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filmstreifen 09 250Der deutsche Schauspieler Hans Brausewetter starb am 29. April 1945 in Berlin.

Er spielte unter anderem in G. W. Papsts Spielfilmdebüt Der Schatz (1923), F. W. Murnaus Faust - eine deutsche Volkssage (1926) und dem französischen Kriegsfilm Verdun (1928). Brausewetter war unter anderem mit den Leinwandgrößen Werner Krauß, Emil Jannings und Olga Tschechova auf der Leinwand zu sehen.

In der Tonfilmzeit konnter er seine Karriere mühelos, etwa in den Agfacolor-Streifen Münchhausen (1943) und Die Fledermaus (1944), fortsetzen. Während des Nationalsozialismus kam er wegen seiner Homosexualität mit der damaligen antihomosexuellen Gesetzgebung in Konflikt. Er wurde am 27. Mai 1899 in Spanien geboren. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Der deutsche Schauspieler Harry Liedtke starb am 28. April 1945 in Bad Saarow-Pieskow.

Er spielte unter anderem in Stummfilmproduktionen von Oskar Messter, F.W. Murnau, Joe May, Georg Jakoby und Ernst Lubitsch. Liedtke war in Kinoerfolgen wie Madame Dubarry (1919), Sumurun (1920), Das Weib des Pharao (1921), Der Mann ohne Namen (1921) und Ich küsse Ihre Hand, Madame (1929) zu sehen. Der seinerzeit sehr beliebte Leinwanddarsteller spielte an der Seite von Marlene Dietrich, Emil Jannings, Pola Negri und vielen anderen Kinogrößen. Er wurde am 12. Oktober 1882 in Königsberg geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" sind hier zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Der Kölner Stadt-Anzeiger beschäftigt sich anlässlich der DVD-Veröffentlichung einer colorierten Fassung von "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" (USA 1920) mit dem Thema "Farbe und Ton" im Stummfilm. mehr

♦ Die Bedeutung von Fenstern in der Filmgeschichte beleuchtet der Deutschlandfunk. mehr

♦ Die Frankfurter Allgemeine Zeitung würdigt den amerikanischen Filmregisseur King Vidor. mehr

♦ Unter dem Titel "Vom Singen auf dem Ol’ Man River" schreibt die Neue Musikzeitung über die Verfilmungen des Broadway-Musicals „Show Boat“ (USA 1929, 1936 und 1951). Anlass ist eine Blu-ray-Veröffentlichung von Criterion. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDas Münchner Filmmuseum hat für eine kurze Zeit den Stummfilmklassiker "Opium" in einer restaurierten Fassung auf der Videoplattform vimeo online gestellt.

Der im Februar 1919 veröffentlichte Film des österreichischen Regisseurs Robert Reinert  (1872-1928) spielt in China, England und Indien (die stimmungsvollen Aufnahmen entstanden in Neubabelsberg und München!) und besticht durch seine expressionistische Ausstrahlung. Auf der Leinwand sind Eduard von Winterstein, Sybill Morel, Werner Krauß, Conrad Veidt und Loni Nest zu sehen.

Die von Richard Siedhoff am Flügel und Mykyta Sierov an der Oboe gespielte Musik ist eine Aufzeichnung von den Internationalen Stummfilmtagen 2018 in Bonn. "Opium" soll im Sommer 2020 in der Edition Filmmuseum auf DVD erscheinen.

"Es gilt wie immer freie Platzwahl." lädt das Müncher Filmmuseums ein. Zum Film geht es unter https://vimeo.com/filmmuseummuenchen
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDie deutsche Filmschauspielerin Erna Morena wurde am 24. April 1885 als Ernestine Maria Fuchs in Wörth am Main geboren.

Sie war auch als Drebuchautorin und Filmproduzentin tätig. Morena spielte unter anderem in den Stummfilmen Algol - Tragödie einer Macht (D 1920, Regie: Hans Werckmeister), Von morgens bis mitternachts (D 1920, Regie: Karlheinz Martin), Das indische Grabmal (D 1921, Regie: Joe May), Fridericus Rex (D 1921/22), Regie: Arzen von Cserépy) und Der Berg des Schicksals (D 1924, Regie: Arnold Fanck).

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Ihre Filmkarriere konnte sie nahtlos in der Tonfilmzeit fortsetzen und wirkte an insgesamt weit über 100 Filmen mit; so war sie 1940 in Veit Harlans antisemitischen NS-Propagandafilm Jud Süß zu sehen. Sie starb am 20. Juli 1962 in München. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

computer maus 250 11Das hätten sich die Brüder Skladanowsky oder ihre französischen "Kollegen", die Brüder Lumiere, vor 125 Jahren, dem Jahr ihrer ersten öffentlichen Filmvorführungen, nicht träumen lassen: Immer und überall bewegte Bilder anschauen – bequem und einfach.

Am 23. April 2005 wurde das erste Video auf dem Videoportal YouTube von YouTube-Mitgründer Jawed Karim hochgeladen. Der erste Kommentar auf YouTube zu einem Film war übrigens "interesting ...". Viele Stummfilmfreunde nutzen YouTube als Fundgrube um Stummfilm(fragmente) abzurufen oder sich über Neuerscheinungen zu informieren.
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

oesterreichisches filmmuseum logo 250Das Österreichische Filmmuseum hat sein Programm für Kinder und Jugendliche um ein Online-Angebot mit kreativen Aktionen erweitert.

So möchte die Institution auch in Corona-Zeiten das Medium Film in seiner Vielfalt erlebbar und erforschbar machen. Online stehen nun Anleitungen für Lip Dub, Daumenkino und Stopptrick zur Verfügung, weitere Ideen folgen. mehr
Textquelle und Bild: Österreichisches Filmmuseum

filmstreifen 08 250 buntAm Montag, den 20. April 2020, wird auf Arte um 23:30 Uhr der russische Stummfilm Der blaue Express gezeigt.

Regisseur Ilja Trauberg schildert in dem 1929 veröffentlichten Werk die dramatische Fahrt eines Expresszugs von China nach Russland und orientiert sich dabei stilistisch an den Revolutionsfilmen von Sergei Michailowitsch Eisenstein.

Mit der TV-Austrahlung ist "Der blaue Express" auch zeitweise in der Arte-Mediathek abrufbar mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Sonntag, den 19. April 2020, wird um 22:10 Uhr auf Arte eine Dokumentation über den Filmschauspieler Douglas Fairbanks sen. gezeigt

Fairbanks wurde am 23. Mai 1883 in Denver im US-Bundesstaat Colorado geboren. Mit action- und effektreichen Unterhaltungsstreifen wie Die drei Musketiere (USA 1921), Robin Hood von (USA 1922) und vor allem dem fantasievollen Spektakel Der Dieb von Bagdad (USA 1924) schrieb er Kinogeschichte.

Bei der 13. Oscarverleihung am 29. Februar 1940 im Ambassador Hotel in Los Angeles erhielt Fairbanks posthum einen Ehrenoscar. Er starb am 12. Dezember 1939 in Santa Monica.

Die Dokumentation ist zeitweise in der Arte-Mediathek abrufbar mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDas Münchner Filmmuseum hat für eine kurze Zeit den Stummfilmklassiker "Algol – Tragödie der Nacht" in einer frisch restaurierten Fassung auf vimeo online gestellt.

Hans Werckmeister drehte den deutschen Science-Fiction-Film im Jahr 1920 mit Emil Jannings in der Hauptrolle. "Bitte treten Sie ein in unser Online-Kino! Es gilt wie immer freie Platzwahl." lädt das Müncher Filmmuseums ein. Zum Film geht es unter https://vimeo.com/filmmuseummuenchen
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDer britische Filmschaffende Sydney Chaplin starb am 16. April 1965 in Nizza (Frankreich).

Er wurde am 15. März 1885 als Sydney John Hill in London geboren. Er war der ältere Bruder von Charlie Chaplin, einem der berühmtesten Filmschaffenden des zwanzigsten Jahrhunderts, und ebenfalls Filmkomiker. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250Greta Garbo starb am 15. April 1990 in New York.

Die am 18. September 1905 in Stockholm als Greta Lovisa Gustafsson geborene Filmschauspielerin ist eine Ikone des internationalen Films. Neben legendären Hollywoodklassikern wie Es war, Anna Karenina, Mata Hari und Ninotschka dreht Garbo in Deutschland an der Seite von Asta Nielsen den berühmten sozialkritischen Stummfilm Die freudlose Gasse (1925) unter der Regie von G.W. Pabst. Bei der Oscarverleihung 1955 wurde sie mit einem Ehrenoscar ausgezeichnet. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

dff 250Von den ersten fotografischen Bewegungsabläufen hin zur Plakatkunst des kommerziellen Kinos und weit darüber hinaus – Europas reiche Filmgeschichte hat sich in den verschiedensten Medien bewahrt.

Das European Film Gateway ist das größte digitale Projekt zum europäischen Filmerbe und hat Archivschätze umfassend verfügbar gemacht. 40 europäische Institutionen haben bei dem Projekt unter Federführung des Frankfurter DFF Deutschen Filminstitut & Filmmuseum über einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren knapp 750.000 filmhistorische Dokumente auf einem gemeinsamen Online-Portal versammelt.

In einem 12-minütigen Audiobeitrag spricht Jenni Ellwanger mit Kerstin Herlt, beide vom DFF, über das Projekt und erzählt, was es auf dem Portal zu entdecken gibt. mehr
Textquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 2Der französische Filmproduzent, -darsteller und -regisseur Gaston Méliès starb am 09. April 1915 in Ajaccio auf Korsika. Er wurde 12. Februar 1852 in Paris geboren.

Méliès war ein älterer Bruder von Georges Méliès, dessen Filme er in den USA vertrieb. Später gründete er ein eigenes Filmstudio. Sowohl in den Streifen seines Bruders als auch in seinen eigenen Produktionen war er als Darsteller zu sehen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDie deutsche Schauspielerin Margarete Schön wurde am 07. April 1895 in Magdeburg als Margarethe Schippang geboren.

Ihre Filmkarriere begann 1918. Zu den Höhepunkten ihres Wirkens in der Stummfilmzeit gehört die Rolle der Kriemhild in Fritz Langs monumentalen Zweiteiler Die Nibelungen, der 1924 in die Kinos kam. 1968 wurde Margarete Schön mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Sie starb am 26. Dezember 1985 in Berlin. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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Im Februar 1920 fand in Berlin die Premiere des expressionistischen Meisterwerks "Das Cabinet des Dr. Caligari" statt. Das Werk gilt als eines der bedeutensten der Kinogeschichte und als ein Schlüsselwerk des deutschen FIlms. mehr und Caligari-Quiz

Jubiläum

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In 2020 wird der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gewürdigt. Bereits während der Stummfilmzeit beschäftigten sich Filmemacher mit dem Ausnahmemusiker. mehr