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filmstreifen 08 250 buntBegleitend zur Ausstellung "Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde" im Museum Barberini zeigt das Filmmuseum Potsdam unter dem Slogan "Stadt, Land, Revolution" eine Auswahl von sowjetischen Stummfilmen.

Am Samstag, den 18. September 2021, ist um 19.00 Uhr "Der Mann mit der Kamera" (UdSSR 1929) mit Livemusik von Brueder Selke zu erleben. Unter Verzicht auf gängige Stummfilmelemente und unter Verwendung von Überblendungen, Split Screens und Animationen verdichtet der Avantgardist Dziga Vertov Aufnahmen, die über einen Zeitraum von drei Jahren in Kiew, Odessa und Moskau entstanden, zu einer temporeichen Beschreibung des Lebens in der Großstadt. Die Kamera bleibt dabei immer sichtbar, wird zum Mittelpunkt des Geschehens. Mit ihr rast der Zuschauer durch Straßen, tummelt sich auf Plätzen, begleitet die Arbeiter*innen in die Fabriken, in ihre Wohnungen und – selbstverständlich – ins Kino.

Die Musik der Brüder Sebastian und Daniel Selke folgt einem minimalistischen Ansatz von Komposition und Improvisation. Sie bewegt sich zwischen Avantgarde und Pop und schließt Elemente von Jazz, Ambient und klassischer Kammermusik ein. Brueder Selke sind die Initiatoren des internationalen Potsdamer Musikfestivals "Q3 Ambientfest".

Bei Vorlage einer Eintrittskarte des Museums Barberini gewährt das Filmmuseum Potsdam ermäßigten Eintritt zu den Filmen der Reihe. Bei Vorlage eines Tickets der Filmvorführungen gewährt das Museum Barberini ermäßigten Eintritt in die Ausstellung "Impressionismus in Russland". mehr
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Foto: Stummfilm Magazin