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filmspuele lila 250Am Samstag, den 10. August 2019, wird um 19:30 Uhr im Kino des Filmmuseums Potsdam der Stummfilm "Die Finanzen des Großherzogs" gezeigt.

Friedrich Wilhelm Murnaus einzige Filmkomödie kam 1924 in die Kinos. Das Drehbuch stammt von Thea von Harbou. Basierend auf Frank Hellers Roman entwickelte die Autorin, die insgesamt vier Mal für Murnau tätig war, ein lustiges, manchmal absurdes Durcheinander von altem und neuem Geld, abgewirtschaftetem Europa und finanzstarkem Amerika. Gedreht in einer Zeit größter Not und der Hyperinflation bot der Film mit der Kulisse der kroatischen Adria Sehnsuchtsorte zu Hauf und Trost im Happy End mit der Millionenerbin. Alles ist mit einem Augenzwinkern behandelt, bewusst als Märchen und reiner Kintopp angelegt, Kabarett und Satire näher als dem Groschenroman.

Auf der Leinwand sind Harry Liedtke, Adolphe Engers, Ilka Grüning, Alfred Abel, Walter Rilla und Max Schreck zu sehen. An der Welte-Kinoorgel spielt Peer Kleinschmidt. mehr
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Foto
: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

murnau stern berlin 250Am 31. Juli 2019 wird im Rahmen des Freiluftkinos Kreuzberg Friedrich Wilhem Murnaus Horrorklassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens aus dem Jahr 1922 gezeigt.

In den Hauptrollen sind Max Schreck, Gustav von Wangenheim und Greta Schröder zu sehen. Der stilistisch einflussreiche Film ist eines der großen Meisterwerke des Weimarer Kinos. Der Musiker Jürgen Kurz wird das Geschehen auf der Leinwand am präparierten Klavier live begleiten. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Friedrich Wilhelm Murnau auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Sonntag, den 28. Juli 2019, wird um 20:00 Uhr in Münsingen Charlie Chaplins Komödie Der Zirkus (USA 1928) gezeigt, für die er einen Ehrenoskar erhielt.

Live am Klavier begleitet wird der Film vom Mehrstetter Pianisten Frieder Gundert, der damit sein Debüt im Tonfilm-Theater gibt. Neben der Aufführung ist auch die außergewöhnliche Location einen Besuch wert: Das "Truppen Tonfilm Theater" wurde 1936 in einer Kaserne in Münsingen eröffnet und in den 1960er-Jahre geschlossen. Hans-Joachim Kraft hat als neuer Betreiber das Kino im Jahr 2017 zu neuem Leben erweckt. mehr

ernst szebedits 250Wie die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden am 25. Juli 2019 mitteilte, wird deren Vorstand Ernst Szebedits Ende 2019 in Ruhestand gehen.

Die renommierte Stiftung pflegt einen bedeutenden Teil des deutschen Filmerbes. Der Bestand umfasst mehr als 6000 Stumm- und Tonfilme, Schwerpunkte sind Kaiserreich, Weimarer Republik, Drittes Reich und bundesrepublikanische Nachkriegszeit.

"Ernst Szebedits hat für die Murnau-Stiftung und das deutsche Filmerbe eine herausragende Arbeit geleistet. Er hat die Stiftung 2011 in einer schwierigen Lage übernommen und erfolgreich neu aufgestellt. Ihm ist es gelungen, die Murnau-Stiftung über die Fachwelt hinaus stärker in die Filmwirtschaft, das Kulturleben und die Politik zu vernetzen. Dass die Murnau-Stiftung ein hohes internationales Ansehen genießt, ist seiner Arbeit zu verdanken," so Christian Sommer, Kuratoriumsvorsitzender der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. ganzen Artikel lesen

logo kopf stoerer relaunch 250Am 25. Juli 2013 ist das Stummfilm Magazin online gegangen.

Stummfilm Magazin ist mit seinem konzentrierten inhaltlichen Fokus auf die Stummfilmära das mutmaßlich bedeutendste und meistfrequentierte Online-Nachrichtenmagazine für den frühen Film im deutschsprachigen Raum. In sechs Jahren entstanden über 1.300 Berichte zu Filmfestivals, Filmschaffenden, Kinovorführungen und mehr.

"Ein herzliches Dankeschön an alle Autoren, Organisationen, Institutionen und FIlmfans, die zu diesem Erfolg beigetragen haben", erklärt Frank Hoyer, Herausgeber von Stummfilm Magazin, anlässlich des Jahrestages.

Stummfilm Magazin ist sowohl als Internetpräsenz unter www.stummfilm-magazin.de als auch auf der Social-Media-Plattform Facebook vertreten. Es widmet sich dem frühen Kino, dass allgemein unter dem Stichwort Stummfilm subsumiert wird. Schwerpunkte der Berichterstattung sind Filmvorführungen, Medien-Neuerscheinungen (DVD, Buch etc.), Jahrestage, Personen und Aktuelles aus der Medienforschung und von Institutionen. Den Machern von Stummfilm Magazin ist es wichtig, einen Beitrag zur Vernetzung von am Thema Interessierten zu leisten und Appetit auf die faszinierende Frühzeit des Kinos zu machen.
Foto: Stummfilm Magazin

bubikopf 1920 er jahre 250Organisiert von cinEScultura und der Regensburger Stummfilmwoche wird vom 06. bis 17. August 2019 die Schau "VorBilder. Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos" gezeigt.

Die Ausstellung ist montags bis samstags von 10.00 bis 20.00 Uhr im Donau-Einkaufszentrum (große Ausstellungsfläche im 2. Flur, Weichser Weg 5, 93055 Regensburg) zu sehen. Vorgestellt werden sogenannte Leinwandgöttinnen des US-Kinos von 1914 bis 1936, einige haben jüdischen Hintergrund. Sie sind Pionierinnen, die unabhängige Frauen verkörpern und den Ausbruch aus traditionellen Rollen wagten. Die Ausstellung spiegelt die Vorbilder und Ikonen wider, auch die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

vorhang rot 250 Am 04. Juli 2019 wurde in Kassel bei einem ersten Treffen von über 60 deutschen Filmfestivals eine Arbeitsgemeinschaft (AG) Filmfestival gegründet.

Ziel der AG ist es, sich untereinander zu vernetzen, bessere Bedingungen für Filmfestivals in Deutschland zu schaffen und gemeinsam mit den Filmschaffenden und anderen Verbänden Filmkultur zu stärken und zu fördern. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die größten und ältesten Filmfestivals in Deutschland, Filmfestivals aus allen Regionen und Sparten.

jannings stern berlin 250Emil Jannings wurde am 23. Juli 1884 in Rorschach als Theodor Friedrich Emil Janenz geboren.

Er war einer der prominentesten deutschen Schauspieler der Stummfilmzeit und brillierte etwa unter der Regie von Friedrich Wilhelm Murnau in den Filmklassikern  "Der letzte Mann" und "Tartüff". Berühmt ist er auch für seine Mitwirkung am Tonfilm "Der blaue Engel" mit Marlene Dietrich.

Jannings arbeitete zeitweise in Hollywood und gewann 1929 als erster Schauspieler der Kinogeschichte einen Academy Award (Oscar) als Haupdarsteller in den Filmen "The Way of All Flesh" und "Sein letzter Befehl". Die originale Oscar-Statue ist in der Dauerausstellung des Berliner Filmmuseums im Sony-Center zu sehen.

Auf dem Hollywood Walk of Fame ist Jannings mit einem Stern verewigt, ebenfalls auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Aufgrund seiner Nähe zu den Nationalsozialisten wurde er nach 1945 von den Alliierten mit einem lebenslangen Arbeitsverbot belegt. Jannings starb am 02. Januar 1950 in Strobl (Österreich). mehr
Das Bild zeigt den Stern für Emil Jannings in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

mondrakete 250Am 21. Juli 1969 jährt sich zum fünfzigsten Mal die Landung auf dem Erdtrabanten: Der US-Amerikaner Neil Armstrong war als Mitglied der Apollo Mission 11 der erste Mensch auf dem Mond.

"Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit", verkündete der Astronaut, nachdem seine Füße die Oberfläche des grauen Planeten betreten hatten. Über fünfhundert Millionen Menschen verfolgten die Apollo-Mission live an den TV-Geräten.

Die anhaltende Faszination für den Erdtrabant wird nicht zuletzt durch die visuellen Medien befeuert. So haben sich mit dem Thema seit der Frühzeit des Kinos viele Regisseure beschäftigt und zahlreiche Trickfilmspezialisten fühlten sich zu cineastischen Höchstleistungen angespornt. Stummfilm Magazin hat einige Kino-Meilensteine aus der Stummfilmära zusammengestellt. mehr

filmstreifen 09 250Wasili Schurawlows tricktechnisch ambitionierter Spielfilm Kosmische Reise (UdSSR 1936) ist am Sonntag, den 21. Juli 2019, um 12:00 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums zu sehen.

Die aufwändige Produktion ist der letzte Stummfilm, der in der Sowjektunion hergestellt wurde. Als Vorfilm wird Georges Méliès zauberhafter Le Voyage Dans La Lune (F 1902) gezeigt. Mit der Vorführung erinnert das DFF an die erste Mondlandung vor 50 Jahren. Beide Filme werden von Uwe Oberg live am Klavier begleitet. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250In der DFF-Filmreihe "Klassiker & Raritäten: 100 Jahre Emelka" ist am Dienstag, den 23. Juli 2019, um 18:00 Uhr Franz Ostens "Die Leuchte Asiens" im Kino des Deutschen Filmmuseums zu sehen.

Ein buddhistischer Mönch erzählt englischen Touristen vom Leben des Gautama Buddha: Als Königssohn geboren und im Reichtum aufgewachsen, ließ dieser Familie und irdische Besitztümer zurück, um auf Wanderschaft zu gehen und die spirituelle Erleuchtung zu finden. Die Erfahrungen und Erkenntnisse seiner Reise bilden die theologische Basis des Buddhismus.

An Originalschauplätzen in Indien gedreht, gilt die deutsch-indische Koproduktion aus dem Jahr 1925 als Ausgangspunkt des Hindi-Kinos, aus dem sich später „Bollywood“ entwickelte.Musikfassung. Der film wird mit eingespielter Musik von Willy Schwarz und Riccardo Castagnola gezeigt.
Textquelle: DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

bonner stummfilmtage 2019 plakat 250Ab dem 15. August veranstaltet der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. die 35. Ausgabe der Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino.

Im Arkadenhof der Universität Bonn sind dann elf Abende lang herausragende Produktionen aus der Frühzeit des Kinos mit live-musikalischer Begleitung zu erleben. Charakteristisch für das größte deutsche Stummfilmfestival ist dabei, dass die von Stefan Drößler kuratierte Auswahl neben Klassikern und Meisterwerken auch selten aufgeführte und frisch rekonstruierte Filme versammelt.

Seit jeher wird das abendliche Programm von Vorträgen und Filmvorführungen flankiert, die an den beiden Sonntagnachmittagen stattfinden und praxisnahe wie exklusive Einblicke in Filmgeschichte und -erbe bieten. So gewinnt das interessierte Publikum über die Projektionen auf großer Leinwand hinaus plastische Eindrücke in die Arbeit der Filmarchive und Kinematheken in der ganzen Welt und lernt besonders bemerkenswerte Werke und Künstler*innen kennen.

filmstreifen 02 250Die tschechische Schauspielerin Lyda Salmonova wurde am 14. Juli 1889 in Prag geboren.

Sie war Ensemblemitglied des Deutschen Theaters unter Leitung von Max Reinhardt und spielte unter anderem in den Stummfilmklassikern Der Student von Prag (D 1913), Der Golem (D 1915), Der Golem, wie er in die Welt kam (D 1920) und Das Weib des Pharao (D 1921). Salmonova, die bis 1924 mit dem berühmten Filmregisseur und Darsteller Paul Wegener verheiratet war, starb am 18. November 1968 in ihrer Geburtsstadt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

metro 1 250Am Donnerstag, den 18. Juli 2019, um 17:30 Uhr zeigt das Kino im Filmmuseum Frankfurt in seiner Reihe Digital Revolution den Stummfilm Metropolis (D 1927) in digital restaurierter Fassung.

Nachdem der Science-Fiction-Monumentalfilm jahrzehntelang nur in einer gekürzten Fassung existierte, fand man 2008 in Buenos Aires die nahezu vollständig erhaltene Originalversion. Nach Restaurierungsarbeiten gewann der visionäre Entwurf um Maschinenmenschen und Automation des Regisseurs Fritz Lang neue Bezugsebenen hinzu.

Neben dieser restaurierten Version des Films wird am Dienstag, den 23. Juli 2019, um 20:30 Uhr an gleicher Stelle die Bearbeitung des Filmkomponisten Giorgio Moroder aus dem Jahr 1984 gezeigt, die mit einem schillernden Soundtrack, unter anderem mit Freddie Mercury und Bonnie Tyler, aufwartet.

Metropolis – die Stadt der Zukunft. Fritz Langs Film verbindet visuelle Kraft mit einer Liebesgeschichte um die Versöhnung von Arbeit und Kapital: Hoch über der Stadt herrscht Joh Fredersen, während unter der Erde die Arbeiter schuften. Fredersens Sohn Freder verliebt sich in die Arbeiterführerin Maria. Gleichzeitig erschafft Rotwang, der Erfinder, einen stählernen Roboter, dem er auf Fredersens Anweisung das Aussehen Marias gibt. Die falsche Maria wiegelt die Arbeiter auf, die ihre Maschinen verlassen und damit die Überflutung der Stadt auslösen. Erst durch Freders und Marias Einsatz kann Metropolis gerettet werden. Herr der Stadt und Arbeiter erkennen, dass "Hirn" und "Hände" zusammengehören. mehr
Textquelle: DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Samstag, den 13. Juli 2019, wird um 21.30 Uhr in der Lutherkirche in Karlsruhe-Oststadt Der Göckner von Notre Dame (USA 1923) gezeigt.

Einlass ist ab 21.00 Uhr. Die Aufführung ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten des Wiederaufbaus der Kathedrale Notre Dame de Paris. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Schirmherr ist der Karlsruher Bürgermeister Dr. Albert Käuflein. Veranstaltet wird das Konzert von Déjà Vu-Film e.V. und der Luthergemeinde in Kooperation mit dem Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe.

Regisseur Wallace Worsley drehte den eindrucksvoll inszenierten Film nach dem Roman des französischen Schriftstellers Victor Hugo mit Lon Chaney senior in der titelgebenden Hauptrolle. Live vertont wird das dramatische Geschehen auf der Leinwand von Andreas Benz auf der Orgel, der auch regelmäßig Filme beim Karlsruher Stummfilmfestival begleitet. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

DVD-Veröffentlichung

der geiger von florenz cover bluray 2019 250

Am 29. November 2019 erscheint die Doppel-DVD "Die Klassiker von Lotte Reiniger – Märchen und Fabeln". mehr

10. IOIC Stummfilm-Festival in Zürich

Der "IOIC-Stummfilm-Marathon" findet vom 05. bis 08. Dezember 2019 unter dem Motto "Marathon des Zelluloids" statt. mehr

100 Jahre Bauhaus

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