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filmstreifen 09 250Wasili Schurawlows tricktechnisch ambitionierter Spielfilm Kosmische Reise (UdSSR 1936) ist am Sonntag, den 21. Juli 2019, um 12:00 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums zu sehen.

Die aufwändige Produktion ist der letzte Stummfilm, der in der Sowjektunion hergestellt wurde. Als Vorfilm wird Georges Méliès zauberhafter Le Voyage Dans La Lune (F 1902) gezeigt. Mit der Vorführung erinnert das DFF an die erste Mondlandung vor 50 Jahren. Beide Filme werden von Uwe Oberg live am Klavier begleitet. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250In der DFF-Filmreihe "Klassiker & Raritäten: 100 Jahre Emelka" ist am Dienstag, den 23. Juli 2019, um 18:00 Uhr Franz Ostens "Die Leuchte Asiens" im Kino des Deutschen Filmmuseums zu sehen.

Ein buddhistischer Mönch erzählt englischen Touristen vom Leben des Gautama Buddha: Als Königssohn geboren und im Reichtum aufgewachsen, ließ dieser Familie und irdische Besitztümer zurück, um auf Wanderschaft zu gehen und die spirituelle Erleuchtung zu finden. Die Erfahrungen und Erkenntnisse seiner Reise bilden die theologische Basis des Buddhismus.

An Originalschauplätzen in Indien gedreht, gilt die deutsch-indische Koproduktion aus dem Jahr 1925 als Ausgangspunkt des Hindi-Kinos, aus dem sich später „Bollywood“ entwickelte.Musikfassung. Der film wird mit eingespielter Musik von Willy Schwarz und Riccardo Castagnola gezeigt.
Textquelle: DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

bonner stummfilmtage 2019 plakat 250Ab dem 15. August veranstaltet der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. die 35. Ausgabe der Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino.

Im Arkadenhof der Universität Bonn sind dann elf Abende lang herausragende Produktionen aus der Frühzeit des Kinos mit live-musikalischer Begleitung zu erleben. Charakteristisch für das größte deutsche Stummfilmfestival ist dabei, dass die von Stefan Drößler kuratierte Auswahl neben Klassikern und Meisterwerken auch selten aufgeführte und frisch rekonstruierte Filme versammelt.

Seit jeher wird das abendliche Programm von Vorträgen und Filmvorführungen flankiert, die an den beiden Sonntagnachmittagen stattfinden und praxisnahe wie exklusive Einblicke in Filmgeschichte und -erbe bieten. So gewinnt das interessierte Publikum über die Projektionen auf großer Leinwand hinaus plastische Eindrücke in die Arbeit der Filmarchive und Kinematheken in der ganzen Welt und lernt besonders bemerkenswerte Werke und Künstler*innen kennen.

filmstreifen 02 250Die tschechische Schauspielerin Lyda Salmonova wurde am 14. Juli 1889 in Prag geboren.

Sie war Ensemblemitglied des Deutschen Theaters unter Leitung von Max Reinhardt und spielte unter anderem in den Stummfilmklassikern Der Student von Prag (D 1913), Der Golem (D 1915), Der Golem, wie er in die Welt kam (D 1920) und Das Weib des Pharao (D 1921). Salmonova, die bis 1924 mit dem berühmten Filmregisseur und Darsteller Paul Wegener verheiratet war, starb am 18. November 1968 in ihrer Geburtsstadt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

metro 1 250Am Donnerstag, den 18. Juli 2019, um 17:30 Uhr zeigt das Kino im Filmmuseum Frankfurt in seiner Reihe Digital Revolution den Stummfilm Metropolis (D 1927) in digital restaurierter Fassung.

Nachdem der Science-Fiction-Monumentalfilm jahrzehntelang nur in einer gekürzten Fassung existierte, fand man 2008 in Buenos Aires die nahezu vollständig erhaltene Originalversion. Nach Restaurierungsarbeiten gewann der visionäre Entwurf um Maschinenmenschen und Automation des Regisseurs Fritz Lang neue Bezugsebenen hinzu.

Neben dieser restaurierten Version des Films wird am Dienstag, den 23. Juli 2019, um 20:30 Uhr an gleicher Stelle die Bearbeitung des Filmkomponisten Giorgio Moroder aus dem Jahr 1984 gezeigt, die mit einem schillernden Soundtrack, unter anderem mit Freddie Mercury und Bonnie Tyler, aufwartet.

Metropolis – die Stadt der Zukunft. Fritz Langs Film verbindet visuelle Kraft mit einer Liebesgeschichte um die Versöhnung von Arbeit und Kapital: Hoch über der Stadt herrscht Joh Fredersen, während unter der Erde die Arbeiter schuften. Fredersens Sohn Freder verliebt sich in die Arbeiterführerin Maria. Gleichzeitig erschafft Rotwang, der Erfinder, einen stählernen Roboter, dem er auf Fredersens Anweisung das Aussehen Marias gibt. Die falsche Maria wiegelt die Arbeiter auf, die ihre Maschinen verlassen und damit die Überflutung der Stadt auslösen. Erst durch Freders und Marias Einsatz kann Metropolis gerettet werden. Herr der Stadt und Arbeiter erkennen, dass "Hirn" und "Hände" zusammengehören. mehr
Textquelle: DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Samstag, den 13. Juli 2019, wird um 21.30 Uhr in der Lutherkirche in Karlsruhe-Oststadt Der Göckner von Notre Dame (USA 1923) gezeigt.

Einlass ist ab 21.00 Uhr. Die Aufführung ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten des Wiederaufbaus der Kathedrale Notre Dame de Paris. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Schirmherr ist der Karlsruher Bürgermeister Dr. Albert Käuflein. Veranstaltet wird das Konzert von Déjà Vu-Film e.V. und der Luthergemeinde in Kooperation mit dem Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe.

Regisseur Wallace Worsley drehte den eindrucksvoll inszenierten Film nach dem Roman des französischen Schriftstellers Victor Hugo mit Lon Chaney senior in der titelgebenden Hauptrolle. Live vertont wird das dramatische Geschehen auf der Leinwand von Andreas Benz auf der Orgel, der auch regelmäßig Filme beim Karlsruher Stummfilmfestival begleitet. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250Am Donnerstag, den 11. Juli 2019, ist im Rahmen des Openair Literatur Festival Zürich White Shadows in the South Seas zu sehen.

Das von Robert Flaherty begonnene und von W.S. Van Dyke beendete amerikanische Kinodrama "Weiße Schatten" wurde auf der Südseeinsel Tahiti gedreht. Als Stummfilm geplant, wurde er 1928 mit einer nachträglich angefertigten Tonspur uraufgeführt. Der Film gewann 1930 einen Oscar für die beste Kamera.

Das Zürcher Electro-Pop-Duo Bitter Moon (Stimme, Elektronik) wird im Alten Botanischen Garten Zürich unter freiem Himmel das Geschehen auf der Leinwand vertonen. mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Die amerikanische Schauspielerin Anita Garvin starb am 07. Juli 1994 in Los Angeles. Sie wurde am 11. Februar 1906 in New York geboren.

Garvin drehte ab 1926 in den Hal Roach-Studios und war dort zusammen mit Max Davidson, Charley Chase und James Finlayson zu sehen. Auch in elf Laurel & Hardy-Filmen spielte sie mit, unter anderem als resolute Ehefrau.

Mit Marion "Peanuts" Byron bildetet sie für einige wenige, überaus komische Kurzfilme ein "Female Comedy Team" im Stil der "Laurel & Hardy"-Streifen (erschienen als DVD bei Edition Filmmuseum). mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

orlacs haende blu ray absolut medien 250Das Label absolut Medien hat jetzt den österreichischen Klassiker Orlac´s Hände auf Blu-ray und DVD veröffentlicht.

Robert Wienes Horrorfilm aus dem Jahr 1924 zählt zu den expressionistischen Meisterwerken der Stummfilmära. Auf der Leinwand sind Conrad Veidt, Alexandra Sorina und Fritz Kortner zu sehen. Für die düster-faszinierenden Bilder waren die Kameramänner Günther Krampf und Hans Androschin zuständig.

Die Musik auf den Silberlingen stammt von Johannes Kalitzke und wurde 2018 vom Stuttgarter Kammerorchester eingespielt, das zusammen mit dem Fernsehsender Arte auch Auftraggeber für die Neukomposition war. mehr
Bild: absolut Medien GmbH

filmstreifen 08 250Am 1. Juli 1954 starb in Berlin die deutsche Drehbuchautorin und Schriftstellerin Thea von Harbou.

Sie schrieb die Drehbücher zu einigen der bedeutensten Stummfilme der Kinogeschichte, unter anderem zu den Zweiteilern Dr. Mabuse, der Spieler (D 1921) und Die Nibelungen (D 1924), sowie zu dem Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis (D 1927).

Von Harbou war unter anderem für die Regisseure Friedrich Wilhelm Murnau, Joe May, Carl Theodor Dreyer und Fritz Lang tätig. Mit letzterem war sie auch mehrere Jahre verheiratet. Sie wurde am 27. Dezember 1888 in Tauperlitz geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

SchattenderWeltstadt Quelle FilmmuseumPotsdam 250

Am Samstag, den 06. Juli 2019, wird um 19.30 Uhr im Filmmuseum Potsdam der Stummfilm "Schatten der Weltstadt" mit live Musikbegleitung gezeigt.

Paris in den "wilden Zwanzigern": Ein skrupelloser Anwalt missbraucht seine schöne Ehefrau, um seine eigene Karriere voranzubringen. Als er unter mysteriösen Umständen ermordet wird, fällt der Verdacht auf die Frau, die nun auf eigene Faust in der Pariser Unterwelt den wahren Täter sucht.

Ellen Richter spielt diese Frau, die erst zum Opfer männlicher Intrigen wird, dann aber die Initiative ergreift und ihr Schicksal in die eigene Hand nimmt. Die Figur galt als "eine Bombenrolle" für die populäre Schauspielerin, die zwischen 1913 und 1933 in fast 70 Filmen zu sehen war, 40 davon eigene Produktionen. Wie bei den meisten ihrer Filme führte auch hier ihr Ehemann und kreativer Partner Willi Wolff Regie. Mit der erzwungenen Flucht des prominenten jüdischen Ehepaars vor den Nationalsozialisten im Jahr 1935 endete die Filmkarriere Ellen Richters. Seit langem vergessen, wird ihr umfangreiches Werk gegenwärtig von Oliver Hanley und Philipp Stiasny an der Filmuniversität Babelsberg erforscht.

Die Filmvorführung findet im Rahmen des internationalen Workshops „Die große Unbekannte. Ellen Richter und das populäre Kino in Deutschland 1913 – 1933“, der vom 04. bis 06. Juli 2019 im Deutschen Historischen Museum in Berlin veranstaltet wird, statt. Zum Film musizieren Duncan Blythe (Cello) und Daniel Stetich (Akkordeon). Eine Einführung in "Schatten der Weltstadt" hält die Filmrestauratorin Anke Wilkening.
Mehr zur Kinovorführung hier und zu Ellen Richter und dem Workshop hier
Textquelle und Foto: Filmmuseum Potsdam

filmstreifen 06 250Im Rahmen des Filmfests München wird am Mittwoch, den 03. Juli 2019, die vom "DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum" digital restaurierte Fassung von Der Ochsenkrieg, dem ersten Film des Film- und Fernsehproduktions- und Dienstleistungsunternehmens Bavaria Film (damals Emelka), gezeigt.

Regisseur Franz Osten, später einer der Pioniere des indischen Films, drehte den "Ochsenkrieg" im Jahr 1920. Die Aufführung der neuen Fassung findet anlässlich der hundert Jahre zurückliegenden Gründung der Emelka statt.

Die Musikfassung mit der von Hans-Jürgen Buchner, auch bekannt unter seinem Künstlernamen Haindling, komponierten und eingespielten Musik ist auch am Dienstag, den 09. Juli 2019, um 18 Uhr mit einer Einführung im Kino des DFF zu sehen, in der Reihe "Klassiker & Raritäten: 100 Jahre Emelka". Internetseite des DFF Internetseite des Filmfests München
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Giovanni Pastrone starb am 27. Juni 1959 in Turin. Der auch als Piero Fosco bekannte Regisseur wurde am 13. September 1883 in Montechiaro d’Asti geboren.

Mit Cabiria schuf er 1913/1914 einen international überaus erfolgreichen, filmtechnisch und stilistisch einflussreichen Monumentalfilm. Bemerkenswert war an der Produktion zum Beispiel war der Einsatz eines Kamerawagens, der den Schauspieler*innen elegant folgte und den Übergang von Nahaufnahmen zu Totalen (und umgekehrt) ohne Schnitt realisieren ließ. Angeblich wurde D. W. Griffith von "Caribia" zu The Birth of a Nation inspiriert. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspuele lila 250Der deutsche Schauspieler Theodor August Konrad Loos starb am 27. Juni 1954 in Stuttgart.

In der Stummfilmzeit war er ein vielbeschäftigter Darsteller und spielte unter anderem in den Produktionen Homunculus (D 1916), Die Nibelungen (D 1924), Die Weber (D 1927) und Metropolis (D 1927) mit. In der Tonfilmzeit konnte er seine Karriere nahtlos fortsetzen und war auch in NS-Propagandafilmen zu sehen. Er wurde am 18. Mai 1883 in Zwingenberg an der Bergstraße geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntVom 04. bis 06. Juli 2019 findet in Berlin der internationale wissenschaftliche Workshop "Die große Unbekannte: Ellen Richter und das populäre Kino in Deutschland 1913-1933" mit begleitenden Stummfilmvorführungen statt.

Die Schauspielerin und Filmproduzentin Ellen Richter war in der Stummfilm- und der beginnenden Tonfilmzeit ein bekanntes und beliebtes Gesicht auf der Kinoleinwand. Ihr filmisches Schaffen ist in Vergessenheit geraten. Nur ein Bruchteil ihrer Filme ist erhalten, wenige der Öffentlichkeit derzeit überhaupt zugänglich. Der Workshop im Deutschen Historischen Museum in Berlin möchte zu einer Wiederentdeckung und wissenschaftlichen Neubewertung von Ellen Richter und ihrer Filmarbeit beitragen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V.

lars grein foerderverein murnau stiftung 250

Der Erhalt des filmischen Erbes ist eine der großen archivarischen und kulturellen Herausforderung unserer Zeit. Der Förderverein "Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V." unterstützt die Arbeit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die einen bedeutenden Teil des deutschen Filmerbes pflegt. Stummfilm Magazin stellt den Verein vor und hat sich mit dem Vorsitzenden Lars Grein (Foto) unterhalten. mehr

100 Jahre Bauhaus

bauhaus film pic 250

Pordenone 2019

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Das international bedeutende Stummfilmfestival "Le Giornate del Cinema Muto" wird jedes Jahr in Pordenone/Italien veranstaltet. Es findet in 2019 vom 05. bis 12. Oktober statt. mehr