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filmstreifen 09 250Der Filmhistoriker, -kritiker und -enthusiast Enno Patalas, der sich durch zahlreiche Publikationen und Filmrestaurierungen einen großen Namen gemacht hat, ist am 07. August 2018 im Alter von 88 Jahren verstorben.

Unter anderem war er über viele Jahre eine treibende Kraft bei der Rekonstruktion von Fritz Langs Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis (D 1927). Zudem veröffentlichte er verschiedene Bücher zum Kino, unter anderem zur Geschichte des internationalen Films und über den Regisseur Alfred Hitchcock. Von 1973 bis 1994 war er Leiter des Münchner Filmmuseums. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmmuseum berlin 250Im Rahmen der "Langen Nacht der Museen" am 25. August 2018 bietet die Deutsche Kinemathek in Berlin einen filmhistorischen Spaziergang sowie einen Einblick in ihre Dauerausstellung.

Der 75-minütige Stadtspaziergang „Die Filmstadt Berlin” wird zwei Mal durchgeführt und beginnt um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr. Treffpunkt ist die Museumskasse im Erdgeschoss des Filmmuseums am Potsdamer Platz.

Um 19:00 Uhr, 21:00 Uhr, 22:00 Uhr und 23:00 Uhr wird die 45-minütige Führung „Blitzlichter auf die deutsche Filmgeschichte” durch die ständige Ausstellung im Filmmuseum geboten. Treffpunkt ist der Eingang zur Ausstellung im dritten Stock. Weitere Informationen zu Tickets etc. hier und unter www.lange-nacht-der-museen.de.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

metro 1 250Im Rahmen des RadioEins Freiluftkinos wird am Mittwoch, den 08. August 2018, um 21:00 Uhr der Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis gezeigt.

Regisseur Fritz Lang drehte den teuersten deutschen Stummfilm in den Jahren 1925/1926, die Uraufführung war am 10. Januar 2017 im Ufa-Palast am Zoo. Auch heute noch übt das visuell beeindruckende Werk Einfluss auf Kulturschaffende aus und ist Gegenstand von filmhistorischen Anlaysen. Als erster Film weltweit wurde "Metropolis" in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Es sind unter anderem Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge und Heinrich George auf der Leinwand zu sehen.

Live vertont wird die Open-air-Vorführung im Volkspark Friedrichshain von Jürgen Kurz am präparierten Flügel. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

frau im mond quelle f w murnau stiftung 250Am Mittwoch, den 08.08.2018, um 19.30 Uhr und am Sonntag, den 12.08.2018, um 13.00 Uhr wird im Murnau-Filmtheater in Wiesbaden Fritz Langs Science-Fiction-Stummfilm Frau im Mond (D 1929) gezeigt.

Professor Georg Manfeldt behauptet, dass es Gold auf dem Mond gibt und startet eine Expedition dorthin. Ihn begleitet sein junger Freund Helius, der Chefingenieur Windegger mit seiner Verlobten Friede, in die Helius heimlich verliebt ist, und der Agent Turner, der die Pläne zur Rakete gestohlen hat. Auf dem Mond angekommen, beginnt jedoch ein erbitterter Kampf um das Gold.

Die titelgebende Hauptrolle in dem visuell beeiundruckenden Filmklassiker der Weimarer Zeit spielte die österreichische Darstellerin Gerda Maurus. Das Kino der Murnau-Stiftung würdigt den 115. Geburtstag der Schauspielerin mit einer Filmreihe, in der – neben zwei Tonfilmen – auch "Frau im Mond" zu sehen ist. mehr
Textquelle und Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

filmrestaurierung 250 01Beim 75. Venice International Film Festival 2018 wird am 28. August 2018 erstmals die frisch restaurierte Fassung des deutschen Stummfilms Der Golem, wie er in die Welt kam (1920) gezeigt.

Die Vorführung erfolgt als Pre-Opening-Event in der Sala Darsena mit 1.300 Plätzen und wird live begleitet vom Mesimèr Ensemble, das eine Originalkomposition von Maestro Admir Shkurtaj spielt.

Die neue Fassung des Films fusst auf einem 4K-Scan vom Originalnegativ. Die Restaurierung von "Der Golem, wie er in die Welt kam" wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die VGF Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH sowie dem Förderverein Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V. mehr
Quelle: Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Vom 14. bis 19. August 2018 findet die 36. Regensburger Stummfilmwoche statt, das wohl älteste Stummfilmfestival Deutschlands.

Gezeigt werden unter anderem Der Gang in die Nacht (D 1921), Das Phantom der Oper (USA 1925), Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (D 1922) und Michael (D 1924). Die Vorstellungen finden jeweils um 20:30 Uhr im Thon-Dittmer-Palais statt. Veranstalter ist der Arbeitskreis Film Regensburg e.V. mehr

In Ergänzung zur Filmreihe wird noch bis zum 24. August 2018 die Fotoausstellung "Vorbilder – Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos" in der Stadtbücherei Regensburg gezeigt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

kinoquiz 250In unserem neuen Kino-Quiz dreht sich alles rund um frostig-kalte Stummfilmklassiker.

Die zwölf Fragen sind hoffentlich genau das richtige, um sich bei den derzeit hochsommerlichen Temperaturen etwas abzukühlen :-)

Die Stummfilm-Redaktion wünscht viel Spaß beim Lösen. Zum Quiz
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Vom 16. bis 26. August 2018 lädt der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. wieder zum größten deutschen Stummfilmfestival ein und verwandelt den Arkadenhof der Universität Bonn in einen großen Outdoor-Kinosaal.

Bei den 34. "Internationalen Stummfilmtagen – Bonner Sommerkino" sind an elf Abenden Stummfilme aus aller Welt mit live-musikalischer Begleitung zu erleben. Das umfangreiche und großzügig bebilderte Programmheft ist nun als PDF-Download einsehbar.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Die österreichische Schauspielerin Gerda Maurus starb vor 50 Jahren, am 31. Juli 1968, in Düsseldorf. Sie wurde am 25. August 1903 in Breitenfurt als Gertrud Maria Pfiel geboren.

Ihre heute noch bekanntesten Rollen spielte sie in den Fritz Lang-Stummfilmen Spione (D 1928) und Frau im Mond (D 1929). Zu ihren Filmpartner/innen gehörten Willy Fritsch, Rudolf Klein-Rogge, Gustav Fröhlich und Camilla Horn.

Das Kino der Murnau-Stiftung würdigt den 115. Geburtstag der Schauspielerin mit einer Filmreihe, in der – neben zwei Tonfilmen – auch "Frau im Mond" am 08. und 12. August 2018 zu sehen ist. mehr

filmstreifen 08 250Das 71. Internationale Filmfestival Locarno, das vom 01. bis 11. August 2018 stattfindet, hat dem Regisseur Leo McCarey eine umfassende Retrospektive gewidmet.

Der US-amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Leo McCarey, geboren am 03. Oktober 1898 in Los Angeles und gestorben am 05. Juli 1969 in Santa Monica, war massgeblich für den Erfolg des Komikerduos Laurel und Hardy verantwortlich. Zudem schreib er Drehbücher für den Komödianten Charley Chase und führte bei einigen überaus erfolgreichen Spielfilmen der 1930- und 1940-Jahre Regie. McCarey wurde mit drei Oscars ausgezeichnet. 
Mehr über McCarey
Mehr über das Filmfestival LocarnoFilmfestival Locarno
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

leinwand lyrik ralph turnheim 250 1Plakate, Postkarten, T-Shirts und einiges mehr kann man im neuen Online-Shop von Ralph Turnheim, bekannt durch seine Leinwand-Lyrik-Vorstellungen, erwerben.

Die angebotenen Produkte unter dem Shop-Slogan "Das könnte fein und nützlich sein" bestechen durch ein modernes grafisches Design, dass nicht nur Stummfilmfan-Herzen höher schlagen lässt. Auch Tickets zu ausgesuchten Events sind dort erhältlich. mehr
Fotonachweis: (c) 2013 Clemens Molinari

filmstreifen gelb 01 250Vor 50 Jahren, am 27. Juli 1968, starb in Juan-les-Pins (Frankreich) die britisch-deutsche Schauspielerin und Sängerin Lilian Harvey. Sie wurde am 19. Januar 1906 als Lilian Helen Muriel Pape in London geboren.

Bereits in der Stummfilmzeit war sie als Darstellerin auf der Leinwand zu sehen, unter anderem in Richard Eichbergs Kommödie Die keusche Susanne (D1926) erstmals an der Seite von Willy Fritsch. Mit ihm bildete sie später in zahlreichen weiteren Produktionen eines der Traumpaare des deutschen Films.

Mit Beginn der Tonfilmära wurde sie mit Musikfilmen wie Die Drei von der Tankstelle (D 1930), Der Kongreß tanztß tanzt (D 1931) und Ein blonder Traum (D 1932) einer der populärsten Filmstars der 1930er Jahre. mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Am Dienstag, den 31. Juli 2018, um 18:00 Uhr würdigt das Deutsche Filmmuseum mit einem Filmabend den 70. Todestag des Schauspielers Gustav Diessl. Geboren am 30. Dezember 1899 in Wien avancierte er in Kinowerken wie Die weiße Hölle vom Piz Palü (D 1929) zum Publikumsliebling.

Vor 70 Jahren ist er am 20. März 1948 in Wien gestorben. Zu der Hommage begrüßt das Kino des Deutschen Filmmuseums Diessls Sohn Fritz Diessl-Curzon, der über die internationale Karriere seines Vaters sprechen wird. Anschließend ist der Tonfilm Nora (D 1943) von Regisseur Harald Braun zu sehen.

1921 wurde Diessl, der an der Wiener Kunstakademie Bildhauerei und Malerei studierte, nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft als Schauspieler entdeckt. Sein Kinodebüt gab er in "Im Banne der Kralle" (A 1921). In Deutschland gelang ihm mit seinen Darstellungen des Jack the Ripper in Georg Wilhelm Pabsts Die Büchse der Pandora (D 1929) und in Arnold Fancks Bergdrama "Die weiße Hölle vom Piz Palü" (D 1929) der große Durchbruch. Mit dem Tonfilm begann seine internationale Karriere und führte nach Hollywood, in die Schweiz und für neun seiner insgesamt 70 Filme nach Italien. 1943 begannen die Dreharbeiten zum "Durchhaltefilm" Kolberg (DE 1945). Drei Jahre nach Kriegsende setzte sich Der Prozess (D 1948) mit dem Antisemitismus auseinander und wurde Gustav Diessls letzter Film. Er starb einen Tag nach der Premiere in Wien.

Gustav Diessl war mit der berühmten Sopranistin Maria Cebotari verheiratet und hatte mit ihr zwei Söhne. Fritz Diessl-Curzon ist Fotograf der britischen Königsfamilie. Er fotografiert Theaterproduktionen und antike Kunst.
Textquelle: Deutsches Filminstitut - DIF e.V./Deutsches Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin, Frank Hoyer

5 jahre stummfilm magazin 250Am 25. Juli 2013, heute vor fünf Jahren, ist das Stummfilm Magazin online gegangen.

"Mittlerweile hat sich `Stummfilm Magazin´ zu einem der bedeutensten und meistfrequentierten Online-Nachrichtenmagazine für den frühen Film im deutschsprachigen Raum entwickelt. Ein herzliches Dankeschön an alle Autoren, Organisationen, Institutionen und FIlmfans, die zu diesem Erfolg beigetragen haben", erklärt Frank Hoyer, Herausgeber von Stummfilm Magazin, anlässlich des Jubiläums.

Stummfilm Magazin ist sowohl als Internetpräsenz unter www.stummfilm-magazin.de als auch auf der Social-Media-Plattform Facebook vertreten. Es widmet sich dem frühen Kino, dass allgemein unter dem Stichwort Stummfilm subsumiert wird. Schwerpunkte der Berichterstattung sind Filmvorführungen, Medien-Neuerscheinungen (DVD, Buch etc.), Jahrestage, Personen und Aktuelles aus der Medienforschung und von Institutionen.

Den Machern von Stummfilm Magazin ist es insbesondere wichtig, einen Beitrag zur Vernetzung von am Thema Interessierten zu leisten und Appetit auf die faszinierende Frühzeit des Kinos zu machen.
Foto: Stummfilm Magazin

filmportal logo 250Die zentrale Internetplattform für den deutschen Film wächst kontinuierlich: filmportal.de hat nun die 100.000. Filmproduktion erfasst.

filmportal.de bietet Zugang zur umfangreichsten, öffentlichen und nicht-kommerziellen Dokumentation des deutschen Filmschaffens von den historischen Anfängen der Kinematographie bis zu aktuellen Kinostarts. Das vom Deutschen Filminstitut betriebene Portal ist heute die größte Referenzquelle für verifizierte Daten und Informationen zum deutschen Film im Internet. mehr

100 Jahre Bauhaus

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Weimarer Republik

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Bonn 2019

Vom 15. bis 25. August 2019 finden die 35. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr