babylon schriftzug 250Nach seinem vielbeachteten Debüt im Januar 2017, spielt das im Herbst 2016 gegründete Metropolis Orchester Berlin erneut im Berliner Kino Babylon live zu Fritz Langs Stummfilmklassiker Metropolis.

Die Aufführungen finden im Rahmen der Filmreihe 100 Jahre Ufa 100 Filme statt. Insgesamt sind drei Termine vorgesehen: Am 31. August 2017 um 19:30 Uhr, am 03. September 2017 um 15:00 Uhr und am 09. September 2017 um 19:30 Uhr. Zudem wird Anna Vavilkina, Hausorganistin des Babylons, am 15. September 2017 um 19:30 Uhr und am 01. Oktober 2017 um 17:30 Uhr den einflussreichen Science-Fiction-Monumentalfim auf der Kinoorgel vertonen. mehr

Infos über das Metropolis Orchester Berlin findet man auf dessen Internet- und Facebook-Seite.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Die UFA Filmnächte in Berlin finden in 2017 vom 22. bis 25. August statt. Gezeigt werden, neben einer modernen Filmproduktion, drei Stummfilme aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.

Zum Auftakt am 22. August 2017 gibt es eine Premiere, live musikalisch begleitet vom WDR Funkhausorchester Köln unter Leitung von Frank Strobel: Erstmalig wird G. W. Pabsts Die Liebe der Jeanne Ney (1927) in einer neu rekonstruierten und digitalisierten Fassung vorgeführt. Das Melodram mischt Einflüsse des filmischen Expressionismus mit sowjetischem Montage-Kino.

Am 23. August 2017 läuft dann Der letzte Mann (1924) mit Emil Jannings in der Hauptrolle und vertont von der UFA Brass der Deutschen Oper Berlin. Einen Tag später ist Fritz Langs Science-Fiction-Monumentalstreifen Metropolis (1927) mit Musik von Jeff Mills auf der Leinwand zu sehen. Weitere Informationen zu den UFA Filmnächten unter www.ufa-filmnaechte.de.
Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

see the sound 2017 250Im Rahmen von "See The Sound", dem Musikfilmfestival des Medienmusik-Kongresses SoundTrack_Cologne, läuft am 25. August 2017 um 20:00 Uhr im WDR Funkhaus Köln der Stummfilm Die Liebe der Jeanne Ney.

Georg Wilhelm Pabst drehte den gleichermaßen vom russischen Kino und deutschen expressionistischen Film beeinflussten Klassiker der Weimarer Zeit vor 90 Jahren. Die Dreharbeiten fanden von Mai bis August 1927 unter anderem in Paris statt, am 06. Dezember 1927 hatte der Film dann seine Uraufführung in Berlin. Er beruht auf dem gleichnamigen Buch von Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg. Auf der Leinwand sind unter anderem Édith Jéhanne, Eugen Jensen, Fritz Rasp und Brigitte Helm zu sehen.

Die Aufführung am 25.08.2017 in Köln findet in Kooperation mit dem WDR und ARTE statt. Die originale Filmmusik von Hans May hat Komponist Bernd Thewes nach einem Klavierauszug rekonstruiert. Es spielt das WDR Funkhausorchester unter Leitung von Frank Strobel. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Der deutsche Filmproduzent und -schauspieler Hans Tost wurde vor 115 Jahren, am 15. August 1907, in Berlin geboren.

Er war in der Stummfilmzeit unter anderem an den Produktionen "Das Geschöpf" (1924), "Der lachende Ehemann" (1926), "Der Bettelstudent" (1927) und "Wochenendzauber" (1927) beteiligt. Sein Bruder Walter Tost (1895–1948) war ebenfalls Filmproduzent. Hans Tost starb am 31. August 1958 in Grünwald. mehr

Die Russische Revolution im Jahr 1917 gehört zu den einschneidensten historischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts.

Das Filmmuseum München würdigt das in 2017 genau hundert Jahre zurückliegende Geschehen mit einer Retrospektive. Zu sehen sind ab dem 24. Oktober 2017 unter anderem die einflussreichen Stummfilme "Der Fall des Hauses Romanov" (Sowjetunion 1927) von Esfir Shub, Oktober (Sowjetunion 1928) von Sergej Eisenstein und Das Ende von Sankt Petersburg (Sowjetunion 1927) von Vsevolod Pudovkin. Programmheft als PDF

Auch das Filmarchiv Austria in Wien widmet vom 14. bis 25. Oktober 2017 dem Ereignis eine Filmschau unter dem Titel "Oktober 1917. Die Russische Revolution im Sowetkino". Die Reihe versucht den Weg zur Oktoberrevolution und ihren Folgen in Form von Spielfilmen, die in der Sowjetunion entstanden sind, nachzuzeichnen. Es wurden Filme ausgewählt, die das reale Leben der Menschen vor dem jeweiligen historischen Hintergrund reflektieren. Der erste, im September 2017 zu sehende Teil der Schau endet mit dem 1918 einsetzenden Bürgerkrieg. Der zweite Teil, der im November 2017 gezeigt wird, schildert den Weg vom Bürgerkrieg zum Sowjetstaat von dessen Anfängen bis zu seinem Ende. mehr

DVD-Tipps zu 100 Jahre Russische Revolution:

1917 russische revolution dvd cover absolutmedien 250Aktuell ist bei Absolut Medien die Dokumentation "1917 – Die Russische Revolution" (Frankreich 2007) von Paul Jenkins mit vielen historischen Filmauschnitten erschienen. Erstaunlicherweise wurden viele wichtige Etappen der Revolution auf Zelluloid festgehalten. Aufnahmen aus russischen, amerikanischen und europäischen Archiven, Tagebuchaufzeichnungen, Kunstwerke und Fotografien sowie zahlreiche Briefwechsel (Lenin, Kerenski, Trotzki ua.) erlauben einen neuen Blick auf das Revolutionsgeschehen.mehr  

Ebenfalls bei Absolut Medien ist vor Kurzem die Filmzusammenstellung "Der Neue Mensch – Aufbruch und Alltag im revolutionären Russland" von Rainer Rother und Alexander Schwarz erschienen. Die Doppel-DVD zeigt die filmischen Utopien in den Aufbruchsjahren nach der Revolution, die nichts geringeres als die Schaffung eines "Neuen Menschen" im Fokus hatten. mehr

Die Edition Filmmuseum hat im Jahr 2014 Tri pesni o Lenine ("Drei Lieder über Lenin") von Dziga Vertov auf einer Doppel-DVD veröffentlicht. Enthalten sind auch Kinopravda No. 21, Kinopravda No. 22 und eine Dokumenation über Vertov. mehr  Beim gleichen Label ist zudem eine Doppel-DVD mit deutschen (Musik-)Fassungen von Sergej Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" und "Oktober" erhältlich. mehr  

Bild: Absolut Medien GmbH

bonner stummfilmtage 2017 plakat 250Bereits zum 33. Mal  veranstaltet der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. die alljährlich im Sommer stattfindenden "Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino".

Open Air, bei freiem Eintritt und mit live-musikalischer Begleitung präsentiert das größte deutsche Stummfilmfestival vom 10. bis 20. August Klassiker und frisch restaurierte Werke aus aller Welt in der einzigartigen Atmosphäre des Arkadenhofs der Universität Bonn.

Zur Eröffnung ist mit "Die kleine Veronika" (1930) ein wunderbarer Stummfilm aus Österreich zu sehen, der vor Kurzem wiederentdeckt und vom Filmarchiv Austria restauriert wurde. Der Film zeigt ein Mädchen, dessen mittellose Eltern die Tochter zu ihrer Tante nach Wien schicken. Liebevoll zeichnet Regisseur Robert Land das merkwürdige Milieu, in dem die Tante lebt und das für die kleine Veronika allerlei Abenteuer bereithält.

Das insgesamt etwa 25 Kurz- und Langfilme umfassende Programm, das der Kurator und Leiter des Filmmuseums München Stefan Drößler und Festivalleiterin Sigrid Limprecht anlässlich einer Pressekonferenz am 12.06.2017 bekannt gaben, wartet zum einen mit großen literarischen Stoffen auf, wie dem auf Edgar Allan Poes Kurzgeschichte basierenden Klassiker Der Untergang des Hauses Usher (1928) von Jean Epstein oder der allerersten Adaption von Mary Shelleys Frankenstein, die J. Searle Dawley und Thomas Alva Edison 1910 produzierten und deren neue Restaurierung in Bonn ihre Weltpremiere feiert.

Zum anderen versammelt das Programm Ikonen des Stummfilms, neben Louise Brooks, Buster Keaton und Douglas Fairbanks senior beispielsweiseauch Pola Negri als unangepasste Femme Fatale in Malcom St. Clairs  Eine Frau von Welt, Fritz Kortner als Beethoven in Löwensteins filmischer Biografie (1927) zum 100. Todestag des Komponisten sowie Iwan Mojuskin und Carmen Boni in dem Ausstattungsfilm Der Adjutant des Zaren über einen russischen Fürsten, der sich nichtsahnend in eine Revolutionären verliebt.

Wie gehabt bieten die Internationalen Stummfilmtage auch die Möglichkeit, weniger bekannte Werke aus der Frühzeit des Kinos zu erleben: So sind mit der Slapstickkomödie "Labor´s Love" der allererste erhaltene, chinesische Stummfilm, mit Benjamin Christensens Hexen ein herausragender schwedischer essayistischer Film über Satanismus und Hexenverfolgung und mit der Liebesgeschichte Elisso (1928) ein Meisterwerk des georgischen Stummfilms zu sehen.

Die Veranstaltungen des Rahmenprogramms, das an den beiden Sonntagnachmittagen im LVR-LandesMuseum Bonn stattfindet, widmen sich unter anderem Paul Wegeners "Golem"-Filmen, der Bewegung der Suffragetten und dem Kinoliebhaber Franz Kafka, zu dem Hanns Zischler seine langjährige Recherche präsentiert.

Live-musikalisch begleitet werden die Filme von Joachim Bärenz, Neil Brand und Richard Siedhoff am Piano, von Günter A. Buchwald am Piano, auf der Viola und Violine, von Stephen Horne auf der Flöte, am Akkordeon und Piano sowie von dem Percussionisten Frank Bockius. Sein Debüt im Arkadenhof gibt außerdem der Oboist Mykyta Sierov.

Das gesamte Programm findet man auf www.internationale-stummfilmtage.de (Programmheft als PDF anschauen)

Die 33. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino werden veranstaltet vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. in Kooperation mit dem Filmmuseum München, der Rheinischen Friedrich- Wilhelms-Universität Bonn, der Bonner Kinemathek und dem LVR-LandesMuseum Bonn, und unterstützt von der Bundesstadt Bonn, der Film- und Medienstiftung NRW und der Bundesbeauftragen für Kultur und Medien (BKM).
Textquelle und Fotonachweis: Presseinformation Foerderverein Filmkultur Bonn e.V.

Die amerikanische Schauspielerin Norma Shearer wurde vor 115 Jahren, am 10. August 1902, in Montréal (Kanada) geboren.

In den 1930er Jahren gehörte sie zu den populärsten weiblichen Stars von Hollywood. Bereits in der Stummfilmzeit war sie eine der beliebtesten Schauspielerinnen des Metro- bzw. MGM-Studios. So trat sie unter anderem in Victor Sjöstroms Der Mann, der die Ohrfeigen bekam (1924) und in Ernst Lubitschs Alt-Heidelberg (1927) auf. 1930 wurde sie mit einem Oscar ausgezeichnet. Shearer starb am 12. Juni 1983 in Woodland Hills (Kalifornien). mehr

filmklappe blau 250 bunt ohne soundDer amerikanische Filmschauspieler Oliver "Babe" Hardy starb vor 60 Jahren, am 07. August 1957, in Hollywood. Er  wurde vor 125 Jahren, am 18. Januar 1892, in Harlem (US-Bundesstaat Georgia) geboren.

Weltberühmt wurde er gemeinsam mit Stan Laurel (1890 – 1965) als Komikerduo Laurel und Hardy, das von 1921 bis 1951 in über 100 Filmkomödien zu sehen war. Im deutschsprachigen Raum ist das Paar auch unter den Namen "Stan & Ollie" und "Dick" & Doof" bekannt. Ihr Kurzfilm The Music Box aus dem Jahr 1932 wurde mit einem Oscar prämiert. Vor der Zusammenarbeit mit Laurel war Hardy bereits in ca. 270 Stummfilmen zu sehen. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Bis heute steht der Name Ufa für deutsches Kino – im Guten wie im Schlechten. Die Ufa, im Jahr 1917 gegründet, hat alles produziert: visionäres Kino ebenso wie perfide Propaganda, in ihren Produktionen spiegelt sich die deutsche Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider.

Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE zeigt anlässlich des Gründungsjubiläums der Ufa vor hundert Jahren ab Ende August 2017 eine repräsentative Filmreihe, die den großen Bogen von der Stummfilmzeit bis heute schlägt. Die Ufa-Retrospektive, die ARTE in Zusammenarbeit mit dem ZDF im Fernsehen präsentiert, umfasst rund 20 Spielfilme und zwei neu produzierte Dokumentarfilme.

In drei Sendestaffeln, im August, September und Dezember, dazu begleitend auf der Homepage von ARTE, stellt sie wichtige Regisseure der Ufa vor: Georg Wilhelm Pabst, Friedrich Wilhelm Murnau, Detlef Sierck, Josef von Sternberg oder Robert Siodmak. Filme mit den legendären Stars der Ufa zeigen die ganze Vielfalt. Eine breite Auswahl an Genres ist vertreten: Kostümfilm und Komödie, Krimi und Melodram, Kulturfilm aber auch ein Propagandafilm; die Filme sind in aktuellen Restaurierungen der Friedrich-Wilhelm- Murnau-Stiftung zu sehen.

Ein begleitender Online-Auftritt dokumentiert die wichtigsten Ereignisse des Ufa-Jubiläumsjahres mit Ausstellungen und Vorträgen und sieht die Live-Übertragung des von Bertelsmann und Ufa organisierten Filmfestivals UFA Filmnächte auf der Berliner Museumsinsel im August 2017 vor. mehr
Quelle: ARTE-Presseinformation; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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Am 18. Dezember 1917 wurde die Ufa (Universum Film AG) auf Betreiben von General Erich Ludendorff von einem Konsortium unter der Leitung von Emil Georg von Stauß, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, ins Leben gerufen.

Die Gründung des Unternehmens war eine Reaktion auf die ausländische Filmpropaganda und -produktion während des Ersten Weltkriegs. Die Ufa veranwortete in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ebenso visionäres Kino wie perfide und menschenverachtende Propaganda. In ihren Produktionen spiegeln sich Jahrzehnte deutsche Geschichte wider. Besonders in der Stummfilmzeit kamen aus den Ufa-Studios einige der bedeutensten Werke der Kinogeschichte, darunter Fritz Langs Metropolis (1927) und Friedrich Wilhelm Murnaus Der letzte Mann (1924).

Verschiedene Veranstaltungen und Angebote in 2017 und 2018 thematisieren das Wirken der Ufa. Stummfilm Magazin hat einige Ereignisse zusammengestellt:

 Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE zeigt anlässlich des Jubiläums ab Ende August 2017 eine Filmreihe, die den Bogen von der Stummfilmzeit bis heute schlägt. Die Retrospektive, die ARTE in Zusammenarbeit mit dem ZDF im Fernsehen präsentiert, umfasst rund 20 Spielfilme und zwei neu produzierte Dokumentarfilme. Ein begleitender Online-Auftritt dokumentiert die wichtigsten Ereignisse des UFA-Jubiläumsjahres mit Ausstellungen und Vorträgen und sieht die Live-Übertragung des von Bertelsmann und Ufa organisierten Filmfestivals UFA Filmnächte auf der Berliner Museumsinsel im August 2017 vor. mehr

 Vom 31. August bis 04. Oktober 2017 präsentiert das Babylon Kino in Berlin die Filmreihe "100 Jahre UFA 100 Filme". Neben vielen Tonfilmklassikern, etwa Josef von Sternbergs Der blaue Engel (1930) und Josef von Bákys Münchhausen (1943), werden auch Stummfilme auf der Leinwand zu sehen sein. Angekündigt sind Friedrich Wilhelm Murnaus Der letzte Mann (1924), Georg Wilhelm Papsts Geheimnisse einer Seele (1925/26) und Fritz Langs Metropolis (1927). Alle Stummfilme der Filmreihe werden live musikalisch begleitet, unter anderem vom Metropolis Orchester Berlin. mehr

 Das Filmmuseum Potsdam zeigt vom 18. Mai bis 03. September 2017 die Foyerausstellung "Hans Albers – Das Mannbild der Ufa". Vom 07. September bis 03. Dezember 2017 ist dann die Folgeschau "Die Nibelungen – Mythos, Alltag und Moderne" zu sehen. Die dritte Ausstellung der Reihe "Ufa 100 Years - The Future Of Inspiring Entertainment" ist vom 07. Dezember 2017 bis 25. Februar 2018 angesetzt und lautet "Münchhausen – Lügen in Agfacolor". Ergänzend zu den Präsentationen werden ausgewählte Filme gezeigt. mehr

Die Deutsche Kinemathek in Berlin zeigt vom 24. November 2017 bis 22. April 2018 die Sonderausstellung "Die Ufa – Geschichte einer Marke". Mit der Schau sollen die Strategien veranschaulicht werden, mit denen das Wirtschaftsunternehmen auf ästhetische und technische Entwicklungen sowie gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen der jeweiligen Zeit reagierte. mehr

Am 11. und 12. Mai 2017 führte die Deutsche Kinemathek das Symposium "Linientreu und populär. Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945" in Berlin durch. Thematisiert wurde auch das Wirken des Unternehmens in der Stummfilmzeit. mehr  
Videomitschnitt des ersten Tages
Videomitschnitt des zweiten Tages

Die UFA Filmnächte 2017 in Berlin, die vom 22. bis 25. August stattfinden, stehen auch im Zeichen des Ufa-Jubiläums. Präsentiert werden, neben der modernen Filmproduktion "Der Medicus" von 2013, drei Ufa-Stummfilmklassiker aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Zum Auftakt am 22. August 2017 gibt es eine Premiere, live musikalisch begleitet vom WDR Funkhausorchester Köln unter Leitung von Frank Strobel: Erstmalig wird G. W. Pabsts Die Liebe der Jeanne Ney (1927) in einer neu rekonstruierten und digitalisierten Fassung vorgeführt. Am 23. August 2017 läuft dann Der letzte Mann (1924) mit Emil Jannings in der Hauptrolle und vertont von der UFA Brass der Deutschen Oper Berlin. Einen Tag später ist Fritz Langs Science-Fiction-Monumentalstreifen Metropolis (1927) mit Musik von Jeff Mills auf der Leinwand zu sehen. mehr

Presseschau

Auswahl an Artikeln über das Ufa-Jubiläumsjahr und die Geschichte des Filmunternehmens:

Filmdienst

Deutschlandfunk

Tagesspiegel

RBB

Wikipedia

Foto: Stummfilm Magazin/

leuchtreklame gute unterhaltung 250Von 10. bis 19. August 2017 lädt der Arbeitskreis Film Regensburg e.V. zu Stummfilmen mit Live-Musik im Ambiente des MuseumsCafés im Klosterhof des Historischen Museums ein.

Das Festival, eines der ältesten in Deutschland mit Schwerpunkt Stummfilm, steht unter dem Motto "Traumwelten, Phantasien, Obsessionen – und der letzte Schrei der Mode". Beginn der Vorstellungen ist jeweils um 20:45 Uhr.

Gleich zum Auftakt am 10. August 2017 wird eine Rarität geboten: Das Deutsche Filminstitut präsentiert als Premiere das frisch restaurierten Bergsteigerdrama Der Kampf ums Matterhorn (Deutschland 1928) mit Luis Trenker. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Städtischen Galerie im Leeren Beutel statt. Mit der Eintrittskarte wird ein ermäßigter Eintritt in die Ausstellung „Menschen und Welt“ von Andi Teichmann gewährt.

Das ganze Programm der 35. Regensburger Stummfilmwoche kann hier abgerufen werden.
Foto: Stummfilm Magazin

babylon kino 250Unter dem Motto "Vive La France!" zeigt das Berliner Babylon Kino vom 03. bis 13. August 2017 meisterhafte Stummfilme aus französischer Produktion.

Begleitet werden die insgesamt 50 Kinoklassiker, die im Rahmen des StummfilmLiveFestivals gezeigt werden, entweder auf der hauseigenen Kinoorgel oder auf dem Klavier. Zu sehen sind unter anderem Filme von René Clair, Abel Gance, Marcel L’Herbier und Germaine Dulac. Der Eröffnungsfilm ist Nana (1926) von Jean Renoir. Kuratiert wird die Veranstaltung von Friedemann Beyer. Der Eintritt ist frei. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

magdeburg caligari 2017 250 aAm Samstag, den 22. Juli 2017, vertont Dj D'dread Das Cabinet des Dr. Caligari im Rahmen eines Sommernachtskinos in Magdeburg.

Regisseur Robert Wienes berühmter Klassiker des expressionistischen Films wurde am 26. Februar 1920 uraufgeführt. In den Hauptrollen sind Lil Dagover, Conrad Veidt und Werner Krauß zu sehen. Die außergewöhnlichen Filmkulissen wurden von Hermann Warm, Walter Reimann und Walter Röhrig kreiert.

Der Leipziger Musiker Dj D'dread vertont bereits seit neun Jahren Stummfilme mit einem modernen, jungen Sound. Nach der Vorführung ist Party angesagt, bei der neben Dj D'dread auch DJ Jan Goerzt auflegt. mehr 
Foto: Veranstalter

murnau stern berlin 250Von heute bis gestern, von den 2010er Jahren zurück bis in die ersten Kino-Dekaden betrachtet die Reihe "Zurück in die Zukunft – Filmgeschichte im Doppelpack" des Filmmuseum Potsdam internationale Filmgeschichte mit ihren vielfältigen Querverweisen.

Historische Referenzen werden aufgemacht – von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten. Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg wird Filmgeschichte durchleuchtet, um deutlich zu machen, wie wichtig die Cinephilie und die Auseinandersetzung mit Filmgeschichte nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch und gerade für (angehende) Filmschaffende sind.

Auf dem Programm stehen am 21. Juli 2017 um 18:00 Uhr Nosferatu - Phantom der Nacht (1978) von Werner Herzog und um 20:00 Uhr  Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilmklassiker Nosferatu - Eine Sinfonie des Grauens (1922), dem Herzog mit seiner Neuverfilmung Reverenz erweist. Murnaus Dracula-Version wird von Susanne Schaak an der Welte-Kinoorgel begleitet. mehr 
Textquelle: Pressestelle Filmmuseum Postdam
Das Bild zeigt den Stern für Friedrich Wilhelm Murnau auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Am Freitag, den 21. Juli 2017, hält um 20:30 Uhr Anke Mebold, Filmrestauratorin am Deutschen Filminstitut, im Filmmuseum Frankfurt den Vortrag "Rot aber tot. Obsolete Farben im Film".

In den ersten drei Jahrzehnten der Filmgeschichte wurden Farbfilme produziert, indem man etwa schwarzweißen Bildaufzeichnungen nachträglich Farbe auftrug: Tausende Einzelbilder der 35mm-Filme wurden durch Hand- und Schablonenkolorierung, Tinting und Toning polychrom. Die Farbenpracht der kolorierten Bilder ermöglichte beeindruckende und magische Momente im Kinodunkel.

In Ergänzung zum Vortrag wird eine Auswahl früher Farbfilme aus dem Filmarchiv des Deutschen Filminstituts gezeigt, die überwiegend in 2016 mit Fördermitteln der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien digitalisiert wurden und die Farbenvielfalt im frühen Kino deutlich macht. Die Vorführung erfolgt mit Live-Musikbegleitung. mehr

Das Filmprogramm:
"An Atlantic Yoyage", Von Hamburg zu den Niagarafällen mit Schnelldampfer Kaiser Wilhelm II (DE 1920er Jahre / GB 1903 / FR ca.1907, 18 Min.)
"Wiederbelebung von Scheintoten" (DE ca. 1921, 11 Min.)
"Das Leben der Pflanze von der Blüte zur Frucht" (DE ca. 1925, 9 Min.)
"Liebe im Tierreich" (DE ca. 1925, 9 Min.)
"Kolko, die Geschichte eines Rübenprotests" (DE 1926, 10 Min.)
Farbfilmversuche: Demo-Film für das Sirius-Farbverfahren (DE ca. 1930, 6 Min.)

Textquelle: Filmmuseum Frankfurt; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Ehrung

der mann der lacht wicked vision cover a 250

Deutschlands ältestes Stummfilmfestival erhält den Deutschen Stummfilmpreis 2022. mehr

Stummfilm im TV

arte logo 250

Die Finanzierung des Gemeinschaftssenders ARTE muss erhalten bleiben. mehr

Berlin

der mann der lacht wicked vision cover a 250

24. bis 26. August 2022: Die UFA Filmnächte finden in diesem Jahr zum 12. Mal statt. mehr

Potsdam

asta nielsen stern 250

Vor 50 Jahren starb Asta Nielsen. Aus diesem Anlass führt das Filmmuseum Potsdam im Herbst 2022 eine Retrospektive durch. mehr

Spendenaktion

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Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d

Jubiläum

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Ein "unsterblicher" Horrorfilm ist 100. mehr