Vom 01. bis 07. September 2016 werden bei den "Internationalen Stummfilmtagen im Filmmuseum München" Höhepunkte der Bonner Stummfilmtage gezeigt.

Unter anderem sind "The Bat" (USA, 1926) von Roland West, "Paris Qui Dort" (Frankreich, 1924) von René Clair und "Die weisse Wüste" (Deutschland, 1922) von Ernst Wendt zu sehen. Die Filme werden mit Livemusik präsentiert. mehr

Vom 23. September 2016 bis 29. Januar 2017 zeigt das Jüdische Museum Berlin die Sonderschau „Golem“.

Die großen Themenausstellung beleuchtet den in der (Populär-)Kultur beliebten Mythos vom Menschen, der künstliches Leben erschafft. Im Vorfeld der Ausstellung lädt das Museum anlässlich der „Langen Nacht der Museen“ am 27. August 2016 in seinen Glashof ein: Dort wird SilentFilmDj D’dread Paul Wegeners Stummfilmklassiker Der Golem, wie er in die Welt kam (1920) live vertonen. mehr

Rudolph Valentino starb vor 90 Jahren, am 23. August 1926, in New York City an einer Lungenentzündung.

Der am 06. Mai 1895 in Castellaneta (Italien) geborene Schauspielern gehörte zu den beliebtesten Darstellern der Stummfilmzeit. 1921 erlangte er weltweite Popularität mit dem Film Der Scheich unter der Regie von George Melford. Weitere Filme wie "Der Adler" und der Forsetzungsfilm "Der Sohn des Scheichs" festigten seine Image als südländischen Liebhaber. In den USA löste der frühe Tod des Sexsymbols eine Massenhysterie unter seinen Fans aus. mehr

Im Essay "Streifen in Dosen", veröffentlicht im Rahmen der NDR-Serie "Gedanken zur Zeit, skizziert Christiane Peitz die Herausforderungen der Filmarchivierung in Zeiten der Digitalisierung.

Die Autorin konstatiert, dass gerade auch die Retrospektiven der großen internationalen Filmfestivals das Problem der Erhaltung des Filmeerbes mehr ins Bewusstsein gerückt haben. mehr

filmspuele lila 250Die russische Schauspielerin Olga Baclanova wurde am 19. August 1896 in Moskau geboren.

Olga Baclanova spielte unter der Regie von Paul Leni in Der Mann, der lachte (1928), unter Josef von Sternberg in Docks of New York (1928) und unter Mauritz Stiller in Der König von Soho (1928). Ihre Filmpartner*innen waren Emil Jannings, Fay Wray, Conradt Veidt und Mary Philbin. Aufgrund ihres starken Akzents konnte sie ihre Karriere in der Tonfilmzeit nicht erfolgreich fortsetzen.

In Tod Browning lange Zeit verkanntem Meisterwerk Freaks (1932) hatte sie ihren heute bekanntesten Leinwandauftritt: Der außergewöhnliche Horrorfilm, der heute als ein beeindruckendes Plädoyer gegen Diskriminierung von nicht der gängigen Norm entsprechenden Menschen angesehen wird, bedeutete für Olga Baclanova keinen Karriereschub, da er in vielen Ländern, teilweise jahrzehntelang, verboten war. Sie starb am 06. September 1974 in der Schweiz. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

Von Freitag, den 26. August 2016, bis Sonntag, den 28. August 2016, findet in Frankfurt das Museumsuferfest statt, an dem sich auch das dortige Filmmuseum beteiligt.

Neben den Ausstellungen im Haus lädt das Deutsche Filmmuseum an dem Wochenende auch vor dem Gebäude zum Mitmachen und Anschauen ein. Es werden unter anderem ein Filmflohmarkt, eine BlueBox-Aktion mit Fotos und ein buntes Filmprogramm geboten. mehr

Der Schauspieler Bela Lugosi starb vor 60 Jahren, am 16. August 1956, in Los Angeles. Sein Name ist eng mit der legendären Dracula-Tonfilmversion (USA 1931) von Regisseur Tod Browning verbunden.

Schon in der Stummfilmzeit war er umfangreich im Filmbusiness tätig. So spielte er 1920 den Indianer Chingachgook in dem deutschen Zweiteiler Lederstrumpf. Im gleichen Jahr war er zudem in F. W. Murnaus Der Januskopf zu sehen.

Heute ist Lugosi vor allem wegen seiner Mitwirkung an den (Trash-)Filmen von Kultregisseur Edward D. Wood Jr. (unter anderem Plan 9 from Outer Space, USA 1959) und dem Biopic Ed Wood (USA 1994) von Regisseur Tim Burton bekannt. Lugosi wurde am 20. Oktober 1882 in Lugos (heute Rumänien, damals Ungarn) als Béla Ferenc Dezső Blaskó geboren. Sein Künstlername Lugosi leitet sich von seinem Geburtsort ab. mehr

Cinefest, das internationale Festival des deutschen Filmerbes, findet 2016 vom 19. bis 27. November wie gehabt in Hamburg statt.

Es setzt sich dieses Mal mit dem Thema "Gebrochene Sprache - Filmautoren und Schriftsteller des Exils" auseinander. Dabei spannt das Festival einen Bogen von der Frühzeit des Kinos bis zur Gegenwart. Gezeigt wird unter anderem der ungarische Stummfilm "Az Arany ember" aus dem Jahr 1919 (Regie: Alexander Korda, Drehbuch: Ladislaus Vajda, nach dem Roman des ungarischen Schriftsstellers Mór Jókai).

Eine Auswahl der Festivalfilme wird auch in Berlin, Prag, Wiesbaden, Udine/Gorizia, Wien und Zürich gezeigt. Angeschlossen an das Cinefest ist vom 24. bis 26. November 2016 ein filmhistorischer Kongress, der mittlerweile zum 29. Mal stattfindet. mehr

tv geraet 250Am 16. August 2016 zeigt der deutsch-französische Fernsehsender Arte um 21:45 Uhr die Dokumentation "Charles Pathé & Léon Gaumont".

Die Franzosen Charles Pathé und Léon Gaumont waren bedeutende Pioniere des internationalen Filmgeschäfts und entwickelten aus einer Jahrmarktattraktion das seinerzeit neuartige Kinoerlebnis. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der ungarische Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor Géza von Bolváry starb vor 55 Jahren, 11. August 1961, in München.

Er drehte unter anderem eine Stummfilmversion von Der Würger (1929), einem Kriminalfilm nach Motiven von Edgar Wallace. Drei Jahre vorher führte er bei Das deutsche Mutterherz Regie, dem Filmdebüt von Heinz Rühmann. Géza von Bolváry wurde als Géza Maria von Bolváry-Zahn am 26. Dezember 1897 in Budapest geboren. mehr

Die Internationalen Stummfilmtage/Bonner Sommerkino starten am 11. August 2016.

An insgesamt elf Tagen werden Kostbarkeiten aus der Stummfilmära gezeigt. Eröffnet wird die Filmreihe um 21:00 Uhr im Arkadenhof der Universität Bonn mit dem Kurzfilm "Lily und Teddy am Strand" (Frankreich, 1917). Anschließend folgt die amerikanische Komödie "Fairbanks ist verrückt" (Regie: Victor Fleming) aus dem Jahr 1919. Stummfilmmusiker Joachim Bärenz wird beide Filme live vertonen.

Ergänzend zum Filmprogramm werden im Bonner LVR-Museum an zwei Nachmittagen Einblicke in aktuelle Restaurierungsprojekte gegeben und außergewöhnliche Filmschätze präsentiert. Das komplette Programm des Festivals gibt es hier als PDF-Download.

Am 14. August 2011 öffnete das Deutsche Filmmuseum nach fast zweijähriger Umbauphase in völlig neuer Gestalt wieder seine Türen für die Öffentlichkeit – unter anderem mit einer komplett neu konzipierten Dauerausstellung.

Den fünften Jahrestag der Neueröffnung feiert das Deutsche Filmmuseum mit einem Familienfest am Sonntag, 14. August 2016. Der Eintritt ist frei. Beginn ist um 13 Uhr. Die Ausstellungen sind bis 20 Uhr geöffnet (Textquelle: Filmmuseum Frankfurt). mehr

Das DVD-Label Absolut Medien veröffentlicht am 23. September 2016 in seiner Reihe "Arte Edition" den Film "Cyankali".

Regisseur Hans Tintner inszenierte das seinerzeit umstrittene Sozialdrama im Jahr 1930. Während der Dreharbeiten wurde der stumm konzipierte Film auf Ton umgestellt. Davon zeugen zwei im Tri-Ergon-Verfahren (Lichtton) aufgenommene Tonfilm-Passagen und die Ausstattung des übrigens Films mit Musik. In "Cyankali" spielen unter anderem Grete Mosheim, Herma Ford, Nico Turoff, Claus Clausen und Josefine Dora. mehr mehr

Vor hundert Jahren, am 05. August 1916, wurde D. W. Griffith´s Monumentalfilm "Intolerance" in den USA uraufgeführt.

Der Film ist ein Meisterwerk der Stummfilmära und greift in vier Episoden das Thema Intoleranz unter verschiedenen Gesichtspunkten und zu unterschiedlichen Zeiten auf. Legendär ist die im alten Babylon angesiedelte Szene mit ihrer imposanten Ausstattung. In der Rolle der ewigen Mutter ist Lillian Gish zu sehen. Cameo-Auftritte haben unter anderem Frank Borzage, Tod Browning, Douglas Fairbanks sen., Erich von Stroheim und King Vidor. In die deutschen Kinos kam der ca. 200 Minuten dauernde Film erst im November 1924. mehr

Im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage wird der moderne Stummfilm "Blancanieves" von der NDR Radiophilharmonie am 28. September 2016 in Papenburg und am 30. September 2016 in Gifhorn live begleitet.

Der mehrfach ausgezeichnete Film von Regisseur Pablo Berger kam 2012 in die Kinos. Die Musik stammt von Alfonso de Vilallonga, der bei den zwei Vorführungen Klavier, Akkordeon und Ukulele spielen wird. mehr über den Film mehr über die Vorführungen

Sammlung Werner Nekes

Bis 16. April 2023 wird im Filmmuseum Potsdam die Präsentation "Ich sehe was, was Du nicht siehst – Aus der Sammlung Werner Nekes" gezeigt. Ergänzend findet eine Vermittlungswerkstatt statt. mehr

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Ein "unsterblicher" Horrorfilm ist 100. mehr

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