Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet das Stummfilm Magazin Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

filmklappe blau 250 bunt ohne soundDer Kameramann und Regisseur Karl Freund starb am 03. Mai 1969 in Santa Monica (Kalifornien). Er wurde am 16. Januar 1890 in Dvůr Králové nad Labem (Tschechien) geboren.

Sein Name ist eng mit dem Einsatz der "entfesselten Kamera" in Friedrich Wilhelm Murnaus Drama Der letzte Mann (D 1924) verbunden. Zudem war an dem Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis (1926) von Fritz Lang beteiligt. 1929 folgte er dem Ruf nach Hollywood und führte unter anderem bei dem vielbeachteten Horrorfilm Die Mumie (USA 1932) Regie. Freund wurde für die Kameraarbeit bei Die gute Erde (USA 1937) mit einen Oscar ausgezeichnet. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Der österreichische Filmregisseur und -produzent Joe May starb am 29. April 1954 in Hollywood. Er wurde am 07. November 1880 in Wien geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er aufwändige Unterhaltumgsfilme wie das achtteilige Serial Die Herrin der Welt (D 1919) und den Zweiteiler Das indische Grabmal (D 1921, Drehbuch: Fritz Lang). Zu seinem Repertoire gehören aber auch Werke mit sozialkritischen Untertönen, wie das visuell beeindruckende Melodram Asphalt aus dem Jahr 1928. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

werner kuespert 250 1Im Rahmen des Burghausener "Look Into The Future"-Festivals vertonen am Samstag, den 08. Juni 2019, um 17:00 Uhr Küspert & Kollegen die zwei großen Stummfilmklassiker Le Voyage Dans La Lune und  Berlin – Die Sinfonie der Großstadt.

Mit "Die Reise zum Mond" (1902) des französischen Filmpioniers Georges Méliès wird eines der bekanntesten Werke aus den Anfangsjahren der Filmgeschichte dem experimentellen deutschen Dokumentarfilm "Berlin – Die Sinfonie der Großstadt" von Walter Ruttmann aus dem Jahr 1927 gegenübergestellt.

Komponist und Bandleader Werner Küspert hat beide Filme neu vertont und wird seine Musik zusammen mit den renommierten Jazz-Musikern Till Martin am Saxophon, Henning Sieverts am Bass und Bastian Jütte am Schlagzeug uraufführen. Im Anschluss findet ein Künstlergespräch mit Küspert und Tom R. Schulz, Pressesprecher der Elbphilharmonie, statt. Kartenvorverkauf ist hier möglich.
Foto: Küspert & Kollegen

filmstreifen gelb 04 250Am Samstag, den 27. April 2019, um 20:00 Uhr wird im Kino des Filmmuseums Düsseldorf der deutsche Bergsteiger-Stummfilm Der Kampf ums Matterhorn gezeigt.

Nunzio Malasomma und Mario Bonnard drehten den seinerzeit überaus erfolgreichen Film im Jahr 1928 mit Luis Trenker in der Hauptrolle. Vertont wird das Werk vom "Duo SeidenStrasse", bestehend aus Chanyuan Zhao (Harfe und weitere Saiteninstrumente) und Benjamin Leuschner (Schlagwerk). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDas Kommunale Kino Guckloch in Villingen zeigt am Sonntag, den 28. April 2019, um 18:00 Uhr, Der Mann mit der Kamera.

Der russische Filmpionier Dsiga Wertow drehte den experimentellen Stummfilmklassiker, der den Tagesablauf einer (fiktiven) sowjetischen Stadt schildert, im Jahr 1929. Live vertont wird das Werk vom Ensemble Vandel, das für "Der Mann mit der Kamera" eine neue Musik komponiert hat und am 28.04.2019 zur Uraufführung bringen wird. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Am Donnerstag, den 25. April 2019, wird um 20:00 Uhr im Kommunalen Kino Achim Die drei Musketiere gezeigt.

Regisseur Fred Niblo drehte den spannenden Abenteuerfilm im Jahr 1921 mit dem Hollywoodstar Douglas Fairbanks senior in der Hauptrolle. Das Werk nach dem bekannten Romanklassiker von Alexandre Dumas wird live vertont von Marie-Luise Bolte am Klavier. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Seit einem verheerenden Brand am 15. April 2019 ist die römisch-katholische Kirche Notre-Dame de Paris ("Unsere liebe Frau von Paris") rund um den Globus in aller Munde.

Die Kathedrale wurde von 1163 bis 1345 erbaut und ist nicht nur eines der ältesten gotischen Kirchengebäude Frankreichs, sondern auch eines der bekanntesten Gebäude der Welt. Im Jahr 1991 wurde die Kirche als Teil des Pariser Seine-Ufer-Ensembles zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Mit seinem 1831 erschienenen Roman Der Glöckner von Notre-Dame setzte der Schriftsteller Victor Hugo der Kathedrale ein literarisches Denkmal. Das Buch inspirierte viele Filmemacher und trug zum großen Bekanntheitsgrad der Kirche bei.

Der Roman wurde bereits in der Stummfilmzeit mehrfach verfilmt. Die wohl bekannteste Version aus dieser Kinoära stammt vom amerikanischen Regisseur Wallace Worsley aus dem Jahr 1923 mit Lon Chaney senior ("Der Mann mit den tausend Geischtern") als Quasimodo. Bereits 1905 drehten Alice Guy-Blaché und Victorin-Hippolyte Jasset eine französische Fassung unter dem Titel La Esmeralda. Zudem gibt es Versionen von 1911 unter der Regie von Albert Capellani, 1917 mit der berühmtberüchtigten Schauspielerin Theda Bara und von 1922 mit Sybil Thorndike. Die heute wohl bekanntesten Filmproduktionen nach Victor Hugos Roman stammen allerdings aus der Tonfilmzeit und zeigen Anthony Quinn und Gina Lollobrigida in einer prachtvollen Cinemascope-Produktion aus dem Jahr 1956 und Zeichentrickfiguren in einer Disney-Produktion von 1996.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 neuAm 17. April 1919 wurde die amerikanische Firma United Artists (UA) als Vertrieb für die Filmproduktionen von Charlie Chaplin, Douglas Fairbanks sen., D. W. Griffith und Mary Pickford gegründet.

Die Filmschaffenden wollten sich damit aus den Zwängen des Studiosystem befreien. Ab den 1950er-Jahren produzierte die UA auch selbst Filme. Heute gehört das Unternehmen über seine Muttergesellschaft MGM zu Sony Pictures Entertainment. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Charlie Chaplin wurde am 16. April 1889 geboren. Sein Geburtsort ist vermutlich London.

Mit Filmen wie The Kid (USA 1921), Goldrausch (USA 1925) und The Circus (USA 1928) schrieb er Filmgeschichte und inspirierte unzählige Filmemacher und Komödianten. Im Mittelpunkt vieler seiner Werke steht die von ihm gespielte Figur des "Tramps" (Vagabund). Oftmals verband Chaplin in seinen Filmen ernste und tragisch Handlungselemente zu einem bewegenden, sentimentalen Ganzen.

Noch zur Tonfilmzeit produzierte er mit Lichter der Großstadt (USA 1931) und Moderne Zeiten (USA 1936) Stummfilme, für die er auch die Musik schrieb. Chaplin wurde vom American Film Institute auf Platz 10 der größten amerikanischen Filmlegenden gewählt. Er starb am 25. Dezember 1977 in Vevey (Schweiz). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

carmen von st pauli quelle fwms 250Am Mittwoch, den 17. April 2019, wird um 19:30 Uhr im Murnau-Filmtheater Die Carmen von St. Pauli gezeigt.

Der pflichtbewusste Steuermann Klaus Brandt verfällt in einer schummrigen Hamburger Hafenkneipe der Tänzerin Jenny Hummel. Daraufhin vernachlässigt er nicht nur seinen Dienst, sondern wird auch noch in kriminellen Machenschaften einer Schmugglerbande hineingezogen.

Regisseur Erich Waschneck drehte den deutschen Stummfilm im Jahr 1928 mit Jenny Jugo, Willy Fritsch und Fritz Rasp. Der Musiker Uwe Oberg wird das Geschehen auf der Leinwand live vertonen. mehr
Textquelle und Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

filmstreifen 09 250Das Kino im Filmmuseum Potsdam zeigt am Samstag, den 13. April 2019, das Stummfilmdrama Mutter Krausens Fahrt ins Glück.

Regisseur Piel Jutzi drehte den Film nach einer Idee des Malers und Fotografen Heinrich Zille. Die titelgebende Hauptrolle spielte Alexandra Schmitt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde das Werk, ein Vertreter des "proletarischen Films", umgehend verboten. Peer Kleinschmidt vertont live an der Welte-Kinoorgel. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 03 250Seit Herbst 2014 agiert Prof. Dr. Ursula von Keitz als Direktorin des Filmmuseums Potsdam und als Professorin für Filmforschung und Filmbildung im Museum.

Erst mit ihrem Amtsantritt konnte die Integration des Filmmuseums in die Filmuniversität Babelsberg auch praktisch vollzogen werden. Lehre, Forschung und die Museumsleitung in Personalunion sind eine große Herausforderung, die dank der Expertise von Ursula von Keitz, dank der vorhandenen Strukturen an der Filmuniversität und dank eines erfahrenen Museumsteams bewältigt werden konnten.

filmstreifen 02 250Auch bei der aktuellen Ausgabe des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln werden wieder Stummfilme gezeigt. 

So ist am Samstag, den 13. April 2019, um 12.00 Uhr im Dortmunder "Kino im U" Ernst Lubitschs Die Puppe zu sehen. In der grotesken Filmkomodie aus dem Jahr 1919 spielen Ossi Oswalda, Herman Thimig und Gerhard Ritterband. Die Republik der Backfische steht dann am Sonntag, den 14. April 2019, um 13.30 Uhr an gleicher Stelle auf dem Programm. Regisseur Constantin J. David dreht die mit Geschlechterrollen spielende Stummfilmkomodie 1928 mit Käthe von Nagy in der Hauptrolle. Beide Filme werden von der Pianistin Eunice Martins live musikalisch vertont.

Die Filmtage finden vom 09. bis 14. April 2019 statt. Rund 100 aktuelle und historische Filme, Performances und Diskussionen sind angekündigt. Zu den unterschiedlichen Veranstaltungen werden zahlreiche Gäste aus der deutschen und internationalen Filmbranche erwartet. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 06 250Im Jahr 1919, in den Wirren der Münchner Räterepublik, drehte Regisseur Robert Reinert den Stummfilm Nerven. Ein Werk, das auch noch hundert Jahre nach seiner Entstehung durch seine expressive Filmsprache besticht. 

Durch ausdruckstarke Bildkompositionen und schnelle Schnittfolgen versuchte der Regisseur, die Kriegsfolgen als nervöse Epidemie zu beschreiben. Vom Film waren zunächst nur fragmentarische Kopien erhalten, die in einem aufwendigen Prozess vom Filmmuseum München rekonstruiert wurden.

Im Rahmen seiner Stummfilmkonzertreihe "Flimmerkammer" widmet sich das Jewish Chamber Orchestra Munich nun "Nerven". Der Klangkörper hat den jungen Münchner Komponisten Richard Ruzicka beauftragt, eine neue Musik zu verfassen. Die Uraufführung wird am 09. April 2019 um 20:30 Uhr in den Münchner Kammerspielen stattfinden.

Filmkritiker Heinz Schmid-Dimsch schilderte bereits im Entstehungsjahr des Films, dass das Werk Robert Reinerts nicht mit Worten auszudrücken sei. Vielmehr sollte es empfunden werden. Die flackernden, aufflammenden, zum Teil verschwommenen Bilder ziehen an den Zuschauern vorbei und werden in der Neuinszenierung durch die Kompositionen Richard Ruzickas in bedrohlich-stürmischer Weise untermalt. Ruzicka experimentierte bereits am Gymnasium mit klassischer Musik und schrieb während seines Studiums die Filmmusik für vier Folgen der Fernsehkrimireihe „Tatort“, darunter auch der Münchner Jubiläumstatort 2016. Bereits als Student wurde er beim Zurich Film Festival für die beste internationale Filmmusik nominiert. 2018 erhielt der heute 24-jährige Komponist den renommierten Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik.

Das Stummfilmkonzert findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „1918 | 2018. Was ist Demokratie?" statt, die das Kulturreferat der Landeshauptstadt München anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der bayerischen Revolution und Räterepublik initiiert hat. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Samstag, den 06. April 2019, um 19:30 Uhr vertont das Metropolis Orchester Berlin im Theater im Delphi den Stummfilm Die Büchse der Pandora.

Regisseur G.W. Papst drehte den großen Klassiker des Weimarer Kinos im Jahr 1929 mit Louise Brooks in der Hauptrolle. Das Drehbuch ist inspriert von den Frank Wedekind-Dramen "Die Büchse der Pandora" und "Erdgeist".

Unter der Leitung von Burkhard Goetze spielt das Orchester eine Komposition von Peer Raben. Der Film wird präsentiert von Fritzi Haberlandt, bekannt aus der Serie Babylon Berlin. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

100 Jahre Bauhaus

bauhaus film pic 250

Weimarer Republik

100 jahre stummfilm klassiker logo 250

Bonn 2019

Vom 15. bis 25. August 2019 finden die 35. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr