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filmstreifen 09 250Der amerikanische Regisseur und Drehbuchautor Ted Wilde starb am 17. Dezember 1929 in Hollywood.

Er führte unter anderem Regie bei den Harold Lloyd-Filmen Der kleine Bruder (USA 1927) und Straßenjagd mit Speedy (USA 1928). Zudem war er bei verschiedenen Lloyd-Filmen am Drehbuch beteiligt. Wilde wurde am 16. Dezember 1889 in New York City (Kalifornien) geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

 

filmstreifen 08 250 buntÜber Gattungs- und Genregrenzen hinweg lädt die Reihe "Filmgeschichte im Doppelpack" des Filmmuseums Potsdam auf eine Suche nach historischen Referenzen ein.

Am 20. Dezember 2019 stehen mit dem Stummfilm "Der Fürst von Pappenheim" (D 1927) und dem Tonfilm "Land der Liebe" (D 1937) zunächst zwei so amüsante wie rasante Verwechslungskomödien um Königshäuser, Prinzen, Prinzessinnen und einen "Modefürst" auf dem Programm. Im zweiten "Doppelpack" am 27. Dezember 2019 sind frühe Spielfilme über den Untergang der Titanic zu sehen: "In Nacht und Eis", ein deutscher Stummfilm aus dem Jahr 1912, und der Tonfilm "Atlantic" (GB/D 1929).

Die Stummfilme werden live von Peter Gotthardt vertont. Eine Kartenreservierung ist möglich unter Telefon 0331-27181-12 und E-Mail ticket (at) filmmuseum-potsdam.de. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

leinwandlyrik ralph turnheim foto rolf demmel 250 3Am Dienstag, den 17. Dezember 2019, vertont Ralph Turnheim um 17:00 Uhr in Herrenberg Kurzfilme von Buster Keaton mit seiner einzigartigen Leinwandlyrik.

Gezeigt werden die Streifen "Das Theater" (USA 1921), "Der Sündenbock" (USA 1921) und "Kieberer" (USA 1922). Anlass für die Aufführung ist das 25. Jubiläum der Stadtbibliothek Herrenberg in der Hofscheuer.

Ralph Turnheim ist der wohl einzige professionelle Stummfilmerzähler im deutschen Sprachraum. Er vertont Filme live, lyrisch und wienerisch. mehr und mehr
Foto: Rolf Demmel

filmstreifen 09 250Der Schauspieler und Regisseur Paul Wegener wurde am 11. Dezember 1874 in Arnoldsdorf (damals Ostpreußen, heute Polen) geboren. Er starb am 13. September 1948 in Berlin.

Er spielte viele Jahre unter Max Reinhardt bedeutende Rollen des deutschen Sprechtheaters. Mit Der Student von Prag (D 1913) war er an einem der ersten Autorenfilme der Kinogeschichte beteiligt. Heute ist er vor allem für den Film Der Golem, wie er in die Welt kam (D 1920) bekannt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntIn 2020 wird der 250. Geburtstag des Komponisten Ludwig van Beethoven mit zahlreichen Ereignissen gewürdigt.

Bereits während der Stummfilmzeit beschäftigten sich Filmemacher mit dem Musiker. Die heute wohl bekannteste Produktion aus dieser Periode entstand 1927: Beethoven von Regisseur Hans Otto Löwenstein. In dem österreichischen Biopic stellte der Schauspieler Fritz Kortner Beethoven dar. Der Film wurde vor wenigen Jahren unter der Federführung des Restaurators Dr. Nikolaus Wostry vom Filmarchiv Austria restauriert.

Ende Februar 2020 wird die Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach in der Stadthalle Gotha nun eine neue Musik zu "Beethoven" einspielen. Nach den Aufnahmetagen soll der Film dann mit der neuen Vertonung am 29. Februar 2020 im Kulturhaus Gotha Premiere haben. Eine TV-Ausstrahlung der neuen Fassung ist für den 26. Juni 2020 geplant. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250Der amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent William Surrey Hart wurde am 06. Dezember 1864 in Newburgh (US-Bundesstaat New York) geboren.

Sein Einstieg in die FIlmbranche begann für den Theaterschauspieler 1907 als Darsteller in der ersten Verfilmung von Ben Hur unter der Regie von Sidney Olcott. Große Popularität erlangte er ab Mitte der 1910er-Jahre als Westernheld in zahlreichen Filmen.

Hart beendete seine schauspielerische Karriere noch vor Beginn der Tonfilmzeit und starb am 23. Juni 1946 in Newhall (Kalifornien). Mittlerweile sind auch in Deutschland einige seiner Stummfilme auf DVD erschienen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 05. Dezember 1919 wurde der Stummfilm "Die Puppe" uraufgeführt.

Ernst Lubitschs Komödie, in den Berliner Ufa-Union-Ateliers in Tempelhof produziert, gehört zu den großen Komödienklassikern der Stummfilmzeit. Ein an Spielfreude kaum zu toppendes Schauspieler*innen-Ensemble, zuvorderst die frech-sympathische Ossi "Backfisch" Oswalda, zündet ein Feuerwerk an Gags.

Mit seiner liebevoll-grotesken Ausstattung und der rasanten Inszenierung bietet der Streifen, der in einer sehr gut restaurierten Fassung vorliegt, auch heute noch ausgeprochen unterhaltsame 68 Minuten Filmspaß.

Autor Frank Hoyer stellt für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik den Film vor.

ChristianeVonWahlert Foto Wonge Bergmann 250Seit 01. Dezember 2019 ist Christiane von Wahlert neuer Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden. Sie folgt Ernst Szebedits, der die Stiftung seit 2011 leitet und Ende 2019 in den Ruhestand geht.

Von Wahlert war die letzten 20 Jahre Geschäftsführerin der SPIO und der FSK. Zuvor war die studierte Sozialwissenschaftlerin im Bildungs- und im Kulturbereich tätig. „Wir freuen uns, mit Christiane von Wahlert eine qualifizierte Persönlichkeit gefunden zu haben, die mit der Filmbrache bestens vertraut und vernetzt ist. Ihr historisches Interesse und ihre vielfältigen Erfahrungen mit Institutionen werden der Stiftung zu Gute kommen. Für die neue Aufgabe wünschen wir viel Erfolg“, so Christian Sommer, Vorsitzender des Kuratoriums der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.

„Ich kenne Christiane von Wahlert seit vielen Jahren aus verschiedenen Arbeitszusammenhängen rund um den Film. Ich freue mich, dass eine so kompetente Kollegin meine Nachfolgerin wird“, so Ernst Szebedits, scheidender Vorstand der Stiftung.

„Glücklicherweise ist die Sicherung, Digitalisierung und Zugänglichmachung des Filmerbes mittlerweile als vordringlich öffentliche Aufgabe erkannt. Ich freue mich auf meine neue Tätigkeit, da die Stiftung mit ihren ausgezeichneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen vorzüglichen Beitrag zur Anreicherung dieses kulturellen Gedächtnisses leistet“, so Christiane von Wahlert. Mehr über die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Textquelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung; Bild: Wonge Bergmann

 

dff aurelio de sousa250Dr. Nikolaus Hensel, langjähriger ehrenamtlicher Vorstand des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, hat in der Verwaltungsratssitzung des DFF am 03. Dezember 2019 sein Amt niedergelegt.

Hensel sagte, es sei aus seiner Sicht „an der Zeit, die Aufgabe in die Hände einer neuen Generation zu legen: Mit Aurelio de Sousa steht ein hervorragender Nachfolger bereit, der gemeinsam mit Direktorin Ellen Harrington ein tolles Vorstandsteam bilden wird.“

Der Verwaltungsrat dankte Hensel für sein 13 Jahre währendes großzügiges Wirken und sein herausragendes Engagement. „Nikolaus Hensel war nicht nur Vorstand des DFF, sondern immer auch ein aktiver Förderer und vor allem ein Freund, der uns mit seiner großen Herzenswärme und mit seiner Zuversicht begleitet und gestärkt hat. Ich danke ihm auch persönlich sehr herzlich“, sagte DFF-Direktorin Ellen Harrington.

Der Verwaltungsrat des DFF wählte Hensels Kanzlei-Kollegen, den in Frankfurt geborenen Juristen und Notar Aurélio de Sousa (Foto) zum neuen Vorstand des DFF an der Seite von Ellen Harrington. „Kulturelle Vielfalt und das Bewahren von Kultur für die nachkommenden Generationen sind die wesentlichen Bausteine für eine blühende und vielseitige Demokratie. Im Kern einer jeden Kultur stehen das Miteinander und der gegenseitige Respekt für den Einzelnen. Je mehr Kulturen man kennenlernt, desto eher erkennt man, was uns alle verbindet. Das Weitergeben von Filmkultur ist daher eine Herausforderung, der ich mich zusammen mit dem DFF gerne stellen möchte“, sagte de Sousa. Mehr über das DFF
Textquelle und Foto: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Im Dezember 1919 wurde der Stummfilm "Nerven" in den Münchner Kammerlichtspielen uraufgeführt; das genaue Premierendatum ist nicht bekannt.

Eduard von Winterstein und Erna Morena sind in Hauptrollen der visuell ambitionierten Filmproduktion, die als Vorbote des expressionistischen Films interpretiert werden kann, zu sehen. Der Film schildert den Ersten Weltrkieg und dessen Folgen als eine Art Nervenleiden.

Regisseur und Drehbuchautor Robert Reinert stellte "Nerven" mit seiner eigenen Produktionsfirma Monumental-Filmwerke GmbH München her. Die Dreharbeiten fanden unter anderem in München, am Königssee und in Schloß Nymphenburg statt. Die erste Berliner Aufführung datiert auf den 22. Januar 1920 im Marmorhaus am Kurfürstendamm.

Der Stummfilm-Filmpianist und -komponist Richard Siedhoff stellt für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik das Filmdrama vor.

filmstreifen 09 250Von Donnerstag, den 05. Dezember 2019, bis Sonntag, den 08. Dezember 2019, findet in Zürich wieder das IOIC Stummfilm-Festival statt

Es feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen, zugleich ist es die (vorerst?) letzte Ausgabe des konzeptionell einzigartig angelegten Stummfilm-Events.

Spielstätte des "Marathons des Zelluloids" ist wie gehabt der Kunstraum Walcheturm. Das Kürzel IOIC steht für "Institute of Incoherent Cinematography". Mehr Infos unter www.ioic.ch und www.walcheturm.ch.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" sind hier in der Rubrik "Stumme News" zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

♦ In dem Artikel  "Als die Hüllen fielen – Obszönität im Stummfilm" auf kino-zeit.de schreibt Bianka-Isabell Scharmann über Sexualität im frühen Kino.

♦ Eine Auswahl an Filmtexten des expressionistischen Schriftstellers Ernst Blass sind jetzt unter dem Titel "kino veritas. Essays und Kritiken zum Film. Berlin 1924-1933" als Buch im Elfenbein Verlag Berlin erschienen. mehr

Deutschlandfunk Kultur berichtet über die anstehende Weltpremiere der digital restaurierten Fassung von "Das Wachsfigurenkabinett" (D 1924).

 ♦ Magnus Rosborn erklärt, wie es zur Produktion des schwedischen Stummfilms „Die Wallfahrt nach Kevelaer“ (1921) kam. mehr

Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 01 250Kenji Mizoguchi (1898–1956) gehört zu den bedeutendsten Regisseuren des japanischen Kinos.

Im Dezember 2019 und Januar 2020 präsentiert das Berliner Arsenal Kino eine insgesamt 22 Filme umfassende Retrospektive des großen Filmschaffenden und eröffnet so die Möglichkeit, ein Werk von inszenatorischem, bildlichem und narrativem Reichtum sowie großer emotionaler Tiefe zu erschließen. Einführungen internationaler Mizoguchi-Expert*innen werden Aspekte des Werks von Kenji Mizoguchi vertiefen.

Im Rahmen der Reihe ist unter anderem auch der Stummfilm "Taki No Shiraito" (Japan 1933) am 10. und 21. Dezember 2019 mit live Musikbegelitung durch die Pianistin und Komponistin Eunice Martins zu sehen. Am 21. Dezember 2019 wird zudem "Furusato No Uta" (Japan 1925) – ebenfalls mit Livemusik – gezeigt.

Die Retrospektive wird durch eine Förderung des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht und findet mit Unterstützung der Japan Foundation in Tokio und dem National Film Archive of Japan/Tokyo sowie dem Japanischen Kulturinstitut in Köln statt.  mehr
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: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntEin Highlight des Filmfestivals "Remake. Frankfurter Frauen Film Tage", das vom 26. November bis 01. Dezember 2019 stattfindet, ist ein festliches CineConcert mit der Welturaufführung einer Filmmusik zu Hindle Wakes.

Im Auftrag der Kinothek Asta Nielsen e.V. hat die renommierte niederländische Komponistin und Pianistin Maud Nelissen eine neue Musik für den Film, eine der bemerkenswertesten britischen Produktionen der 1920er-Jahre, geschrieben.

Beim Filmkonzert am Donnerstag, den 28. November 2019, im Großen Saal des Schauspiels Frankfurt sind unter der Leitung von Maud Nelissen die international bekannten Musiker*innen Daphne Balvers, Franceso Ferrarini, Lucio Degani und Rombout Stoffers zu hören. Es wird eine 35mm-Kopie des British Film Institute gezeigt.

filmmuseum duesseldorf 250 1Im Kino des Filmmuseums Düsseldorf ist am Samstag, den 30. November 2019, um 20:00 Uhr der Stummfilm Shiraz – Das Grabmal einer großen Liebe (D/IND/GB 1928) mit Livemusikbegleitung zu sehen.

Der deutsche Regisseur Franz Osten drehte den visuell betörenden Film nach einem Drehbuch von William A. Burton, das auf einem Theaterstück von Niranjan Pal fusst. "Shiraz" wurde an Originalschauplätzen in Indien gedreht. An der Kamera waren Emil Schünemann und Henry Harris.

Der Film erzählt die ergreifende Geschichte einer unerfühlten Liebe eines Töpfers zu einer Prinzessin. Zum Film improvisiert die Berliner Pianistin und Kammermusikerin Sabine Zimmer. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer·

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Wir wünschen Ihnen alles Gute! Passen Sie auf sich auf, bleiben Sie gesund! mehr

Jubiläum

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Im Februar 1920 fand in Berlin die Premiere des expressionistischen Meisterwerks "Das Cabinet des Dr. Caligari" statt. Das Werk gilt als eines der bedeutensten der Kinogeschichte und als ein Schlüsselwerk des deutschen FIlms. mehr und Caligari-Quiz

Jubiläum

zwischentitel september 2019

In 2020 wird der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gewürdigt. Bereits während der Stummfilmzeit beschäftigten sich Filmemacher mit dem Ausnahmemusiker. mehr