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kuespert werner 250 aAm Samstag, den 09. Februar 2019, um 19:00 Uhr wird das Jazz-Ensemble Küspert & Kollegen das Drama Die Büchse der Pandora in Erfurt live vertonen.

Regisseur G.W. Papst drehte den großen Klassiker des Weimarer Kinos im Jahr 1929 mit Louise Brooks in der Hauptrolle. Das Drehbuch ist inspriert von den Frank Wedekind-Dramen "Die Büchse der Pandora" und "Erdgeist".

Küspert & Kollegen setzt sich aus international renommierten und kinoerfahrene Musikern zusammen, die hohe Kunstfertigkeit mit viel Gefühl für die Filmsituationen verbinden. Zum Ensemble gehören der Echo-Preisträger Bastian Jütte am Schlagzeug, Dietmar Fuhr, der zu den bedeutendsten europäischen Kontrabassisten zählt, der Saxophonist und Klarinettist Till Martin und der Kopf und Komponist des Ensembles, Werner Küspert, an der Gitarre. mehr
Textquelle: Küspert & Kollegen; Foto: Küspert & Kollegen/Renate Weingärtner

filmstreifen 02 250Die deutsche Schauspielerin Anna von Palen starb vor 80 Jahren, am 27. Januar 1939, in Berlin.

Sie spielte unter anderem in Der Bucklige und die Tänzerin (D 1920) von Friedrich Wilhelm Murnau, Das Frauenhaus von Rio (D 1927) von Hans Steinhoff und Unter der Laterne (D 1928) von Gerhard Lamprecht. Anna von Palen wurde am 26. Mai 1875 in Perleberg geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 06 250Glanzpunkte des Weimarer Kinos rücken die „stummFILMMUSIKtage“ in ihrer 23. Ausgabe in den Mittelpunkt.

Von 24. bis 27. Januar 2019 zeigt das Festival Stummfilme mit Livemusik in der Tafelhalle und im Filmhaus Nürnberg zum Thema „FilmMusikLiteratur“. Zur Vorführung kommen berühmte Verfilmungen klassischer Stoffe wie Hamlet (D 1921) in Begleitung vom Michael-Riessler-Quartett, Die Büchse der Pandora (D 1929) mit Musik vom ensemble KONTRASTE und Faust - eine deutsche Volkssage (D 1926) mit Joachim Bärenz am Klavier. Der in Nürnberg geborene Schauspieler und Autor Hanns Zischler liest aus seinem Buch „Kafka geht ins Kino“. Dazu zeigt er Filme, die Kafka damals selbst sah, begleitet von Musik des Jazzpianisten Uwe Oberg.

Ergänzt wird das Festivalprogramm durch Lesungen aus literarischen Vorlagen und ein Stummfilm-Kinderprogramm. Am Sonntagvormittag wird bei der Matinée „Mein Franken“ ein Seitenblick auf fränkische Literatur und Stummfilme geworfen, es liest Klaus Schamberger. Das Programm sowie Karten für die Veranstaltung des KunstKulturQuartiers sind online erhältlich unter www.tafelhalle.de und www.filmhaus.nuernberg.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie telefonisch bei der KulturInformation unter 09 11 31-40 00 oder bei der Kartenreservierung des Filmhauses unter 09 11 / 2 31-73 40.
Textquelle: Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) in Heidelberg lädt vom 24. bis 27. Januar 2019 zum 18. Internationalen Festival für Stummfilm und Livemusik ein.

Gezeigt werden unter anderem die Ernst Lubitsch-Komödien Kohlhiesels Töchter (D 1920) und Ich möchte kein Mann sein (D 1918) und ein Kurzfilmprogramm mit Stan Laurel und Oliver Hardymehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDie deutsche Schauspielerin Lissy Arna starb am 23. Januar 1964 in ihrer Geburtsstadt Berlin. Sie kam am 20. Dezember 1904 als Elisabeth Arndt zur Welt.

Sie spielte unter anderem in Abenteuer im Nachtexpreß (D 1925, Regie: Harry Piel), Die elf Teufel (D 1927, Regie: Zoltan Korda), Schinderhannes (D 1928, Regie: Kurt Bernhardt) und Unter der Laterne (D 1928, Regie: Gerhard Lamprecht). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmrestaurierung 250 08Am 24. Januar 2019 wird im Filmmuseum Potsdam um 19:30 Uhr eine neu restaurierte Fassung von Paul Wegeners "Der Golem, wie er in die Welt kam" (D 1920) gezeigt. Am gleichen Tag und am gleichen Ort gibt es bereits um 13:00 Uhr den Vortrag "Auf der Suche nach dem Golem".

Seit über vierzig Jahren bemüht sich das Filmmuseum München, Paul Wegeners Stummfilmklassiker "Der Golem, wie er in die Welt kam" wieder in seine ursprüngliche Form zu bringen. Kontinuierlich wurden Verbesserungen erzielt, weil immer wieder unbekannte Materialien entdeckt und neue Erkenntnisse gewonnen werden konnten und sich die technischen Möglichkeiten der Filmrestaurierung erweiterten.

filmstreifen 09 250Der amerikanische Regisseur und Produzent Cecil DeMille starb am 21. Januar 1959 in Hollywood.

Er zählt zu den erfolgreichsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts und war vor allem für seine pathetischen Monumentalstreifen berühmt. In der Stummfilmzeit drehte er unter anderem die Erfolgsfilme Die Zehn Gebote (The Ten Commandments, 1923) und König der Könige (The King Of Kings, 1927).

Bei der Oscarverleihung 1950 erhielt er den Ehrenoscar und bei der Oscarverleihung 1953 den Irving G. Thalberg Memorial Award. DeMille wurde am 12. August 1881 in Ashfield im US-Bundestaat Massachusetts geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Am Dienstag, den 22. Januar 2019, wird um 20:00 Uhr die amerikanische Dokumentation "Dawson City: Frozen Time" in Originalfassung gezeigt.

Regisseur Bill Morrison drehte den Film im Jahr 2017. Er wird bei der Vorführung zu Gast sein und sich mit Bernd Herzogenrath austauschen; das Gespräch wird in englisch gehalten.

"Dawson City: Frozen Time" erzählt die Geschichte einer Sammlung von 533 Filmen aus den 1910er- bis 1920er-Jahren. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts fanden im nordkanadischen Dawson City Filmvorführungen statt, und bald wurde die Stadt zur letzten Station einer Vertriebskette, die Prints und Wochenschauen in das Yukon-Territorium schickte. Die Filme wurden selten, wenn überhaupt, zurückgegeben.

Durch einen schier unglaublichen Zufall blieben viele der Filme mehr als 50 Jahre im Permafrost tief im Yukon-Territorium begraben. Die heute berühmte Dawson City Collection wurde 1978 entdeckt, als ein neues Freizeitzentrum gebaut wurde und ein Bulldozer die Filmspulen ausgrub. Der Film besteht zur Gänze aus vorgefundenem Material aus der Sammlung. mehr
Textquelle: Filmmuseum Frankfurt DIF/Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Den in Wien geborenen Autor, Regisseur und Produzent Joe May würdigt das Filmmuseum Austria erstmalig mit einer umfassenden Retrospektive.

Vom 07. bis 28. Februar 2019 gibt es im Wiener Metro Kinokulturhaus die Gelegenheit in sein vielfältiges, lange Zeit wenig beachtetes Schaffen einzutauchen. Seine Vertreibung durch die Nazis 1933 nach Hollywood, wo er trotz prominenter Unterstützung glücklos blieb, tilgte auch weitgehend die Erinnerung an sein Werk, das bis 1933 zu den Aushängeschildern des Weimarer Kinos zählte. Das Kino des Joe May, 1880 als Julius Otto Mandl in Wien geborenen, stand für Geschichten "bigger than life", angesiedelt an exotischen Schauplätzen, wobei kein Aufwand zu kostspielig war.

filmstreifen 08 250 buntAm Samstag, den 26. Januar 2019, wird um 20:00 Uhr der schwedische Stummfilm "Die Wallfahrt nach Kevelaer" im Kino des Filmmuseum Düsseldorf gezeigt.

Mit "Vallfarten till Kevelaar" kam 1921 einer der bemerkenswertesten Stummfilme der schwedischen Kinogeschichte auf die Leinwand. Ausgehend von Heinrich Heines berühmtem Gedicht "Die Wallfahrt nach Kevelaer" (1827) entstand ein Spielfilm, dessen Dreharbeiten im Herbst 1920 teils an Originalschauplätzen im Rheinland stattfanden. Sabine Zimmer (Klavier, Flöte) und Klaus Roth (Vocals, Percussion) begleiten den Film im Black-Box-Kino mittels choraler Improvisationen aus Klavierklängen und spannungsreicher vokaler Percussion. mehr
Textquelle: Filmmuseum Düsseldorf; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

die stadt ohne juden filmarchiv austria 250 01Mit 57 205 Besuchern avancierte das Jahr 2018 zum bisher erfolgreichsten in der Geschichte des Filmarchiv Austria.

Bereits zum dritten Mal hintereinander gelang es der Einrichtung, die Zahlen des Vorjahres (2017: 52 808 Besucher) zu übertreffen. Die Zielsetzung, mit dem 2015 neu eröffneten Metro Kinokulturhaus eine nachhaltige spartenübergreifende Positionierung des Hauses (Film und Ausstellung) auch als Plattform für den österreichischen Film zu leisten, konnte bereits nach drei Jahren erreicht werden: 2018 wurden 462 Vorstellungen mit österreichischen Filmen gezeigt, womit das Metro Kinokulturhaus österreichweit die Spielstätte mit dem höchsten Programmanteil heimischer Produktionen ist.

die wunderbare luege der dina petrowna quelle Murnau Stiftung 250Am 16. Januar 2019 um 20:15 Uhr führt das Murnau-Filmtheater seine Reihe "Weimarer Kino – neu aufgelegt" mit der Vorführung der rekonstruierten Fassung des Melodrams Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna fort.

Die junge Nina Petrowna ist die Geliebte eines reichen und mächtigen Kosakenobersts. Doch das Leben im Luxus macht Nina schon lange nicht mehr glücklich. Als sie dem bettelarmen Offizier Michael Andrejewitsch begegnet und sich unmittelbar in ihn verliebt, entschließt sie sich, ihr luxuriöses Leben für ihn aufzugeben. Der Kosakenoberst will Nina jedoch nicht so einfach aufgeben. Noch dazu führt das Leben in Armut das junge Paar in große Schwierigkeiten.

filmklappe blau 250 neuDie amerikanische Musikerin Anna Coogan ist im Februar 2019 in Deutschland mit der Livevertonung einer Folge der Detektivserie Beatrice Fairfax on Tour.

Die Aufführungen sind am 02. Februar 2019 in Herzogenrath (mehr) und am 09. Februar 2019 in Erkelenz (mehr). Die insgesamt fünfzehnteilige Kinoserie "Beatrice Fairfax"mit Grace Darling und Harry Fox entstand 1916 in den USA. Sie wurde von Leopold Wharton und seinem Bruder Theodore Wharton produziert und inszeniert.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

stephan graf von bothmer 250 1 birgit meixnerVon Januar bis März 2019 wird der Stummfilmmusiker Stephan Graf von Bothmer insgesamt neunzehn Stummfilme in der Berliner Passionskirche live musikalisch begleiten.

Zu sehen sind unter anderem die Fritz-Lang-Werke Metropolis (D 1927) und Frau im Mond (D 1929), Friedrich Wilhelm Murnaus Gruselklassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922) und der Science-Fiction-Film Aelita (UdSSR 1924) von Jakow Protasanow.

Je nach Vorstellung wird Graf von Bothmer die Werke am Flügel, an der Orgel, mit einem Chor und dem Berliner Live-Filmmusic-Orchestra vertonen. mehr
Foto: Birgit Meixner

filmstreifen 02 250Am Donnerstag, den 10. Januar 2019, wird anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019 in der Leipziger Schaubühne Lindenfels der Stummfilm Sprengbagger 1010 gezeigt.

Carl Ludwig Achaz-Duisberg drehte den Film im Jahr 1929 mit Heinrich George in der Hauptrolle. Live musikalisch begleitet wird "Sprengbagger 1010" vom MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Ernst Theis. Gespielt wird die Originalpartitur von Walter Gronostay für Kammerorchester und Sprechchor. Experimentellen Charakter erhält die Komposition unter anderem durch den Einsatz von Klängen von Gasflaschen und Werkssirenen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

100 Jahre Bauhaus

bauhaus film pic 250

Weimarer Republik

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Bonn 2019

Vom 15. bis 25. August 2019 finden die 35. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr