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filmstreifen bunt 10 250Am Donnerstag, den 11. Juli 2019, ist im Rahmen des Openair Literatur Festival Zürich White Shadows in the South Seas zu sehen.

Das von Robert Flaherty begonnene und von W.S. Van Dyke beendete amerikanische Kinodrama "Weiße Schatten" wurde auf der Südseeinsel Tahiti gedreht. Als Stummfilm geplant, wurde er 1928 mit einer nachträglich angefertigten Tonspur uraufgeführt. Der Film gewann 1930 einen Oscar für die beste Kamera.

Das Zürcher Electro-Pop-Duo Bitter Moon (Stimme, Elektronik) wird im Alten Botanischen Garten Zürich unter freiem Himmel das Geschehen auf der Leinwand vertonen. mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Die amerikanische Schauspielerin Anita Garvin starb am 07. Juli 1994 in Los Angeles. Sie wurde am 11. Februar 1906 in New York geboren.

Garvin drehte ab 1926 in den Hal Roach-Studios und war dort zusammen mit Max Davidson, Charley Chase und James Finlayson zu sehen. Auch in elf Laurel & Hardy-Filmen spielte sie mit, unter anderem als resolute Ehefrau.

Mit Marion "Peanuts" Byron bildetet sie für einige wenige, überaus komische Kurzfilme ein "Female Comedy Team" im Stil der "Laurel & Hardy"-Streifen (erschienen als DVD bei Edition Filmmuseum). mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

orlacs haende blu ray absolut medien 250Das Label absolut Medien hat jetzt den österreichischen Klassiker Orlac´s Hände auf Blu-ray und DVD veröffentlicht.

Robert Wienes Horrorfilm aus dem Jahr 1924 zählt zu den expressionistischen Meisterwerken der Stummfilmära. Auf der Leinwand sind Conrad Veidt, Alexandra Sorina und Fritz Kortner zu sehen. Für die düster-faszinierenden Bilder waren die Kameramänner Günther Krampf und Hans Androschin zuständig.

Die Musik auf den Silberlingen stammt von Johannes Kalitzke und wurde 2018 vom Stuttgarter Kammerorchester eingespielt, das zusammen mit dem Fernsehsender Arte auch Auftraggeber für die Neukomposition war. mehr
Bild: absolut Medien GmbH

filmstreifen 08 250Am 1. Juli 1954 starb in Berlin die deutsche Drehbuchautorin und Schriftstellerin Thea von Harbou.

Sie schrieb die Drehbücher zu einigen der bedeutensten Stummfilme der Kinogeschichte, unter anderem zu den Zweiteilern Dr. Mabuse, der Spieler (D 1921) und Die Nibelungen (D 1924), sowie zu dem Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis (D 1927).

Von Harbou war unter anderem für die Regisseure Friedrich Wilhelm Murnau, Joe May, Carl Theodor Dreyer und Fritz Lang tätig. Mit letzterem war sie auch mehrere Jahre verheiratet. Sie wurde am 27. Dezember 1888 in Tauperlitz geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

SchattenderWeltstadt Quelle FilmmuseumPotsdam 250

Am Samstag, den 06. Juli 2019, wird um 19.30 Uhr im Filmmuseum Potsdam der Stummfilm "Schatten der Weltstadt" mit live Musikbegleitung gezeigt.

Paris in den "wilden Zwanzigern": Ein skrupelloser Anwalt missbraucht seine schöne Ehefrau, um seine eigene Karriere voranzubringen. Als er unter mysteriösen Umständen ermordet wird, fällt der Verdacht auf die Frau, die nun auf eigene Faust in der Pariser Unterwelt den wahren Täter sucht.

Ellen Richter spielt diese Frau, die erst zum Opfer männlicher Intrigen wird, dann aber die Initiative ergreift und ihr Schicksal in die eigene Hand nimmt. Die Figur galt als "eine Bombenrolle" für die populäre Schauspielerin, die zwischen 1913 und 1933 in fast 70 Filmen zu sehen war, 40 davon eigene Produktionen. Wie bei den meisten ihrer Filme führte auch hier ihr Ehemann und kreativer Partner Willi Wolff Regie. Mit der erzwungenen Flucht des prominenten jüdischen Ehepaars vor den Nationalsozialisten im Jahr 1935 endete die Filmkarriere Ellen Richters. Seit langem vergessen, wird ihr umfangreiches Werk gegenwärtig von Oliver Hanley und Philipp Stiasny an der Filmuniversität Babelsberg erforscht.

Die Filmvorführung findet im Rahmen des internationalen Workshops „Die große Unbekannte. Ellen Richter und das populäre Kino in Deutschland 1913 – 1933“, der vom 04. bis 06. Juli 2019 im Deutschen Historischen Museum in Berlin veranstaltet wird, statt. Zum Film musizieren Duncan Blythe (Cello) und Daniel Stetich (Akkordeon). Eine Einführung in "Schatten der Weltstadt" hält die Filmrestauratorin Anke Wilkening.
Mehr zur Kinovorführung hier und zu Ellen Richter und dem Workshop hier
Textquelle und Foto: Filmmuseum Potsdam

filmstreifen 06 250Im Rahmen des Filmfests München wird am Mittwoch, den 03. Juli 2019, die vom "DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum" digital restaurierte Fassung von Der Ochsenkrieg, dem ersten Film des Film- und Fernsehproduktions- und Dienstleistungsunternehmens Bavaria Film (damals Emelka), gezeigt.

Regisseur Franz Osten, später einer der Pioniere des indischen Films, drehte den "Ochsenkrieg" im Jahr 1920. Die Aufführung der neuen Fassung findet anlässlich der hundert Jahre zurückliegenden Gründung der Emelka statt.

Die Musikfassung mit der von Hans-Jürgen Buchner, auch bekannt unter seinem Künstlernamen Haindling, komponierten und eingespielten Musik ist auch am Dienstag, den 09. Juli 2019, um 18 Uhr mit einer Einführung im Kino des DFF zu sehen, in der Reihe "Klassiker & Raritäten: 100 Jahre Emelka". Internetseite des DFF Internetseite des Filmfests München
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Giovanni Pastrone starb am 27. Juni 1959 in Turin. Der auch als Piero Fosco bekannte Regisseur wurde am 13. September 1883 in Montechiaro d’Asti geboren.

Mit Cabiria schuf er 1913/1914 einen international überaus erfolgreichen, filmtechnisch und stilistisch einflussreichen Monumentalfilm. Bemerkenswert war an der Produktion zum Beispiel war der Einsatz eines Kamerawagens, der den Schauspieler*innen elegant folgte und den Übergang von Nahaufnahmen zu Totalen (und umgekehrt) ohne Schnitt realisieren ließ. Angeblich wurde D. W. Griffith von "Caribia" zu The Birth of a Nation inspiriert. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspuele lila 250Der deutsche Schauspieler Theodor August Konrad Loos starb am 27. Juni 1954 in Stuttgart.

In der Stummfilmzeit war er ein vielbeschäftigter Darsteller und spielte unter anderem in den Produktionen Homunculus (D 1916), Die Nibelungen (D 1924), Die Weber (D 1927) und Metropolis (D 1927) mit. In der Tonfilmzeit konnte er seine Karriere nahtlos fortsetzen und war auch in NS-Propagandafilmen zu sehen. Er wurde am 18. Mai 1883 in Zwingenberg an der Bergstraße geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntVom 04. bis 06. Juli 2019 findet in Berlin der internationale wissenschaftliche Workshop "Die große Unbekannte: Ellen Richter und das populäre Kino in Deutschland 1913-1933" mit begleitenden Stummfilmvorführungen statt.

Die Schauspielerin und Filmproduzentin Ellen Richter war in der Stummfilm- und der beginnenden Tonfilmzeit ein bekanntes und beliebtes Gesicht auf der Kinoleinwand. Ihr filmisches Schaffen ist in Vergessenheit geraten. Nur ein Bruchteil ihrer Filme ist erhalten, wenige der Öffentlichkeit derzeit überhaupt zugänglich. Der Workshop im Deutschen Historischen Museum in Berlin möchte zu einer Wiederentdeckung und wissenschaftlichen Neubewertung von Ellen Richter und ihrer Filmarbeit beitragen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

lars grein foerderverein murnau stiftung 250Der Erhalt des filmischen Erbes ist eine der großen archivarischen und kulturellen Herausforderung unserer Zeit.

Die Restaurierung, Digitalisierung und Veröffentlichung von filmischen Schätzen, gerade auch aus der Frühzeit des Kinos, erfordern hochqualifizierte Fachleute, spezielle technische Ausstattung und umfangreiche finanzielle Ressourcen. Der 2012 in Wiesbaden gegründeten Förderverein "Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V." unterstützt die Arbeit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die einen bedeutenden Teil des deutschen Filmerbes pflegt. Stummfilm Magazin stellt den Verein vor und hat sich mit dem Vorsitzenden Lars Grein (Foto) unterhalten. mehr
Foto: privat

filmspuele lila 250Im Rahmen seiner Reihe "Klassiker & Raritäten" würdigt das DFF in Frankfurt mit einer Filmschau das hundertjährige Bestehen der Emelka, die am 01. Januar 1919 gegründet wurde.

Gezeigt werden im DFF-Kino am Schaumainkai vom 02. bis 23. Juli 2019 vier Stummfilme der Münchner Filmproduktionsgesellschaft, darunter drei Restaurierungen des DFF: Der Klosterjäger (D 1920), Der Ochsenkrieg (D 1920), Der Favorit der Königin (D 1922) und Die Leuchte Asiens (Deutschland/Indien 1925).

Als bayerisches Gegenstück zur Berliner Ufa gedacht, produzierte die Emelka (ein Akronym von Münchner Lichtspielkunst AG – MLK) bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1932 einige der interessantesten und ambitioniertesten deutschen Stummfilme. Auch Wochenschauen und Kulturfilme wurden von ihr veröffentlicht. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250Am Donnerstag, den 27. Juni 2019, findet mit der Aufführung der digital restaurierten Fassung des Dramas Café Elektric die Eröffnung des Wiener Open-Air-Festivals "Kino wie noch nie" statt.

Regisseur Gustav Ucicky drehte den österreichischen Stummfilm im Jahr 1927 mit Marlene Dietrich und Willi Forst in Hauptrollen. Ernst Molden und Walther Soyk werden das Geschehen auf der Leinwand live musikalisch vertonen. Eine Begrüßung der Kinogäste erfolgt durch Ernst Kieninger, Eva Rotter und Florian Widegger.

Neben "Café Elektric" sind beim Festival noch weitere Stummfilmperlen zu entdecken, darunter Robert Reinerts Drama Opium (D 1919). "Kino wie noch nie", das Open Air am Augartenspitz, wird vom Filmarchiv Austria und der Viennale veranstaltet. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Vom 15. bis 25. August 2019 finden in der beeindruckenden Kulisse des Arkadenhofs der Universität Bonn die 35. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino statt.

Vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. ausgerichtet, präsentiert das größte deutsche Stummfilmfestival in Open-Air-Atmosphäre elf Abende lang Klassiker, selten gezeigte und ganz frisch restaurierte Werke aus Filmarchiven unter anderem in China, Deutschland, Frankreich, Schweden und den USA.

Einen thematischen Schwerpunkt des von Stefan Drößler, Begründer der Stummfilmtage und Leiter des Filmmuseums München, kuratierten Programms bilden Filme von, mit und über Frauen:

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 20. Juni 1919 wurde in Berlin die Komödie "Die Austernprinzessin" uraufgeführt.

Im Rahmen der Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik stellt Autor Frank Hoyer das turbulente Lustspiel von Ernst Lubitsch vor. Im Gegensatz zu seinen späteren, in den USA überaus elegant gedrehten Gesellschaftskomödien, besticht Lubitschs "Austernprinzessin" durch eine geradezu lustvolle Freude am Chaos. 

Mit der Initiative "100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik" möchte Stummfilm Magazin das Interesse für den frühen Film wecken. In jedem Kampagnenjahr werden mehrere bemerkenswerte deutsche Stummfilme, die dann vor hundert Jahren ihre Uraufführung feierten, in den Mittelpunkt der Berichterstattung gerückt – hier nun die widerspenstige "Austernprinzessin".

metro 1 250Vom 13. Juni 2019 bis 29. September 2019 wird im "Museum für Architekturzeichnung" die Ausstellung "Deutsche Filmarchitektur 1918 – 1933" gezeigt.

Das Jahr 2019 steht im Zeichen vieler wichtiger Feierlichkeiten, darunter das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses, der ersten deutschen demokratischen Verfassung und des Frauenwahlrechts in Deutschland. Alleine die historische Bedeutung dieser Ereignisse verdeutlicht, dass in der kurzen Zeit des Bestehens der Weimarer Republik wichtige Grundlagen der Moderne gelegt wurden.

Die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg und die darauffolgende Novemberrevolution 1918 bedeuteten für das Land eine Zäsur, die den Ruf nach radikalen Veränderungen, auch im Kulturbereich, lauter werden ließ. Walter Gropius, der erste Direktor des Bauhauses, setzte die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges in Beziehung zur Bauphilosophie: „Eine Welt ist zu Ende. Wir müssen für unsere Probleme eine radikale Lösung finden.“ (1)

DVD-Veröffentlichung

der geiger von florenz cover bluray 2019 250

Am 29. November 2019 erscheint die Doppel-DVD "Die Klassiker von Lotte Reiniger – Märchen und Fabeln". mehr

10. IOIC Stummfilm-Festival in Zürich

Der "IOIC-Stummfilm-Marathon" findet vom 05. bis 08. Dezember 2019 unter dem Motto "Marathon des Zelluloids" statt. mehr

100 Jahre Bauhaus

bauhaus film pic 250