIAF-Umfeld, deren Wirken niemals vergessen werden darf. Manche Selektionen beschwören dramatische (Rettungs- )Geschichten, wie sie nur die FIAF erzählen kann, andere sind entscheidende Beweisstücke für die Wertschätzung des Mediums Film und die Notwendigkeit, es zu bewahren. mehr 

Textquelle und Bild: Filmmuseum Österreich

cover hunger in waldenburg absolut medien 250Am Donnerstag, den 06. Dezember 2018, findet im Filmmuseum Potsdam um 19:30 Uhr die Premiere der DVD-Edition "Hunger in Waldenburg" statt.

Die vom Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Filmmuseum Potsdam gemeinsam realisierte DVD ist eine Zusammenstellung von Filmen über die Stadt Wałbrzych in Polen und ihre deutsche Vergangenheit: "Ums tägliche Brot" (D 1929, Regie: Phil Jutzi), "Morgenröte" (D 1929, Regie: Wolfgang Neff) und "Kohle als Honorar" (D 2016, Regie: Uwe Mann). Sie zeigen die Not in der Region damals und die Situation heute.

Zur DVD-Premiere präsentiert das Filmmuseum Potsdam die restaurierte Fassung des Stummfilms "Ums tägliche Brot. Hunger in Waldenburg", der von Cordula Heth an der Bratsche begleitet wird. Der halbdokumentarische, erschütternde Film ist eine Bestandsaufnahme des ehemaligen "Armenhauses von Europa" aus dem Jahr 1929. Die Spielfilmhandlung erzählt von einem jungen Weber, der in die Stadt aufbricht, um in den Kohlegruben Arbeit zu finden. Dort begegnet ihm Hass, aber auch Solidarität. Bereits nach wenigen Tagen in Waldenburg nimmt sein kurzes, trauriges Leben ein jähes Ende.

Nach der Vorführung diskutieren Evelyn Hampicke (ehem. Bundesarchiv-Filmarchiv), Uwe Mann (Regisseur und Kameramann) und Dr. Mateusz Hartwich (Kulturwissenschaftler). Es moderiert Uwe Rada (taz). Eine Kartenreservierung ist möglich unter Telefon 0331-27181-12 und E-Mail ticket (at) filmmuseum-potsdam.de.
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Bild: absolut medien

der gang in die nacht dvd cover edition filmmuseum 250Am Samstag, den 01. Dezember 2018, findet die Uraufführung von Richard Siedhoffs neuer Musik zu Friedrich Wilhelm Murnaus Drama Der Gang in die Nacht (D 1921) statt.

Es spielt das Metropolis Orchester Berlin unter der Leitung von Burkhard Götze. Der Termin ist gleichzeitig das Release-Datum der DVD von Edition Filmmuseum, die neben "Der Gang in die Nacht" auch Scherben von Lupu Pick enthält. Beigefügt ist der Veröffentlichung ein zwanzigseitiges dreisprachiges Booklet mit Essays von Stefan Drößler, Werner Sudendorf, Anton Kaes, Richard Siedhoff und Louis Delluc. mehr und mehr

Ein Interview mi Robert Siedhoff über seine Arbeit an den Kompositionen zu Der letzte Mann (D 1924) und "Der Gang in die Nacht" findet man hier.
Bild: Edition Filmmuseum

filmstreifen 08 250 buntVom fruchtbaren Schaffen Elvira Notaris (1875 – 1946), der ersten Regisseurin des italienischen Kinos, haben nur wenige Filmperlen überlebt.

Das Österreichische Filmmuseum zeigt zwei Langfilme sowie Fragmente mit live Musikbegleitung von renommierten Musiker/innen: Die gefeierte Sängerin Lucilla Galeazzi sowie das Napoli-Duo Dolores Melodia und Michele Signore werden atmosphärisch unterstreichen, wie wichtig das Musikalische für Notaris Arbeit war. Programmübersicht:

Donnerstag, 29. November 2018, 20.30 Uhr
’A Santanotte (Die heilige Nacht, Italien 1922)
Livemusik: Lucilla Ga leazzi (Sologesang - Komposition: Michael Riessler)

Freitag, 30. November, 18.30 Uhr
Fantasia ’e surdato (Die Phantasie des Soldaten, Italien 1927)
Napoli che canta (Das singende Neapel, Italien 1926), Regie: Roberto Leone Roberti
Livemusik: Dolores Melodia & Michele Signore

Samstag, 01. Dezember 2018, 18.30 Uhr
Transito: Vorträge von Karola Gramann und Heide Schlüpmann (Kinothek Asta Nielsen), ergänzt um Filmfragmente von Elvira Notari

Samstag, 01. Dezember 2018, 20.30 Uhr
E’Piccerella (Die Kleine, Italien 1922)
Livemusik: Gerhard Gruber (Klavier)

Mehr Informationen zur Filmreihe hier

Textquelle: Österreichisches Filmmuseum/Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Zunächst als jüngstes, dann als bedeutendstes Medium des 20. Jahrhunderts hat es sich das Kino immer wieder zur Aufgabe gemacht, gesellschaftliche Entwicklungen, politische Ereignisse oder einfach nur Stimmungslagen einzufangen und in Laufbilder zu verwandeln.

Zum österreichischen Republiksjubiläum im November 2018 versammelt die Retrospektive "Kinoresonanzen" im Metro Kinokulturhaus noch bis zum 06. Dezember 2018 Beispiele, wie diese Übersetzung ins Medium Film in den letzten 100 Jahren stattgefunden hat. Die Auswahl eint eine gewisse zeitliche Unmittelbarkeit (manchmal auch Dringlichkeit): Statt auf Geschichtsforschung oder Vergangenheitsbewältigung zu fokussieren, befinden sich FilmemacherInnen und ZuschauerInnen gleichermaßen "mittendrin" im Geschehen. Etwa im Roten Wien der 1920er- und 1930er-Jahre, als die Republik zahlreichen inneren Konflikten ausgesetzt war – und in größter Not ein "Sonnenstrahl" den Blick dafür frei machte, wie das Zusammenleben auch sein könnte. mehr
Textquelle: Filmarchiv Austria/Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Das Jahr 1918 erlebte jene tiefgreifende historische Zäsur in gesellschaftspolitischer Hinsicht, die an der damals noch nicht sehr fernen Jahrhundertwende scheinbar spurlos vorübergegangen war.

Obwohl sich das industrielle Zeitalter bereits im 19. Jahrhundert wie eine mächtige Kontinentalplatte in den Boden Europas grub und für sozial bedingte Eruptionen sorgte, schien die feudale Lebensweise führender Schichten davon kaum berührt.

Die Filmschau "Zeitenwende", die noch bis zum 06. Dezember 2018 im Metro Kinokulturhaus gezeigt wird, gibt sich in Form historischer Bilddokumente aus den Nachfolgestaaten auf Spurensuche nach der verlorenen Zeit, die Spielfilme spannen den Bogen von den Filmpionieren bis in die 1980er-Jahre. Gäste aus Prag, Belgrad und Skopje werden ihre historischen Filmjuwelen vorstellen. mehr
Textquelle: Filmarchiv Austria/Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Am Samstag, den 01. Dezember 2018, werden im Tonfilm-Theater in Münsingen "The Kid" (USA 1921) und "The Tramp" (USA 1915) gezeigt.

"The Kid" ist Chaplins erster Langfilm. Sein junger Filmpartner, Jackie Coogan, wurde durch das tragikomische Werk zum Kinderstar. Der Kurzfilm "The Tramp" stammt aus der  Essanay-Phase von Chaplin.

Live musikalisch begleitet wird das Werk von Hans-Jörg Lund. Neben dem Film ist auch die außergewöhnliche Location einen Besuch wert: Das "Truppen Tonfilm Theater" wurde 1936 in einer Kaserne in Münsingen eröffnet und in den 1960er-Jahre geschlossen. Hans-Joachim Kraft hat als neuer Betreiber das Kino im Jahr 2017 zu neuem Leben erweckt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 02 250Bei der Eröffnung des 31. Internationalen Filmhistorischen Kongresses am 21. November 2018 in Hamburg fand traditionell auch die Verleihung der Willy Haas-Preise statt.

Die Auszeichnung würdigt bedeutende internationale Buch- und DVD-Veröffentlichungen zum deutschsprachigen Film bzw. zum Film in Deutschland. So zeichnete die Jury unter anderem den von Karin Herbst-Meßlinger, Rainer Rother und Annika Schaefer herausgegebenen Band "Weimarer Kino – neu gesehen" aus. Das ergänzend zur gleichnamigen Berlinale-Retrospektive entstandene Buch stellt weniger bekannten Filme der Weimarer Republik vor.

Eine Empfehlung ("Shortlist") wurde zudem für die DVD-Editionen Das alte Gesetz (D 1923, Regie: E. A. Dupont) und Hunger in Waldenburg (D 1030, Regie: Phil Jutzi), beide bei Absolut Medien erschienen, ausgesprochen.

Der Internationale Filmhistorische Kongress findet im Rahmen von cinefest statt und wird von CineGraph und dem Bundesarchiv veranstaltet. Weitere Informationen zum Kongress und der Preisverleihung hier.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDie britische Frauenrechtlerin Helen Pankhurst wird am Dienstag, den 27. November 2018, um 18:00 Uhr im Historischen Museum Frankfurt aus ihrem aktuellen Buch "Deeds Not Words" lesen.

Die Autorin ist Urenkelin von Emmeline Pankhurst und die Enkelin von Sylvia Pankhurst, zwei exponierten Frauerechtlerinnen der britischen Suffragettenbewegung. Vor der Lesung werden drei kurze Newsreel-Ausschnitte mit Emmeline und Sylvia Pankhurst gezeigt: "Trafalgar Square Riot" (GB 1913), "Palace Pandemonium" (GB 1914) und "Trafalgar Square Meeting" (GB 1916). Die Veranstaltung der Kinothek Asta Nielsen e.V. in Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt findet im Rahmen von "Remake On Location" statt und wird in englischer Sprache durchgeführt. mehr

Ebenfalls in der Reihe "Remake On Location" wird am Donnerstag, den 29. November 2018, um 20:15 Uhr im Wiesbadener Murnau-Filmtheater Die Suffragette (D 1913) mit Asta Nielsen gezeigt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Der deutsche Schauspieler Erich Kaiser-Titz, geboren als Heinrich Felix Erich Kaiser-Titz am 07. Oktober 1875 in Berlin, starb am 22. November 1928 an seinem Geburtsort.

Er wirkte in 300 Stummfilme mit, unter anderem in Richard Oswalds Episodenfilm Hoffmanns Erzählungen (D 1916) und in Rudolf Meinerts Filmbiografie Ferdinand Lassalle – Des Volkstribunen Glück und Ende (D 1918). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 03 250Am 29. November 2018 wird um 20:00 Uhr im Foyer der Versicherungskammer Bayernin München-Giesing der Stummfilm Menschen am Sonntag (D 1930) gezeigt.

Das "herausragende Werk der deutschen Stummfilm-Avantgarde" (Lexikon des internationalen Films) ist ein zeitgenössisches Portrait der Metropole Berlin und ihrer jungen Bewohner Ende der 20er-Jahre. Das frühe Werk der späteren Hollywood-Regisseure Robert Siodmak, Edgar Ulmer und Billy Wilder wird live vertont von múm, "der vielleicht originellsten Band Islands" (ByteFM).

múm-Gründer Gunnar Tynes und Örvar Smárason vertonen "Menschen am Sonntag" mit einem reduzierten, elektronisch-rhythmischen Score. Eine Einführung in den Film hält der Regisseur Heiner Stadler. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Am 17. November 2018 wurde das XV. cinefest im Hamburger Kino Metropolis feierlich eröffnet. Im Rahmen der Veranstaltung fand traditionell die Verleihung des Reinhold Schünzel-Preises statt.

Diese Würdigung für langjährige Verdienste um die Pflege, Bewahrung und Verbreitung des deutschen und europäischen Film-Erbes wird seit fünfzehn Jahren verliehen. 2018 zeichnete die internationale Jury, der Michal Bregant (Direktor des Nationalen Filmarchivs, Prag, Tschechische Republik), Barton Byg (University of Massachusetts Amherst, USA, Reinhold Schünzel-Preisträger 2011) und Heike Klapdor (Filmhistorikerin, Berlin, Reinhold Schünzel-Preisträgerin 2016) angehörten, Jan-Christopher Horak mit dem Preis aus.

Geiger von Florenz 02 Quelle Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung 250Im Rahmen seiner Reihe Weimarer Kino – neu aufgelegt zeigt das Murnau-Filmtheater am Sonntag, den 25. November 2018, um 15:30 Uhr und am Mittwoch, den 28. November 2018, um 20:15 Uhr die Tragikomödie Der Geiger von Florenz.

Regisseur Paul Czinner drehte die Produktion in den Jahren 1925/26 mit Elisabeth Bergner, Conrad Veidt, Walter Rilla und Nora Gregor. Gezeigt wird die frisch von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung rekonstruierte Version mit eingespielter Musik des Ensemble "I solisti di Francoforte" (Komposition: Uwe Dierksen). Bei der Vorführung am 28.11.2018 hält Restauratorin Anke Wilkening eine Einführung.

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Bonn 2019

Vom 15. bis 25. August 2019 finden die 35. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr