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ellen m harrington foto sophie schueler quelle dif 250Ein neuer Name, eine neue Markenidentität, ein neues Studienzentrum und mehr: Im Rahmen einer Pressekonferenz am 28. Januar 2019 wurden viele Neuerungen beim DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum bekanntgegeben.

Die Institution geht auf das vor siebzig Jahren, am 13. April 1949, gegründete Deutsche Institut für Filmkunde (DIF) zurück. 201.000 Besucher/innen im Haus am Schaumainkai, 365.000 Besucher/innen weltweit: 2018, das erste Jahr der neuen Direktorin Ellen Harrington (Foto), war ein erfolgreiches Jahr.

Harrington initiierte zu Beginn eine Reihe von Analyseprozessen. Neben umfangreichen Besucher/innen-Umfragen nahm im Februar eine AG die Arbeit an einem neuen Leitbild/Mission Statement auf, das außerdem einen neuen Namen entwickelte, der die internationale Filmerbe-Institution als geschlossenes Ganzes präsentiert: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum – das steht von nun an für eine integrierte Organisation, die aus dem einstigen DIF und dem 1984 eröffneten Deutschen Filmmuseum hervorgegangen ist.

Das Kürzel DIF passte bereits nach der Umbenennung des Deutschen Instituts für Filmkunde in „Deutsches Filminstitut“ 1998 als Akronym nicht mehr zum Namen und sorgte nach der Fusion von Deutschem Filminstitut und Deutschem Filmmuseum 2006 immer wieder für Irritation. 2019, dem Jahr des siebzigsten Geburtstags der Institution, präsentiert sich diese nun aus einem Guss. Dazu gehört neben dem neuen Namen und Akronym auch ein neues Corporate Design: Ein neues Logo und ein neues Grafikkonzept, das das Haus und all seine Abteilungen und Aktivitäten als ein Ganzes repräsentiert. Mit einem klaren Logo und einem frischen Farbkonzept hat das Offenbacher Grafikbüro Urban Media Project diese Vorgabe umgesetzt. Ihr Marken-Design rückt die Projektion als Verbindungsglied zwischen analoger Vergangenheit sowie digitaler Gegenwart und Zukunft in den Fokus.

Der sich aus dem Mission Statement ableitende Claim „Alles ist Film“ ergänzt die Marke. Er macht deutlich, dass Film aus Sicht der DFF-Expert/innen die existentiellen Grundfragen des Lebens thematisiert und entfaltet. Er schafft eine Kino-Welt, die die Menschen berührt und zum Träumen bringt, die visuell Betörendes ebenso zeigt wie Hässliches. Film inspiriert die Phantasie mit Themen und Bildern, die unterhalten, schockieren und die Kinobesucher/innen herausfordern. Im Frühjahr 2019 wird ergänzend eine neue responsive Website online gehen und auf der die Besucher/innen intuitiv die ganze Spannbreite der Angebote des DFF entdecken können. Dazu gehört auch das Online-Ticketing für Kinobesucher/innen.

Sein siebzigstes Jubiläum feiert das DFF auch mit Ausstellungen und neuen Projekten: Die am 25. März eröffnende Filminstallation "70 Jahre in 70 Minuten" stellt den deutschen Film seit 1949 in einer kuratierten Schau vor. Sie gibt den Startschuss für die Feiern zum 70. Geburtstag des Hauses, die in einen Festakt mit Staatsministerin Monika Grütters am Montag, 20. Mai 2019, münden. Am selben Tag wird auch das neue "DFF – Fassbinder Center, Frankfurt" eröffnet – ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr. In dem neuen Studienzentrum an der Eschersheimer Landstraße bündelt das DFF künftig seine Sammlungen, darunter ganz zentral der 2018 übernommene Nachlass Rainer Werner Fassbinders, und macht sie dort für die filmwissenschaftliche Öffentlichkeit zu Forschungszwecken zugänglich. Kurz darauf eröffnet am 3. Juni 2019 mit "Digital Revolution" eine interaktive Ausstellung, die sich damit auseinandersetzt, welche kreativen Möglichkeiten die Digitalisierung für die Künste, vor allem das Medium Film, bedeutet. Der Universalkünstler Maximilian Schell, dessen Nachlass das DFF bereits vor zwei Jahren übernommen hat, ist Gegenstand einer großen Herbstausstellung, die Multimedia-Elemente mit szenischer Installation kombiniert und dazu einlädt, in Schells künstlerischen Kosmos einzutauchen. Bereits zum 01. Februar 2019 gibt es eine besucherorientierte Neuerung bei den Öffnungszeiten: Das Museum ist künftig freitags statt wie bisher mittwochs bis 20 Uhr geöffnet. Internetseite des DFF
Textquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Sophie Schüler/Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

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