bastelmaterial 1 250Daumenkino, Lochkamera und mehr: Mit wenigen Materialien können optische Spielzeuge gebastelt werden, die erstaunliche Phänomene des (filmischen) Sehens offenbaren.

Wie das geht, zeigt das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum auf seiner Internetseite. Die Bastelvorlagen zum Ausdrucken und Schritt-für-Schritt-Anleitungen machen es ganz einfach. mehr

Das DFF bietet in den nächsten Wochen zahlreiche Möglichkeiten, Filmkultur online zu erleben. Während das Haus aufgrund der Corona-Krise geschlossen bleiben muss, informiert der wöchentliche DFF-Newsletter über digitale Angebote und zusätzliche Inhalte, die auf der Website und in den sozialen Medien verfügbar sind.
Textquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto
: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Die amerikanische Schauspielerin und Tänzerin Mae Murray starb am 23. März 1965 in Los Angeles.

In den 1920er-Jahren gehörte sie zu den erfolgreichsten und bestbezahltesten Stars des MGM-Filmstudios. In Erich von Stroheims Operettenverfilmung Die lustige Witwe aus dem Jahr 1925 spielte Murray die Hauptrolle, ihre heute noch bekannteste Darstellung. Sie wurde als Marie Adrienne Koenig am 10. Mai 1889 in Portsmouth im US-Bundesstaat Virginia geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Am 22. März 1895 führten Auguste und Louis Lumière ihren ersten Film vor einem nichtöffentlichen Publikum vor. Der Film zeigt Arbeiter*innen beim Verlassen der Lumière-Werke in Lyon.

Die Lumières gelten als Pioniere der Filmtechnik und hatten schon früh das wirtschaftliche Potenzial von Filmaufführungen erkannt. Schon ein dreiviertel Jahr später, am 28. Dezember 1895, fand dann im Grand Café am Boulevard des Capucines in Paris die erste öffentliche Filmvorführung Frankreichs vor einem zahlendem Publikum statt: Es wurden mit dem von den Brüdern Lumière erfundenen Vorführ- und Aufnahmegerät Cinématographe zehn selbstproduzierte Kurzfilme gezeigt, darunter "Die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in La Ciotat" und "Der begossene Gärtner". mehr
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: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntDas Wiener Metro Kinokulturhaus "goes digital": Als Reaktion auf die notwendig gewordene Schließung des Metro Kinokulturhauses aufgrund der Coronakrise verlagert das Filmarchiv Austria einige Programmschwerpunkte ins Netz.

In wenigen Tage wurden neue digitale Angebote konzipiert, die nun kostenfrei unter www.filmarchiv.at abgerufen werden können. Das neue digitale Heimkino präsentiert auf mehreren Kanälen Teile des aktuell geplanten Kino- und Ausstellungsprogramms sowie weitere Angebote aus dem Archiv und wird wöchentlich aktualisiert:

Digitale Ausstellung
Die kürzlich eröffnete Ausstellung "Kino Welt Wien – eine Kulturgeschichte städtischer Traumorte" wandert ins Netz und wird in Form eines "Digitorials" veröffentlicht. Zahlreiche Bild- und Filmdokumente laden zu einer Zeitreise durch ein Wiener Kinojahrhundert.

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" sind hier in der Rubrik "Stumme News" zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Daniel Kothenschulte schreibt in der Frankfurter Rundschau über Streamingangebote in Zeiten des Corona-Virus und gibt einige tolle Filmtipps. mehr

♦ Der Übergang vom Stumm- zum Tonfilm war für viele Filmschaffende eine Herausforderung. Christian Berndt berichtet auf Deutschlandfunk über den ersten Tonfilm der großen Leinwanddiva Greta Garbo. mehr

♦ Die Internetseite kultur-port.de stellt "Die Stadt ohne Juden" (D 1924) und die für den Film von der Komponistin Olga Neuwirth 2017 geschriebene Musik vor. mehr

♦ Unter dem Titel "Vom Mindfuck zu Martin Scorsese & Christopher Nolan" schreibt moviepilot.de über das Hundertjährige von "Das Cabinet des Dr. Caligari" (D 1920). mehr

digitalfernsehen.de stellt Paul Lenis frisch restaurierten Horrorfilm "Das Wachsfigurenkabinett" (D 1924) vor. Der Klassiker des Weimarer Kinos ist noch bis zum 24. März 2020 bei Arte als video-on-demand abrufbar.
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: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

dff 250Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum  bietet zahlreiche Möglichkeiten, Filmkultur online zu erleben.

In den nächsten Wochen, in denen das Haus wegen dem Corona-Virus geschlossen bleiben muss, informiert der wöchentliche Newsletter des DFF über digitale Angebote und zusätzliche Inhalte, die auf der Website und in den sozialen Medien verfügbar sind. Hier ein Überblick:

Virtuelle Ausstellungen
Mit der Sammlung Volker Schlöndorff befindet sich eine der bedeutendsten und umfangreichsten Sammlungen zum Neuen Deutschen Film im Archiv des DFF – und kann online besichtigt werden. Auch das Leben und Werk Curd Jürgens' präsentiert das DFF in einer virtuellen Ausstellung. mehr

Videos von Filmgesprächen
Im Kino des DFF sind regelmäßig Filmschaffende aus aller Welt zu Gast. Die Filmgespräche mit Bond-Regisseur John Glen, Andreas Dresen, Caroline Link und vielen anderen sind in der Online-Mediathek und auf dem YouTube-Kanal des DFF verfügbar. mehr

filmportal.de, die zentrale Internet-Plattform zum deutschen Film
filmportal.de präsentiert Informationen zu mehr als 140.000 Filmen und 220.000 Personen. Mit aktuellen Neuigkeiten, Kommentaren, Informationen über Kinostarts und prominente Geburtstagskinder und vielem mehr lädt das Portal Filminteressierte zum Stöbern ein. mehr

Blog rund um Kino und Filmkultur
Mitarbeiter/innen des DFF bloggen über Kino und Filmkultur. Die Cinephilie in Zeiten von Corona, das Kino als Versuchslabor, das Phänomen Filmtourismus – verschiedene Themen werden hier auf persönliche und humorvolle Weise verhandelt. mehr
Textquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 06 250Am 15. März 1950 starb in Wien die Kinopionierin Luise Fleck. Sie wurde am 01. August 1873 als Luise Veltée geboren.

Sie gehört, wie etwa Alice Guy-Blaché, zu den ersten Regisseurinnen der Kinogeschichte. Bereits 1910 gründetet sie in Österreich zusammen mit Jakob Fleck und mit ihrem damaligen Ehemann Anton Kolm die Filmproduktionsfirma Erste österreichische Kinofilms-Industrie.

Nach dem Tod von Kolm stellte sie zusammen mit Jakob Fleck, ihrem zweiten Ehemann, von 1926 bis 1933 in Berlin mehrere Dutzend Filme her. 1940 floh das Paar aus Nazi-Deutschland nach Shanghai. Das Filmarchiv Austria hat sich mit dem Lebensweg und dem Schaffen von Luise Fleck intensiv auseinandergesetzt. mehr
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filmstreifen 02 250Das Österreichische Filmmuseum in Wien bleibt ab Samstag, den 14. März 2020, bis auf Weiteres geschlossen.

Ebenso verfährt das Metro Kinokulturhaus in Wien. Dies betrifft sowohl dessen Ausstellungs- und Kinobetrieb als auch die Satyr Filmwelt und die Kinobar. Das Studienzentrum am Standort Audiovisuelles Zentrum Augarten ist ab Montag, 16. März 2020, geschlossen. mehr

Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt/Main schließt vom 14. März 2020 an Kino und Ausstellungen. Das Haus bleibt bis Freitag, 10. April 2020, für die Öffentlichkeit geschlossen. Es informiert unter dff.film/coronavirus sowie in den sozialen Medien über laufende Entwicklungen, Stornierungsmodalitäten, Angebote und Öffnungszeiten.

Auch das Kino Arsenal in Berlin stellt den Spielbetrieb ein, nach derzeitigem Stand bis einschließlich Sonntag, den 19. April 2020.

Ebenso hat das JCOM alle Konzerte bis 19. April 2020 abgesagt.

Das Filmpodium Zürich bleibt vom 14. März 2020 bis 30. April 2020 geschlossen. mehr

Die Deutschen Kinemathek schließt ab Samstag, 14. März 2020, bis voraussichtlich Dienstag, 21. April 2020, seine Ausstellungen, Archive, Sammlungen sowie die Bibliothek. Alle Veranstaltungen der Deutschen Kinemathek finden ebenfalls bis zum 21. April 2020 nicht statt. Der Filmverleih wird in Teilen ebenfalls vorübergehend eingestellt (hierzu werden dessen Kund*innen und Partner*innen auf direktem Weg informiert. mehr

Das Filmmuseum Potsdam bleibt vom 13. März 2020 bis einschließlich 20. April 2020 geschlossen. Die Schließung betrifft die Ausstellungen und das hauseigene Kino. mehr

Beim Zeughauskino Berlin entfallen die Vorführungen bis auf Weiteres. mehr

Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte halten Sie sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden, etwa auf den Internetseiten der Institutionen.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 04 250Die österreichische Schauspielerin und Tänzerin La Jana starb am 13. März 1940 in Berlin.

In der Stummfilmzeit war sie unter anderem in den deutschen Produktionen Wege zu Kraft und Schönheit (1925), Der Biberpelz (1928) und Meineid (1929) zu sehen. Zudem drehte sie in dieser Zeit in Schweden.

Ihr wurden Affären mit Kronprinz Wilhelm, NS-Propagandaminister Joseph Goebbels und dem Opernsänger Michael Bohnen nachgesagt. La Jana wurde als Henriette Margarethe Niederauer am 24. Februar 1905 in Wien geboren. mehr
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100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 09. März 2020 wurde das Lustspiel "Kohlhiesels Töchter" uraufgeführt.

Schon vor der Verfilmung mit der unverwüstlich-charmanten Lieselotte Pulver, der Hauptdarstellerin der heute wohl bekanntesten Version aus dem Jahr 1962, war die Geschichte von Dorfwirt Kohlhiesels ungleichen Töchtern gut für volle Kinos.

Bereits 1920 drehte Ernst Lubitsch die erste Version, ein damaliger Blockbuster. In der Doppelrolle der titelgebenden Schwestern war Henny Porten zu sehen, schon damals eine Kinoinstitution. An ihrer Seite spielten Emil Jannings, Gustav von Wangenheim, Jakob Tiedtke und Willy Prager.

Autor Arndt Pawelczik stellt für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik "Kohlhiesels Töchter" vor.

filmstreifen 08 250 buntDas Amar Quartett vertont am Donnerstag, den 12. März 2020, um 18.15 Uhr im Filmpodium Arnold Fancks Bergsteigerfilm "Im Kampf mit dem Berge".

Anna Brunner, Annina Wöhrle, Marko Milenković und Ofer Canetti spielen eine Streichquartett-Fassung der Originalmusik von Paul Hindemith. Der Komponist lernte Regisseur Arnold Fanck 1921 während der Produktion von "Im Kampf mit dem Berge" kennen und schuf, begeistert von dem Filmprojekt, in zwei Wochen den Soundtrack dazu. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Die Schauspielerin Olga Tschechowa starb am 09. März 1980 in München. Sie wurde am 26. April 1897 in Alexandropol (damals Russisches Kaiserreich, heute Armenien) geboren.

Ihr Filmdebüt hatte sie in Friedrich Wilhelm Murnaus Kriminalfilm Schloß Vogelöd (D 1921). In der Stummfilmzeit spielte sie nicht nur in deutschen Produktion, so war sie 1928 in dem französischen Film Der Florentiner Hut (Regie: René Clair) und der englischen Produktion Moulin Rouge (Regie: E. A. Dupont) zu sehen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt11 250"Der Mann mit der Kamera" (
UdSSR 1929), einer der großen russischen Stummfilmklassiker, wird am 11. März 2020 um 19:00 Uhr im Metropolis gezeigt.


In diesem bereits 1926 begonnenen Meisterwerk setzt Filmpionier Dziga Vertov die Fragmente einer "überrumpelten Wirklichkeit" virtuos dynamisch zusammen – und legt dabei nicht zuletzt die Mechanismen des eigenen Mediums offen. Apparatur und Operateur verfolgen sich selbst bei ihrer Arbeit, verfolgen die Zerlegung und Montage der Filmkader, die Rezeption des fertigen Films durch das Publikum – und feiern irgendwo dazwischen das neue Leben, den Bau einer neuen Zeit.



Vertont wird "Der Mann mit der Kamera" von den drei Musiker-Brüder Nolan, Simon und Brian Quinn sowie der österreichisches Pianistin Viola Hammer. Sie verfügen über jahrelange und fundierte Erfahrung in der Komposition und Live-Performance von Original-Soundtracks zu Stummfilmen. mehr
Text: Metropolis Kino Hamburg; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" sind hier in der Rubrik "Stumme News" zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Die Thüringer Allgemeine berichtet über die Uraufführung einer neuen Musik des Komponisten Malte Giesen für den Stummfilm „Beethoven“, die die Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach performte. mehr

♦ Die spanische Instrumental-Rockband Toundra ist derzeit mit ihrem aktuellen Soundtrack zu "Caligari" auf Tour. Zum Release hat die Band den Stummfilmklassiker nun mit ihrer Musik auch auf vimeo zur Verfügung gestellt.

♦ Die Wiener Zeitung würdigt das Hundertjährige von "Das Cabinet des Dr. Caligari" (D 1920).

♦ Der Tagesspiegel berichtet über eine Ausstellung zu "Berlins vergessener Traumfabrik": die Johannisthaler Filmanstalten (Jofa). mehr
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: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250

Vom 12. bis 14. März 2020 finden wieder die Stummfilmtage in Dresden statt.

Veranstaltungsort ist das Museumskino "Ernemann VII B" in den Technischen Sammlungen Dresden. Ein Highlight werden am 14. März 2020 die zwei Vorführungen von "Das Cabinet des Dr. Caligari" (D 1920) sein: Zum einen mit einer Klaviermusik von Richard Siedhoff, zum anderen von Matthias Hirth in einer "electronic"-Version. mehr
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Zürich

Das 11. "IOIC-Stummfilm-Festival" findet vom 20. bis 23. August 2020 unter dem Motto "Black Films Matter" statt. mehr

Homemovie-Zeit

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Jubiläum

100 jahre caligari

Im Februar 1920 fand in Berlin die Premiere des expressionistischen Meisterwerks "Das Cabinet des Dr. Caligari" statt. Der Film gilt als einer der bedeutensten der Kinogeschichte und als ein Schlüsselwerk des deutschen Films. mehr und Caligari-Quiz

Jubiläum

zwischentitel september 2019

In 2020 wird der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gewürdigt. Bereits während der Stummfilmzeit beschäftigten sich Filmemacher mit dem Ausnahmemusiker. mehr