Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 03. September 2016, in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" den Science-Fiction-Stummfilm "Aelita – Der Flug zum Mars".

Der russische Film aus dem Jahr 1924 beeindruckt auch heute noch durch sein außergewöhnliches Dekor und die extravaganten Kostüme, letztere entworfen von Alexandra Exter. Regie bei Aelita führte Jakow Protasanow. An der Babylon-Kinoorgel spielt Anna Vavilkina. mehr

Vom 20. bis 30. Oktober 2016 findet das Berner Filmpreis Festival statt. Sechs Filme konkurrieren um den mit 60.000 Franken dotierten Filmpreis - darunter auch der Stummfilm "Das kalte Herz" aus dem Jahr 1933.

Diese außergewöhnliche Nominierung für das Festival, das sich vornehmlich dem zeitgenössischen Schweizer Filmschaffen widmet, hat der Märchenfilm den Recherche- und Rekonstruktionsbemühungen des Schweizer Cineasten Raff Fluri zu verdanken.

Fluri entdeckte vor wenigen Jahren das Rohmaterial des seinerzeit unvollendet gebliebenen Films (Regie: Karl Ulrich Schnabel) und rekonstruierte aufwändig Das kalte Herz. Nach der Uraufführung im Juli 2016 ist der Film ab 15. September 2016 mit einer Musikeinspielung von Robert Israel in verschiedenen Schweizer Kinos zu sehen. Am Freitag, den 04. November 2016, steht die Entdeckung im Zeughauskino (Deutsches Historisches Museum) in Berlin auf dem Programm. Trailer "Das kalte Herz" Festival

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Freitag, den 16. September 2016, um 15:00 Uhr Lotte Reinigers meisterhaften Scherenschnittfilm "Die Abenteuer des Prinzen Achmed".

Der besondere Anlass für die nachmittägliche Aufführung: Der Bund Deutscher Orgelbaumeister feiert in 2016 sein 120-jähriges Bestehens. Das Babylon bietet für das Jubiläum einen passenden Rahmen, denn nur noch dort steht eine am ursprünglichen Einsatzort aufgestellte Kinoorgel in Deutschland. Die Festvorstellung begleitet Anna Vavilkina auf dem historischen Instrument. mehr

Animationsfilmerin Lotte Reiniger schuf im Jahr 1926 mit "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" den weltweit ältesten noch erhaltenen Trickfilm in Spielfilmlänge. Der fantasie- und liebevoll gestaltete Märchengeschichte in Silhouettentechnik entstand unter Mitwirkung von Walter Ruttmann, Berthold Bartosch, Alexander Kardan und Carl Koch. mehr

Am Montag, den 29. August 2016, wird im Rahmen des Innenhof-Festivals in Schwillingen-Schwenningen Alfred Hitchcocks englischer Stummfilm "The Lodger" aus dem Jahr 1927 gezeigt.

In der Hauptrolle ist Ivor Novello zusehen. Der Film gilt als der erste typische Hitchcock-Thriller des legendären Spannungsregisseurs. Live zum Film spielt das Ensemble Vandel eine Eigenkomposition, die am 29.08.2016 zur Uraufführung kommt. mehr

Vom 01. bis 07. September 2016 werden bei den "Internationalen Stummfilmtagen im Filmmuseum München" Höhepunkte der Bonner Stummfilmtage gezeigt.

Unter anderem sind "The Bat" (USA, 1926) von Roland West, "Paris Qui Dort" (Frankreich, 1924) von René Clair und "Die weisse Wüste" (Deutschland, 1922) von Ernst Wendt zu sehen. Die Filme werden mit Livemusik präsentiert. mehr

Vom 23. September 2016 bis 29. Januar 2017 zeigt das Jüdische Museum Berlin die Sonderschau „Golem“.

Die großen Themenausstellung beleuchtet den in der (Populär-)Kultur beliebten Mythos vom Menschen, der künstliches Leben erschafft. Im Vorfeld der Ausstellung lädt das Museum anlässlich der „Langen Nacht der Museen“ am 27. August 2016 in seinen Glashof ein: Dort wird SilentFilmDj D’dread Paul Wegeners Stummfilmklassiker Der Golem, wie er in die Welt kam (1920) live vertonen. mehr

Rudolph Valentino starb vor 90 Jahren, am 23. August 1926, in New York City an einer Lungenentzündung.

Der am 06. Mai 1895 in Castellaneta (Italien) geborene Schauspielern gehörte zu den beliebtesten Darstellern der Stummfilmzeit. 1921 erlangte er weltweite Popularität mit dem Film Der Scheich unter der Regie von George Melford. Weitere Filme wie "Der Adler" und der Forsetzungsfilm "Der Sohn des Scheichs" festigten seine Image als südländischen Liebhaber. In den USA löste der frühe Tod des Sexsymbols eine Massenhysterie unter seinen Fans aus. mehr

Im Essay "Streifen in Dosen", veröffentlicht im Rahmen der NDR-Serie "Gedanken zur Zeit, skizziert Christiane Peitz die Herausforderungen der Filmarchivierung in Zeiten der Digitalisierung.

Die Autorin konstatiert, dass gerade auch die Retrospektiven der großen internationalen Filmfestivals das Problem der Erhaltung des Filmeerbes mehr ins Bewusstsein gerückt haben. mehr

filmspuele lila 250Die russische Schauspielerin Olga Baclanova wurde am 19. August 1896 in Moskau geboren.

Olga Baclanova spielte unter der Regie von Paul Leni in Der Mann, der lachte (1928), unter Josef von Sternberg in Docks of New York (1928) und unter Mauritz Stiller in Der König von Soho (1928). Ihre Filmpartner*innen waren Emil Jannings, Fay Wray, Conradt Veidt und Mary Philbin. Aufgrund ihres starken Akzents konnte sie ihre Karriere in der Tonfilmzeit nicht erfolgreich fortsetzen.

In Tod Browning lange Zeit verkanntem Meisterwerk Freaks (1932) hatte sie ihren heute bekanntesten Leinwandauftritt: Der außergewöhnliche Horrorfilm, der heute als ein beeindruckendes Plädoyer gegen Diskriminierung von nicht der gängigen Norm entsprechenden Menschen angesehen wird, bedeutete für Olga Baclanova keinen Karriereschub, da er in vielen Ländern, teilweise jahrzehntelang, verboten war. Sie starb am 06. September 1974 in der Schweiz. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

Von Freitag, den 26. August 2016, bis Sonntag, den 28. August 2016, findet in Frankfurt das Museumsuferfest statt, an dem sich auch das dortige Filmmuseum beteiligt.

Neben den Ausstellungen im Haus lädt das Deutsche Filmmuseum an dem Wochenende auch vor dem Gebäude zum Mitmachen und Anschauen ein. Es werden unter anderem ein Filmflohmarkt, eine BlueBox-Aktion mit Fotos und ein buntes Filmprogramm geboten. mehr

Der Schauspieler Bela Lugosi starb vor 60 Jahren, am 16. August 1956, in Los Angeles. Sein Name ist eng mit der legendären Dracula-Tonfilmversion (USA 1931) von Regisseur Tod Browning verbunden.

Schon in der Stummfilmzeit war er umfangreich im Filmbusiness tätig. So spielte er 1920 den Indianer Chingachgook in dem deutschen Zweiteiler Lederstrumpf. Im gleichen Jahr war er zudem in F. W. Murnaus Der Januskopf zu sehen.

Heute ist Lugosi vor allem wegen seiner Mitwirkung an den (Trash-)Filmen von Kultregisseur Edward D. Wood Jr. (unter anderem Plan 9 from Outer Space, USA 1959) und dem Biopic Ed Wood (USA 1994) von Regisseur Tim Burton bekannt. Lugosi wurde am 20. Oktober 1882 in Lugos (heute Rumänien, damals Ungarn) als Béla Ferenc Dezső Blaskó geboren. Sein Künstlername Lugosi leitet sich von seinem Geburtsort ab. mehr

Cinefest, das internationale Festival des deutschen Filmerbes, findet 2016 vom 19. bis 27. November wie gehabt in Hamburg statt.

Es setzt sich dieses Mal mit dem Thema "Gebrochene Sprache - Filmautoren und Schriftsteller des Exils" auseinander. Dabei spannt das Festival einen Bogen von der Frühzeit des Kinos bis zur Gegenwart. Gezeigt wird unter anderem der ungarische Stummfilm "Az Arany ember" aus dem Jahr 1919 (Regie: Alexander Korda, Drehbuch: Ladislaus Vajda, nach dem Roman des ungarischen Schriftsstellers Mór Jókai).

Eine Auswahl der Festivalfilme wird auch in Berlin, Prag, Wiesbaden, Udine/Gorizia, Wien und Zürich gezeigt. Angeschlossen an das Cinefest ist vom 24. bis 26. November 2016 ein filmhistorischer Kongress, der mittlerweile zum 29. Mal stattfindet. mehr

tv geraet 250Am 16. August 2016 zeigt der deutsch-französische Fernsehsender Arte um 21:45 Uhr die Dokumentation "Charles Pathé & Léon Gaumont".

Die Franzosen Charles Pathé und Léon Gaumont waren bedeutende Pioniere des internationalen Filmgeschäfts und entwickelten aus einer Jahrmarktattraktion das seinerzeit neuartige Kinoerlebnis. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der ungarische Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor Géza von Bolváry starb vor 55 Jahren, 11. August 1961, in München.

Er drehte unter anderem eine Stummfilmversion von Der Würger (1929), einem Kriminalfilm nach Motiven von Edgar Wallace. Drei Jahre vorher führte er bei Das deutsche Mutterherz Regie, dem Filmdebüt von Heinz Rühmann. Géza von Bolváry wurde als Géza Maria von Bolváry-Zahn am 26. Dezember 1897 in Budapest geboren. mehr

Die Internationalen Stummfilmtage/Bonner Sommerkino starten am 11. August 2016.

An insgesamt elf Tagen werden Kostbarkeiten aus der Stummfilmära gezeigt. Eröffnet wird die Filmreihe um 21:00 Uhr im Arkadenhof der Universität Bonn mit dem Kurzfilm "Lily und Teddy am Strand" (Frankreich, 1917). Anschließend folgt die amerikanische Komödie "Fairbanks ist verrückt" (Regie: Victor Fleming) aus dem Jahr 1919. Stummfilmmusiker Joachim Bärenz wird beide Filme live vertonen.

Ergänzend zum Filmprogramm werden im Bonner LVR-Museum an zwei Nachmittagen Einblicke in aktuelle Restaurierungsprojekte gegeben und außergewöhnliche Filmschätze präsentiert. Das komplette Programm des Festivals gibt es hier als PDF-Download.

Zürich

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Das Stummfilmfestival im Zürcher Filmpodium zeigt im Januar und Februar 2023 wieder Filmperlen mit ausgesuchter Livemusik. mehr

Karlsruhe

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Das 20. Stummfilmfestival Karlsruhe findet vom 07. bis 12. Februar 2023 statt. mehr

Mediathek

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In der ARTE-Mediathek sind aktuell wieder einige Perlen für Freund*innen des frühen Filmerbes zu entdecken. mehr

Sammlung Werner Nekes

Bis Sommer 2023 wird im Filmmuseum Potsdam die Präsentation "Ich sehe was, was Du nicht siehst – Aus der Sammlung Werner Nekes" gezeigt. Ergänzend findet eine Vermittlungswerkstatt statt. mehr

Spendenaktion

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Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d