filmstreifen 08 250Der deutsche Filmpionier Carl Froelich starb am 12. Februar 1953 in Berlin, wo er auch am 05. September 1875 geboren wurde.

Am Anfang seiner Karriere in der Filmbranche arbeitete er als Konstrukteur bei Oskar Messter. Später war er als Produzent (Der Schatz, Regie G. W. Pabst, 1923), Kameramann (Material für die Messter-Wochenschauen) und Regisseur (Die Brüder Karamasoff, 1920) aktiv und drehte häufig mit Henny Porten.

Froelich war in die Produktion der ersten deutschen Tonspielfilme und auch des ersten deutschen Farb-Kurzspielfilms Das Schönheitsfleckchen (1936), gedreht in Agfacolor, involviert. Ab 1933 diente er sich den Nationalsozialisten an und war ab 1939 bis zum Kriegsende Präsident der Reichsfilmkammer (RFK). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Seit 1977 gestaltet die Deutsche Kinemathek die filmhistorischen Retrospektiven der Internationalen Filmfestspiele Berlin. In diesem Jahr steht das Weimarer Kino im Zentrum des Rückblicks.

28 Programme mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus den Jahren 1918 bis 1933 werden bei Weimarer Kino – neu gesehen auf der Leinwand mit Livemusikvertonung zu sehen sein. Begleitet wird die Filmreihe von einem Rahmenprogramm und verschiedenen Programmhighlights. Hier eine Auswahl für Stummfilmfreundinnen und -freunde:

♦ Noch bis zum 05. April 2018 ist im Filmmuseum (Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin) die Ausstellung "Die Ufa – Geschichte einer Marke" zu sehen. mehr

♦ Am 18. Februar 2018 findet um 18:00 Uhr in der Deutschen Kinemathek (Veranstaltungsraum 4. Obergeschoß, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin) ein Gespräch der Autoren der begleitenden Publikation über die Filmauswahl von "Weimarer Kino – neu gesehen" statt. Sie stellen einige Filme vor und regen zu einer Neubetrachtung des Weimarer Kinos an. Modereriert wird die Veranstaltung von Kristina Jaspers.

♦ Am 19. Februar 2018 um 11:00 stellt Uhr Dr. Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs, in der Deutschen Kinemathek (Veranstaltungsraum 4. Obergeschoß, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin) das Projekt "Weimar – Die erste deutsche Demokratie" des Bundesarchivs vor. Es handelt sich dabei um die Digitalisierung unterschiedlichster Quellen zur Geschichte der Weimarer Republik. Ab Ende März 2018 ist das Material in einem Internetportal zugänglich. Die Begrüßung erfolgt durch Dr. Rainer Rother, künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek.

♦Am 19. Februar 2018 um 18:00 Uhr präsentieren Restauratoren in der Deutschen Kinemathek (Veranstaltungsraum 4. Obergeschoß, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin) Ausschnitte ihrer Arbeiten für die aktuelle Berlinale-Retrospektive und diskutieren sie in einem Podiumsgespräch. Moderatiert wird die Veranstaltung von Prof. Martin Koerber.
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Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Der deutsche Komiker und Filmproduzent Karl Valentin starb vor 70 Jahren, am 09. Februar 1948, in Planegg. Er wurde am 04. Juni 1882 in München als Valentin Ludwig Fey geboren.

Zusammen mit Liesl Karlstadt (1892–1960) bildete er eines der prominentesten und beliebtesten deutschen Komikerduos des 20. Jahrhunderts, das sowohl auf der Bühne als auch in zahlreichen Filmproduktionen zu sehen war. Zu ihren bekanntesten Werken gehört der Stummfilm Der Sonderling aus dem Jahr 1929. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

die stadt ohne juden filmarchiv austria 250 02Mit einem umfangreichen Programm würdigt das Filmarchiv Austria die Restaurierung des österreichischen Stummfilms Die Stadt ohne Juden.

"Die Stadt ohne Juden" nannte Hugo Bettauer seinen 1922 erschienenen Roman, der die damals noch utopische Vorstellung einer Vertreibung der Juden aus Wien beschreibt. Die Aufführungen der gleichnamigen Verfilmung (Österreich 1924) von Regisseur Hans Karl Breslauer waren bereits von Störaktionen der Nationalsozialisten begleitet, 1925 wurde Bettauer von einem Nationalsozialisten erschossen. Der Aufstieg der NSDAP in Österreich mit Mitteln des Terrors mündete im sogenannten "Anschluss" von Österreich an Nazi-Deutschland im Jahr 1938. Was folgte, war die Vertreibung und Ermordung der mitteleuropäischen Jüdinnen und Juden im Holocaust.

Durch einen Fund auf einem Pariser Flohmarkt sind verloren geglaubte, inhaltlich bedeutsame Filmteile von "Die Stadt ohne Juden" in den Bestand des Filmarchiv Austria gelangt, das den Stummfilm nun erstmals seit vielen Jahrzehnten in voller Länge wiederhergestellt hat.

filmstreifen 09 250Vom 24. Februar bis 25. März 2018 findet in Wien das 19. Internationale Akkordeon Festival 2018 statt.

Das Musikfestival bietet, neben vielen weiteren Konzerten, an fünf Sonntagen auch Matinéen mit Stummfilmvorführungen. Zu sehen sind ein Kurzfilmprogramm mit Harold Lloyd, Bardelys The Magnificent (USA 1926), The Scarlett Letter (USA 1926), Der Fuhrmann des Todes (Schweden 1921) und The Cameraman (USA 1928). mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

das cabinet des dr Caligari filmmuseum potsdam barbara flueckinger 250Das Kino im Filmmuseum Potsdam zeigt am Donnerstag, den 08. Februar 2018, um 19:00 Uhr Robert Wienes Das Cabinet des Dr. Caligari (Deutschland 1920) mit live Musikbegleitung.

Die vor gemalten Kulissen inszenierte fantastische Geschichte vom dämonischen Wanderschausteller Caligari und seinem somnambulen Gefolgsmann Cesare, die Terror in einem kleinen Dorf verbreiten, gilt als Schlüsselwerk des deutschen Kinos. Lange Zeit war "Das Cabinet des Dr. Caligari" nur in Form von qualitativ minderwertigen Kopien und Fassungen zu sehen. Erst 2014 konnte eine Restaurierung bewerkstelligt werden, die durch die Verwendung besseren Ausgangsmaterials und moderner, digitaler Technik dem ursprünglichen Glanz des expressionistischen Filmklassikers sehr nahekommt.

Als Vorfilm wird ein fünfminütiges Fragment des Spielfilms Das Rätsel von Bangalor (Deutschland 1917/18, Regie: Alexander von Antalffy und Paul Leni) gezeigt. An der Welte-Kinoorgel spielt Peer Kleinschmidt, eine Einführung halten Oliver Hanley (Filmuniversität Babelsberg) und Ulrich Ruedel (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin). Eine Kartenreservierung ist möglich unter Telefon 0331-27181-12 und E-Mail ticket (at) filmmuseum-potsdam.de. mehr

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Masterstudiengang "Filmkulturerbe" der Filmuniversität Babelsberg, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) und mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen statt.
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Foto: Nitrokopie des Filmmuseums Düsseldorf, Barbara Flückiger

fb leuchtreklame 250Die Retrospektive der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin, die vom 15. bis 25. Februar 2018 stattfinden, stellt die Vielfalt des Weimarer Kinos ins Zentrum.

Vor rund 100 Jahren, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und mit der Ausrufung der Weimarer Republik, entwickelte sich eine der produktivsten und einflussreichsten Phasen des deutschen Filmschaffens, die dessen internationale Wahrnehmung bis heute prägt. 28 Programme mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus den Jahren 1918 bis 1933 werden bei „Weimarer Kino – neu gesehen“ auf der großen Leinwand zu erleben sein.

"Quer durch die Genres dokumentiert die Retrospektive den Zeitgeist der Weimarer Republik und reflektiert Identitätsfragen. Das Spektrum reicht von der schwungvollen Tonfilmoperette über wortwitzige Komödien bis hin zu sozial und politisch engagierten Filmen. Die Filme sind von enormer Frische und Aktualität", kommentiert Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

filmstreifen 08 250Der Schauspieler Oskar Homolka starb vor 40 Jahren, am 28. Januar 1978, in Tunbridge Wells (England).

Homolka war unter anderem in den deutschen Stummfilmproduktionen Die Abenteuer eines Zehnmarkscheines (1926), Dirnentragödie (1927), Petronella (1927) und Masken (1929) zu sehen. 1934 flüchtete er aus Nazi-Deutschland. In den USA konnte er seine Schauspielerkarriere, unter anderem an der Seite von Marlene Dietrich, Ronald Reagan und Marilyn Monroe, fortsetzen. Homolka wurde am 12. August 1898 in Wien geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 neuMit Tarzan bei den Affen unter der Regie von Scott Sidney kam am 27. Januar 1918 der erste Tarzan-Film in die Kinos.

In der Hauptrolle des erwachsenen Tarzans ist der amerikanische Schauspieler Elmo Lincoln zu sehen. Die Filmhandlung orientiert sich am gleichnamigen Erfolgsroman von Edgar Rice Burroughs aus dem Jahr 1912. Allein in den USA spielte der Film, dem unzählige Fortsetzungen in Kino und TV folgen sollten, ungefähr eine Million Dollar ein. mehr

Veranstaltungstipp: Leinwandlyriker Ralph Turnheim und der Stummfilmpianist Gerhard Gruber feiern das Jubiläum am 27. Januar 2018 im wahrscheinlich ältesten dauerhaft bespielten Kino der Welt, den Breitenseer Lichtspielen (Baujahr 1909) in Wien. Infos und (Rest-)Karten hier

Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Anlässlich des 50. Todestages des dänischen Filmschaffenden Carl Theodor Dreyer am 20. März 2018 veranstaltet das Zürcher Filmpodium vom 16. Februar bis 30. März 2018 eine umfassende Retrospektive.

Dreyer zählt zu den einflussreichsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Meisterwerken aus der Stummfilmzeit gehört Die Passion der Jungfrau von Orleans, den er 1928 in Frankreich drehte, und der, neben vielen selten gezeigten Werken, in Zürich mit live Musikbegleitung zu sehen sein wird. Dreyer wurde am 03. Februar 1889 in Kopenhagen geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

werner kuespert 250Im Rahmen des 44. Internationalen Filmwochenendes Würzburg wird am Sonntag, den 28. Januar 2018, um 11.00 Uhr im Central-Kino im Bürgerbräu "Das Mädchen mit der Hutschachtel" gezeigt.

Der sowjetische Filmregisseur und Schauspieler Boris Barnet drehte das vom amerikanischen Slapstick inspirierte Werk voller Situationskomik im Jahr 1927 in der UdSSR. Vertont wird der Film von Küspert & Kollegen in der Besetzung mit Till Martin (Saxophone und Klarinetten), Dietmar Fuhr (Kontrabass), Jonas Burgwinkel (Schlagzeug) und Werner Küspert (Gitarre und Komposition).

Das Internationale Filmwochenende Würzburg hat Werner Küspert (Foto) nun bereits zum dritten Mal in Folge eingeladen, für einen Stummfilm eine neue Musik zu komponieren und diese mit seinem hochkarätig besetzten Jazz-Ensemble live zum Geschen auf der Leinwand aufzuführen. Bereits beim International Film Festival in Tiflis im Dezember 2017 begeisterten die Musiker das Publikum mit einer Neukompositionen zu Robert Wienes Das Cabinet des Dr. Caligari (D 1920).

Vorverkauf und weitere Informationen zur Stummfilmvorführung beim Internationalen Filmwochenende Würzburg unter www.filmwochenende.de und www.wernerkuespert.de.
Textquelle und Bild: Veranstalter/Küspert & Kollegen

filmstreifen 01 250Am Donnerstag, den 25. Januar 2018, wird im Kino des Filmmuseum Potsdam um 19:00 Uhr Cinema Futures (Österreich 2016) in Anwesenheit des Regisseurs Michael Palm gezeigt.

Palms essayistischer Dokumentarfilm "Cinema Futures" beschäftigt sich – erstmals als abendfüllender Kinofilm – mit der entscheidenden Frage der Digitalisierung und wie diese die Produktion, Verbreitung, Restaurierung und Bewahrung von analogen Filmen zunehmend beeinflusst. Zu den zahlreichen Akteuren, die in den Interviewpassagen zu Wort kommen, zählen neben prominenten Filmschaffenden wie Martin Scorsese und Christopher Nolan auch Künstler/innen und Wissenschaftler/innen (David Bordwell, Tacita Dean, Tom Gunning) sowie anerkannte Expert/innen aus der Welt der Filmarchive und -museen.

Filmtrailer auf YouTube 
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Der Film wurde von einer der namhaftesten Filmerbe-Institutionen, dem Österreichischen Filmmuseum, anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums im Jahr 2014 initiiert. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Masterstudiengang »Filmkulturerbe« der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) statt. Eine Kartenreservierung ist möglich unter Telefon 0331-27181-12 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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Vom 25. bis 28. Januar 2018 findet in Heidelberg das "Internationale Festival für Stummfilm und Livemusik" statt, mittlerweile zum 17. Mal.

Veranstaltungsort ist das "DAI Heidelberg. Das Haus der Kultur" (Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg). Das Programm der viertägigen Veranstaltung, das neben Klassikern aus der Stummfilmzeit auch moderne Produktionen mit Live-Musikbegleitung bietet, in der Übersicht:

• Donnerstag, 25. Januar 2018, 20:00 Uhr: "Siren of the Tropic" (Frankreich 1927), Regie: Mario Nalpas, Henri Étiévant
• Freitag, 26. Januar 2018, 20:00 Uhr: "Metropolis" (Deutschland 1927), Regie: Fritz Lang
• Samstag, 27. Januar 2018, 15:00 Uhr: "Ein Uhr nachts" (USA 1926) und "Die Rollschuhbahn" (USA 1926), Regie: Charlie Chaplin
• Samstag, 27. Januar 2018 ,17:00 Uhr: "Der Golem, wie er in die Welt kam" (Deutschland 1920), Regie: Paul Wegener,
• Samstag, 27. Januar 2018, 20:00 Uhr: "¡Vivan las Antipodas!" (D/AR/NL/CL 2011), Regie: Victor Kossakovsky
• Sonntag, 28. Januar 2018, 14:00 Uhr: "Der Zirkus" (USA 1928) und "Eine Nacht im Varieté" (USA 1915), Regie: Charlie Chaplin
• Sonntag, 28. Januar 2018, 17:00 Uhr: "The Gate of Departure" (Ägypten 2014), Regie: Karim Hanafy

Mehr Informationen und Ticketvorverkauf hier

Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 orange ohne sound

Der Schauspieler Conrad Veidt wurde am 22. Januar 1893 in Berlin geboren. Die künstlerische Karriere des Schulabbrechers begann bereits vor den Wirren des Ersten Weltkriegs, als er unter Max Reinhardt am Deutschen Theater in Kleinrollen auftrat.

Nach 1918 wandte er sich, zunächst aus finanziellen Gründen, dem Kino zu, spielte unter Richard Oswald und Robert Reinert in populären Sitten- und Aufklärungsfilmen. Nach seinem Erfolg in Robert Wienes Caligari-Film gab es kein Halten mehr. Veidt wurde auf unheimliche Rollen festgelegt, gab den rachsüchtigen Maharadscha von Eschnapur in Das indische Grabmal oder in Orlacs Hände einen von Wahnvorstellungen getriebenen Pianisten.

Bald schon rief Hollywood nach dem privat alles andere als dämonischen Schauspieler, doch in Folge des beginnenden Tonfilmzeitalters und seines Akzents kehrte er wieder nach Deutschland zurück – bis er nach der Machtübernahme der Nazis gezwungen war, das Land gemeinsam mit seiner dritten Ehefrau Richtung England und später USA zu verlassen. Er spielte den Jew Süss in Lothar Mendes' Verfilmung von Lion Feuchtwangers Roman als Gentleman, brachte als geheimnisvoller Fremder das Leben in einer schäbigen Familienpension in The Passing Of The Third Floor Back wieder ins Lot und landete schließlich als sinistrer Großvesier Jaffar in einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht (Der Dieb von Bagdad). In Michael Curtiz' Casablanca brillierte er als deutscher Agent an der Seite von Hollywood-Traumpaar Bergman & Bogart – und erhielt dabei mehr Gage als die beiden. Veidt verstarb am 03. April 1943 während eines Golfspiels an einem Gehirnschlag. Erich Pommer über Veidt: „Schwer zu entscheiden, was an ihm mehr zu bewundern war: sein Künstlertum oder seine Menschlichkeit!“. mehr

Filmreihe in Wien

Anlässlich des 125. Geburtstags des Schauspielers Conrad Veidt zeigt das Filmarchiv Austria eine umfassenden Retrospektive unter dem Titel: "Conrad Veidt - Dämon, Teufel, Held, Genie". Die Filmschau, die noch bis zum 28. Februar 2018 im Wiener Metro Kinokulturhaus geht, umspannt eine Auswahl von ca. 40 Spielfilmen, die Veidts Karriere exemplarisch abbilden und anhand derer sich seine Entwicklung vom Stummfilm zum Tonfilm, vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit, vom Schurken hin zum stets auch an politische Ideale festhaltenden Charakterdarsteller ablesen lässt. mehr

Textquelle: Filmarchiv Austria; Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Der sowjetische Regisseur Sergei Michailowitsch Eisenstein wurde vor 120 Jahren, am 22. Januar 1098 (gregorianischer Kalender, nach dem julianischen Kalender am 10. Januar 1898), in Riga geboren.

Er zählt zu den international einflussreichsten Filmschaffenden des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Revolutionsfilmen Panzerkreuzer Potemkin (UdSSR 1925) und Oktober (UdSSR 1928) hatte er weltweiten Einfluss auf die Filmsprache. Eisenstein starb am 11. Februar 1948 in Moskau. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Neuerscheinung

der mann der lacht wicked vision cover a 250

Am 27. Juni 2022 erscheint "Der Mann, der lacht" (1928) als Collector’s Edition bei Wicked Vision. mehr

Spendenaktion

filmspule 250 4

Das bedeutende ukrainische Filmarchiv Dovzhenko Centre in Kiew ist in seiner Existenz bedroht. Spenden zur Unterstützung sind möglich unter https://gofund.me/a6d1f28d

Jubiläum

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Ein "unsterblicher" Horrorfilm ist 100. mehr

Berlin

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Mit einer Sonderausstellung bis 04. Juli 2022 würdigt die Deutsche Kinemathek das komplexe Handwerk der Filmrestaurierung. mehr