filmstreifen bunt15 250Der Schauspieler und Musiker Louis Brody wurde als M'bebe Mpessa am 15. Februar 1892 in Duala (Kamerun) geboren. Er starb am 11. Februar 1951 in Berlin.

Brody war in über sechzig Kinofilmen zu sehen und wurde dabei aufgrund seiner Hautfarbe meist in kleineren stereotypisierten und klischeehaften Rollen eingesetzt. Zu einer seinen bemerkenswertesten und eindrücklichsten Darstellungen aus der Stummfilmzeit gehört die tragende Nebenrolle als Diener in Robert Wienes expressionistischen Film Genuine (D 1920). Zudem war er in Fritz Langs Der müde Tod (D 1921), Joe Mays monumentalen Zweiteiler Das indische Grabmal (D 1921), dem May-Serial Die Herrin der Welt (D 1919) und dem frühen Hitchcock-Film Irrgarten der Leidenschaft (GB/D 1925) zu sehen. mehr und mehr
Foto: Stummfilm Magazin

das cabinet des dr caligari bildnachweis murnau stiftung 250In der Kunsthalle Emden ist vom 12. Februar bis 12. Juni 2022 die Ausstellung "Ein Bild der Zeit – Expressionismus in Film und Kunst" zu sehen.

Die Schau beleuchtet den Expressionismus über herkömmliche Gattungsgrenzen hinweg und stellt die wechselseitigen Einflüsse zwischen Malerei, Grafik und Film dar. Sie präsentiert rund 110 Gemälde und Arbeiten auf Papier gemeinsam mit über 40 Filmstills sowie zentralen Sequenzen aus Meisterwerken des expressionistischen Films, von „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (D 1920) und "Der Golem, wie er in die Welt kam" (D 1920) bis zu "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" (D 1926) und „Metropolis“ (D 1927).

Der Expressionismus war als kulturrevolutionäre Bewegung von Beginn an bestrebt, Kunst und Leben zu vereinen und die Trennung der Künste aufzuheben. Mehrfachbegabungen wurden zum Ideal der Künstlerinnen und Künstler und das Gesamtkunstwerk zum angestrebten Ziel. "Ein Bild der Zeit – Expressionismus in Film und Kunst" beleuchtet die Stilrichtung über herkömmliche Gattungsgrenzen hinweg und stellt die wechselseitigen Einflüsse zwischen Malerei, Grafik und Film dar. Im Expressionismus leuchten einerseits Gesellschaftskritik auf, andererseits Ideal- und Traumbilder. Zerrbilder des modernen Menschen werden ebenso thematisiert wie neue Sehgewohnheiten und Verhaltensweisen. Formalästhetisch finden sich die großen Umwälzungen des beginnenden 20. Jahrhunderts in überzeichneten Figuren, starken Kontrasten und verzerrten Perspektiven wieder. Durch die Gegenüberstellung unterschiedlicher Gattungen wird das Bild dieser nervenaufreibenden Zeit lebendig. Nach dem ersten Weltkrieg erlebte der Film in Deutschland einen starken Aufschwung. Die Filme der Weimarer Zeit entstanden im Wesentlichen in Berlin. Im gemalten wie auch bewegten Bild wird deutlich, wie tief der Expressionismus von den Krisen seiner Zeit durchdrungen war und wie lautstark er den rasanten gesellschaftlichen Umbrüchen Ausdruck verlieh.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturaustausch in Tübingen. Neben vielen Leihgaben aus Privatbesitz und Museumssammlungen sowie aus der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden stammt eine große Anzahl von Werken aus dem Bestand der Kunsthalle in Emden.

Die Ausstellung startet am Samstag, den 12. Februar 2022, mit einem Tag der Offenen Tür. Die geplante Eröffnungsveranstaltung musste abgesagt werden, daher gibt es nun einen langen Samstag von 11:00 bis 18:00 Uhr mit freiem Eintritt für alle. Um eventuelle Wartezeiten zu vermeiden, sind kostenlose Zeitfenster-Tickets im Online Shop buchbar. Vom 12. bis 18. Februar 2022 ist nur das Obergeschoss geöffnet (Eintritt ermäßigt). Ab 19. Februar 2022 ist im Erdgeschoss zusätzlich eine Sonderpräsentation "25 Jahre Schenkung Otto van de Loo" zu sehen. Die Kunsthalle Emden bittet, sich bei den Besuchsplanungen über die jeweils aktuell geltenden Covid-19-Maßnahmen zu informieren. Eine weitere Station der Ausstellung in etwas veränderter Form ist das Museum Georg Schäfer, Schweinfurt, im Winter 2022/23. mehr
Textquelle: Presse Kunsthalle Emden; Bild: Filmstillausschnitt aus "Das Cabinet des Dr. Caligari", Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

filmklappe blau 250 bunt ohne soundAm 12. Februar 1912 fiel die erste Klappe auf dem Gelände einer ehemaligen Kunstblumenfabrik in Neubabelsberg für den Film Der Totentanz mit Asta Nielsen in der Hauptrolle.

Fünf politische Systeme hat das Studio überdauert. Bioscop, Ufa, DEFA und die Studio Babelsberg AG haben Filme und Stars mit Weltruhm hervorgebracht. Vor Kurzem hat die TPG Real Estate Partners die Beteiligung an der Studio Babelsberg AG übernommen.

Das Filmmuseum Potsdam ist dem Erbe des Studios eng verbunden. Es bewahrt, präsentiert und vermittelt dessen wechselvolle Geschichte, nicht zuletzt mit der ständigen Ausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“, die 2011 im Art Department des Studio Babelsberg gebaut wurde. Neben dem Filmmuseum in der Innenstadt werden die Sammlungen des Museums ab Herbst 2022 in direkter Nachbarschaft zum Studio Babelsberg archiviert sein.

Im Mai 2022 wird das Filmmuseum Potsdam anlässlich des Jubiläums eine umfassende Asta Nielsen-Retrospektive mit allen verfügbaren Filmen in seinem Kino präsentieren. mehr
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Bild: Stummfilm Magazin

filmrestaurierung 250 03Die neue Fassung des Stummfilms "Brüder" (D 1929) feiert am 13. Februar 2022 seine Weltpremiere im Berliner Friedrichstadt-Palast anlässlich der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Die digitale Restaurierung der Deutschen Kinemathek entstand in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria. Die neue Musik stammt vom Berliner Komponisten Martin Grütter und wird von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Raphael Haeger dargeboten.

Ergänzend zur Premiere findet 13. Februar 2022 um 18:00 Uhr ein Podiumsgespräch statt, das die Bedeutung von Digitalisierung und Restaurierung für eine neue Sichtbarkeit des deutschen Filmerbes thematisiert. Es diskutieren der Filmemacher Andres Veiel, Markus Kirsch von der Media Services GmbH und die Restauratorin Maxi Zimmermann am Beispiel von "Brüder", Moderator ist Rainer Rother. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

klavier 1 250Der deutsche Komponist Gottfried Huppertz starb am 07. Februar 1937 in Berlin. Er wurde am 11. März 1887 in Köln geboren.

Huppertz schrieb die Musik für den Stummfilm Zur Chronik von Grieshuus (1925) von Arthur von Gerlach. Zuvor hatte er schon für Fritz Langs Zweiteiler Die Nibelungen (1924) den Soundtrack komponiert. Seine heute bekannteste Filmmusik schuf er für den Science-Fiction Monumentalstreifen Metropolis (1927), ebenfalls von Lang inszeniert. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

muma forum logo 250Seit Mitte Januar 2022 gibt es mit dem MuMa-Forum ein Filmmuseum in Bielefeld.

Die Einrichtung widmet sich den vielfältigen Wechselwirkungen von Filmkunst und Filmtechnik. Dieser Ansatz spiegelt sich auch in der Namensgebung wider: Mit MuMa-Forum wird an Friedrich Wilhelm Murnau, den berühmten Regisseur von "Nosferatu" (D 1920) und "Der letzte Mann" (D 1924), und an Joseph Massolle, einem bedeutenden Pionier der Tonfilmtechnik, erinnert. Beide wurden in Bielefeld geboren und ihnen ist die Daueraustellung gewidmet.

Die aktuelle Sonderschau "Die große Illusion – Bielefelder Kinogeschichte(n) aus 125 Jahren" war bereits im Historischen Museum Bielefeld zu sehen, war aber wegen der Coronapandemie nur kurz für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Schau geht der Faszination "Film" nach und zeigt, was im Kino vor und hinter den Kulissen passiert – früher und bis in unsere heutigen Tage. Der Bogen wird von den kulturellen bis zu den technischen Aspekten des Mediums gespannt, wobei auch immer wieder auf die Kinogeschichte von Bielefeld Bezug genommen wird.

Bei der feierlichen Eröffnung des MuMa-Forums am 16. Januar 2022 waren auch der Filmregisseur Volker Schlöndorff und der ehemalige Leiter der Berlinale, Dieter Kosslick, anwesend. Träger der Einrichtung ist die Stiftung Tri-Ergon Filmwerk, die bei der Realisierung von der Bundesbeautragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der NRW Stiftung, dem NRW-Heimatministerium und weiteren Geldgebern unterstützt wurde. mehr
Foto: MuMa-Forum/Stiftung Tri-Ergon Filmwerk

filmstreifen 09 250Seit 2021 ist das Nutzungsrecht an der Grabstätte des Schauspielers Willy Fritsch und seiner Frau Dinah Grace auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf ausgelaufen.

Heike Goldbach, die Autorin der Fritsch-Biografie Ein Feuerwerk an Charme. Willy Fritsch – Der Ufa-Schauspieler. Über eine große Filmkarriere in wechselhaften Zeiten hat eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um die Auflösung des Grabes zu verhindern. Für das Jahr 2022 ist der Erhalt noch gesichert, denn die Autorin hat das Nutzungsrecht übernommen. Um die Ruhestätte jedoch langfristig erhalten und pflegen zu können, bittet Heike Goldbach nun um Spenden, um das Andenken an Willy Fritsch zu bewahren: "Im Jahr 2023 jährt sich Willy Fritschs Todestag zum fünfzigsten Mal. Es wäre schade, wenn ausgerechnet zu diesem Jubiläum das Grab abgetragen werden müsste und am 13. Juli 2023 nicht mehr besteht. Deshalb bedanke ich mich schon heute bei Ihnen für Ihre Mithilfe! Ihre Spende wird selbstverständlich auf Wunsch namentlich gewürdigt", so Heike Goldbach. mehr

Der deutsche Schauspieler Willy Fritsch wurde am 27. Januar 1901 in Kattowitz als Wilhelm Egon Fritz Fritsch geboren. In der Stummfilmzeit war er unter anderem in den beiden Fritz-Lang-Klassikern "Spione" (1928) und "Frau im Mond" (1929) zu sehen. Er spielte an der Seite von Gerda Maurus, Rudolf Klein-Rogge, Paul Hörbiger, Fritz Rasp und vor allem Lilian Harvey. Mit ihr bildete er eines der beliebtesten Filmpaare der frühen Tonfilmzeit in Erfolgsproduktionen wie "Die drei von der Tankstelle" (1930), "Der Kongreß tanzt" (1931) und "Ein blonder Traum" (1932). Fritsch starb am 13. Juli 1973 in Hamburg. mehr
Foto: privat

filmstreifen 02 250Am Mittwoch, den 09. Februar 2022, ist um 18.30 Uhr Ernst Lubitschs "Die Austernprinzessin" (D 1919) im Murnau-Filmtheater zu sehen.

Eine Einführung in die turbulente Gesellschaftssatire, in der Ossi Oswalda in der titelgebenden Hauptrolle alle Register ihres beträchtlichen komödiantischen Talents zieht, hält der Medienwissenschaftler Sebastian Schnurr. Der Film wird mit eingespielter Musik von Aljoscha Zimmermann & Ensemble gezeigt.

Noch bis zum April 2022 präsentiert das Murnau-Filmtheater anlässlich des Festjahrs „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ eine Reihe von Werken von der Stummfilmzeit bis zu den ersten Tonfilmproduktionen Anfang der 1930er Jahre und dem Übergang zur NS-Herrschaft. Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Verein 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V. und der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden statt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

sabrina hausmann mark pogolski fotonachweis viola bender 250Ein Leinwandkonzert für Klein und Groß findet am Sonntag, den 06. Februar 2022, um 16:00 Uhr im Kammermusiksaal des Bonner Beethovenhauses statt.

Sabrina Hausmann und Mark Pogolski, gemeinsam das Aljoscha Zimmermann Ensemble, spielen und erläutern musikalische Melodien und Leitmotive zu drei Kurzfilmen der Animationsfilmpionierin Lotte Reiniger. Gezeigt werden die Märchen und Fabeln "Kalif Storch", "Aschenputtel" und "Däumelinchen". Die Scherenschnitttechnik von Lotte Reiniger begeistert in seiner vollendeten Form und ausdrucksstarker Erzählweise sowohl Filmliebhaber*innen als auch Konzertfreund*innen aller Altersgruppen.

Die Kompositionen stammen vom 2009 verstorbenen Stummfilmmusiker Aljoscha Zimmermann. Die Musiker*innen erzählen, wie die Musik zur "gesprochenen" Sprache des Films wird und bringen dem Publikum spielerisch die Handlung der Filme und auch die Geschichte des Stummfilms näher.  mehr
Textquelle: Förderverein Filmkultur Bonn e.V.; Foto: Viola Bender

metro 1 250Im Februar 2022 sind drei Klassiker von Fritz Lang in der Dommetropole zu erleben. Es sind die letzten Stummfilmproduktionen des Meisterregisseurs, bevor er mit "M" (D 1931) seinen ersten Tonfilm drehte.

Am 05. Februar 2022 wird "Frau im Mond" (D 1929) mit einer Livemusikbegleitung des Pianisten Matthias Hirth im Filmforum NRW, das im Museum Ludwig beheimatet ist, gezeigt. Als Einstimmung in den Film unterhält sich Redakteurin und Moderatorin Gisela Steinhauer mit Philine Maurus-Bujard, Tochter der Hauptdarstellerin Gerda Maurus, und der Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Lisa Gotto.

Der Agentenfilm "Spione" (D 1928) ist an gleicher Stelle am 09. Februar 2022 zu sehen. Die musikalische Begleitung steuert der Stummfilmmusiker und Komponist Richard Siedhoff, Preisträger des Deutschen Stummfilmpreises, bei. Redakteurin und Moderatorin Gisela Steinhauer spricht vor dem Film mit dem Literaturwissenschaftler Dr. Andre Kagelmann und der Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Lisa Gotto.

Am 16. und 17. Februar 2022 wird dann in der Kölner Philharmonie der Science-Fiction-Monumentalfilm "Metropolis" (D 1927) mit dem Gürzenich-Orchester unter Leitung von François-Xavier Roth, in Zusammenarbeit mit IRCAM und mit einer computer-musikalischen Realisation von Thomas Goepfer präsentiert. Gespielt wird in Uraufführung eine überarbeitete Komposition von Martin Matalon aus dem Jahr 2010. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

filmstreifen 08 250Der Filmemacher und Maler Oskar Fischinger starb am 31. Januar 1967 in Los Angeles. Er wurde am 22. Juni 1900 in Gelnhausen (Hessen) geboren.

Berühmt wurde er als Pionier des abstrakten Films, etwa mit seinen Werken "Silhouetten" (1920), "Stäbe" (1920), "Studien 1" bis "Studien 4" (1921–1925) und "Spiralen" (1925). Fischinger arbeitete auch für einige (Werbe-)Filme als Trickspezialist. Ab Mitte der 1930er Jahre emigierte er in die USA und widmete sich dann dort auch der Malerei. Sein Bruder Hans Fischinger war ebenfalls in der Filmproduktion tätig. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 30. Januar 1922 wurden die ersten zwei Teile des vierteiligen Historienfilms "Fridericus Rex" im Berliner Ufa-Palast am Zoo uraufgeführt.

"Dass das Kinopublikum sich in den Jahren 1922 und 1923 gern in siegreiche preußische Zeiten zurückversetzen ließ, darf nicht verwundern. Die schmerzhafte Niederlage im Ersten Weltkrieg lag gerade einmal vier Jahre zurück. Auch die Figur des weisen Monarchen, der sich als 'erster Diener des Staates' ganz einsetzte und sein Land ebenso mutig wie intelligent zu neuer Größe führte, muss tiefsitzende Sehnsüchte der Zeitgenoss*innen befriedigt haben, in einer Zeit der Hyperinflation und des Ruhrkampfes.", so unser Autor Arndt Pawelczik in seiner Würdigung für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik. Hier geht es zur ganzen Filmbesprechung.

Hörtipp: Der Podcast "Auf den Tag genau" beschäftigt sich in seinem Audiobeitrag vom 31.01.2022 mit "Fridericus Rex". mehr
Bild: Stummfilm Magazin

computer maus 250 11Am 02. Februar 2022 geht die Webseite filmwissen.online an den Start.

Das Angebot richtet sich an alle Filmfreund*innen und wartet mit vielen spannenden und unterhaltsamen Fragen und Infos auf, darunter auch zum frühen Filmerbe. Die Seite ist eine gemeinsame Aktion von Deutscher Filmakademie, DFF - Deutschen Filminstitut & Filmmuseum, Filmmuseum Düsseldorf, Filmmuseum Potsdam, Haus des Dokumentarfilms, Deutsche Kinemathek und CineGraph.

filmwissen.online entstand im Rahmen von "dive in. Programm für digitale Interaktionen" der Kulturstiftung des Bundes und wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm "Neustart Kultur" sowie vom Kuratorium junger deutscher Film und HessenFilm und Medien. mehr

ernst lubitsch stern berlinDer deutsch-amerikanische Regisseur Ernst Lubitsch wurde am 29. Januar 1892 in Berlin geboren. Er starb am 30. November 1947 in Los Angeles.

Lubitschs Œu­v­re, insgesamt über 70 Kinowerke, verbinden oftmals turbulent Komödiantisches mit einer genauen Beobachtung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Befindlichkeiten. Nach einer intensiven und erfolgreichen Schaffensphase in Deutschland emigrierte Lubitsch 1922 in die USA und gehörte auch dort zu den profiliertesten Regisseuren seiner Zeit. Vor allem in seinen US-amerikanischen Produktionen kultivierte er seine Erzählweise und filmischen Ausdrucksmittel zum sogenannten "Lubitsch Touch". Kurz vor seinem Tod erhielt er einen Ehrenoscar für sein herausragendes Wirken in der Filmbranche. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Ernst Lubitsch auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin

filmmuseum duesseldorf 250 1Die Black Box, das Kino im Filmmuseum Düsseldorf, hat auch im Frühjahr 2022 wieder Filmperlen aus der Frühzeit des Kinos in seiner traditionsreichen, monatlichen Reihe "Stummfilm + Musik" am Start.

Am Samstag, den 29. Januar 2022, um 20:00 Uhr ist "Das Mädchen mit der Hutschachtel " (UdSSR 1927) von Regisseur Boris Barnet zu sehen. Matthias Haarmann aus Köln begleitet an der historischen Welte-Kinoorgel.

Ernst Lubitschs "Sumurun" (D 1920) wird dann am 26. Februar 2022 gezeigt. "Menschen am Sonntag" (D 1930) von Robert Siodmak und Edgar E. Ulmer steht am 26. März 2022 auf dem Programm. Der legendäre Hollywoodstar Rudolph Valentino ist am 30. April 2022 in seinem letzten Spielfilm, George Fitzmaurice' Wüstendrama "Der Sohn des Scheichs" (USA 1926), zu erleben und Buster Keaton setzt am 21. Mai 2022 den "General" (USA 1926) unter Dampf.

Nach Veranstaltungsbeginn ist kein Einlass mehr möglich. Für den Besuch des Düsseldorfer Filmmuseums und seines Kinos gilt ein Hygienekonzept (mehr dazu hier und hier). Internetseite des Filmmuseum Düsseldorf

Tipp: Kennen Sie schon den virtuellen Rundgang durch das Museum? Hier geht es zum 360-Grad-Erlebnis.
Foto: Stummfilm Magazin

Ehrung

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Deutschlands ältestes Stummfilmfestival erhält den Deutschen Stummfilmpreis 2022. mehr

Berlin

der mann der lacht wicked vision cover a 250

24. bis 26. August 2022: Die UFA Filmnächte finden in diesem Jahr zum 12. Mal statt. mehr

Potsdam

asta nielsen stern 250

Vor 50 Jahren starb Asta Nielsen. Aus diesem Anlass führt das Filmmuseum Potsdam im Herbst 2022 eine Retrospektive durch. mehr

Spendenaktion

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Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d

Jubiläum

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Ein "unsterblicher" Horrorfilm ist 100. mehr