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Der deutsche Filmregisseur Otto Rippert starb vor 75 Jahren, am 18. Januar 1940 in Berlin.

Rippert, am 22. Oktober 1869 in Offenbach geboren, gehörte in den 1910er Jahren zu einen der meistgeschäftigten deutschen Regisseuren. Mit der sechsteiligen Serie Homunculus aus dem Jahr 1916 schuf er einen vielbeachteten und kommerziell erfolgreichen Vorläufer des expressionistischen Films. Von dem Serial waren bis 2014 nur Fragmente zugänglich. Das Filmuseum München konnte nach aufwändiger Recherche und Restaurierungsarbeiten im Rahmen des Bonner Stummfilmfestivals 2014 eine 196 Minuten lange Kopie von Homunculus präsentieren.

Der amerikanischer Regisseur und Filmproduzent Mack Sennett wurde vor 125 Jahren, am 17. Januar 1880, in Richmond/Québec geboren.

Mack Sennett war ein Pionier des Slapstick-Films, von meist rasanten und grotesken Komödien mit aberwitzigen Stunts. Er führte bei ca. 300 Filmen Regie und produzierte insgesamt ca. 1000 Streifen. Er entdeckte und förderte unter anderem die Schauspieler Charles Chaplin, Ben Turpin, Fatty Arbuckle, Gloria Swanson und Harold Lloyd. Im Jahr 1937 wurde er mit einem Ehrenoscar ausgezeichnet. Mack Sennett starb am 5. November 1960 in Woodland Hills/Kalifornien. mehr

Vor 125 Jahren, am 16. Januar 1890, wurde Karl Freund, einer der bedeutensten deutschen Kameramänner geboren. Legendär ist seine Mitarbeit an den Stummfilmen "Metropolis" (1927), "Der letzte Mann" (1924) und "Der Golem, wie er in die Welt kam" (1920).

In Hollywood arbeitete er auch als Regisseur. Einen Oscar gewann er als Kameramann des Tonfilms "Die gute Erde" (1937). "Die Mumie" von 1932 mit Boris Karloff in der Hauptrolle ist eine auch heute noch sehr populäre Regiearbeit von ihm. Freund starb am 3. Mai 1969 in Santa Monica (Kalifornien). mehr

filmstreifen 02 250Das Black Box Kino im Filmmuseum Düsseldorf zeigt am Samstag, den 24. Januar 2015, um 20 Uhr "The Lodger" (Der Mieter) von Alfred Hitchcock.

Der 1927 in Großbritannien gedrehte Stummfilm gilt als erster "echter" Hitchcock-Suspensefilm. Es spielen unter anderem Marie Ault, Arthur Chesney, Ivor Novello und June Tripp. Musikalisch begleitet wird The Lodger von Chanyuan Zhao und Benjamin Leuschner mit Harfenklängen, Perkussion, Windspielen und Live-Elektronik. Der auch heute noch sehr wirkungsvolle Streifen wird in der Reihe "Stummfilm und Musik" des Düsseldorfer Filmmuseums gezeigt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Vor 125 Jahren, am 07. Januar 1890, wurde Henny Frieda Ulricke Porten in Magdeburg geboren. Die als Henny Porten bekannt gewordene Schauspielerin war ein sehr beliebter Star des deutschen Stummfilms.

Großen Erfolg hatte sie unter anderem im Jahr 1920 als "Anna Boleyn" unter der Regie von Ernst Lubitsch und mit Filmpartner Emil Jannings. Im gleichen Jahr spielte sie in der Komödie "Kohlhiesels Töchter" die Hauptrolle. Unter Ewald André Dupont war sie in der ersten Verfilmung der "Geierwally" (1921) und unter Leopold Jessner in dem Kammerspielfilm "Hintertreppe" (1921) zu sehen. "Caligari-Regisseur" Robert Wiene setzte sie 1923 in dem Monumentalfilm I.N.R.I. ein. Henny Porten starb am 15. Oktober 1960 in Berlin.

Wikipedia

Die Filmschauspielerin Anna May Wong wurde am 03. Januar 1905 in Los Angeles als Wong Liu Tsong geboren.

In den von Rassismus geprägten USA der 20er-Jahre war sie die erste Schauspielerin chinesischer Herkunft, der der Aufstieg zum internationalen Filmstar gelang. Wong spielte unter anderem in den Stummfilmen Der Dieb von Bagdad (1924) und Piccadilly (1929). In der Übergangszeit vom Stummfilm zum Talkie drehte sie in Deutschland zwei Stumm- und ihren ersten Tonfilm: Schmutziges Geld (1928), Großstadtschmetterling (1929) und Hai-Tang. Der Weg zur Schande (1930). Sie starb am 02. Februar 1961 in Santa Monica. mehr

Paul Wegener wurde am 11. Dezember 1874 in Arnoldsdorf geboren. Er war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor.

Er war Hauptdarsteller - und neben Stellan Rye auch Regisseur - des Stummfilmklassikers Der Student von Prag (1913). Der vor kurzem in einer restaurierten Fassung auf Arte gezeigte Film wird von Filmhistorikern als der weltweit erste Autoren- und Kunstfilm bezeichnet. Berühmt ist Paul Wegener auch für seine zwei Golem-Filme aus den Jahren 1914 und 1920. Er starb am 13. September 1948 in Berlin. mehr

filmstreifen 06 250ilmpionier Max Skladanowsky starb vor 75 Jahren, am 30. November 1939 in Berlin. Er wurde am 30. April 1863 in Pankow geboren.

Zusammen mit seinem Bruder Emil Skladanowsky erfand er ein Bioscop genanntes Filmvorführgerät. Mit dem Projektionsapparat zeigten sie am 01. November 1895 im Wintergarten in Berlin vor einem zahlenden Publikum kurze Filmsequenzen, darunter ein boxendes Känguru und einen Serpentinentanz. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft war dies die zweite kommerzielle Filmvorführung der Kinogeschichte (siehe auch Eidoloscope). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der französische Filmregisseur Marcel L’Herbier starb vor 35 Jahren, am 26. November 1979, im Alter von 91 Jahren in Paris. Dort wurde er am 23. April 1888 auch geboren.

1921 drehte er mit "El Dorado" seinen künstlerisch wohl bedeutensten Film. Für die deutsch-französische Koproduktion "Das Geld" aus dem Jahr 1928 (nach dem gleichnamigen Buch von Émile-Zola, DVD-Veröffentlichung von Eureka) arbeitete L’Herbiers unter anderem mit den Metropolis-Schauspielstars Brigitte Helm und Alfred Abel zusammen. 1943 gab er den entscheidenen Impuls zur Gründung der französischen Filmschule "Institut des hautes études cinématographiques", deren Präsident er 25 Jahre lang war. mehr

Die amerikanische Schauspielerin Fern Andra wurde vor 120 Jahren, am 24. November 1894, in Watseka (Illinois) geboren.

Andra gehörte zu beliebtesten Leinwanddiven der deutschen Stummfilmära. Ihr heute bekanntester Film ist Genuine. Die Tragödie eines seltsamen Hauses (1920) von Regisseur Robert Wiene (Das Cabinet des Dr. Caligari, 1920); der Film besticht auch heute noch durch seine expressionistische Ausstattung. Fern Andra starb am 08. Februar 1974 in Aiken im US-Bundesstaat South Carolina. mehr

Der französische Filmregisseur und Kinovisionär Abel Gance wurde am 25. Oktober 1889 in Paris geboren.

1927 drehte Gance den aufwändigen Historienstreifen Napoléon, seinen prominentesten Film. Bei der Produktion kamen für verschiedene Szenen Breitwand-, Farb- und 3D-Aufnahmen zum Einsatz; Napeléon kann so als ein Kaleidoskop filmtechnischer Möglichkeiten und Innovationen der Stummfilmzeit bezeichnet werden. Weitere bekannte Filme von Gance sind "La Roue" (Das Rad bzw. Rollende Räder - Rasendes Blut, 1923) und das Antikriegsdrama "J'accuse" (Ich klage an, 1919). Abel Gance starb am 10. November 1981 in seinem Geburtsort. mehr

Arnold Fanck, ein deutscher Regisseur und Pionier des Bergfilms, starb am 28. September 1974 in Freiburg im Breisgau. Er wurde am 6. März 1889 in Frankenthal geboren.

Luis Trenker und Leni Riefenstahl waren zwei seiner bevorzugten Hauptdarsteller. Er drehte unter anderem die Filmklassiker Der Berg des Schicksals (1924), Der heilige Berg (1926), Der große Sprung (1927) und Die weiße Hölle vom Piz Palü (1928). Mit Hans Schneeberger und Sepp Allgeier gehörten zwei weitere Pioniere des Bergfilms zu seiner Crew. mehr

filmstreifen 04 250Am 23. Oktober 1914 wurde zum ersten Mal eine deutsche Wochenschau im Kino gezeigt.

Die "Messter-Wochenschau" war aus authentischem Filmmaterial vom Kriegsgeschehen des Ersten Weltkrieges zusammengestellt und nach Oskar Messter (1866-1942), einem deutschen Filmpionier, benannt. Schon um 1900 war Messters in der Konstruktion von Filmprojektoren und in der Produktion, dem Vertrieb und der Vorführung von Filmen aktiv. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der französische Filmemacher Jean Renoir wurde vor 120 Jahren, am 15. September 1894, in Paris geboren.

Er gehört zu den bedeutensten Regisseuren des internationalen Kinos. In der Stummfimzeit drehte er unter anderem Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern (La Petite marchande d’allumettes, 1928) nach dem gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Jean Renoirs Vater war der Maler Auguste Renoir, einem der bedeutensten Maler des Impressionismus. Der Regisseur starb am 12. Februar 1979 in Beverly Hills. mehr

Vor 60 Jahren, am 11. September 1954, starb der deutsche Schauspieler und Regisseur Reinhold Schünzel in München. Er wurde am 7. November 1888 in Hamburg geboren.

In der Stummfilmzeit war er ein vielbeschäftigter Schauspieler und unter anderem in "Anders als die Andern" (1919), "Madame Dubarry" (1919), "Unheimliche Geschichten" (1919) und "Lady Hamilton" (1921) zu sehen. Zu Beginn der Tonfilmära drehte er als Regisseur die sehr erfolgreichen Filmkomödien "Viktor und Viktoria" (1933) und "Amphitryon - Aus den Wolken kommt das Glück" (1935). Nach seiner Emigration aus Nazideutschland in die USA im Jahr 1937 spielte er in Filmen von Fritz Lang und Alfred Hitchcock. mehr

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Kinotipps, Festivals, Filmreihen und mehr ... den Stummfilm-Kalender für Dezember 2018 findet man hier

"Kino-Pravda" online

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Das Österreichische Filmmuseum hat die erhaltenen "Kino-Pravda"-Arbeiten von Dziga Vertov im Netz veröffentlicht. mehr

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"Singende, sprechende und musizierende Films": filmportal.de macht digitalisierte Tonbilder aus der Frühzeit des Kinos online zugänglich. mehr