Im Rahmen des Bonner Beethovenfests wird am Samstag, den 01. Oktober 2016,  in der "Post Tower Lounge" Buster Keatons Sherlock Holmes Junior gezeigt.

Die turbulente Komödie zählt zu den Hauptwerken von Keaton und wird von Joachim Bärenz live begleitet. Die Vorführung findet in Kooperation mit dem Förderverein Filmkultur Bonn e.V. statt. mehr

Der französische Filmschaffende und Theaterschauspieler Albert Capellani starb vor 85 Jahren, am 26. September 1931, in Paris.

Er war als Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent sowohl in Frankreich als auch den USA erfolgreich. Pathé hat vor wenigen Jahren eine wunderbar zusammengestelltes 4er-DVD-Set mit Werken vom ihm inklusive einem ausführlichen Booklet (nur in französischer Sprache) veröffentlicht. Capellani wurde am 23. August 1874 in Paris geboren. mehr

Der Schauspieler Heinrich George starb vor 70 Jahren. Er wurde am 09. Oktober 1893 in Stettin geboren.

Er gilt als einer der großen deutschen Film- und Theaterdarsteller des 20. Jahrhunderts und war schon in der Stummfilmzeit überaus präsent. Unvergessen ist in diesem Zusammenhang seine Rolle als "Grot, der Wächter der Herz-Maschine" in Fritz Langs Metropolis (1927). Ab 1933 ließ er sich von den Nationalsozialisten für ihre Propagandazwecke vereinnahmen. Er starb am 25. September 1946 im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen. mehr

stephan graf von bothmer 250 2 birgit meixnerStephan Graf von Bothmer vertont am Freitag, den 30. September 2016, in der Kapelle des "Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof" in Berlin den Stummfilm "The Temptress".

Hollywoodlegende Greta Garbo spielt in Dämon Weib aus dem Jahr 1926 unter der Regie von Fred Niblo. An ihrer Seite sind Antonio Moreno, Marc MacDermott und Lionel Barrymore auf der Leinwand zu sehen. Mehr Informationen über den Musiker Stephan Graf von Bothmer und seine Stummfilmkonzerte hier

Foto: Birgit Meixner

cyankali dvd cover absolut medien 2016 250Am 23. September 2016 erscheint die Doppel-DVD "Cyankali", unter anderem mit der Filmversion von 1930 des gleichnamigen Schauspiels.

Das Theaterstück Cyankali des Arztes, Schriftstellers und kommunistischen Politikers Friedrich Wolf hatte im September 1929 am Berliner Lessingtheater Premiere. Statt der Strafverfolgung bei Schwangerschaftsabbruch forderte der Autor in dem seinerzeit vieldiskutierten Bühnenwerk eine am Selbstbestimmungsrecht der Frauen orientierte Gesetzgebung. Ideologisch eingebettet war Wolfs Forderung nach Abschaffung des § 218 in den Kampf der Arbeiterschaft gegen den rücksichtslosen Kapitalismus der Weimarer Republik. Schon 1930 folgte die Filmversion von Regisseur und Produzent Hans Tintner, mehrfach verboten und schließlich von der Zensur freigegeben.

Tintners Cyankali ist im Rückblick nicht nur ein zeithistorisch interessantes Sozialdrama über den Kampf um den Abtreibungsparagrafen und über die politisch und wirtschaftlich überaus schwierigen Verhältnisse im Deutschland der 1920/30er Jahre. Auch filmtechnisch ist der Film bemerkenswert, denn er dokumentiert augenfällig den Übergang von der Stummzeit in die Tonfilmära: Noch als Stummfilm begonnen, sind die letzten Minuten des Films stellenweise als Tonfilm produziert. In die Kinos kam „Cyankali“ dann seinerzeit in einer in weiten Teilen mit Musik unterlegten und mit Zwischentiteln versehenen Fassung.

In dieser Version erscheint der Film nun von Absolut Medien im Rahmen der Reihe „Arte Edition“. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen: Neben diversen Dokumenten auf zwei DVD-ROM-Teilen enthält die Doppel-DVD auch eine für das DDR-Fernsehen im Jahr 1977 inszenierte Fernsehversion von „Cyankali“, die TV-Diskussion „Probleme und Gedanken“ (die einen Tag nach der Ausstrahlung der TV-Fassung von „Cyankali“ im DFF ausgestrahlt wurde) und einen Radiobeitrag aus dem Jahr 1978.

Im 20-seitigen, schön bebilderten Booklet wird ein Abriss über die Geschichte des Abtreibungsparagrafen 218 und ein kurzer Einblick in die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Weimarer Zeit gegeben. Bemerkenswert ist der im Einleitungstext geäußerte politische Anspruch der Herausgeber, namentlich dem Filmmuseum Potsdam, das in seinen Einleitungsworten einen Bogen von 1930 in die Jetztzeit schlägt: Eine Verschärfung des § 218 würden rechtskonservative Kräfte, allen voran die Partei AfD, derzeit verstärkt fordern. Und hier gelte es für alle demokratischen Kräfte, entschieden Gegenposition zu beziehen. So betrachtet hat diese rundum gelungene DVD-Edition nicht nur historischen, sondern auch aufklärerischen Wert.
Bild: Absolut Medien

Der deutsche Schauspieler und Sänger Hans Albers wurde vor 125 Jahren, am 22. September 1891, in Hamburg geboren.

In der Stummfilmära war er in ungefähr hundert Filmen zu sehen, oftmals als Schurke oder Liebhaber. Seine bekanntesten Streifen aus dieser Zeit sind Vorderhaus und Hinterhaus (1925) von Richard Oswald und Asphalt (1929) von Joe May. Mit Beginn des Tonfilmzeitalters wurde er einer der beliebtesten deutschen Schauspieler.

Trotz seiner recht offenen Ablehnung des Nationalsozialismus wirkte er an einigen aufwändigen Spielfilmen aus der Nazizeit mit, unter anderem in den Agfacolor-Filmen Münchhausen und Große Freiheit Nr.7. Einige der von ihm in Filmen interpretierten Lieder wie "Auf der Reeperbahn", "Goodbye Johnny" und "Jawohl, meine Herr´n" sind Evergreens geworden. Albers starb am 24. Juli 1960 in Kempfenhausen (Bayern). mehr

Vor 150 Jahren, am 21. September 1866, wurde der englische Schriftsteller H. G. Wells geboren. Besonders seine utopischen Romane inspirierten Generationen von Filmemachern.

So drehte Kinopionier Georges Méliès im Jahr 1902, unter anderem nach Motiven von Wells "Die ersten Menschen auf dem Mond", seinen fantasievollen Filmklassiker Die Reise zum Mond, ein Frühwerk des Science-Fiction-Genre. Wells starb am 13. August 1946 in London. mehr

Im Rahmen der Bonner Klezmertagen werden am 26. September 2016 einige Stummfilmkomödien mit Max Davidson gezeigt.

In den Jahren 1927 und 1928 war Davidson Star einer Comedy-Filmreihe der amerikanischen Hal-Roach-Studios, aus dieser Schaffensphase werden die in Bonn gezeigten Streifen stammen. Davidson spielte in ca. 200 Filmen mit, unter anderem in Intolerance (Regie: G. W. Griffith, 1916), Der große Diktator (Regie: Charles Chaplin, 1940) und Auch Henker sterben (Regie: Fritz Lang, 1943).

Max Davidson wurde am 23. Mai 1875 in Berlin geboren und starb am 04. September 1950 in Woodland Hills (Kalifornien). Die Edition Filmmuseum würdigt Davidson mit einer sorgfältig kuratierten DVD-Edition.

Live begleitet werden die Komödien, die im Kino in der Bonner Brotfabrik gezeigt weden, vom Prager Trio "Neuvěřitelno", bestehend aus Andrea Rottin, Jan Procházka und Tomáš Majtán. Die Vorführung findet in Kooperation mit dem Förderverein Filmkultur Bonn e.V. statt. mehr

Am Sonntag, den 25. Spetember 2016, wird um 20:30 Uhr in der Kirche St. Nikolaus in Friedrichshafen der Stummfilmklassiker Das Cabinet des Dr. Caligari gezeigt.

Musiker Nikolai Geršak wird zu Robert Wienes expressionistischem Meisterwerk aus dem Jahr 1920 live an der Orgel improvisieren. Auf der Leinwand sind Werner Kraus, Conradt Veidt, Lil Dagover und Hans Heinrich von Twardowski zu sehen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Friedrichshafener Orgelherbstes statt. mehr

Am Samstag, den 24. September 2016, zeigt das Kino "Black Box" im Filmmuseum Düsseldorf F. W. Murnaus City Girl.

Der Film entstand 1930 in den USA. In den Hauptrollen sind Charles Farrell und Mary Duncan zu sehen. Das Musikerduo SeidenStraße, bestehend aus Chanyuan Zhao und Benjamin Leuschner, wird das Filmdrama live in der Black Box vertonen. Die Vorstellung beginnt um 20:00 Uhr. mehr

Im Rahmen der 8. Kulturreihe der Tourismus GmbH von Bad Säckingen wird am Donnerstag, den 22. September 2016, um 19:30 ein Kurzfilmprogramm unter dem Titel "Chaplin, Keaton, Laurel & Hardy" gezeigt.

Die Komödien werden live von Martin Christ am Klavier mit Musikimprovisationen begleitet. Folgende Filme sind angekündigt: One Week (Buster Keaton, 1920), The Rink (Charlie Chaplin, 1916 ) und Liberty (Stan Laurel & Oliver Hardy, 1929). mehr

stephan graf von bothmer 250 2 birgit meixnerStephan Graf von Bothmer vertont am Samstag, den 17. September 2016, in der Gießhalle der Sayner Hütte Murnaus "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens".

Der im Jahr 1922 veröffentlichte Horrorfilm gehört zu den bedeutensten Werken des Weimarer Kinos. In den Hauptrollen sind Max Schreck, Gustav von Wangenheim und Greta Schröder zu sehen. Ergänzend zu Nosferatu wird in Bendorf-Sayn auch ein Vorfilm und Kino-Werbung gezeigt. Mehr Informationen über den Musiker Stephan Graf von Bothmer und seine Stummfilmkonzerte hier
Foto: Birgit Meixner

Günter A. Buchwald spielt am Samstag, den 17. September 2016, um 19:30 Uhr im Kommunalen Kino Freiburg live zu Ewald André Duponts "Varieté".

Varieté wurde am 16. November 1925 im UFA Palast am Zoo in Berlin uraufgeführt. In dem seinerzeit an den Kinokassen ausgesprochen erfolgreichen Eifersuchtsdrama sind Emil Jannings, Maly Delschaft, Lya de Putti und Kurt Gerron zu sehen. An der "entfesselten Kamera" waren die legendären Kameramänner Karl Freund und Carl Hoffmann. mehr

Der amerikanische Filmproduzent Irving Thalberg starb vor 80 Jahren, am 14. September 1936, in Santa Monica (Kalifornien).

Tahlberg war am Anfang seiner Karriere bei den Universal Studios, später dann bei Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) tätig. Unter seiner Kontrolle entstanden Stummfilm-Klassiker wie Törichte Frauen (1922), Der Glöckner von Notre Dame (1923), Ben Hur (1925) und The Big Parade (1925).

Tahlberg war Gründungsmitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Die Academy verleiht ihm zu Ehren sei 1938 den Irving G. Thalberg Memorial Award an bedeutende Filmproduzenten. Thalberg wurde am 30. Mai 1899 in Brooklyn (New York) geboren. mehr

Im Rahmen des „7. Wittener Improvisationsfestivals“ wird am Sonntag, den 18. September 2016, um 17:00 Uhr in der Kirche St. Marien "Der Galiläer" gezeigt.

Der russische Regisseur und Drehbuchautor Dimitri Buchowetzki drehte den "Bibelfilm" im Jahr 1921 im Dreisamtal in der Nähe von Freiburg (Breisgau). Der Film illustriert Szenen aus dem Leben Jesu Christi. Otto Krämer wird in Witten live auf der Kirchenorgel das Geschehen auf der Leinwand interpretieren. mehr

Berlin

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24. bis 26. August 2022: Die UFA Filmnächte finden in diesem Jahr zum 12. Mal statt. mehr

Potsdam

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Vor 50 Jahren starb Asta Nielsen. Aus diesem Anlass führt das Filmmuseum Potsdam im Herbst 2022 eine Retrospektive durch. mehr

Spendenaktion

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Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d

Jubiläum

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Ein "unsterblicher" Horrorfilm ist 100. mehr