oesterreichisches filmmuseum logo 250Im Frühjahr 2020 erscheint mit dem „Red Vienna Sourcebook“ bei De Gruyter/Camden House eine umfassende Sammlung kommentierter Primärtexte zur Epoche des Roten Wien.

Zwischen November 1918 und Februar 1934 entfaltete sich der Möglichkeitsraum einer konkreten Utopie. Sozialer Wohnbau sowie eine progressive Gesundheits-und Bildungspolitik bildeten die Grundlage für die Zweite Wiener Moderne und ihre radikale Vision vom Neuen Menschen als klassenbewusstem, aufgeklärten Citoyen.

Eine eigentümliche Rolle spielte im Roten Wien der Film: als umstrittenes Mittel der Unterhaltung, der Wahlwerbung, der Volksaufklärung, als Dokument proletarischen Selbstverständnisses, ab den frühen 1930ern zunehmend als Medium privater Aufzeichnung und als Hobby.

In der gemeinsamen Veranstaltung "Treibgut: Die Ersatzrevolution. Filme des Roten Wien" des Österreichischen Filmmuseums und des Ludwig Boltzmann Institute for Digital History am 24. Januar 2020 werden Filmdokumente des Roten Wien sowie zeitgenössische Texte zum Film vorgestellt und mit Expert*innen und dem Publikum diskutiert. mehr
Textquelle und Bild: Österreichisches Filmmuseum

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Das 11. "IOIC-Stummfilm-Festival" findet vom 20. bis 23. August 2020 unter dem Motto "Black Films Matter" statt. mehr

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Im Februar 1920 fand in Berlin die Premiere des expressionistischen Meisterwerks "Das Cabinet des Dr. Caligari" statt. Das Werk gilt als eines der bedeutensten der Kinogeschichte und als ein Schlüsselwerk des deutschen FIlms. mehr und Caligari-Quiz

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