Am 30. Dezember 1961, vor 55 Jahren, starb der österreichische Schauspieler Paul Richter in Wien.

Weltberühmt wurde er durch seine Mitwirkung an dem Monumentalfilm-Zweiteiler Die Nibelungen (1924). Paul Richter spielte im ersten Teil des von Fritz Lang gedrehten, visuell beeindruckenden Stummfilms die Rolle des Siegfrieds: Legendär ist seine Kampfszene mit dem Drachen. Zuvor war er unter anderem in der Joe May Großproduktion Das indische Grabmal (1921) auch schon in einer Heldenrolle im Einsatz. Richter wurde am 01. April 1895 in Wien geboren. mehr

Die deutsche Schauspielerin Grete Mosheim starb am 29. Dezember 1986 in New York.

In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts war sie eine populäre Filmdarstellerin im deutschsprachigen Raum. Sie spielte unter anderem in Carl Theodor Dreyers Michael (Deutschland 1924), Paul Czinners Der Geiger von Florenz (1926) und dem Übergangsfilm Cyancali (Deutschland 1930). Ihre letzte Filmrolle hatte sie in Hark Bohms Moritz, lieber Moritz aus dem Jahr 1978. Grete Mosheim wurde als Margarete Emma Dorothea Mosheim am 08. Januar 1905 in Berlin geboren. mehr

filmstreifen 01 250Im Rahmen der Filmreihe "Kinoorgel live im Grassi " ist am Freitag, den 30. Dezember 2016, der englische Film Blackmail ("Erpressung") zu sehen.

Alfred Hitchcock drehte den Thriller 1929 in einer stummen als auch Ton-Fassung, gezeigt wird in Leipzig die stumme Version mit live Orgelbegleitung. In der Hauptrolle des Kriminalstücks ist Anny Ondra zu sehen. Die Vorführung findet im "Großen Vortragsaal" des "Grassi Museum Leipzig" statt. mehr

Vom 03. bis 31. Januar 2017 wird im Berliner Zeughauskino eine Auswahl der Festivalbeiträge des cinefests 2016 gezeigt.

Die Retrospektive steht unter dem Motto "Gebrochene Sprache" und beleuchtet die Arbeit und das Leben von Filmautoren und Schriftstellern des Exils. So wird am Samstag, den 14. Januar 2017, um 19:00 Uhr "Die Galgentoni" (CS 1929/30) von Karel Anton nach einem Drehbuch von Willy Haas gezeigt. Das Stummfilmdrama handelt von einer Prostituierte, die sich bereiterklärt, einem zum Tode verurteilten Gewaltverbrecher in dessen letzter Nacht Gesellschaft zu leisten. Anschließend sozial geächtet, wird sie von ihrem Verlobten verstoßen und sinkt zur Straßendirne herab. Der Film wurde stumm gedreht und später mit Musik unterlegt. mehr

Im Metropolis Kino in Hamburg wird am 27., 28. und 29. Dezember 2016 der Stummfilm Die Apachen von Paris mit Livemusik gezeigt.

In der 1927 entstanden deutsch-französischen Koproduktion sind Charles Vanel, Jaque Catelain und Ruth Weyher zu sehen. Regie führte Nikolai Malikoff, der ebenfalls als Darsteller mitwirkte. mehr

stern marlene dietrich 250Die deutsche Schauspielerin und Sängerin Marlene Dietrich wurde als Marie Magdalene Dietrich am 27. Dezember 1901 in Schöneberg (heute Berlin) geboren.

Sie gehört zu den großen legendären Hollywoodstars und Stilikonen des 20. Jahrhunderts. Vor ihrem überragenden Erfolg im Tonfim Der blaue Engel (D 1930) war sie schon in mehreren Stummfilmen in Hauptrollen zu sehen, unter anderem in Café Elektric (AT 1927) und Die Frau, nach der man sich sehnt (D 1929). Sie starb am 06. Mai 1992 in Paris. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Marlene Dietrich auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto
: Stummfilm Magazin

Der australische Westernfilm "Die Geschichte der Kelly-Bande" ("The Story of the Kelly Gang") wurde am 26. Dezember 1906 im Rathaus von Melbourne uraufgeführt.

Mit einer Spielzeit von ca. 70 Minuten gilt er als der erste Langfilm der Kinogeschichte. Regie führte Charles Tait. Das National Film and Sound Archive Australia veröffentlichte 2006 eine aus kurzen Fragmenten unterschiedlicher Quellen und diversen Fotos rekonstruierte Fassung des Films. 2007 wurde "The Story of the Kelly Gang" in das UNESCO Weltdokumentenerbe/Memory of the World Register als "world's first full-length narrative feature film" aufgenommen. mehr

filmstreifen 05 250Michael Curtiz, Filmregisseur ungarisch-österreichischer Abstammung, wurde vor 130 Jahren, am 24. Dezember 1886, als Mihály Kertész Kaminer in Budapest geboren.

Der Regisseur des Kultklassikers Casablanca (USA 1942) war schon in der Frühzeit des Kinos in der Filmbranche aktiv, erste Erfahrungen sammelte in den 1910er-Jahren in Ungarn und Schweden. In Österreich etablierte er sich dann mit Monumentalstreifen wie Sodom und Gomorrha (1922) und Die Sklavenkönigin (1924), die zu den teuersten in Österreich hergestellten Kinoproduktionen gehören. 

1926 folgte er dem Ruf Hollywoods, wo er sich zu einem der profiliertesten und produktivsten Regisseure seiner Zeit entwickelte. Curtiz starb am 11. April 1962 in Hollywood. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

In wenigen Jahren könnte Fritz Langs Monumental-Stummfilm Metropolis (1927) als aufwändige Mini-Serie im Fernsehen "wiederauferstehen".

Am Projekt von Universal Cable Productions soll der amerikanische Drehbuchautor und Regisseur der erfolgreichen TV-Serie Mr. Robot, Sam Esmail, involviert sein. Bemühungen, eine Neuverfilmung von "Metropolis" auf die Beine zu stellen, gab es immer mal wieder. So kündigte der deutsche Produzent Thomas Schühly (Der Name der Rose 1986) 2007 ein Remake an. mehr

Regisseur Fritz Lang drehte den teuersten deutschen Stummfilm mit Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Fritz Rasp, Rudolf Klein-Rogge, Heinrich George und anderen in den Jahren 1925 und 1926. Auch heute noch übt das visuell beeindruckende Science-Fiction-Epos Einfluss auf Kulturschaffende aus und ist Gegenstand von filmhistorischen Anlaysen. Als erster Film weltweit wurde er in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. mehr

carl laemmle presents ausstellungsplakatUnterhaltsame Ausstellungen und viele Kinovorstellungen laden über Weihnachten und Neujahr zum Zuschauen, Verweilen und Staunen ein. Stummfilm Magazin hat einige Tipps zusammengestellt. Viel Vergnügen!

Noch bis zum 30. April 2017 zeigt das Filmmuseum Düsseldorf die Ausstellung "Animation und Avantgarde – Lotte Reiniger und der absolute Film". Die Schau stellt das filmische Schaffen der deutsche Animationsfilmerin der deutschen Filmavantgarde gegenüber. Gezeigt weden unter anderem originale Produktionsmaterialien wie Silhouttenfiguren und Hintergründe. Reinigers bekanntestes Werk ist der Scherenschnitt-Animationsfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed aus dem Jahr 1926. Der visuell beeindruckende Märchenfilm wurde nach Motiven von Erzählungen aus Tausendundeine Nacht inszeniert und ist der älteste noch erhaltene abendfüllende Animationsfilm der Kinogeschichte. mehr

In der aktuellen Schau "Archiv der Schaulust" präsentiert das Filmarchiv Austria erstmals seine einzigartige Sammlung zur Geschichte des Kinos in der Donaumonarchie. . In jahrelanger, akribischer Spurensuche in internationalen Archiven und Privat- sammlungen wurde ein einzigartiger Bestand an kinematographischen Zeitdokumenten zusam- mengetragen. Eine Auswahl an raren Filmen, Apparaten, Fotografien, Programmheften, Plakaten u. v. m. aus der k. u. k.-Ära der Jahre 1896 bis 1918 zeichnet das Werden eines neuen Mediums nach. Die Ausstellung wird im Metro Kinokulturhaus bis 31. Juli 2017 gezeigt. mehr

Das Lenbachhaus in München, mit seinem Schwerpunkt auf der Kunst des Expressionismus, widmet Friedrich Wilhelm Murnau bis 26. Februar 2017 eine Ausstellung, die sich als Hommage an dessen innovative Filmsprache und die einzigartige globale Wirkung der frühen Filmkunst versteht. Murnau, der unter anderem Kunstgeschichte studiert hatte, schöpfte in seinen Filmbildern immer wieder aus der Geschichte der bildenden Kunst. mehr

Bis 30. Juli 2017 wird in Stuttgart die große Sonderausstellung Carl Laemmle presents gezeigt. Ein Leben wie im Film: Als 17-Jähriger verlässt Karl Lämmle 1884 seine Familie im oberschwäbischen Laupheim und wandert aus in die USA. 50 Jahre später ist er ein legendärer Hollywood-Produzent und Boss eines internationalen Filmkonzerns. Anlässlich seines 150. Geburtstags am 17. Januar 2017 zeigt das Haus der Geschichte Baden-Württemberg die weltweit erste umfassende Carl-Laemmle-Ausstellung. Es werden auch noch nie ausgestellte Objekte aus den USA, aus seiner Heimat und aus anderen Ländern zu sehen sein. mehr

90 Jahre nach der Uraufführung von METROPOLIS am 10. Januar 1927 präsentiert die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) eine Ausstellung mit einem großen Rahmenprogramm über den Filmklassiker, der 2001 in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen wurde. Die Schau "Fritz Langs Metropolis" wird bis zum 20.02.2017 gezeigt. mehr

Viele Kinotipps für Freudinnen und Freunde des frühen Films findet man im Kalender von Stummfilm Magazin. So sind am 24.12.2016 "Das Kalte Herz" (1933/2016) in Zürich, Chaplins "The Circus" (1928) am 25.12.2016 in Berlin, und die "Die Apachen von Paris" (1927) am 27., 28. und 29.12.2016 in Hamburg auf der Leinwand zu sehen. mehr
Bild/Ausstellungsplakat: Haus der Geschichte Baden-Württemberg

mob 2 250Am 10. Januar 1927 kam Fritz Langs Metropolis in die Kinos. Genau 90 Jahre später wird die Uraufführung des einflussreichen Monumental-Stummfilms mit zwei Filmvorführungen gewürdigt.

Am Dienstag, den 10. Januar 2017, vertont das neu gegründete Metropolis Orchester Berlin "Metropolis" im Berliner Babylon Kino. Dirigiert wird das Ensemble von Burkhard Götze. Weitere Vorstellungen sind für den 11. und 12. Janaur 2017 angesetzt. Zur Unterstützung des Orchesters wurde ein Crowdfunding-Initiative gestartet. mehr

In Köln spielt am gleichen Tag das Kammerorchester der Universität zu Köln unter Leitung von Michael Ostrzyga in der Aula der Universität zu Köln. Eine Einführung wird Dr. Gerald Köhler vom Institut für Medienkultur und Theater geben. Am 19. Februar 2016 ist dann eine weitere Aufführung im Kölner Filmforum (Museum Ludwig) live zu erleben. mehr
Foto: Metropolis Orchester Berlin

filmstreifen 08 250 buntAm Montag, den 26. Dezember 2016, wird im Historischen Stadttheater Weißenhorn der Dokumentarfilm "Nanuk, der Eskimo" aus dem Jahr 1922 gezeigt.

Robert J. Flahertys Nanook of the North gilt als enorm einflussreich für die Entwicklung des Dokumentarfilms. Er schildert den Alltag einer Eskimofamilie in der Arktis. In Weißenhorn (Bayern) begleiten Esther Kretzinger (Sopran) und das EMU Ensemble den Film. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

die stadt ohne juden filmarchiv austria 250 01Nach dem erfolgreichen Abschluss der weltweit beachteten Crowdfunding-Initiative zur Rettung von Hans Karl Breslauers Die Stadt ohne Juden (1924), lud das Filmarchiv Austria am 15. Dezember 2016 zu einem Pressegespräch in das METRO Kinokulturhaus in Wien ein, um den weiteren Fortgang des Projektes darzustellen. Dabei wurden auch Informationen zur Restaurierung und Veröffentlichung gegeben:

In einer ersten Phase werden nun die wichtigsten Sicherungsmaßnahmen zur Filmrettung von "Die Stadt ohne Juden" umgesetzt. Dazu zählt die mechanische Restaurierung, die optisch-chemische Umkopierung des fragilen Nitrofilmoriginals, sowie eine erste Digitalisierung. Nach der Schließung des letzten österreichischen Filmkopierwerkes, der Synchro Film in Wien im Frühjahr 2016, müssen alle klassischen Umkopierungsarbeiten in einem auf Archivfilm spezialisierten internationalen Filmlabor durchgeführt werden.

Der wichtigste Schritt ist die Überspielung des teilweise beschädigten Nitrofilmpositivs auf modernes 35mm-Sicherheitsfilmmaterial. Dabei wird zunächst ein neues 35mm-Negativ und dann eine 35mm-Vorführkopie hergestellt. Diese klassische analoge Sicherungsmethode gewährleistet eine sehr lange Haltbarkeit und bietet die optimale Voraussetzung für die Digitalisierung. Die analoge Filmkopie wird anschließend in höchster Auflösung (4K) gescannt, die daraus gewonnenen Rohdaten bilden die Basis für die digitale Filmrestaurierung.

In Phase zwei erfolgt dann die Rekonstruktion des gesamten Quellenmaterials, dies umfasst auch eine neue Umkopierung der ursprünglichen Nitrofilmquelle aus den Niederlanden. Begleitet von renommierten FilmwissenschaftlerInnen wird der neue Fund aus Frankreich mit dem bestehenden Material abgeglichen und in der filmphilologischen Rekonstruktion zu einer neuen integralen – möglichst an die Ursprungsversion angenäherten – Fassung zusammengefügt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist davon auszugehen, dass die nun möglich werdende neue Rekonstruktion von "Die Stadt ohne Juden" eine sehr hohe Übereinstimmung mit der 1924 herausgebrachten Originalfassung dieses österreichischen Stummfilms aufweisen wird.

Das vollständig rekonstruierte Material wird anschließend mit den Methoden der digitalen Filmrestaurierung unter Bedachtnahme auf die besondere Anmutung des analogen Originals technisch optimiert. Mit den in Zusammenarbeit mit dem Filmarchiv Austria in Österreich entwickelten Spezialprogrammen zur elektronischen Bildbearbeitung werden die Filme Kader für Kader restauriert. Maßgebliche Verbesserungen lassen sich vor allem im Bereich der Bildstabilisierung, Staub- und Kratzerentfernung, Farbangleichung sowie in Bezug auf das Generieren fehlender Bildteile erzielen. Bei "Die Stadt ohne Juden" werden etwa 100 000 einzelne Filmkader bearbeitet. Anschließend werden die digital restaurierten Daten wieder auf 35mm-Film ausbelichtet.

Für die Finanzierung der Phase 2 hofft das Filmarchiv Austria auf die Unterstützung der öffentlichen Hand. Einige private Organisationen haben bereits zugesagt, bei der Co-Finanzierung behilflich zu sein.

Festival-Aufführungen, Fernsehausstrahlungen, DVD/Blu-ray-Veröffentlichung, Ausstellung ...

die stadt ohne juden filmarchiv austria 250 02Nach Fertigstellung der digitalen Rekonstruktions- und Restaurierungsarbeiten kann "Die Stadt ohne Juden", über 90 Jahre nach der Erstaufführung, erstmals wieder in einer nahezu vollständigen und authentischen Fassung präsentiert werden. Die feierliche Erstaufführung der neu restaurierten Fassung von "Die Stadt ohne Juden" soll im Spätherbst 2017 am Vorabend des Jubiläumsjahres „100 Jahre Republik 2018“ erfolgen.

Für dieses außergewöhnliche Stummfilm-Projekt plant das Filmarchiv Austria eine ebenso außergewöhnliche Begleitmusik erstellen zu lassen. Nachdem es zu "Die Stadt ohne Juden" keine überlieferte Originalmusik gibt, wird eine Neukomposition ins Auge gefasst. Schon in nächster Zeit werden Gespräche mit hochkarätigen MusikerInnen und KomponistInnen geführt. Ziel ist die Produktion einer großen Film&Live-Musikfassung, die ab 2018 in Wien und in verschiedenen internationalen Musiktheater- und Konzerthäusern präsentiert werden soll.

Auch aufgrund der weltweiten Medienresonanz sind bereits diverse Anfragen betr. Aufführungen und Fernsehausstrahlungen eingelangt, u.a. seitens des MOMA in New York, von diversen internationalen Filmfestivals (z.B. Jerusalem Filmfestival, Hollywood Filmfestival), sowie von Fernsehsendern in Deutschland, Frankreich, Russland, Israel, usw. Für die USA steht eine Präsentationstournee in Diskussion, hier gibt es seit vielen Jahren großes Interesse an der Wiederaufführung einer vollständigen Fassung von "Die Stadt ohne Juden". In Amerika gilt der Film nach wie vor als Meilenstein für die filmkünstlerische Antizipation des Holocaust in Europa.

Ein weiteres konkretes Projekt ist die Veröffentlichung der rekonstruierten Originalfassung in Form einer DVD bzw. Blu-ray (hier ist ein auch US-weiter Vertrieb geplant) sowie einer wissenschaftlichen Begleitpublikation, die auf die film- und zeithistorische Dimension von "Die Stadt ohne Juden" Bezug nimmt. Diese Publikation wird in Zusammenarbeit mit den renommierten Historikern Prof. Frank Stern (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien) und Prof. Klaus Davidowicz (Institut für Judaistik, Universität Wien) herausgegeben und erscheint im verlag filmarchiv austria Ende 2017/Anfang 2018.

Ein besonderes Highlight wird die Konzeption einer Ausstellung rund um den Film "Die Stadt ohne Juden" im Metro Kinokulturhaus in Wien sein. Diese für den Spätherbst 2017 vorbereitete große Schau befasst sich mit dem Verhältnis von Kino, jüdischer Kultur und Zeitgeschichte in den Jahren 1918 bis 1938 und wird der kritische Beitrag des Filmarchiv Austria zum Republiksjubiläum 2018 und den geplanten Aktivitäten rund um das Haus der Geschichte sein. Mit dieser Ausstellung soll auch demonstriert werden, wie das filmische Erbe Österreichs in die zeitgemäße Museumsarbeit zur Vermittlung von Zeitgeschichte eingebunden werden kann.

Textquelle und Fotos: Filmarchiv Austria

Der australische Schauspieler und Komiker Clyde Cook wurde vor 125 Jahren, am 16. Dezember 1891, in Port Macquarie (New South Wales) geboren. 

In der Stummfilmzeit war Cook, der auf der Leinwand durch seinen auffälligen Oberlippenbart und die akrobatischen Körperbewegungen auffiel, Star vieler amerikanischer Kurzfilmkomödien. Er spielte an der Seite von Oliver Hardy, Lon Chaney senior, Pola Negri und anderen. Er starb am 13. August 1984 in Carpinteria (Kalifornien). mehr

Der amerikanischer Filmproduzent Walt Disney starb vor 50 Jahren, am 15. Dezember 1966, in Burbank (Kalifornien). Er gehört zu den prominentesten Persönlichkeiten der Filmbranche im 20. Jahrhundert.

Schon in der Stummfilmzeit fertigte Disney, der als Walter Elias Disney am 05. Dezember 1901 in Chicago (Illinois) geboren wurde, Werbefilme und Cartoons an, unter anderem "Laugh-o-Grams" genannte Trickfilme. Gemeinsam mit Ub Iwerks entwickelte er dann für Universal die seinerzeit sehr populäre Zeichentrickfilmfigur Oswald der lustige Hase, die Hauptperson einer ganzen Filmreihe war. Oswald gilt als Vorläufer der weltberühmten Figur Micky Mausmehr

Neuerscheinung

der mann der lacht wicked vision cover a 250

Am 27. Juni 2022 erscheint "Der Mann, der lacht" (1928) als Collector’s Edition bei Wicked Vision. mehr

Spendenaktion

filmspule 250 4

Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d

Jubiläum

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Ein "unsterblicher" Horrorfilm ist 100. mehr

Berlin

stummfilmtage bonn 250a

Mit einer Sonderausstellung bis 04. Juli 2022 würdigt die Deutsche Kinemathek das komplexe Handwerk der Filmrestaurierung. mehr