Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet das Stummfilm Magazin Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

filmstreifen 08 250 buntAm 20. Mai 2019 wird auf Arte TV um 23:50 Uhr Rosita aus dem Jahr 1923 gezeigt.

Der Stummfilm ist Ernst Lubitschs erste amerikanische Produktion. In der Titelrolle ist Mary Pickford als Straßensängerin Rosita zu sehen. Nach seiner Fernsehausstrahlung ist der Film in der Mediathek von Arte noch bis 17. August 2019 abrufbar. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 orange ohne soundAm 09. Mai 2019 kommt die britische Spielfilmproduktion Stan und Ollie in die deutschen Kinos.

Der Film spielt in den 1950-Jahren und erzählt eine Episode aus dem Leben des legendären Komikerpaares während einer Bühnentour. Stan Laurel wird von Steve Coogan und Oliver Hardy von John C. Reilly gespielt. Regie führte Jon. S. Baird. Der Film war im Herstellungsland ein großer kommerzieller Erfolg und dort zeitweise auf Platz 1 der Kinocharts.

Die Filmkarrieren von Laurel und Hardy begannen bereits in der Stummfilmzeit. Ihr Film Der zermürbende Klaviertransport erhielt 1932 einen Oscar. Die Karriere des Duos endetet mit dem Tod von Oliver Hardy am 07. August 1957. Stan Laurel wurde 1961 mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Er starb am 23. Februar 1965. In Deutschland sind die beiden auch als Dick und Doof bekannt. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Eadweard Muybridge starb am 08. Mai 1904 in Kingston upon Thames.

Muybridge war ein Fotograf und Pionier der Fototechnik. Er gilt – neben Étienne-Jules Marey und Ottomar Anschütz – aufgrund seiner Reihenfotografien und Serienaufnahmen mit Studien des menschlichen und tierischen Bewegungsablaufs als einer der bedeutendsten frühen Vertreter der Chronofotografie. Muybridge wurde am 09. April 1830 geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Unter dem Slogan "Il Cinema Ritrovato on Tour" ist am 15. Mai 2019 um 20:00 Uhr das italienische Melodram Assunta Spina (1915) im Kino des Filmmuseums Potsdam zu sehen.

Gezeigt wird eine von der Fondazione Cineteca di Bologna im Jahr 2015 digital restaurierte Fassung mit eingespielter Musik. Eine Einführung in den großen Klassiker des italienischen Stummfilms hält Guy Borlée von der Cineteca di Bologna (englische Sprache). Vor dem Hauptfilm werden zwei Kurzfilme, die in frühen Farbverfahren produziert wurden, gezeigt: Fording the River (Großbritannien 1910) und Coiffures et Types de Hollande (Frankreich 1910). mehr

quiz 250 2Faszination Mond! Im Jahr 2019 jährt sich die Landung auf dem Erdtrabanten zum fünfzigsten Mal: Am 21. Juli 1969 um 3:56 Uhr mitteleuropäischer Zeit betrat der erste Mensch, der US-Amerikaner Neil Armstrong, den grauen Planeten.

Bis 1972 fanden fünf weitere Mondlandungen im Rahmen des Apollo-Programms statt. Aus diesem Anlass lädt Stummfilm Magazin zu einem Quiz rund um Science-Fiction-Filme aus der Frühzeit des Kinos ein. Hier geht es zum Quiz
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

murnau filmtheater 250Am 08. und 12. Mai 2019 wird im Murnau-Filmtheater im Rahmen der Reihe "Meister des Weimarer Kinos. Joe May und das wandernde Bild" der Stummfilm Asphalt mit eingespielter Musik gezeigt.

Joe Mays Melodram mit Gustav Fröhlich, Betty Amann und Albert Steinrück ist ein Höhepunkt des deutschen Stummfilmschaffens und entführt in das elektrisierende Berlin der späten 1920er Jahre. Die Großproduktionen der Ufa, für die Produzent Erich Pommer Europas größte Studiokulissen in den Babelsberger Studios baute, wurde zum Prototyp des urbanen Kinos.

Wie F. W. Murnau in Der letzte Mann verwendete Regisseur Joe May die „entfesselte Kamera“ und ließ für die raffinierten Einstellungen, die auf revolutionäre Weise Außen- und Innenaufnahmen verknüpfen, eine fahrbare Turmkonstruktion für die Kamera bauen. So entstanden spektakuläre Bilder, die den Zuschauer auf suggestive Weise in das Geschehen hineinziehen. Gleichzeitig ist "Asphalt" ein Meisterstück der Lichtsetzung, die den Zügen von femme fatale Betty Amann als Juwelendiebin Else eine mysteriöse Sinnlichkeit verleiht.

Um der Verhaftung zu entgehen, verführt die Diebin „Brillantenelse“ den jungen Polizeiwachtmeister Holk, der daraufhin auch prompt von einer Anzeige absieht. Als er Else noch einmal besuchen will, wird er in ein Handgemenge mit ihrem Freund, einem gesuchten Verbrecher, verwickelt. In Notwehr tötet Holk ihn und wird daraufhin von seinem Vater, dem Hauptwachtmeister, verhaftet. mehr
Textquelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Der deutsche Regisseur und Filmhistoriker Gerhard Lamprecht starb am 04. Mai 1974 in Berlin.

Lamprecht, am 06. Oktober 1897 geboren, drehte 1931 die überaus erfolgreiche Verfilmung von Erich Kästers Buch Emil und die Detektive (Drehbuch: Billy Wilder). In den 1920er-Jahren schuf er mit Die Verrufenen (D 1925), Die Unehelichen (D 1926) und Menschen untereinander (D 1926) vielbeachtete Milieustudien.

Seine umfangreiche Sammlung an historischen Filmmaterialien bildete das Fundament bei der Gründung der Deutschen Kinemathek in Berlin, die von Lamprecht bis 1966 geleitet wurde. Das von ihm herausgegebene achtbändiges Lexikon "Deutsche Stummfilme" war lange Zeit ein Grundlagenwerk der Filmpublizistik. mehr

Tipp: Die Edition Filmmuseum hat vier Filme von Lamprecht auf DVD veröffentlicht. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 bunt ohne soundDer Kameramann und Regisseur Karl Freund starb am 03. Mai 1969 in Santa Monica (Kalifornien). Er wurde am 16. Januar 1890 in Dvůr Králové nad Labem (Tschechien) geboren.

Sein Name ist eng mit dem Einsatz der "entfesselten Kamera" in Friedrich Wilhelm Murnaus Drama Der letzte Mann (D 1924) verbunden. Zudem war an dem Science-Fiction-Monumentalfilm Metropolis (1926) von Fritz Lang beteiligt. 1929 folgte er dem Ruf nach Hollywood und führte unter anderem bei dem vielbeachteten Horrorfilm Die Mumie (USA 1932) Regie. Freund wurde für die Kameraarbeit bei Die gute Erde (USA 1937) mit einen Oscar ausgezeichnet. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Der österreichische Filmregisseur und -produzent Joe May starb am 29. April 1954 in Hollywood. Er wurde am 07. November 1880 in Wien geboren.

In der Stummfilmzeit drehte er aufwändige Unterhaltumgsfilme wie das achtteilige Serial Die Herrin der Welt (D 1919) und den Zweiteiler Das indische Grabmal (D 1921, Drehbuch: Fritz Lang). Zu seinem Repertoire gehören aber auch Werke mit sozialkritischen Untertönen, wie das visuell beeindruckende Melodram Asphalt aus dem Jahr 1928. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 04 250Am Samstag, den 27. April 2019, um 20:00 Uhr wird im Kino des Filmmuseums Düsseldorf der deutsche Bergsteiger-Stummfilm Der Kampf ums Matterhorn gezeigt.

Nunzio Malasomma und Mario Bonnard drehten den seinerzeit überaus erfolgreichen Film im Jahr 1928 mit Luis Trenker in der Hauptrolle. Vertont wird das Werk vom "Duo SeidenStrasse", bestehend aus Chanyuan Zhao (Harfe und weitere Saiteninstrumente) und Benjamin Leuschner (Schlagwerk). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 01 250In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt und dem Haus am Dom zeigt das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum im Mai 2019 Filme aus der Zeit der Weimarer Republik mit Einführungen und Gesprächen.

Das derzeitige Erstarken autoritärer und demokratiefeindlicher Bewegungen und deren Etablierung auch in den Parlamenten weckt gerade in Deutschland die Erinnerung an den Untergang der Weimarer Republik. Doch welche Spuren hinterließen die politischen Unruhejahre im Kino jener Zeit? War Weimar tatsächlich so instabil, wie es im Nachhinein den Anschein hat? Wurden im Kino vor allem autoritäre Leitbilder propagiert? Oder gab es dort nicht auch die Vision stabiler demokratischer Verhältnisse und eines freiheitlichen Aufbruchs wider den Nationalismus? Die Reihe "Weimarer Verhältnisse" stellt aktuelle politische Entwicklungen in Bezug zum Untergang der Republik in den 1930er Jahren. Internetseite des DFF

Textquelle: Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 01 250Die höchsten Berge, die tiefsten Meeresgründe, die kältesten Eislandschaften, die weitesten Steppen und die exotischsten Inseln – das sind nur einige der Orte, an die die Filme des Programms "Kino auf Welteroberung" entführen.

Die Werke, die vom 16. Mai bis 25. Juni 2019 im Wiener Metro Kinokulturhaus zu sehen sind, stammen von Abenteuer/innen, die auf ihren Reisen oft halsbrecherische Manöver und gefährliche Situationen zu überstehen hatten. Das Kino ist, insbesondere in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, jener Ort, an dem sich diese Erlebnisse in beeindruckenden bewegten Bildern manifestieren können, erst später wird es darin vom Fernsehen abgelöst. In dieser Zeit, so hat man zumindest das Gefühl, werden auch die letzten Winkel der Erde entdeckt und erforscht. Der Kurator der Filmreihe, Florian Widegger, hat Abenteuer- und Expeditionsfilme aus den Jahren 1925 bis 1966 zusammengestellt. mehr
Textquelle: Filmarchiv Austria; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDas Kommunale Kino Guckloch in Villingen zeigt am Sonntag, den 28. April 2019, um 18:00 Uhr, Der Mann mit der Kamera.

Der russische Filmpionier Dsiga Wertow drehte den experimentellen Stummfilmklassiker, der den Tagesablauf einer (fiktiven) sowjetischen Stadt schildert, im Jahr 1929. Live vertont wird das Werk vom Ensemble Vandel, das für "Der Mann mit der Kamera" eine neue Musik komponiert hat und am 28.04.2019 zur Uraufführung bringen wird. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Am Donnerstag, den 25. April 2019, wird um 20:00 Uhr im Kommunalen Kino Achim Die drei Musketiere gezeigt.

Regisseur Fred Niblo drehte den spannenden Abenteuerfilm im Jahr 1921 mit dem Hollywoodstar Douglas Fairbanks senior in der Hauptrolle. Das Werk nach dem bekannten Romanklassiker von Alexandre Dumas wird live vertont von Marie-Luise Bolte am Klavier. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Seit einem verheerenden Brand am 15. April 2019 ist die römisch-katholische Kirche Notre-Dame de Paris ("Unsere liebe Frau von Paris") rund um den Globus in aller Munde.

Die Kathedrale wurde von 1163 bis 1345 erbaut und ist nicht nur eines der ältesten gotischen Kirchengebäude Frankreichs, sondern auch eines der bekanntesten Gebäude der Welt. Im Jahr 1991 wurde die Kirche als Teil des Pariser Seine-Ufer-Ensembles zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Mit seinem 1831 erschienenen Roman Der Glöckner von Notre-Dame setzte der Schriftsteller Victor Hugo der Kathedrale ein literarisches Denkmal. Das Buch inspirierte viele Filmemacher und trug zum großen Bekanntheitsgrad der Kirche bei.

Der Roman wurde bereits in der Stummfilmzeit mehrfach verfilmt. Die wohl bekannteste Version aus dieser Kinoära stammt vom amerikanischen Regisseur Wallace Worsley aus dem Jahr 1923 mit Lon Chaney senior ("Der Mann mit den tausend Geischtern") als Quasimodo. Bereits 1905 drehten Alice Guy-Blaché und Victorin-Hippolyte Jasset eine französische Fassung unter dem Titel La Esmeralda. Zudem gibt es Versionen von 1911 unter der Regie von Albert Capellani, 1917 mit der berühmtberüchtigten Schauspielerin Theda Bara und von 1922 mit Sybil Thorndike. Die heute wohl bekanntesten Filmproduktionen nach Victor Hugos Roman stammen allerdings aus der Tonfilmzeit und zeigen Anthony Quinn und Gina Lollobrigida in einer prachtvollen Cinemascope-Produktion aus dem Jahr 1956 und Zeichentrickfiguren in einer Disney-Produktion von 1996.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

DVD-Veröffentlichung

der geiger von florenz cover bluray 2019 250

Am 29. November 2019 erscheint die Doppel-DVD "Die Klassiker von Lotte Reiniger – Märchen und Fabeln". mehr

10. IOIC Stummfilm-Festival in Zürich

Der "IOIC-Stummfilm-Marathon" findet vom 05. bis 08. Dezember 2019 unter dem Motto "Marathon des Zelluloids" statt. mehr

100 Jahre Bauhaus

bauhaus film pic 250