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filmstreifen 09 250Der deutsche Schauspieler Otto Gebühr starb am 13. März 1954 in Wiesbaden. Berühmt wurde er als Darsteller von Friedrich, dem Großen.

Gebühr, geboren am 29. Mai 1877 in Kettwig bei Essen, spielte den Preußenkönig zwischen 1920 und 1942 in zwölf Filmen, darunter in den Stummfilmen Die Tänzerin Barbarina (D 1920), dem Vierteilier Fridericus Rex (D 1921/1922) und dem Zweiteiler Der Alte Fritz (D 1928). Er arbeitete unter anderem mit der Schauspielerin Asta Nielsen und den Regisseuren Friedrich Wilhelm Murnau, Veit Harlan, Karl Grune, Otto Rippert und Ewald André Dupont zusammen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 06 gross farbig 250Bereits in den 1910er-Jahren ist Karl Freund ein vielbeschäftigter Kameramann, dreht mit Größen wie den Stummfilmdiven Asta Nielsen und Henny Porten und den Regisseuren Robert Wiene, Richard Oswald und Fritz Lang.

1919 macht Freund sich selbstständig, wenig später besitzt er sogar ein eigenes Kopierwerk. In diese Zeit fällt auch seine Zusammenarbeit mit Friedrich Wilhelm Murnau. In Der letzte Mann (D 1924) etabliert er die Methode der "entfesselten Kamera" – für damalige Verhältnisse äußerst bewegliche Aufnahmen, die ohne Stativhergestellt werden. Dafür lässt er sich die Kamera auf den Bauch binden, sie durch die Luft wirbeln oder auf eigens konstruiertenkleinen Wägen durch die Szene brausen. Schon in der Anfangsszene von Murnaus Meisterwerk, in der die Kamera durch einen gläsernen Aufzug hindurch filmt, lässt sich erahnen,welche enormen Möglichkeiten im bis dahin recht statischen Stummfilmkino liegen.

Auf diesem Niveau macht Freund als Innovator der Filmsprache weiter und arbeitet etwa am visionären Monument des Weimarer Kinos, Metropolis (D 1927), oder als Leiter der Europaabteilungder Fox Film Corporation, bevor ihn der Ruf nach Hollywood ereilt. Dort ist er nicht nur weiter eingefragter Kameramann, sondern auch kurzzeitig ein versierter Regisseur bei den Universal Studios, wie sein in vielerlei Hinsicht an die Glanzzeit des deutschen Expressionismus erinnerndes Debüt The Mummy (USA 1932) beweist. Außerdem arbeitet der stets an technischen Neuerungen interessierte Freund unter andereman Experimenten auf dem Gebiet des Farbfilms. 1937 erhält er einen Oscar für seine Kamera in Sidney Franklins The Good Earth, später dreht er noch bei MGM und Warner Bros. mit Regielegenden wie Fred Zinnemann, Vincente Minnelli oder John Huston.

Dass die Autorität der Kameramänner im Lauf der Jahre immer geringer wurde, da zahlreiche technische Aspekte in die Nachbearbeitung geflossen sind, scheint Freund gestört zu haben, ebenso wie das Breitbandformat, das er, wie er in einem 1958 entstandenen Interview für den ORF erzählt, als Hemmschuh für die fotografisch-künstlerische Entwicklung sieht. Dies mögen Gründe dafür gewesen sein, dasser Anfang der 1950er-Jahre ins Fernsehen wechselt, wo er unter anderem etwa 400 Episoden der erfolgreichen Live-Sitcom I Love Lucy dreht. Anfang der 60er zieht sich Freund auf seine Ranch zurück, wo er am 3. Mai 1969 stirbt: unbestritten als einer der großen Pioniere auf dem Gebiet der Kameraführung.

Im Rahmen der von Florian Widegger kuratierten Retrospektive vom 17. bis 28. April 2019 im Metro Kinokulturhaus werden unter anderem die Stummfilme Varieté (Regie: Ewald André Dupont, D 1925, Einführung: Fumiko Tsuneishi, Live-Musikbegleitung: Benedikt Vecsei), Michael (Regie: Carl Theodor Dreyer, D 1924), Der letzte Mann (Regie: F. W. Murnau, D 1924) und Metropolis (Regie: Fritz Lang, D 1927) gezeigt. mehr
Textquelle: Filmarchiv Austria; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

dvd absolut medien die austreibung des armenischen volkes in die wueste 250Als Sanitäter im Ersten Weltkrieg wird Armin T. Wegner Augenzeuge des armenischen Genozids.

Er sieht den Flüchtlingsstrom der von den Türken in die syrische Wüste getriebenen armenischen Bevölkerung: das Leiden, das Elend, die mörderische Gewalt. In den Jahren 1915 bis 1917 fanden dort bis zu 1,5 Millionen Armenier den Tod. Trotz des Verbots der türkischen Behörden machte Wegner mehr als 100 Fotos und schmuggelte diese "unter der Leibbinde versteckt über die Grenze". Unmittelbar nach Kriegsende fasste Wegner seine Erfahrungen als Augenzeuge in dem Lichtbilder-Vortrag "Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste" zusammen, den er am 19. März 1919 in der Berliner Urania erstmals hielt.

Anlässlich des 100. Jahrestags ist eine DVD mit einem künstlerischen Re-Enactment des Vortrags durch den Schauspieler Ulrich Noethen und die Medienarchäologin Karin Bienek erschienen. Am 19. März 2019 findet die offizielle Vorstellung der DVD im Filmmuseum Potsdam statt. mehr

Die Veröffentlichung ist eine Produktion des Filmmuseums Potsdam und des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr, Dresden in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung. Kooperationspartner sind die Deutsch-Armenische Gesellschaft, das Institut für künstlerische Forschung der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“, das Lepsiushaus, das Moses Mendelssohn Zentrum, der Wallstein Verlag. Die Produktion und Umsetzung lag in den Händen von Prof. Dr. Ursula von Keitz und Birgit Acar. mehr
Textquelle Filmmuseum Potsdam und absolut Medien; Abbildung: absolut Medien

filmstreifen gelb 03 250Die Gastspielreihe „Großes Kino, kleines Kino“ richtet sich nicht nur an Familien mit Kindern ab fünf Jahren, sondern lädt alle Filmbegeisterten zu einer Reise durch die Welt des experimentellen Films ein.

Die Reihe präsentiert die Vielfalt des Kinos und überrascht mit Filmen, die andere Sicht- und Hörweisen eröffnen. Außerdem können die Besucher/innen selbst kreativ werden und mit Farben, Klängen, mit Licht und Schatten, mit Kamera und Filmstreifen experimentieren.

Am Sonntag, den 17. März 2019, steht beim ersten Termin der Reihe alles unter dem Motto "Happy Ghosts – fröhlicher Spuk". Gezeigt werden dann auch Stummfilme, etwa  Ah! La Barbe (Der lästige Bart, F 1905, R: Segundo de Chomón), Bewitched Matches ("Behexte Zündhölzer", US 1913, R: Émile Cohl) und Mme. Croquemitaine ("Die böse Hexe", F 1909, R: Georges Denola). Im Anschluss an das Filmprogramm sind alle Kinder eingeladen, Geisterfiguren zu gestalten und umherspuken zu lassen.

Gestaltet wird das Familienprogramm vom Arsenal Filmatelier. Im Jahr 2019 sind vier Gastspiele des Arsenal – Institut für Film und Videokunst (Berlin) in Frankfurt zu erleben. Sie sind Teil des Projektes „MiniFilmclub bundesweit!“ zur Weiterentwicklung des MiniFilmclubs für Vorschulkinder, eines Filmbildungsformats, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Weitere Termine der Gastspielreihe: 19. Mai (mit Eunice Martins), 15. September (mit Ute Aurand und Robert Beavers) und 17. November 2019 (mit Haim Peretz und Anna Faroqhi. mehr
Textquelle: Deutsches Filminstitut & Filmmuseum – DFF; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

bundeskunsthalle kino der moderne 250Ergänzend zur Ausstellung "Kino der Moderne. Film in der Weimarer Republik" präsentiert die Bonner Bundeskunsthalle in Kooperation mit dem Förderverein Filmkultur Bonn e.V. das Vermittlungsprogramm "Filmfest der Moderne"

So gibt es am Freitag, den 15. März 2019, von 18:00 bis 18.30 Uhr eine Kurzführung durch die Ausstellung. Um 19:00 Uhr wird dann Friedrich Wilhelm Murnaus Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922) mit live musikalischer Begleitung durch das Aljoscha-Zimmermann-Ensemble gezeigt.

Am Samstag, den 16. März 2019, um 14:00 Uhr wird Kuratorin Kristina Jaspers eine Stunde lang durch die Schau führen. Um 15:00 Uhr ist Walter Ruttmanns Berlin – Die Simfonie einer Großstadt (D 1927) auf der Leinwand mit eingespielter Orchestermusik von Edmund Meisel zu sehen. Um 16.30 Uhr talken dann Prof. Günther Schulz (Institut für Geschichtswissenschaft, Universität Bonn), Britta Hartmann (Professorin für Filmwissenschaft/Audiovisuelle Medienkulturen, Universität Bonn), Kristina Jaspers (Ausstellungskuratorin und Moderation, Deutsche Kinemathek-Museum für Film und Fernsehen) und Rein Wolfs (Intendant der Bundeskunsthalle) zum Thema "Die Bedeutung des Films in der Weimarer Republik – eine historische Einordnung". Fritz Langs monumentaler Science-Fiction-Film Metropolis (D 1927) steht dann um 18:00 Uhr auf dem Programm; aufgeführt wird der Film mit der eingespielten Originalmusik von Gottfried Huppertz

Am Sonntag, den 17. März 2019, um 15:00 Uhr ist der Tonfilm Emil und die Detektive (D 1931) nach dem Kinderbuch von Erich Kästner am Start. Um 16.30 Uhr finden zudem Familienführung(en) durch die Ausstellung statt.

Teilnahmekarten für die oben genannten Veranstaltungen sind teilweise im Vorverkauf, teilweise auch direkt vor dem Termin an der Kasse erhältlich. Mehr Infos dazu hier
Bild: Bundeskunsthalle Bonn

filmstreifen 08 250 bunt

Die Autorin Heike Goldbach liest am 16. März 2019 um 16:00 Uhr aus ihrem Buch Willy Fritsch – ein Feuerwerk an Charme und gibt dabei einen Einblick in das Leben und Schaffen eines der populärsten Schauspieler der deutschen Kinogeschichte.

Willy Fritsch (1901–1973) war über vierzig Jahre im Filmgeschäft aktiv. In der Stummfilmära spielte er unter anderem in den beiden Fritz Lang-Klassikern Spione (1928) und Frau im Mond (1929).

Die Multimedia-Lesung findet im Rahmen der 4. Dresdner Stummfilmtage, die vom 14. bis 16. März 2019 im Museumskino der Technischen Sammlungen Dresden veranstaltet werden, statt. Zu sehen sind dort "Tabu" (USA 1931), "Dirnentragödie" (D 1927), "Die Passion der Jungfrau von Orlèans" (Frankreich 1928), "The Mark Of Zorro" (USA 1920) und "Frau im Mond" (D 1929). Auch an junge Filmfreund/innen wurde gedacht: Unter dem Motto "Stummfilme für Kinder" wird ein Programm mit Filmen aus dem Archiv des Deutschen Instituts für Animationsfilm (DIAF) gezeigt. mehr Programmflyer (PDF)
Foto: StummfilmMagazin/Frank Hoyer

filmstreifen 06 250Vom 01. März bis 04. April lädt das Metro Kinokulturhaus auf eine ungewöhnliche Reise in die bayrische Landeshauptstadt ein, eine filmische Tour, die gleichfalls einen sehr speziellen Blick auf die Filmgeschichte wirft.

Die Retrospektive "Münchner Freiheit – Eine Stadt und das Kino" spannt einen Bogen von der Stummfilmzeit über die Jahre des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum "swinging Schwabing" und zu heutigen Liebeserklärungen an die Stadt.

Über zwanzig Programme haben die Kuratoren Florian Widegger und Bernd Brehmer zusammengestellt. Die frühesten Aufnahmen gehen dabei zurück ins Jahr 1919. Gezeigt wird etwa das an vielen Originalschauplätzen gedrehte expressionistische Drama Nerven (D 1919) des österreichischen Regisseurs Robert Reinert. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

schienen 250 1Die Firmen Lobster Films und Blackhawk Films kooperieren gemeinsam bei einer Crowdfunding-Kampagne zur Digitalisierung von Filmen rund um den Eisenbahn-Bereich.

Insgesamt sollen 100 Werke, entstanden von der Anfangszeit des Kinos bis in die 1960er-Jahre, digitalisisert werden, darunter Dokumentarfilme, Wochenschauen und Spielfilme. Die Kampagne "Trains & Cinema" wurde auf der Plattform "Kickstarter" gestartet. Mit der Aktion, die bis zum 15. April 2019 läuft, wollen die Initiatoren die Filme auch für spätere Generationen bewahren und zugänglich machen.

Geplant ist unter anderem "The Iron Horse" (USA 1924) von John Ford, "The Great Train Robbery" (USA 1903)  von Edwin S. Porter, "Danger Lights" (USA 1930) von George B. Seitz und "Le Train Mongol" (UdSSR 1929) von Ilya Trauberg zu digitalisieren. mehr

Die Aktion ist nicht die erste Crowdfunding-Kampagne aus dem Bereich Filmerhaltung: So hatte im Jahr 2016 das Filmarchiv Austria eine Kampagne zur Rettung des österreichischen Stummfilms "Die Stadt ohne Juden" (1924) erfolgreich aufgelegt. mehr und mehr
Foto: Archivbild
Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

nielsen stern berlin 250Am 04. März 2019 wird im Rahmen der FrauenFilmtage in Wien Die Börsenkönigin (D 1918) gezeigt.

Edmund Edel dreht den Film 1916 im Union-Atelier in Berlin-Tempelhof, veröffentlicht wurde "Die Börsenkönigin" dann aufgrund von finanziellen und rechtlichen Problemen erst 1918. Auf der Leinwand sind Asta Nielsen, Aruth Wartan, Willi Kaiser-Heyl und Otto Gebühr zu sehen.

Die Vorführung wird live musikalisch begleitet von Fraufeld. Das Musikerinnenduo besteht aus Susanna Gartmayer (Kontra Alt Klarinette) und Verena Zeiner (Tasteninstrumente), die nach dem Film für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen. mehr 
Das Bild zeigt den Stern für Asta Nielsen auf dem Potsdamer Platz in Berlin.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Im Dialog mit der Ausstellung "Krieg. Auf den Spuren einer Evolution" im Wiener Naturhistorischen Museum präsentiert das Österreichische Filmmuseum noch bis zum 28. Februar 2019 eine Auswahl von Filmen, die von der Archäologie von Konflikten, der (Re-)Konstruktion und der Evolution von Kriegserzählungen im Kino zeugen.

Zu sehen sind Schlüsselfilme aus unterschiedlichen Epochen der Filmgeschichte. Gezeigt wird unter anderem am 28. Februar 2019 um 18:30 Uhr der amerikanische Stummfilm The Four Horsemen of the Apocalypse ( USA 1921) von Rex Ingram mit Pomeroy Cannon, Josef Swickard, Bridgetta Clark und Rudolph Valentino. Der Film wird live musikalisch begleitet von Elaine Loebenstein am Klavier: mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmmuseum piv 250Am Samstag, den 23. Februar 2019, wird um 20:00 Uhr "Das alte Gesetz" im Kino des Filmmuseum Düsseldorf gezeigt.

Ewald André Dupont drehte den deutschen Stummfilm nach einem Drehbuch von Heinrich Laube und Paul Reno im Jahr 1923. Auf der Leinwand sind Henny Porten, Ruth Weyher und Hermann Vallentin zu sehen.

Franz Frank von der Deutsche Kinemathek (Berlin) führt in das Werk ein, Wilfried Kaets begleitet mit einer neuen Musikfassung für die Welte-Kinoorgel und simultanes Klavier. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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Das 17. Stummfilmfestival in Karlsruhe findet vom 13. bis 17. März 2019 unter dem Motto "Ernst Lubitsch und Filme im jüdischen Milieu" statt. 

Gezeigt werden unter anderem Die Bergkatze (D 1921), Die Stadt ohne Juden (Österreich 1924), Das alte Gesetz (D 1923) und trickreiche Kurzfilme von Segundo de Chomon. Wie beim letztjährigen Festival werden bei zwei Aufführungen Schülerinnen und Schüler die Filme live musikalisch begleiten. Am Dienstag, den 12. März 2019, gibt es ergänzend zu den Filmtagen eine Gesprächsrunde unter dem Titel "Der Abend vor dem Festival". mehr und mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

leinwandlyrik ralph turnheim foto rolf demmel 250 3Am 16. Februar 2019 um 19:30 Uhr lädt Leinwandlyriker Ralph Turnheim zur "Laurel & Hardy Poetry" in Sömmerda ein.

Die humorvolle "Vertonung" von Kurzfilmen des weltberühmte Komikerduos, in Deutschland auch unter "Dick & Doof" bekannt, ist das meistgespielte Programm von Turnheim. Neben dem Filmprojektor hat der Sprachkünstler auch seine Popcorn-Maschine mit nach Sömmerda gebracht. Ticketinfos und mehr
Foto: (c) 2018 Rolf Demmel

filmstreifen 09 250Der österreichische Kameramann Günther Krampf wurde am 08. Februar 1899 in Wien geboren.

Er war unter anderem an den Produktionen Ein Glas Wasser (D 1922, Regie: Ludwig Berger), Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau), Erdgeist (D 1923, Regie: Leopold Jessner), Orlac’s Hände (Österreich 1924, Regie: Robert Wiene), Der Student von Prag (D 1926, Regie: Henrik Galeen) und Schinderhannes (D 1928, Regie: Kurt Bernhardt) beteiligt. Krampf starb am 04. August 1950 in London. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

kracauer stern berlin 250Der Filmtheoretiker Siegfried Kracauer wurde am 8. Februar 1889 in Frankfurt am Main geboren. In seinen filmsoziologischen und -historischen Schriften "From Caligari to Hitler" (1947) und "Theory of Film" (1960) setzte er sich auch intensiv mit Stummfilmen auseinander.

So versuchte er in "From Caligari to Hitler" anhand der Filmgeschichte die soziale Struktur der deutschen Gesellschaft von den Anfängen des Mediums im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Machtergreifung der Nazis zu deuten. Er starb am 26. November 1966 in New York. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Siegfried Kracauer auf dem Potsdamer Platz in Berlin.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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Bis zum 13. Oktober 2019 zeigt das Museum für Film und Fernsehen in Berlin die Ausstellung "Kino der Moderne – Film in der Weimarer Republik". mehr

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