filmstreifen 10 250Im Museumskino „Ernemann VII B“ der Technischen Sammlungen Dresden finden vom 01. bis 03. März 2018 die 3. Dresdner Stummfilmtage statt.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit Fritz Langs Spione aus dem Jahr 1929. Matthias Hirth (Klavier) und Thomasz Skulski (Klavier, synth & electronics) werden den insgesamt ca. 150 Minuten langen Agentenfilm live musikalisch vertonen.

Am Freitag, den 2. März 2018, stehen dann Max Obals Der Unüberwindliche (D 1928, Livemusik: Peter Gotthardt/Klavier) und Robert Wienes Orlac’s Hände (Ö 1924, Livemusik: Richard Siedhoff/Klavier) auf dem Programm.

Der letzte Festivaltag bietet vormittags ein Kinderprogramm mit musikalischer Begleitung von Matthias Hirth und am Abend Die Mutter (UdSSR 1926, Livemusik: Tobias Rank/Violine und Gunthard Stephan/Piano vom Wanderkino "Laster der Nacht") und Go West (USA 1925, Livemusik: Frank Fröhlich/Gitarre) mit Buster Keaton.

Mehr Informationen über die Filmtage und den Ticket-VVK hier und hier
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Der deutsche Filmregisseur Max Mack starb vor 45 Jahren, am 18. Februar 1973, in London. Er wurde als Moritz Myrthenzweig am 21. Oktober 1884 in Halberstadt geboren.

Max Mack gehört zu den produktivsten Filmschaffenden des frühen deutschen Kinos, er war an über 130 Produktionen beteiligt. Eine seiner bekanntesten Regiearbeiten ist der 1913 entstandene Spielfilm Der Andere mit dem damals überaus angesehenen Theaterschauspieler Albert Bassermann in dessen erster Filmrolle (eine restaurierte Fassung des Film ist in der DVD-Box Kafka geht ins Kino der Edition Filmmuseum berücksichtigt). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

babylon kino 250Das Babylon Kino in Berlin zeigt in seiner Reihe "Stummfilm um Mitternacht" am 17. Februar 2018 Menschen am Sonntag aus dem Jahr 1930.

Robert Siodmak und Edgar Georg Ulmer führten gemeinsam die Regie bei diesem überaus populären Klassiker des deutschen Stummfilms. Das Drehbuch zu "Menschen am Sonntag" schrieb Billie "Billy" Wilder. Live begleitet wird der Film von DJ Raphaël Marionneau. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

das alte gesetz cover dvd absolut medien 250In der Reihe "Berlinale Classics" präsentieren die 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin (15. – 25.02.2018) mit Ewald André Duponts Das alte Gesetz (Deutschland 1923) eines der herausragenden Stummfilm- und Konzert-Highlights des Jahres.

Die digitale Restaurierung der Deutschen Kinemathek erlebt mit einer neuen Musik des französischen Komponisten Philippe Schoeller am 16. Februar 2018 im Friedrichstadt-Palast ihre Weltpremiere. "Das alte Gesetz", ein wichtiges Werk der deutsch-jüdischen Filmgeschichte, kontrastiert die in sich gekehrte Welt eines osteuropäischen Schtetls mit dem liberalen Wien der 1860er-Jahre und thematisiert die Assimilation der Juden im Europa des 19. Jahrhunderts.

Eine erste Rekonstruktion dieses Films hatte die Deutsche Kinemathek bereits 1984 unternommen und dabei versucht, sich der Originalfassung so weit anzunähern, wie die damalige Quellenlage das zuließ. Als später auch die verschollen geglaubte Zensurkarte zur Verfügung stand, wurde dies der Auslöser für eine erneute weltweite Recherche und schließlich für eine neue, digitale Bearbeitung.

„Mit seiner authentischen Ausstattung und einem exzellenten Schauspielerensemble, großartig in Szene gesetzt von Kameramann Theodor Sparkuhl, ist `Das alte Gesetz´ ein herausragendes Beispiel für die Kreativität jüdischer Filmschaffender im Deutschland der 1920er-Jahre", so Rainer Rother, Leiter der Retrospektive und Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen.

Die neue Musik von Philippe Schoeller entstand im Auftrag von ZDF/ARTE. Schoeller nähert sich dem Film mit einer minutiös durchgearbeiteten Ensemblemusik, die sich moderner Techniken der Filmmusik bedient. Sie macht die historische Distanz zum Film bewusst und unterstreicht in ihrem transparenten Klangbild seine besondere visuelle Qualität. Aufgeführt wird diese Komposition vom Orchester Jakobsplatz München unter der Leitung von Daniel Grossmann. Der 2005 gegründete Klangkörper, der sich inhaltlich stark auf Werke jüdischer Komponisten und die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts konzentriert und mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zur deutsch-jüdischen Gegenwartskultur leistet, war bei der Berlinale zuletzt 2013 zu Gast.

Für die digitale Neubearbeitung standen zeitgenössische Nitrokopien in fünf verschiedenen Sprachen aus Archiven in Europa und den USA zur Verfügung. Erst anhand der Zensurkarte jedoch konnte das Restauratorenteam der Deutschen Kinemathek die bisher verloren geglaubten originalen Zwischentitel wiederherstellen sowie die Montage vervollständigen und korrigieren. Das Konzept für die Rekonstruktion einer farbigen Fassung orientierte sich vor allem an zwei hinsichtlich des Farbschnitts und der Farbwerte identischen Kopien. Erstmals wird jetzt die verschollene deutsche Premierenfassung in ihrer ursprünglichen Länge und in einer zeitgenössischen Einfärbung wieder zugänglich.

Die Aufführung des Films bei der Berlinale ist der Auftakt einer Tournee durch einstmals bedeutende Zentren jüdischen Lebens vor allem in Osteuropa. Zu den Stationen dieser von den Goethe-Instituten vor Ort engagiert unterstützten Tour gehören Vilnius, Budapest, Warschau und Wien. In San Francisco wird "Das alte Gesetz" beim Silent Film Festival vorgestellt. Ihre TV-Premiere erlebt die restaurierte Fassung am 19. Februar 2018 auf ARTE (Trailer und Programmhinweis). Parallel erscheint der Film, ergänzt mit reichhaltigem Bonusmaterial zur Restaurierung, als DVD in der Arte Edition von Absolut Medien.

Die digitale Neubearbeitung von "Das alte Gesetz" durch die Deutsche Kinemathek wurde ermöglicht durch das persönliche Engagement von Prof. Cynthia Walk (University of California, San Diego) und die großzügige Unterstützung der Sunrise Foundation for Education and the Arts. Die Weltpremiere der digital restaurierten Fassung in Berlin ist eine Kooperation der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Deutschen Kinemathek und dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE.
Text: Pressematerial Berlinale; Bild: Absolut Medien GmbH, www.absolutmedien.de

filmstreifen g 1 250Seit 2014 vergibt der Bund der Frauenvereine Bielefeld und die Neue Westfälische Zeitung den Bielefelder Frauenpreis.

Nominiert und ausgezeichnet werden Frauen, die sich um die Stadt und ihre Menschen verdient gemacht haben. Der Preis wurde anlässlich des 800-jährigem Stadtjubiläums erstmalig ausgelobt. Die Bekanntagbe der Gewinnerin, die den von der Goldschmiedin Ingrid Holtmann kreierten Bielefeld-Ring erhält, erfolgt am 03. März 2018.

In diesem Jahr ist auch Christiane Heuwinkel, langjähriges Vorstandsmitglied der Murnau-Gesellschaft mit Sitz in Bielefeld, nominiert. Seit 1988 pflegt die Organisation das filmische Erbe des Meisteregisseurs Friedrich Wilhelm Murnau, der am 28. Dezember 1888 als Friedrich Wilhelm Plumpe in Bielefeld geboren wurde.

Die Nominierte ist eine der treibenden Kräfte des seit 1989 von der Murnau-Gesellschaft organisierten Film+Musik Fests, das jährlich 4.000 Besucher zählt und Stummfilme mit ausgewählter Livemusikbegleitung präsentiert. Außerdem ist Christiane Heuwinkel Autorin des Murnau-Alphabets (ISBN 978-3-00-057851-9), das faktenreich über F. W. Murnau informiert. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Der deutsche Filmpionier Carl Froelich starb am 12. Februar 1953 in Berlin, wo er auch am 05. September 1875 geboren wurde.

Am Anfang seiner Karriere in der Filmbranche arbeitete er als Konstrukteur bei Oskar Messter. Später war er als Produzent (Der Schatz, Regie G. W. Pabst, 1923), Kameramann (Material für die Messter-Wochenschauen) und Regisseur (Die Brüder Karamasoff, 1920) aktiv und drehte häufig mit Henny Porten.

Froelich war in die Produktion der ersten deutschen Tonspielfilme und auch des ersten deutschen Farb-Kurzspielfilms Das Schönheitsfleckchen (1936), gedreht in Agfacolor, involviert. Ab 1933 diente er sich den Nationalsozialisten an und war ab 1939 bis zum Kriegsende Präsident der Reichsfilmkammer (RFK). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Seit 1977 gestaltet die Deutsche Kinemathek die filmhistorischen Retrospektiven der Internationalen Filmfestspiele Berlin. In diesem Jahr steht das Weimarer Kino im Zentrum des Rückblicks.

28 Programme mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus den Jahren 1918 bis 1933 werden bei Weimarer Kino – neu gesehen auf der Leinwand mit Livemusikvertonung zu sehen sein. Begleitet wird die Filmreihe von einem Rahmenprogramm und verschiedenen Programmhighlights. Hier eine Auswahl für Stummfilmfreundinnen und -freunde:

♦ Noch bis zum 05. April 2018 ist im Filmmuseum (Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin) die Ausstellung "Die Ufa – Geschichte einer Marke" zu sehen. mehr

♦ Am 18. Februar 2018 findet um 18:00 Uhr in der Deutschen Kinemathek (Veranstaltungsraum 4. Obergeschoß, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin) ein Gespräch der Autoren der begleitenden Publikation über die Filmauswahl von "Weimarer Kino – neu gesehen" statt. Sie stellen einige Filme vor und regen zu einer Neubetrachtung des Weimarer Kinos an. Modereriert wird die Veranstaltung von Kristina Jaspers.

♦ Am 19. Februar 2018 um 11:00 stellt Uhr Dr. Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs, in der Deutschen Kinemathek (Veranstaltungsraum 4. Obergeschoß, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin) das Projekt "Weimar – Die erste deutsche Demokratie" des Bundesarchivs vor. Es handelt sich dabei um die Digitalisierung unterschiedlichster Quellen zur Geschichte der Weimarer Republik. Ab Ende März 2018 ist das Material in einem Internetportal zugänglich. Die Begrüßung erfolgt durch Dr. Rainer Rother, künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek.

♦Am 19. Februar 2018 um 18:00 Uhr präsentieren Restauratoren in der Deutschen Kinemathek (Veranstaltungsraum 4. Obergeschoß, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin) Ausschnitte ihrer Arbeiten für die aktuelle Berlinale-Retrospektive und diskutieren sie in einem Podiumsgespräch. Moderatiert wird die Veranstaltung von Prof. Martin Koerber.
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Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Der deutsche Komiker und Filmproduzent Karl Valentin starb vor 70 Jahren, am 09. Februar 1948, in Planegg. Er wurde am 04. Juni 1882 in München als Valentin Ludwig Fey geboren.

Zusammen mit Liesl Karlstadt (1892–1960) bildete er eines der prominentesten und beliebtesten deutschen Komikerduos des 20. Jahrhunderts, das sowohl auf der Bühne als auch in zahlreichen Filmproduktionen zu sehen war. Zu ihren bekanntesten Werken gehört der Stummfilm Der Sonderling aus dem Jahr 1929. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

die stadt ohne juden filmarchiv austria 250 02Mit einem umfangreichen Programm würdigt das Filmarchiv Austria die Restaurierung des österreichischen Stummfilms Die Stadt ohne Juden.

"Die Stadt ohne Juden" nannte Hugo Bettauer seinen 1922 erschienenen Roman, der die damals noch utopische Vorstellung einer Vertreibung der Juden aus Wien beschreibt. Die Aufführungen der gleichnamigen Verfilmung (Österreich 1924) von Regisseur Hans Karl Breslauer waren bereits von Störaktionen der Nationalsozialisten begleitet, 1925 wurde Bettauer von einem Nationalsozialisten erschossen. Der Aufstieg der NSDAP in Österreich mit Mitteln des Terrors mündete im sogenannten "Anschluss" von Österreich an Nazi-Deutschland im Jahr 1938. Was folgte, war die Vertreibung und Ermordung der mitteleuropäischen Jüdinnen und Juden im Holocaust.

Durch einen Fund auf einem Pariser Flohmarkt sind verloren geglaubte, inhaltlich bedeutsame Filmteile von "Die Stadt ohne Juden" in den Bestand des Filmarchiv Austria gelangt, das den Stummfilm nun erstmals seit vielen Jahrzehnten in voller Länge wiederhergestellt hat.

filmstreifen 09 250Vom 24. Februar bis 25. März 2018 findet in Wien das 19. Internationale Akkordeon Festival 2018 statt.

Das Musikfestival bietet, neben vielen weiteren Konzerten, an fünf Sonntagen auch Matinéen mit Stummfilmvorführungen. Zu sehen sind ein Kurzfilmprogramm mit Harold Lloyd, Bardelys The Magnificent (USA 1926), The Scarlett Letter (USA 1926), Der Fuhrmann des Todes (Schweden 1921) und The Cameraman (USA 1928). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

das cabinet des dr Caligari filmmuseum potsdam barbara flueckinger 250Das Kino im Filmmuseum Potsdam zeigt am Donnerstag, den 08. Februar 2018, um 19:00 Uhr Robert Wienes Das Cabinet des Dr. Caligari (Deutschland 1920) mit live Musikbegleitung.

Die vor gemalten Kulissen inszenierte fantastische Geschichte vom dämonischen Wanderschausteller Caligari und seinem somnambulen Gefolgsmann Cesare, die Terror in einem kleinen Dorf verbreiten, gilt als Schlüsselwerk des deutschen Kinos. Lange Zeit war "Das Cabinet des Dr. Caligari" nur in Form von qualitativ minderwertigen Kopien und Fassungen zu sehen. Erst 2014 konnte eine Restaurierung bewerkstelligt werden, die durch die Verwendung besseren Ausgangsmaterials und moderner, digitaler Technik dem ursprünglichen Glanz des expressionistischen Filmklassikers sehr nahekommt.

Als Vorfilm wird ein fünfminütiges Fragment des Spielfilms Das Rätsel von Bangalor (Deutschland 1917/18, Regie: Alexander von Antalffy und Paul Leni) gezeigt. An der Welte-Kinoorgel spielt Peer Kleinschmidt, eine Einführung halten Oliver Hanley (Filmuniversität Babelsberg) und Ulrich Ruedel (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin). Eine Kartenreservierung ist möglich unter Telefon 0331-27181-12 und E-Mail ticket (at) filmmuseum-potsdam.de. mehr

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Masterstudiengang "Filmkulturerbe" der Filmuniversität Babelsberg, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) und mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen statt.
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Foto: Nitrokopie des Filmmuseums Düsseldorf, Barbara Flückiger

fb leuchtreklame 250Die Retrospektive der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin, die vom 15. bis 25. Februar 2018 stattfinden, stellt die Vielfalt des Weimarer Kinos ins Zentrum.

Vor rund 100 Jahren, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und mit der Ausrufung der Weimarer Republik, entwickelte sich eine der produktivsten und einflussreichsten Phasen des deutschen Filmschaffens, die dessen internationale Wahrnehmung bis heute prägt. 28 Programme mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus den Jahren 1918 bis 1933 werden bei „Weimarer Kino – neu gesehen“ auf der großen Leinwand zu erleben sein.

"Quer durch die Genres dokumentiert die Retrospektive den Zeitgeist der Weimarer Republik und reflektiert Identitätsfragen. Das Spektrum reicht von der schwungvollen Tonfilmoperette über wortwitzige Komödien bis hin zu sozial und politisch engagierten Filmen. Die Filme sind von enormer Frische und Aktualität", kommentiert Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

filmstreifen 08 250Der Schauspieler Oskar Homolka starb vor 40 Jahren, am 28. Januar 1978, in Tunbridge Wells (England).

Homolka war unter anderem in den deutschen Stummfilmproduktionen Die Abenteuer eines Zehnmarkscheines (1926), Dirnentragödie (1927), Petronella (1927) und Masken (1929) zu sehen. 1934 flüchtete er aus Nazi-Deutschland. In den USA konnte er seine Schauspielerkarriere, unter anderem an der Seite von Marlene Dietrich, Ronald Reagan und Marilyn Monroe, fortsetzen. Homolka wurde am 12. August 1898 in Wien geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 neuMit Tarzan bei den Affen unter der Regie von Scott Sidney kam am 27. Januar 1918 der erste Tarzan-Film in die Kinos.

In der Hauptrolle des erwachsenen Tarzans ist der amerikanische Schauspieler Elmo Lincoln zu sehen. Die Filmhandlung orientiert sich am gleichnamigen Erfolgsroman von Edgar Rice Burroughs aus dem Jahr 1912. Allein in den USA spielte der Film, dem unzählige Fortsetzungen in Kino und TV folgen sollten, ungefähr eine Million Dollar ein. mehr

Veranstaltungstipp: Leinwandlyriker Ralph Turnheim und der Stummfilmpianist Gerhard Gruber feiern das Jubiläum am 27. Januar 2018 im wahrscheinlich ältesten dauerhaft bespielten Kino der Welt, den Breitenseer Lichtspielen (Baujahr 1909) in Wien. Infos und (Rest-)Karten hier

Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Anlässlich des 50. Todestages des dänischen Filmschaffenden Carl Theodor Dreyer am 20. März 2018 veranstaltet das Zürcher Filmpodium vom 16. Februar bis 30. März 2018 eine umfassende Retrospektive.

Dreyer zählt zu den einflussreichsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Meisterwerken aus der Stummfilmzeit gehört Die Passion der Jungfrau von Orleans, den er 1928 in Frankreich drehte, und der, neben vielen selten gezeigten Werken, in Zürich mit live Musikbegleitung zu sehen sein wird. Dreyer wurde am 03. Februar 1889 in Kopenhagen geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Ehrung

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Deutschlands ältestes Stummfilmfestival erhält den Deutschen Stummfilmpreis 2022. mehr

Stummfilm im TV

arte logo 250

Die Finanzierung des Gemeinschaftssenders ARTE muss erhalten bleiben. mehr

Berlin

der mann der lacht wicked vision cover a 250

24. bis 26. August 2022: Die UFA Filmnächte finden in diesem Jahr zum 12. Mal statt. mehr

Potsdam

asta nielsen stern 250

Vor 50 Jahren starb Asta Nielsen. Aus diesem Anlass führt das Filmmuseum Potsdam im Herbst 2022 eine Retrospektive durch. mehr

Spendenaktion

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Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d

Jubiläum

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Ein "unsterblicher" Horrorfilm ist 100. mehr