dff 250Beim Festival "Il Cinema Ritrovato" in Bologna, das vom 25. Juni bis 03. Juli 2022 stattfindet, werden auch vier Filme gezeigt, die vom DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum im Zuge des Förderprogramm Filmerbe digitalisiert wurden.

Darunter befinden sich die Silhouetten-Animationsfilme "Aschenputtel" (D 1922/23) und "Dornrösschen" (D 1923) von Lotte Reiniger. Ebenfalls zur Aufführung kommen "Der arme Sünder" (D 1931) von Fritz Kortner und "Der Verlorene" (D 1951) von Peter Lorre.

Das Filmarchiv des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum hat rund 30.000 Filmkopien in seinem Bestand, davon liegen nur wenige Hundert bereits digital vor. Die analogen Filmkopien, die unter konservatorisch sinnvollen Bedingungen lagern, können noch Hunderte von Jahren erhalten werden. Allerdings sind sie in der digitalen Welt nicht sichtbar und damit für eine breite Öffentlichkeit nicht zugänglich. Um das deutsche Filmerbe wieder verfügbar zu machen, müssen daher analoge Filmmaterialien retrospektiv digitalisiert werden.

Seit 2012 förderten die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und die Filmförderungsanstalt (FFA) in jeweils eigenen Förderlinien die Digitalisierung des analogen deutschen Filmerbes. Seit 2019 folgte ein gemeinsames Förderprogramm von Bund, Ländern und FFA, das „Förderprogramm Filmerbe“, das mit bis zu zehn Millionen Euro pro Jahr für eine Laufzeit von zunächst zehn Jahren ausgestattet ist. Das DFF hat seit 2013 mehr als 350 Lang- und Kurzfilme hochauflösend digitalisiert und scannt seit 2019 mit Mitteln aus dem Förderprogramm Filmerbe pro Jahr mehr als 40 Titel. Alle vom DFF digitalisierten Filme können über den DFF-Verleih bezogen werden. Das jährliche Kostenvolumen der Digitalisierung beträgt rund 1,5 Millionen Euro.
Textquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin

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