filmstreifen 08 250 buntDie Filmschauspielerin Anna May Wong starb am 02. Februar 1961 in Santa Monica. Sie wurde am 03. Januar 1905 in Los Angeles als Wong Liu Tsong geboren.

In den von Rassismus geprägten USA der 20er-Jahre war sie die erste Schauspielerin chinesischer Herkunft, der der Aufstieg zum internationalen Filmstar gelang. Wong spielte unter anderem in den Stummfilmen Der Dieb von Bagdad (USA 1924) und Piccadilly (Großbritannien 1929).

In der Übergangszeit vom Stummfilm zum Talkie drehte sie in Deutschland zwei Stumm- und ihren ersten Tonfilm: Schmutziges Geld (1928), Großstadtschmetterling (1929) und Hai-Tang. Der Weg zur Schande (1930); bei allen drei Filmen führte Richard Eichberg Regie. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

filmklappe blau 250 bunt ohne soundDer amerikanische Schauspieler und Filmregisseur Buster Keaton starb vor 50 Jahren, am 1. Februar 1966, in Woodland Hills im Bundesstaat Kalifornien. Er wurde als Joseph Frank Keaton am 4. Oktober 1895 in Piqua (Kansas) geboren.

Neben Charles Chaplin und Harold Lloyd war Keaton einer der erfolgreichsten und kreativsten Komiker der Stummfilmzeit. Mit "The General" schuf er einen der großen Klassiker der Filmkomödie. Die aufwändige Produktion brachte ihn allerdings in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten und läutete sein Karriereende ein.

Mitte des 20. Jahrhundert erlebten er und seine Filme eine Renaissance. Seine letzte Rolle spielte er kurz vor seinem Tod in Richard Lesters turbulenter Musicalkomödie "Toll trieben es die alten Römer" (1966). mehr
Bild: Stummfilm Magazin

Die amerikanische Schauspielerin und Journalistin Hedda Hopper starb vor 50 Jahren, am 01. Februar 1966, in Hollywood. Sie wurde am 02. Mai 1885 in Hollidaysburg (Pennsylvania) geboren.

Sie spielte zur Stummfilmzeit in mehreren Filmen Nebenrollen, unter anderem in Wings (Regie: William A. Wellman, 1927), der bei den 1st Annual Academy Awards im Jahre 1929 den Oscar als "Bester Film" gewann. Ab den 1930er-Jahren widmete sie sich vermehrt dem Journalismus und wurde eine der einflussreichsten Klatschreporterinnen Hollywoods. mehr

filmspule bunt 250 1Am 30. Januar 1931 fand in Los Angeles die Premiere von Charlie Chaplins "Lichter der Großstadt" statt.

Die an den Kinokassen überaus erfolgreiche Tragikomödie wurde in der Übergangszeit vom Stumm- zum Tonfilm gedreht; der Produktionsstart war 1928. Die Veröffentlichung erfolgte 1931, als der "sprechende Film" längst vom Publikum akzeptiert und auf der Leinwand erwartet wurde. "Lichter der Großstadt" wurde mit einer Tonspur veröffentlicht, besitzt aber die Anmutung eines Stummfilms. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

Der deutsche Schauspieler Willy Fritsch wurde am 27. Januar 1901 in Kattowitz als Wilhelm Egon Fritz Fritsch geboren.

In der Stummfilmzeit war er unter anderem in den beiden Fritz-Lang-Klassikern Spione (1928) und Frau im Mond (1929) zu sehen. Er spielte an der Seite von Gerda Maurus, Rudolf Klein-Rogge, Paul Hörbiger, Fritz Rasp und vor allem Lilian Harvey. Mit ihr bildete er eines der belietesten Filmpaare der frühen Tonfilmzeit in Erfolgsfilmen wie Die drei von der Tankstelle (1930), Der Kongreß tanzt (1931) und Ein blonder Traum (1932). Fritsch starb am 13. Juli 1973 in Hamburg. mehr

Am 26. Januar 1926 wurde mit einer Live-Pantomime von Frank Wedekind und dem Film Tartüff von F. W. Murnau der Gloria-Palast eröffnet.

Das Lichtspielhaus am Kürfürstendamm in Berlin war eines der bedeutensten Kinos seiner Zeit und Schauplatz prominenter Uraufführungen. So wurde am 01. April 1930 Der blaue Engel von Josef von Sternberg mit Marlene Dietrich und Emil Jannings in den Hauptrollen erstmals gezeigt. Der Gloria-Palast wurde 1943 bei einem Bombenangriff zerstört und 1948 an fast gleicher Stelle als Neubau wiedereröffnet. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 30. Januar 2016, in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" Ernst Lubitschs Lady Windermeres Fächer.

Der Film aus dem Jahr 1925 geht auf das gleichnamigen Theaterstück von Oscar Wilde zurück. Auf der Leinwand sind unter anderem Ronald Colman, May McAvoy und Bert Lytell zu sehen. An der Kinoorgel im Babylon spielt Anna Vavilkina. mehr

Das Kino im Filmmuseum Frankfurt zeigt am 26. Januar 2016 um 18.00 Uhr den Stummfilmklasssiker "Menschen am Sonntag".

Der Film wurde am 04. Februar 1930 uraufgeführt. Regie führten Robert Siodmak und Edgar G. Ulmer, das Drehbuch stammte von Billy Wilder unter Beteiligung von Regisseur Siodmak. Menschen am Sonntag wird stilitisch der Neuen Sachlichkeit zugerechnet. Begleitet wird der Film von Franziska Bank, Mathieu Bech und Janina Grasow, die auf verschiedenen Instrumenten improvisieren werden. mehr

Das Babylon Kino in Berlin zeigt am Samstag, den 23. Januar 2016, in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" den griechischen Film "Astero".

Regisseur Dimitris Gaziadis drehte den Film im Jahr 1929. Auf der Leinwand sind unter anderem Aliki Theodoridou, Emilios Veakis und Kostas Mousouris zu sehen. An der Kinoorgel im Babylon spielt Anna Vavilkina. mehr

Das Kino im Filmmuseum Frankfurt zeigt in seiner Fritz-Lang-Reihe am 21. Januar 2016 um 20.15 Uhr den Science-Fiction-Klassiker "Frau im Mond" (1929).

Auf der Leinwand sind Gerda Maurus, Willy Fritsch, Gustav von Wagenheim, Fritz Rasp und - in einer Nebenrolle - die legendäre österreichische Schauspielerin Tilla Durieux zu sehen. Das Drehbuch zu Frau im Mond, dem letzten Stummfilm von Fritz Lang, stammt von Thea von Harbou. mehr

Das Kino im Filmmuseum Frankfurt zeigt im Rahmen seiner Reihe über den legendären Regisseur Fritz Lang am Sonntag, den 17. Januar 2016, den Agentenfilm "Spione".

In dem rasanten Unterhaltungsfilm sind Rudolf Klein-Rogge, Gerda Maurus, Willy Fritsch, Paul Hörbiger und Fritz Rasp mit von der Partie. Lang drehte Spione im Jahr 1928, das Drehbuch für den Film verfasste er zusammen mit Thea von Harbou. mehr

filmstreifen 09 250Das Kino im Filmmuseum Frankfurt zeigt am 12. Januar 2016 die Dokumentation "Von Caligari zu Hitler".

Der Film aus dem Jahr 2014 bezieht sich inhaltlich auf das gleichnamige Buch von Siegfried Kracauer, einem der bekanntesten filmtheoretischen Schriften. Regisseur Rüdiger Suchsland wird bei der Vorführung im Filmmuseum anwesend sein. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der deutsche Szenenbildner und Filmregisseur Rochus Gliese wurde vor 125 Jahren, am 06. Januar 1891, in Berlin geboren.

Gliese war unter anderem an den Murnau-Filmen Der brennende Acker, Die Finanzen des Großherzogs (1924) und dem Meilenstein Sunrise (1927) als Szenenbildner beteiligt. Im Jahr 1920 drehte er als Regisseur Der verlorene Schatten mit Paul Wegener in der Hauptrolle. Mit Wegener hatte er zuvor auch schon an bedeutenten Stummfilmproduktionen wie etwa Der Student von Prag (1913) und Der Golem (1914) als Szenenbildner zusammengearbeitet. Gliese starb am 22. Dezember 1978 in Berlin. mehr

Der Schauspieler und Filmregisseur Lupu Pick wurde am 02. Januar 1886 in Iasi (Rumänien) geboren.

Er arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Fritz Lang, Otto Rippert und dem Drehbuchautor Carl Mayer zusammen. Mit seiner eigenen Produktionsfirma Rex-Film AG produzierte er Stummfilmklassiker wie Scherben (1921) und Sylvester (1924). Pick war sozial und gesellschaftlich engagiert; so wandte er sich in seinem Film Tötet nicht mehr! aus dem Jahr 1919 gegen die Todesstrafe. Er starb am 07. März 1931 in Berlin. mehr

Der sowjetische Filmemacher und -theoretiker Dsiga Wertow wurde am 02. Januar 1896 in Bialystok (Polen) geboren. Er starb am 12. Februar 1954 in Moskau.

Wertow war einer der bedeutensten russischen Dokumentarfilmregisseure. Sein bekanntester Film ist Der Mann mit der Kamera aus dem Jahr 1929. mehr

Zeughauskino Berlin

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Um Lust und Lachen im amerikanischen Stummfilm der 1920er Jahre geht es in der Filmreihe "Flapper, It-Girls, Funny Ladies", die von 17. September bis 19. Dezember 2021 im Zeughauskino Berlin zu sehen ist. mehr

Jubiläum

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Das international bedeutende Stummfilmfestival "Le Giornate del Cinema Muto" wird jedes Jahr in Pordenone veranstaltet, in 2021 zum 40. Mal. mehr