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ellen m harrington foto sophie schueler quelle dif 250Ellen M. Harrington, die neue Direktorin des Deutschen Filminstituts/Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main, präsentierte sich auf einer Pressekonferenz am 16. Januar 2018 der Öffentlichkeit.

Harrington, die ihr Amt am 02. Januar 2018 angetreten hat, betonte zunächst die herausragende internationale Bedeutung und Exzellenz des Deutschen Filminstituts/Deutschen Filmmuseums, „aber natürlich kann man sich immer noch weiterentwickeln. Ich habe mir vorgenommen, einige sichtbare Verbesserungen unserer öffentlichen Aktivitäten vorzunehmen, die Aufgabe und das Anliegen des Deutschen Filminstituts klarer zu vermitteln – sowohl in den klassischen Medien als auch über digitale Plattformen.“

Der Ausbau und die Weiterentwicklung eines Dialogs mit den Besucher/innen des Hauses sei ihr ein besonderes Anliegen: „Das Publikum verändert sich. Umso wichtiger ist es, kontinuierlich daran zu arbeiten und neue Wege zu erschließen, wie wir unsere Besucher/innen an uns binden.“ Darüber hinaus sei sie bereits daran, wichtige neue Sammlungen zu akquirieren. Ziel sei eine Verbesserung der Mittel und Wege, diese zu bewahren und mit den Besucher/innen vor Ort sowie online zu teilen. Noch stärker als bisher sollen die erfolgreichen und beispielhaften Ausstellungen des Hauses international on tour geschickt werden, so Harrington.

„Ich begrüße Ellen M. Harrington ganz herzlich in Frankfurt. Als neue Direktorin des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums passt Ellen M. Harrington ganz ausgezeichnet zur internationalen Stadt Frankfurt. Mit der Amerikanerin und Spezialistin für den europäischen Film begrüßen wir eine hochkompetente Fachfrau aus der Welthauptstadt des Films, die sich ganz gewiss auf inspirierende Weise einbringen wird“, sagte die Verwaltungsratsvorsitzende des Deutschen Filminstituts und Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Ina Hartwig. Auch Dr. Nikolaus Hensel freut sich für das Deutsche Filminstitut, dessen ehrenamtlicher Vorstand er seit 2006 ist: „Ellen Harringtons weltweites Netzwerk, ihre fachliche Expertise und ihre Management-Erfahrung werden das Haus bereichern.“

Die studierte Film- und Literaturwissenschaftlerin Ellen M. Harrington arbeitete von 1993 bis Dezember 2017 für die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Beverly Hills. Zuvor war sie für gemeinnützige Filminitiativen sowie in der Filmproduktion tätig. Sie war Direktorin für Ausstellungen und Filmveranstaltungen sowie Gründungsdirektorin des International Outreach Program der Academy, die auch die Oscars verleiht. Mit der Gründung des akademieeigenen Filmmuseums im Jahr 2013 wechselte sie als Direktorin für Ausstellungen und Sammlungen in den Planungsstab des Großprojektes und war seit 2015 für Aufbau und Konzeption der Museumssammlung zuständig.

Im Lauf ihrer Karriere hat Ellen Harrington für die Academy und für Partnerinstitutionen rund 50 Filmausstellungen kuratiert sowie weitere 30 Ausstellungsübernahmen verantwortet. Sie hat außerdem für die Academy, für internationale Filminstitutionen und Festivals mehr als 500 Filmvorführungen realisiert, darunter Retrospektiven, Hommagen und Bildungsveranstaltungen. Mit dem Deutschen Filmmuseum arbeitete sie mehrfach zusammen, besonders intensiv bei der Ausstellung „And the Oscar goes to... 85 Jahre ‚Bester Film‘“, welche das Deutsche Filmmuseum 2012 in Frankfurt realisierte.
Textquelle: Pressemitteilung Deutsches Filminstitut/Deutsches Filmmuseum in Frankfurt am Main; Foto: DIF/Sophie Schüler

filmstreifen 08 250Am Freitag, den 19. Januar 2018, ist um 19:00 Uhr im Kino des Filmmuseum Potsdam ein Kurzfilmprogramm unter dem Motto "Tanzende Kaffeewärmer und mechanische Ballette" zu sehen.

Tanzfilme der 1920er- bis 1940er-Jahre prägten die künstlerische Avantgarde ihrer Zeit. Schon mit Fernand Légers "Ballet Mécanique" zeigten sich tänzerische Abläufe, die anstatt lebendiger Körper abstrakte Gegenstände in den Fokus nahmen. Erst mit der Montage entstand so eine Choreographie, die dem Medium Film vorbehalten bleibt. Auch Maya Deren brachte in "A Study for Choerography for Camera" durch sehr exaktes Montieren unterschiedliche Bewegungs- und Aufnahmegeschwindigkeiten zusammen, die einzig der Film zu einem Tanz werden lassen kann. Nahaufnahmen einzelner Körperteile wurden für künstlerische Experimente, aber auch zu didaktischen Zwecken verwendet: In "Sie können nicht Charleston tanzen?" wurden die Möglichkeiten der Zeitlupe benutzt, um dem Publikum eine Charleston-Stunde zu erteilen. Ausdruckstänzerin Niddy Impekoven brachte mit ihren Tanz-Pantomimen verschiedenste Objekte in Bewegung, so eine Puppe der Künstlerin Lotte Pritzel in "Die Pritzelpuppe" oder den berühmten Münchener Kaffeewärmer.

Die Kurzfilme werden von Eunice Martins live am Klavier begleiten. Eine Einführung in das Programm hält Prof. Dr. Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam). Die Vorführung findet anlässlich der Sonderausstellung Alles dreht sich … und bewegt sich. Der Tanz und das Kino statt. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250 Der österreichische Schauspieler und Filmregisseur Rolf Randolf wurde vor 140 Jahren, am 15. Januar 1878, in Wien geboren.

Sein heute bekanntestes Werk ist der Spielfilm "Der Bettler vom Kölner Dom", bei dem er 1927 Regie führte. In dem unterhaltsam inszenierten Krimi, dessen Handlung in der närrischen Zeit angesiedelt ist, sind Originalaufnahmen vom Kölner Karnevalsumzug 1927 eingeschnitten. Die titelgebende Hauptrolle spielte Carl de Vogt. Der Film liegt in einer Veröffentlichung der Edition Filmmuseum vor. Rolf Randolf starb am 29. Juni 1941 in seiner Geburtsstadt. mehr und mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250In der Saison 2017/2018 widmet sich das Orchester Jakobsplatz München unter der Leitung von Dirigent Daniel Grossmann der Stummfilmmusik.

Das Herzstück ist dabei die Reihe „Flimmerkammer“, in der in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen Stummfilme mit Live-Musik präsentiert werden. Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung im Dezember 2017 mit "Panzerkreuzer Potemkin" (UdSSR 1925), wird nun am Mittwoch, den 17. Januar 2018, um 20:30 Uhr der Klassiker Der Student von Prag aus dem Jahr 1913 gezeigt.

Der Film von Hanns Heinz Ewers gilt als erster Autorenfilm der Kinogeschichte. In der titelgebenden Hauptrolle ist Paul Wegener zu sehen, die bemerkenswerten Trickaufnahmen machte der Filmpionier und Kameramann Guido Seeber.

Weitere Aufführungen im Rahmen der Reihe "Flimmerkammer"-Stummfilmkonzerte:
07.03.2018, Flimmerkammer #3: „Das neue Babylon“
12.04.2018, Flimmerkammer #4: „Das alte Gesetz“
20.07.2018, Flimmerkammer Spezial: „Faust - ein Dokumentarkonzert“
Mehr zur Filmreihe unter www.o-j-m.de.

Quelle: Veranstalter; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Ceeys 2 foto doremi 250Unter dem Titel "Flimmerkonzerte" präsentiert das Potsdamer Cello-Piano-Duo Ceeys ab Januar 2018 Vorführungen im Filmmuseum Potsdam, bei denen es ausgewählte Stummfilme selbst interpretiert und auch Gastmusiker empfängt.

Die Filmreihe startet am Samstag, den 13. Januar 2018, um 20:00 Uhr mit Dziga Vertovs Dokumentarfilm Der Mann mit der Kamera (UdSSR 1929). Unter Verzicht auf gängige Stummfilmelemente und unter Verwendung von Überblendungen, Splitscreens und Animationen verdichtet der Avantgardist Vertov Aufnahmen, die über einen Zeitraum von drei Jahren in Kiew, Odessa und Moskau entstanden sind, zu einer temporeichen Beschreibung des Lebens in der Großstadt. Die Kamera bleibt dabei immer sichtbar, wird zum Mittelpunkt des Geschehens. Mit ihr rast der Zuschauer durch Straßen, tummelt sich auf Plätzen, begleitet die Einwohner in die Fabriken, in ihre Wohnungen und – selbstverständlich – ins Kino.

Die Vorführung findet in Partnerschaft mit dem Q3Ambientfest statt. Eine Kartenreservierung ist möglich unter Telefon 0331-27181-12 und E-Mail ticket (at) filmmuseum-potsdam.de. mehr

Quelle: Veranstalter; Foto: (c) DOREMI

Caligari Foto Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung 250Anlässlich des 125. Geburtstags des Schauspielers Conrad Veidt zeigt das Murnau-Filmtheater in Wiesbaden am Mittwoch, den 10. Januar 2018, um 20:15 Uhr Das Cabinet des Dr. Caligari.

Veidt, am 22. Januar 1893 in Berlin geboren, wurde weltberühmt als Cesare in "Das Cabinet des Dr. Caligari" (D 1920). Der Film, das bekannteste Werk des filmischen Expressionismus, erzählt die Geschichte des wahnsinnigen Schaustellers Caligari (Werner Krauß), der mithilfe des Somnambulen Cesare eine Kleinstadt in Angst und Schrecken versetzt.

Veidt starb am 03. April 1943 in Hollywood, nachdem er seine Karriere in der Tonfilmzeit und nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten (deren entschiedenener Gegner er war) in Großbritannien und den USA nahtlos fortsetzen konnte. So spielte er unter anderem in den Filmklassikern Der Dieb von Bagdad (Großbritannien 1940) und Casablanca (USA 1942). mehr

Tipp: Das Filmarchiv Austria widmet dem Schauspieler vom 12. Januar bis 28. Februar 2018 eine umfassenden Filmretrospektive unter dem Titel: "Conrad Veidt - Dämon, Teufel, Held, Genie". mehr
Quelle und Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

filmstreifen 03 250Vor hundert Jahren, am 09. Januar 1918, starb Emile Reynaud in Ivry-sur-Seine (Frankreich).

Der Fotograf und Zeichner war ein Pionier des bewegten Bildes. Er erfand das Praxinoskop, einen Apparat, mit dem man aufeinanderfolgende Zeichnungen in der Art eines Zeichentrickfilms in Bewegung setzen konnte. In den 1890er- und 1900-Jahren projizierte er seine Trickszenen vor einem zahlendem Publikum.

Mit dem Aufkommen der Filmproduktion stellte Reynaud seine Aktivitäten ein und vernichtete einen Großteil seiner Erfindungen. Heute sind noch zwei Vorführstreifen erhalten, die 2015 von der Unesco zum Weltdokumentenerbe erklärt wurden. Er wurde am 08. Dezember 1844 in Seine-Saint-Denis (damals Montreuil) geboren. mehr

Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

die weisse hoelle vom piz palue deutsches filmmuseum 250Dietrich Brüggemann, einer der gefragtesten deutschen Filmemacher der Gegenwart, bestreitet am 10. Januar 2018 um 20:15 Uhr erstmals einen Stummfilmabend im Kino des Deutschen Filmmuseums.

Der passionierter Stummfilmmusiker, der bereits mehrere gleichartige Veranstaltungen im Deutschen Theater Berlin ausgerichtet und auch für viele seiner Filmproduktionen die Musik komponiert hat, wird in Frankfurt am Main Die weiße Hölle vom Piz Palü (D 1929) live am Flügel begleiten.

Piz Palü, der Schicksalsberg: Dr. Johannes Krafft verliert bei einem Bergunfall seine Frau Maria. Seitdem zieht es ihn immer wieder zu ruhelosen Wanderungen über den Berg. Zehn Jahre später erscheint Krafft in einer einsamen Berghütte bei der Verlobungsfeier von Hans und Maria, einem jungen Pärchen. Angestachelt vom Vorhaben einer Studentengruppe will Krafft den Gipfel besteigen. Hans und Maria folgen ihm. Doch dann kommt ein schwerer Schneesturm auf.

Der Kunstflieger Ernst Udet sorgte für die spektakulären Luftaufnahmen des seinerzeit überaus erfolgreichen Bergfilmdramas, die Regie führten gemeinsam Arnold Fanck (am Berg) und G.W. Pabst bei den Innenaufnahmen. mehr
Textquelle und Foto: Deutsches Filminstitut - DIF e.V./Deutsches Filmmuseum

stephan graf von bothmer 250 1 birgit meixnerSeit 20 Jahren interpretiert der Berliner Komponist und Pianist Stephan Graf von Bothmer Stummfilme live mit neuer, moderner Filmmusik.

Er hat eine eigene kompositorische Herangehensweise entwickelt, inzwischen an die 950 Filme neu vertont und damit bisher 170.000 Menschen auf fünf Kontinenten unterhalten, in intimen Theatern ebenso wie in großen Hallen oder auf bekannten Festivals. Seine Konzerte sind Shows aus Musik, historischem Filmmaterial und kurzweiliger Moderation.

Unter dem Motto „20 Jahre – 20 Konzerte“ hat von Bothmer nun ein Jubiläumsprogramm seiner Lieblingsproduktionen zusammengestellt. Es finden sich musikalische Uraufführungen wie auch selten gespielte Filmpreziosen, populäre Klassiker ebenso wie spannendes Unbekanntes: Komödien, Slapstick, Berlin-Filme, 20er-Jahre-Krimi, Science Fiction, Avantgarde, Märchenfilme und mehr.

Stephan von Bothmer begleitet alle Filme live am Flügel oder an der Orgel (14.01.2018), teils mit Gast-Musikern (Avantgarde-Filme), mit dem Berliner Live-Filmmusic-Orchestra (Verdun, Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens) oder mit Sinfonie-Orchester (Madame Dubarry). Ein wahrer Konzert-Marathon – zu erleben vom 11. Januar bis 10. März 2018 in der Passionskirche Berlin-Kreuzberg, in der Stephan von Bothmer 2004/2005 seine erste StummfilmKonzert-Reihe startete. Den ersten Stummfilm interpretierte er allerdings schon 1998 Open Air in der Humboldt-Universität.

Das Festival startet mit "Verdun". Der Film von Léon Poirier, geschaffen zum 10-jährigen Waffenstillstand 1928, wird in einer Neuvertonung von Stephan von Bothmer mit dem Live-Filmmusic-Orchestra präsentiert. Ein erschütterndes Antikriegs-Mahnmal, das Original-Archivaufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg kmit einer Spielfilmhandlung verwebt. Das bewegende Kunstwerk wird mit von Bothmers Musik zum leidenschaftlichen Votum für die Deutsch-Französische Freundschaft und bildet den Auftakt zum Festival-Themenschwerpunkt „100 Jahre Ende Erster Weltkrieg“.

Eröffnungsfilm "Verdun" am Donnerstag, den 11. Januar 2018, um 19 Uhr in der Passionskirche (Marheinekeplatz 1, 10961 Berlin-Kreuzberg, U 7 Gneisenaustraße). Programmablauf:
18:30 Uhr Einlass
19:00 Uhr Begrüßung durch Stephan Graf von Bothmer
19:05 Uhr Grußwort von Karl Griep, Leiter der Berliner Außenstelle des Bundesfilmarchivs (angefragt)
19:10 Uhr Vorfilm (historische Kinowerbung „Der Suppenkasper“ mit Live-Filmmusik)
19:15 Uhr Klassisches Stück (Bach Präludium und Fuge Bb-moll aus dem WTK I (BWV 867) oder Rachmaninoff Präludium Nr. 1 cis-moll)
19:20 Uhr Hauptfilm "Verdun" von Léon Poirier mit dem Live-Filmmusic-Orchestra: Fanny Rennert (Sopran), Kristoff Becker (Cello), Stephan v. Bothmer (Klavier, Komposition, Leitung), Florian Goltz (Perkussion)

Mehr über Stephan Graf von Bothmer

Textquelle: Veranstalter; Foto: Birgit Meixner

ellen m harrington deutsches filminstitut 250Ellen M. Harrington, die neue Direktorin des Deutschen Filminstituts/Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main, hat am 02. Januar 2018 ihr Amt angetreten. Sie löst Claudia Dillmann ab, die Ende 2017 in Ruhestand gegangen ist.

Die studierte Film- und Literaturwissenschaftlerin Ellen M. Harrington arbeitete von 1993 bis Dezember 2017 für die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Beverly Hills. Zuvor war sie für gemeinnützige Filminitiativen sowie in der Filmproduktion tätig. Sie war Direktorin für Ausstellungen und Filmveranstaltungen sowie Gründungsdirektorin des International Outreach Program der Academy, die auch die Oscars verleiht. Mit der Gründung des akademieeigenen Filmmuseums im Jahr 2013 wechselte sie als Direktorin für Ausstellungen und Sammlungen in den Planungsstab des Großprojektes und war seit 2015 für Aufbau und Konzeption der Museumssammlung zuständig.

Im Lauf ihrer Karriere hat Ellen Harrington für die Academy und für Partnerinstitutionen rund 50 Filmausstellungen kuratiert sowie weitere 30 Ausstellungsübernahmen verantwortet. Sie hat außerdem für die Academy, für internationale Filminstitutionen und Festivals mehr als 500 Filmvorführungen realisiert, darunter Retrospektiven, Hommagen und Bildungsveranstaltungen. Mit dem Deutschen Filmmuseum arbeitete sie mehrfach zusammen, besonders intensiv bei der Ausstellung „"And the Oscar goes to... 85 Jahre ‚Bester Film", welche das Deutsche Filmmuseum 2012 in Frankfurt realisierte. Die polyglotte US-Amerikanerin, die neben ihrer Muttersprache Englisch fließend Französisch, Spanisch und Italienisch spricht, widmet sich derzeit intensiv dem Erlernen der deutschen Sprache. „

"Ich bin überzeugt, dass das Deutsche Filminstitut samt Filmmuseum von der Erfahrung Ellen Harringtons profitieren wird, und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit", hatte die am Auswahlverfahren maßgeblich beteiligte Verwaltungsratsvorsitzende des Deutschen Filminstituts, Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, im September 2017 bei Bekanntgabe der Personalie mitgeteilt. Auch Dr. Nikolaus Hensel freut sich für das Deutsche Filminstitut, dessen ehrenamtlicher Vorstand er seit 2006 ist: „"Ellen Harringtons weltweites Netzwerk, ihre fachliche Expertise und ihre Management-Erfahrung werden das Haus bereichern."
Textquelle und Foto: Deutsches Filminstitut - DIF e.V./Deutsches Filmmuseum

35 mm retro film magazin logo 250Auch in der aktuellen Ausgabe von "35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin" (Doppelausgabe 23/24 vom Dezember 2017) ist wieder viel Lesenswertes für Stummfilmfans dabei.

So berichtet das 76 Seiten starke Magazin über zwei Stummfilmevents in Berlin: Das Metropolis Orchester Berlin unter Leitung von Burkhard Götze vertonte am 23. Oktober 2017 im Babylon Kino Sergei Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin (UdSSR 1925) mit der Urfassung von Edmund Meisels Originalmusik. Am 11. und 12. November 2017 lud die Komische Oper dann zur zweiten Auflage des Kino Varieté-Festivals ein: Gezeigt wurden unter anderem Die Abenteuer des Prinzen Achmed (D 1926, Regie: Lotte Reiniger) und Arsenal (UdSSR 1929, Regie: Oleksandr Dowschenko).

Im Heft ist zudem ein Interview von Christian Genzel mit Dr. Nikolaus Wostry, Geschäftsführer des Filmarchiv Austria, über die Restaurierung des österreichischen Stummfilms Die Stadt ohne Juden (1924) und die grundlegenden Herausforderungen bei der Filmbewahrung zu finden. Interessant auch der Artikel "Filmgeschichte mal anders" von Manuel Föhl über die Copyrightsituation im frühen Kino und deren Wechselwirkung mit ästhetischen und technischen Entwicklungen.

Das reich bebilderte und unterhaltsame Magazin aus dem 35 Millimeter Verlag, das sich dem Kino bis in die 1960-Jahre verschrieben hat und alle zwei Monate erscheint, kann hier online bestellt werden.

Tipp: Seit Dezember 2017 veröffentlicht der Verlag auch eine Booklet-Reihe im DIN A6-Format. Die aktuelle Ausgabe Nr. 2 widmet sich Alfred Hitchcocks Frühwerk The Lodger (GB 1927). mehr
Bild: 35 Millimeter Verlag

filmstreifen 08 250Unter dem Titel "Flimmerkonzerte" präsentiert das Potsdamer Cello-Piano-Duo Ceeys ab Januar 2018 Vorführungen, bei denen es ausgewählte Stummfilme selbst interpretiert und auch Gastmusiker empfängt.

"Ceeys", abgeleitet von den Begriffen Cello und Keys, sind die Brüder Sebastian und Daniel Selke. Ihre minimalistische Musik bewegt sich zwischen Avantgarde und Pop und schließt Elemente von Jazz, Ambient und klassischer Kammermusik ein. Für das Visualisierungskonzept zu ihrem 2017 veröffentlichten Album "Concrete Fields" wurden "Ceeys" beim Poetry Filmfestival in Wien ausgezeichnet.

Die Filmreihe "Flimmerkonzerte" im Filmmuseum Potsdam startet am 13. Januar 2018 um 20:00 Uhr mit Dziga Vertovs Dokumentarfilm Der Mann mit der Kamera (UdSSR 1929). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Tartueff43915 murnau stiftung 250Am Mittwoch, den 03. Januar 2018, um 20:15 Uhr und am Sonntag, den 07. Januar 2018, um 13:15 Uhr zeigt das Murnau-Filmtheater in Wiesbaden Tarüff aus dem Jahr 1925.

Molières Gesellschafts- und Sittenkomödie des Betrügers Tartüff wurde von Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau in das Preußen von Friedrich II. verlegt. Die bekannten Ereignisse ergänzt er durch eine stilistisch abgesetzte Rahmenhandlung und lässt sie dadurch als Film im Film erscheinen. Auf der Leinwand sind Emil Jannings, Werner Krauss und Lil Dagover zu sehen.

Ein wohlhabender alter Mann wird von seiner Haushälterin aus reiner Nächstenliebe gepflegt – glaubt er zumindest. Denn eigentlich hat es die habgierige Frau einzig auf das Vermögen des kranken Mannes abgesehen. Und teilen will sie das Geld schon gar nicht, deshalb verbreitet sie allerlei Schlechtes über den Enkel des Alten und erreicht damit, dass der junge Mann enterbt wird. Der Enkel aber denkt gar nicht daran, aufzugeben. Er nutzt vielmehr sein schauspielerisches Talent, um das wahre Gesicht der Haushälterin zum Vorschein zu bringen. mehr
Quelle und Foto: Murnau-Stiftung

filmstreifen 04 250Am Montag, den 01. Januar 2018, zeigt das Hamburger Kino Metropolis um 17:00 Uhr Richard Oswalds Hoffmanns Erzählungen.

Der Film wurde im Jahr 1916 nach Motiven der gleichnamigen Oper von Jacques Offenbach, die auf Novellen von E. T. A. Hoffmann zurückgeht, gedreht. Auf der Leinwand sind unter anderem Erich Kaiser-Titz, Werner Krauß und Lupu Pick zu sehen.

Marie-Luise Bolte vertont den Film live am Klavier. Kartenvorverkauf und Reservierungen sind möglich beim Kommunalen Kino Metropolis (Kleine Theaterstr. 10, 20354 Hamburg, Tel.: 040-342353, E-Mail: reservierung (at) metropoliskino.de). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Am 29. Dezember 2017 ist im Filmpodium in Zürich die Filmreihe "Revolution im Stummfilm" zu sehen.

Gezeigt werden drei Stummfilme von Vsevolod Pudovkin: Die Mutter (UdSSR 1926), Das Ende von Sankt Petersburg (UdSSR 1927) und Sturm über Asien (UdSSR 1928). Die Livevertonung erfolgt durch Iokoi (Stimme, Live-Elektronik), Bit-Tuner (Live-Elektronik), Dadaglobal (Piano, Live-Elektronik) und Steve Buchanan (Gitarre, Altsaxophon, Live-Elektronik). mehr und mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Bonn 2018

 Abwege Copyright Foerderverein Filmkultur Bonn ev 250

Vom 16. bis 26. August 2018 finden die 34. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr

UFA Filmnächte 2018

Vom 22. bis 24. August 2018 finden zum achten Mal die UFA Filmnächte in Berlin statt. mehr

Tonbilder online

"Singende, sprechende und musizierende Films": filmportal.de macht digitalisierte Tonbilder aus der Frühzeit des Kinos online zugänglich. mehr

Regensburg 2018

Vom 14. bis 19. August 2018 findet die 36. Regensburger Stummfilmwoche statt. mehr