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filmrestaurierung 250 07Mit seiner Reihe pioneering filmkultur bringt das Deutsche Filminstitut (DIF) exponierte Protagonist/innen der internationalen Filmkultur nach Frankfurt.

So wird am Sonntag, den 13. Mai 2018, um 18:00 Uhr Serge Bromberg von der Cinémathèque française filmische Schätze aus seiner berühmten Reihe „Retour de Flamme“ im Kino des Frankfurter Filmmuseums präsentieren und auch live am Klavier musikalisch vertonen, darunter Georges Méliès’ restaurierter Klassiker Le Voyage dans La Lune von 1902.

Am Montag, den 14.05.2018, um 17:15 wird es dann noch ein Werkstattgespräch mit Serge Bromberg (in englischer Sprache) geben, bei dem er über Strategien, "alte" Filme zu neuem Leben zu erwecken, und über das Konzept seiner Reihe „Retour de Flamme“ sprechen wird. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Vom 08. bis 29. Mai 2018 wird im Kino des Filmmuseum Frankfurt die Reihe "Was vom Kriege übrigblieb – Heimkehr nach 1918 als Motiv im Film" gezeigt.

Anlass ist das Endes des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren. Zu sehen sind die vier Stummfilme Dr Bessels Verwandlung (D 1927, Regie: Richard Oswald), J´accuse (F 1919, Regie: Abel Gance), Der Turm des Schweigen (D 1925, Regie: Johannes Guter) und Heimkehr (D 1928, Regie: Joe May). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

rapsodia satanica oxilia cinetecaBologna 250Die Cineteca di Bologna, eine der bedeutendsten europäischen Kinematheken, in der internationale Filme nicht nur archiviert, sondern auch restauriert werden, richtet jährlich im Juni das Archivfilmfestival »Il Cinema Ritrovato« aus.

An acht Tagen können dann die besten digitalen und analogen Filmrestaurierungen des Jahres entdeckt werden. Über 500 Titel werden in sechs Kinos – und auf riesiger Leinwand im Freilichtkino auf Bolognas Piazza Maggiore – präsentiert. Nun kommt dank der Initiative der Studierenden Esther Riese vom Studiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg am Mittwoch, den 09. Mai 2018, um 19:00 Uhr eine kleine Auswahl des Festivals in das Kino des Filmmuseums in Potsdam, zusammengestellt und eingeführt von Guy Borlée von der Cineteca. Die Reihenfolge der ausgewählten Filme, allesamt aus den 1910er Jahren, ist lose an den Programmaufbau eines Kinos in den 1910er Jahren angelehnt.

Die Veranstaltung findet In Kooperation mit dem Masterstudiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg und der Cineteca di Bologna statt. Die Organisator/innen danken Carmen Accaputo, Guy Borlée und Andrea Meneghelli für die Unterstützung. mehr
Textquelle und Foto: Filmmuseum Potsdam/Cineteca di Bologna

leinwand lyrik ralph turnheim 250 1Im Rahmen der SherloCON, einer Convention rund um die Romanfigur Sherlock Holmes, wird Ralph Turnheim dem Stummfilm The Man With The Twisted Lip mit Sprachwitz und Wortakrobatik auch akustisch Leben einhauchen.    

Der Film aus dem Jahr 1921 ist die achte Sherlock-Produktion der britischen Stoll Pictures. Eille Norwood spielte den Meisterdetektiv unter der Regie von Maurice Elvey.

Einen Trailer zum Sherlock-Programm von Ralph Turnheim findet man hier. Die Vorführung findet am 13. Mai 2018 um 14:00 Uhr im Filmhaus Saarbrücken statt. mehr 
Foto: (c) 2013 Clemens Molinari

der muede tod friedrich wilhelm murnau stiftung 250Am Mittwoch, den 02. Mai 2018, um 18.00 Uhr und am Sonntag, den 13. Mai 2018, um 13.30 Uhr zeigt das Murnau-Filmtheater anlässlich seiner Reihe "125. Geburtstag Robert Herlth" den Stummfilm Der müde Tod.

Fritz Lang drehte den Klassiker des Weimarer Kinos im Jahr 1921 mit Bernhard Goetzke, Lil Dagover und Walter Janssen. Die Ausstattung des chinesischen Teils stammt von Robert Herlth, einem der bedeutendsten Filmarchitekten seiner Zeit.

In dem poetischen Werk wird die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die ihren verstorbenen Geliebten zurück haben möchte. Die volksliedhafte Parabel über Liebe, die stärker ist als der Tod, wird auch als Reflexion auf die Traumata des Ersten Weltkrieges gesehen. Gezeigt wird eine Version mit eingespielter Musik von Cornelius Schwehr. mehr
Textquelle und Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

filmstreifen 04 250Vom 03. bis 08. Mai 2018 wird im Metro Kinokulturhaus in Wien die von Frank Stern kuratierte Retrospektive "Zionismus und Utopie" gezeigt.

Zu sehen sind Dokumentar- und Spielfilme von 1913 bis 1947, darunter die Stummfilme "Chaye Ha'Yehudim Ba' Eretz Israel" (Noah Sokolowski, 1913), "Shivat Zion" (Yaakov Ben-Dov, 1920) und "Frühling in Palästina" (Regie: Josef Gal-Ezer/Yaakov Ben-Dov, 1928).

"Zionismus und Utopie" ist eine Kooperation des Filmarchiv Austria mit der Jerusalem Cinematheque, dem Steven Spielberg Jewish Film Archive an der Hebrew University Jerusalem, dem Institut für Jüdische Studien, dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien sowie der Botschaft des Staates Israel in Wien. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Am Sonntag, den 29. April 2018, wird um 17:00 Uhr im Kino des Filmmuseum Potsdam das Kurzfilmprogramm "Drehort Potsdam – Historische Innenstadt" gezeigt. Live musikalisch begleitet wird die ca. 65-minütige Zusammenstellung mit Filmen von 1910 bis 1936 an der Welte-Kinoorgel.

Zum Stadtgeburtstag und in Begleitung der Ausstellung »Potsdam, ein Paradies für meine Kamera – Max Baur. Fotografie«, die bis zum 26. August 2018 im "Potsdam Museum" Fotografien des Potsdamer Stadtbildes der 1930er und 40er Jahre präsentiert, zeigt das Kino des Filmmuseums mehrere Programme mit historischen Filmschätzen.

Den Anfang macht ein Kurzfilmprogramm mit Filmbildern der historischen Innenstadt. "Frühjahrsparade in Potsdam" sowie "Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag Friedrich des Großen in Potsdam" zeigen offizielles städtisches Zeremoniell während der frühen 1910er Jahren, während Filme wie "Ein Tag in Potsdam" (1926) oder das Fragment "Ein Spaziergang in Potsdam" (1932) auch einen Eindruck vom Leben und Treiben der Bürger auf den Straßen vermitteln. Das ganze Programm hier
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

kuespert kollegen 250 1Alfred Hitchcocks The Lodger und der Kurzfilm The Finishing Touch mit Stan Laurel und Oliver Hardy sind am Freitag, den 25. Mai 2018, um 19:30 Uhr im Kino im Künstlerhaus (Kommunales Kino Hannover) zu sehen.

Begleitet werden die zwei Stummfilmklassiker vom Ensemble Küspert & Kollegen: Till Martin (Saxophone & Klarinetten), Bastian Jütte (Schlagzeug), Dietmar Fuhr (Kontrabass) und Werner Küspert (Komposition und Gitarre).

Alfred Hitchcocks englischer Thriller "The Lodger" mit Ivor Novello in der titelgebenen Hauptrolle kam 1927 in die Kinos. Die amerikanische Slapstick-Komödie "The Finishing Touch" aus dem Jahr 1928 ist in Deutschland unter dem Titel "Laurel & Hardy: Das unfertige Fertighaus" bekannt. mehr

Übrigens: Im Mai 2018 werden Küspert & Kollegen auf Einladung der EU beim Europäischen Kulturfestival in Algerien Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922) und Das Cabinet des Dr. Caligari (D 1920) als deutschen Beitrag zur Veranstaltung begleiten. Weitere (Stummfilm-)Konzerte mit Küspert & Kollegen hier
Foto: Küspert & Kollegen

filmmuseum potsdam tanzausstellung 2017 2018 foto julietta l wehr 250Das Filmmuseum Potsdam zeigt noch bis zum 22. April 2018 die Sonderausstellung „Alles dreht sich … und bewegt sich. Der Tanz und das Kino“.

Besucher/innen jeden Alters sind eingeladen, in die vielschichtige Welt des Tanzens einzutauchen. Historisch begibt sich die Ausstellung auch zurück bis in die Kindertage des Films: Hier findet sich unter anderem der Reformtanz als frühe feministische Ausdrucksform im Spannungsfeld von gesellschaftlichem Fortschritt und willkürlich wütender Zensur, die die frühe Verbindung von Tanz und Kamera in die Schmuddelecke zu verbannen sucht. Zudem zelebriert die Stummfilmikone Asta Nielsen ihren abgründigen Apachen-Tanz auf großer Leinwand und durch ein Guckloch können aufgrund ihres erotischen Inhalts zensierte Tanzeinlagen beobachtet werden. Mehr zur Ausstellung hier

tanz und kino potsdam 2017 2018 katalog schueren 250Begleitend zur Schau ist im Schüren Verlag das Buch "Alles dreht sich ... und bewegt sich – Der Tanz und das Kino" erschienen. Die reichhaltig und farbig bebilderte Publikation greift unterschiedlichstes Material aus Europa und den USA auf. Neben Spielfilmen werden Dokumentarfilme, Kurzfilme, Zensurausschnitte und frühe Projektionsformen dokumentiert. Aus dem Inhalt:
• Die tanzende Gesellschaft: Kino im Dreivierteltakt. Die dramaturgische Funktion des Walzers im Spielfilm
• Filmchoreographien und Geschlechterordnungen im Tango-Tanzfilm
• Tanz der Jugend im Film – von der Disco zur Clubkultur
• Verhüllte Ekstase. Kleidung und Tanz im Film
• Solistinnen und Rebellinnen. Tanz und Frühes Kino dies- und jenseits der Bühne: Frühe Filmbeispiele und Tanz auf Youtube
• Tänzerische Filmperspektiven in den 1920er Jahren in Deutschland
• Gebieten über Körper – Tanz und Macht: Der Tanz der ‚minderwertigen Frau’ im deutschen Film der 1930er Jahre
• Studio Spektakel. Der Tanz im klassischen Hollywood-Musical
• Backstage. Tanz als Arbeit Tanz als Arbeit im Filmmusical
• Der Gigolo im Film u.v.m.

"Alles dreht sich ... und bewegt sich – Der Tanz und das Kino"
Herausgegeben von Ursula von Keitz und Philipp Stiasny
Schüren Verlag
240 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
ISBN 978-3-89472-617-1
24,90 € 

Verlagsinformation 

Buchkritik von Hans Helmut Prinzler

Textquellen: Filmmuseum Potsdam, Schüren Verlag; Fotos: Julietta L. Wehr (im Vordergrund ist Brigitte Helm in Fritz Langs "Metropolis" von 1927 zu sehen), Schüren Verlag (Buchcover)

fb leuchtreklame 250Die Deutsche Kinemathek in Berlin zeigt noch bis 22. April 2018 die Sonderausstellung Die Ufa – Geschichte einer Marke.

Vor hundert Jahren, am 18. Dezember 1917, wurde die Ufa (Universum Film AG) auf Betreiben von General Erich Ludendorff von einem Konsortium unter der Leitung von Emil Georg von Stauß, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, ins Leben gerufen. Die Gründung des Unternehmens war eine Reaktion auf die ausländische Filmpropaganda und -produktion während des Ersten Weltkriegs.

Mit der Schau im Berliner Museum für Film und Fernsehen sollen die Strategien veranschaulicht werden, mit denen das Wirtschaftsunternehmen auf ästhetische und technische Entwicklungen sowie gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen in seiner langen Geschichte reagierte.

Die Ufa veranwortete in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ebenso visionäres Kino wie perfide und menschenverachtende Propaganda. In ihren Produktionen spiegeln sich Jahrzehnte deutsche Geschichte wider. Besonders in der Stummfilmzeit kamen aus den Ufa-Studios einige der bedeutensten Werke der Kinogeschichte, darunter Fritz Langs Metropolis (D 1927) und Friedrich Wilhelm Murnaus Der letzte Mann (D 1924). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 07 250Die Werkstattgesprächsreihe "pioneering filmkultur" bringt vom 13. April bis 02. Juli 2018 exponierte Protagonist/innen der internationalen Filmkultur nach Frankfurt.

Im Fokus stehen sowohl visionäre Ideen und wegweisende Initiativen früherer Jahre als auch Pionier/innen der Jetztzeit, die auf neuen Experimentierfeldern und/oder in kinematographischem Brachland filmkulturelle Arbeit neu entfachen, entwerfen und entwickeln. In intensiven, ausgedehnten Gesprächen und gelegentlich flankiert von Kurzpräsentationen denken Filmschaffende, Wissenschaftler/innen, Studierende und das Publikum gemeinsam über das für die Filmkultur Erreichte nach und entwerfen Perspektiven für die zukünftige archivarische und kuratorische Arbeit mit Film. Die öffentliche Veranstaltungsreihe ist Teil des Masters "Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation" der Goethe-Universität Frankfurt und des Deutschen Filminstituts.

Es ist nur rund 120 Jahre her, da galt der Film, als technische Erfindung und als ästhetische Form, selbst noch als Pionierleistung. Als Medium der Moderne und als Kunstform hat er seither eine Reihe von Entwicklungen durchlaufen, für die es neue Wege zu bereiten galt und für die oft gestritten werden musste. Sei es auf der Ebene der Technik, der Öffentlichkeit, des Marktes, der archivarischen Pflege oder der Wissenschaft Pionierarbeit im Umgang mit Film ist weiterhin nötig, insbesondere dort, wo es um die Bewahrung des Films als Teil des kulturellen Erbes und um innovative Formen der Erschließung, Vermittlung und Präsentation für ein sich ständig wandelndes Publikum geht.

Eine Auswahl der Werkstattgespräche:

Montag, 23. April  2018
Erika & Ulrich Gregor, Berlin, wesentliche Impulsgeber für die Filmgeschichtsschreibung seit den 1960er Jahren. Mitbegründer des Vereins „Freunde der Deutschen Kinemathek (1963) und des einflussreichen, bis heute innovativen Kinos und Verleihs „Arsenal (1970). 1971 Mitbegründer des „Internationalen Forums des jungen Films der Berlinale.
Moderation: Ines Bayer, Sonia Campanini, Bettina Schulte Strathaus

Montag, 14. Mai 2018
Serge Bromberg, Paris/Frankreich, Pionier der Restaurierung und Präsentation früher Filmkunst, in Form exemplarischer DVD-Editionen ebenso wie in seinen legendären Stummfilmvorführungen „Retour de Flamme. Zudem Filmsammler, Pianist, Dokumentarfilmregisseur, Vorstandsmitglied der Cinémathèque française etc.
Moderation: Ellen M. Harrington

Montag, 11. Juni 2018
Giovanna Fossati Amsterdam/Niederlande, Chief Curator des EYE Filmmuseums und Professorin für Film Heritage and Digital Film Culture an der Universität von Amsterdam. Pionierin und maßgebliche Impulsgeberin in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Materialität des Films im Kontext der Digitalisierung.
Moderation: Sonia Campanini

Montag, 02. Juli 2018
Heide Schlüpmann Frankfurt am Main, von 1991 bis 2008 Professorin für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt mit dem programmatischen Ansatz der Filmwissenschaft als „Kinowissenschaft. Pionierin der kritisch-feministischen Filmkritik und -kultur sowie der wissenschaftlichen Entdeckung des frühen Kinos Anfang der 1980er Jahre. Mitbegründerin der Kinothek Asta Nielsen.
Moderation: Bettina Schulte Strathaus

Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe hier

Textquelle: Deutsches Filminstitut – DIF e.V. Deutsches Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

buchruecken 250Am 24. April 2018 erscheint die Fortsetzung der Graphic Novel "Die Traumfabrik" ("La parole du muet").

Autor Laurent Galandon und Zeichner Fréderic Blier ist auch mit dem zweiten Band eine herrlich nostalgische Zeitreise in die Stummfilmära gelungen. Die intensive Colorierung von Sébastien Bouet trägt ihren Teil dazu bei. Kleine, hier und da in die Geschichte eingestreute historische Verweise machen den Band gerade für Stummfilmfreunde besonders interessant. Verlagsinformation

Format: Hardcover (ca. 22 cm x 32 cm); Seiten: 48; Autor: Laurent Galandon; Zeichner: Fréderic Blier; Colorierung: Sébastien Bouet; Verlag: Panini; Verlagspreis: 15 Euro

Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 bunt ohne soundDas 10. Stummfilm-Symposium am 21. und 22. April 2018 im Heidelberger Karlstorkino widmet sich schwerpunktmäßig den Filmpionierinnen der Stummfilmzeit.

Lange Zeit waren die Werke der weiblichen Filmschaffenden aus der Frühzeit des bewegten Bildes ein blinder Fleck in der Filmgeschichtsschreibung. Erst in den letzten Jahren richtet sich der Fokus zunehmend auf die Beiträge der Filmemacherinnen zur Entwicklung des Kinos.

Das Stummfilm-Symposium zeigt an acht Vorstellungen unter anderem Filme von Alice Guy-Blanché, Lois Weber und Germaine Dulac. Zu sehen ist etwa der märchenhafte La Fée aux Choux aus dem Jahr 1896, der erste Film von Guy-Blaché und einer der frühesten Kinostreifen mit inszenierter Handlung. Die französische Filmpionierin gilt als erste Filmregisseurin der Geschichte.

Vor jeder Vorführung gibt es eine Einführung, danach ein anschließendes Filmgespräch.  
Über das Festival 
Terminübersicht  
Filme

Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmmuseum berlin 250Ab Mai 2018 ist die "Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen" am Potsdamer Platz in Berlin montags geöffnet, der Dienstag wird zum Schließtag.

Mit der Änderung gleicht sich das Museum den kulturellen Einrichtungen in der näheren Umgebung an, etwa dem Martin Gropius Bau und dem Bauhaus Archiv.

Das Tagesticket (Ständige Ausstellung und Sonderausstellung) kostet ab dem 1. Mai 2018 dann 8,- Euro, reduziert 5,- Euro. Schüler/innen bezahlen unverändert 2,- Euro Eintritt. Ein Besuch der Mediathek Fernsehen kostet 2,- Euro. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 02 250Am Samstag, den 28. April 2018, wird um 20:00 Uhr im Black-Box-Kino des Filmmuseum Düsseldorf der Stummfilm "Vem dömer" (Schweden 1922) gezeigt.

Die junge Florentinerin Ursula fühlt sich in ihrer lieblosen Ehe mit einem älteren Mann als Gefangene. Ihre Liebe gilt dem jungen Nachbarssohn Bertram. Der Versuch, ihren Ehemann zu töten, schlägt fehl, da ein pilgernder Mönch das Gift durch ein harmloses Pulver ersetzt. Als Ursulas Mann dennoch an einem Herzinfarkt stirbt, wird sie des Mordes angeklagt und eine blutrünstige Meute möchte sie als Hexe hingerichtet sehen. Das Gottesurteil – Höhepunkt des Films – erfolgt im Feuer.

"Vem dömer", entstanden in der sogenannten "goldenen Epoche des schwedischen Stummfilms", katapultierte Regisseur Victor Sjöström nach Hollywood. Die starken, düsteren Bilder erinnern an die Maler der italienischen Renaissance. Im Zusammenspiel mit herausragenden Licht- und Schatteneffekten erzeugen die mitreißenden, teils strengen Bilder eine atmosphärische Dichte, die erahnen lässt, wo sich Carl Theodor Dreyer zu Vredens Dag (1943) inspirieren ließ.

Die Vorführung findet in Kooperation mit dem Schwedischen Filminstitut statt. Wilfried Kaets begleitet mit einer neuen Musikfassung für die Welte-Kinoorgel und simultanes Klavier. mehr
Textquelle: Filmmuseum Düsseldorf; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

"Kino-Pravda" online

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Das Österreichische Filmmuseum hat die erhaltenen "Kino-Pravda"-Arbeiten von Dziga Vertov im Netz veröffentlicht. mehr

Leinwand-Lyrik

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Interview mit Ralph Turnheim zur kommenden Premiere von "Black Pirate Poetry" mehr

Pordenone 2018

filmstreifen gelb 03 250

Das international bedeutende Stummfilmfestival "Le Giornate del Cinema Muto" wird jedes Jahr in Pordenone/Italien veranstaltet. Es findet in 2018 vom 06. bis 13. Oktober statt. mehr