Am Donnerstag, den 29. Juni 2017, startet in Wien die Filmreihe „Kino wie noch nie“ mit dem Eröffnungsfilm "Die kleine Veronika".

Die erst kürzlich wiederendeckte österreichisch-deutsche Stummfilmproduktion entstand 1930 unter der Regie von Robert Land. Die Musiker Ernst Molden und Walther Soyka werden das Geschehen auf Leinwand live vertonen. Vor dem Film begrüßen Uschi Lichtenegger (Bezirksvorsteherin Leopoldstadt), Hans Hurch (Viennale) und Ernst Kieninger (Filmarchiv Austria) die Filmfreund/innen. mehr

lubitsch stern berlin 250In der Reihe "Lecture & Film" mit Filmvorführungen und Expertenvorträgen über den Regisseur Ernst Lubitsch und seine Werke werden am 22. Juni 2017 Ich möchte kein Mann sein (1918, Regie: Ernst Lubitsch), Zapatas Bande (1914, Regie: Urban Gad) und Das Liebes-ABC (1916, Regie: Magnus Stifter) im Kino des Filmmuseum Frankfurt/Main gezeigt.

Ergänzend zu den Komödien hält Laura Horak, Assistant Professor für Filmwissenschaft an der Carleton University (Ottawa), den Vortrag " Girls Will Be Boys im frühen deutschen Kino". Die Filme werden live musikalisch begleitet von Jeruza Miller. mehr

"Lecture & Film" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmmuseum im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), mit finanzieller Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main. mehr zur Veranstaltungsreihe

Lubitschs Œuvre, insgesamt über 70 Kinowerke, verbindet oftmals turbulent Komödiantisches mit einer genauen Beobachtung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Befindlichkeiten. Nach einer intensiven und erfolgreichen Schaffensphase in Deutschland emigrierte Lubitsch 1922 in die USA und gehörte auch dort zu den profiliertesten Regisseuren seiner Zeit. Vor allem in seinen US-amerikanischen Produktionen kultivierte er seine Erzählweise und filmischen Ausdrucksmittel zum sogenannten "Lubitsch Touch". Kurz vor seinem Tod erhielt er einen Ehrenoscar für sein herausragendes Wirken in der Filmbranche.
Das Bild zeigt den Stern für Ernst Lubitsch auf dem Potsdamer Platz in Berlin; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Am Samstag, den 24. Juni 2017, um 20:00 Uhr wird in der Stadthalle am Nollen in Gengenbach Der Sonderling gezeigt.

Walter Jerven drehte den Stummfilm 1929 mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt in den Hauptrollen. 1930 zeichnete die Lichtbildstelle München das Werk mit dem Prädikat "künstlerisch“ aus. Live musikalisch vertont wird "Der Sonderling" von Jogi Nestel. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

leuchtreklame gute unterhaltung 250Am Wochenende vom 17. bis 18. Juni 2017 stehen in den Breitenseer Lichtspielen in Wien wieder Stummfilme mit live Musikbegleitung auf dem Program.

Am Samstag wird The Cheat von Cecil B. DeMille aus dem Jahr 1915 gezeigt. Musikalisch begleitet wird das Eifersuchtsdrama von Heidelinde Gratzl auf dem Akkordeon. Am Sonntag ist dann die legendäre Josephine Baker in dem französischen Film Siren Of The Tropics aus dem Jahr 1927, begleitet von Heidelinde Gratzl auf dem Akkordeon und Melissa Colemann am Cello, zu sehen.

Übrigens: Die Breitenseer Lichtspiele gehören zu den ältesten durchgängig bespielten Kinos der Welt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Am Freitag, den 16. Juni 2017, wird um 20:00 Uhr in der Kirche Karow (Alt-Karow 14, 13125 Berlin) das Stummfilmprogramm "Kino der Attraktionen – Das kuriose Kino um die Jahrhundertwende" gezeigt.

Mit dem Begriff Kino der Attraktionen wird die Anfangsphase der Kinematografie bezeichnet. Eine Einführung in die Materie hält die Filmhistorikerin Dr. Katrin Sell. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Frankreich im Jahr 1927: Der verträumte Célestin ist aus der Provinz nach Paris geflüchtet um dort, schon von Jugend an von den bewegten Bildern auf dem Jahrmarkt und im Kino fasziniert, seiner wahren Leidenschaft zu folgen: Kinofilme drehen!

Schnell findet Célestin in der französischen Metropole Verbündete um ein eigenes Filmprojekt zu realisieren. Und auch eine Hauptdarstellerin hat er im Auge, die berückende und geheimnisvolle Constanze, die in verbotenen erotischen Filmen zu sehen ist.

Dies ist der Plot der französischen Graphic Novel "Die Traumfabrik" ("La parole du muet"), deren erster Teil "Der Riese und die Nackttänzerin" aktuelle im Panini-Verlag erschienen ist.

Autor Laurent Galandon und Zeichner Fréderic Blier ist mit dem Band eine wunderbar nostalgische Zeitreise in die Stummfilmära gelungen. Die intensive Colorierung von Sébastien Bouet trägt dazu ihren Teil bei. Kleine, hier und da in die Geschichte eingestreute historische Verweise machen den Band gerade für Stummfilmfreunde besonders interessant. Als Bonbon zur Erzählung werden als Anhang auf acht schön bebilderten Seiten die Anfänge der Filmgeschichte angerissen. mehr

Einen Einblick in den ersten Band gibt die 10. Ausgabe von "Panini Comics TV" auf Youtube (ab Minute 31:45). Mittlerweile ist in Frankreich der zweite Teil unter dem Titel La bergère et le malfrat und zudem eine Doppelausgabe, die beide Bände vereint, erschienen.

Erstveröffentlichung 24.04.2017
Format: Hardcover (ca. 22 cm x 32 cm)
Seiten: 48 plus 8 Seiten filmhistorischer Anhang
Autor: Laurent Galandon
Zeichner: Fréderic Blier
Verlag: Panini
Originaltitel: La Parole du Muet 1

filmstreifen 04 250Die amerikanische Schauspielerin Jean Harlow starb vor 80 Jahren, am 07. Juni 1937, in Los Angeles. Sie wurde am 03. März 1911 in Kansas City (US-Bundesstaat Missouri) als Harlean Harlow Carpenter geboren.

Harlow, deren Markenzeichen ihr platinbondes Haar war, gehörte in den 1930er-Jahre zu den größten Hollywoodstars. Schon in der Stummfilmzeit war sie in kleineren Rollen auf der Leinwand zu sehen, unter anderem an der Seite des Filmkomikerduos Stan Laurel und Oliver Hardy. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

lubitsch stern berlin 250In der Reihe "Lecture & Film" mit Filmvorführungen und Expertenvorträgen über den Regisseur Ernst Lubitsch und seine Filme wird am 08. Juni 2017 The Marriage Circle im Kino des Filmmuseum Frankfurt/Main gezeigt.

Ergänzend zu "Die Ehe im Kreise", den Lubitsch 1924 mit Adolphe Menjou und Marie Prevost gedreht hat, hält Jennifer M. Bean, Professorin und assoziierte Leiterin am Institut für vergleichende Literaturwissenschaft, Film und Medien an der University of Washington-Seattle, den Vortrag "Versteckte Anspielungen: Erotische Befreiung und Gelächter in `The Marriage Circle´". Der Film wird live am Klavier begleitet von Uwe Oberg. mehr

"Lecture & Film" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmmuseum im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), mit finanzieller Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main. mehr zur Veranstaltungsreihe

Lubitschs Œu­v­re, insgesamt über 70 Kinowerke, verbindet oftmals turbulent Komödiantisches mit einer genauen Beobachtung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Befindlichkeiten. Nach einer intensiven und erfolgreichen Schaffensphase in Deutschland emigrierte Lubitsch 1922 in die USA und gehörte auch dort zu den profiliertesten Regisseuren seiner Zeit. Vor allem in seinen US-amerikanischen Produktionen kultivierte er seine Erzählweise und filmischen Ausdrucksmittel zum sogenannten "Lubitsch Touch". Kurz vor seinem Tod erhielt er einen Ehrenoscar für sein herausragendes Wirken in der Filmbranche. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Ernst Lubitsch auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto
: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

leuchtreklame gute unterhaltung 250Vom 08. bis 11. Juni 2017 findet mittlerweile zum zwölften Mal das Göttinger Stummfilm-Festival statt.

Eröffnet wird die Filmreihe am Donnerstag, den 08.6.2017, um 18.30 Uhr mit Luther - Ein Film der deutschen Reformation (1927) mit Eugen Klöpfer in der titelgebenden Hauptrolle. Um 21:00 Uhr ist dann Charlie Chaplins Circus (1928) zu sehen.

Am darauffolgenden Tag (09.06.2017) steht Friedrich Wilhelm Murnaus Sunrise - A Song Of Two Humans (1927) um 19:00 Uhr und ein Silent Movie Slam um 21:00 Uhr auf dem Programm.

Höhepunkt des Stummfilm-Festivals ist eine Galavorstellung im Deutschen Theater am Sonntag, den 11. Juni 2017, um 19:45 Uhr: Gezeigt wird Menschen am Sonntag (1930) von Robert Siodmak und Edgar G. Ulmer. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250Das 5. Chinesische Filmfest München startet am 12. Juni 2017 im Gasteig München.

Es präsentiert bis 17. Juni 2017 aktuelle chinesische Blockbuster verschiedener Genres, aber auch Stummfilme, Kinoklassiker und Dokumentarfilme aus chinesischer Produktion. Die Filme werden in der Originalversion mit Untertiteln gezeigt. Partner des Chinesischen Filmfests ist die Münchner Stadtbibliothek. Der Kartenvorverkauf läuft seit 12. Mai 2017 über München Ticket. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Vom 02. bis 05. Juni 2017 widmet sich das 43. Open Ohr Festival in Mainz dem Thema `Moderne Sklaverei´. Unter dem provokanten Titel „Wegwerfware Mensch“ dreht sich auf der Zitadelle alles um die Frage, was ein Menschenleben wert ist.

Am Freitag, den 02. Juni 2017, ist Das Frauenhaus von Rio (Deutschland 1927), auch unter dem Titel "Das Mädchenschiff" bekannt, zu sehen. Hans Steinhoff inszenierte den Stummfilm, der auf reißerische Art den `Mädchenhandel´ thematisiert, nach dem Roman `Plüsch und Plümowski´ von Norbert Jacques. Auf der Leinwand sind unter anderem Albert Steinrück, Ernst Deutsch, Hans Stüwe und Kurt Gerron zu sehen. 

Musikalisch begleitet wird die Vorführung von Stummfilm-DJ D’Dread (alias Dirk Kuntze) mit modernen Rhythmen, Melodien und Klängen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Vor 50 Jahren, am 29. Mai 1967, starb der österreichische Filmregisseur Georg Wilhelm Pabst in Wien. Er wurde am 25. August 1885 in Raudnitz (Böhmen) geboren.

Pabst, meist als G. W. Pabst bezeichnet, gehört zu den prägensten und erfolgreichsten Regisseuren des Weimarer Kinos. Zu seinen stummen Werken zählen Die freudlose Gasse (1925, der einzige gemeinsame Film von Greta Garbo und Asta Nielsen), Geheimnisse einer Seele (1926), Die Liebe der Jeanne Ney (1927), Abwege (1928), Die Büchse der Pandora und Tagebuch einer Verlorenen. Die beiden letzten Filmen drehte er 1929 mit der amerikanischen Schauspielerin Louise Brooks, die durch die Filme zu einer Stilikone der 1920er-Jahre wurde.

Auch zu Beginn der Tonfilmära konnte Pabst mit Westfront 1918 (1930), Die Dreigroschenoper (1931) und Kameradschaft (1931) vielbeachtete Werke vorlegen. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten arbeitete er unter anderem in Frankreich und den USA, konnte aber nicht mehr an seine großen Erfolge der Weimarer Zeit anknüpfen. mehr

Am Freitag, den 02. Juni 2017, wird im Berliner Zeughauskino (Haus der Geschichte) um 19.00 Uhr Milak, der Grönlandjäger gezeigt.

Der UFA-Expeditionsstreifen, eine Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm, schildert eine abenteuerliche Reise zum Nordkap. Begleitet werden die drei Polarforscher vom dem Inuit Milak.Es spielen unter anderem Ruth Weyher, Nils Focksen, Iris Arlan und Helmer Hanssen. Der Stummfilm wurde 1927 von Georgi Asagaroff und Bernhard Villinger inszeniert.

Eine Einführung in das Werk, das von Peter Gotthardt live am Flügel gebleitet wird, hält Claudia Lenssen. Der Film wird in der Reihe "Wiederentdeckt" gezeigt, die vom Verein CineGraph Babelsberg seit 25 Jahren durchgeführt wird. mehr

stummfilm magazin fussball 250Stummfilmmusiker Stephan Graf von Bothmer vertont am 27. Mai 2017 in Potsdam das DFB-Pokalfinale.

Live am Flügel im Nikolaisaal wird der Musiker die Partie Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund musikalisch kommentieren und die fußballerischen Höhepunkte auf akustisch ungewöhnliche Weise erlebbar machen. Tor! Tor! Tor! mehr

Interview mit Stephan Graf von Bothmer in den Postdamer Neuesten Nachrichten über die Vorführung

filmstreifen 09 250Die deutsche Schauspielerin Hermine Sterler starb vor 35 Jahren, 25. Mai 1982. Sie wurde am 20. März 1894 in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren.

Sie wirkte unter anderem an den deutschen Stummfilm-Produktionen Der böse Geist Lumpaci Vagabundus (1922), Der Mann mit der eisernen Maske (1922) und Prinz Louis Ferdinand (1927) mit. An der Seite von Conrad Veidt war sie in Paganini (1923) zu sehen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh sie aus Deutschland über Wien in die USA, wo sie für einige Hollywoodproduktionen engagiert wurde. mehr

Jubiläum

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Ein "unsterblicher" Horrorfilm wird 100. mehr

Aktuelle Preisträger

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Der Deutsche Stummfilmpreis ehrt Persönlichkeiten und Institutionen, die sich um die Stummfilmkultur verdient gemacht haben. mehr

Berlin

stummfilmtage bonn 250a

Mit einer Sonderausstellung bis 02. Mai 2022 würdigt die Deutsche Kinemathek das komplexe Handwerk der Filmrestaurierung. mehr