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die wunderbare luege der dina petrowna quelle Murnau Stiftung 250Am 16. Januar 2019 um 20:15 Uhr führt das Murnau-Filmtheater seine Reihe "Weimarer Kino – neu aufgelegt" mit der Vorführung der rekonstruierten Fassung des Melodrams Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna fort.

Die junge Nina Petrowna ist die Geliebte eines reichen und mächtigen Kosakenobersts. Doch das Leben im Luxus macht Nina schon lange nicht mehr glücklich. Als sie dem bettelarmen Offizier Michael Andrejewitsch begegnet und sich unmittelbar in ihn verliebt, entschließt sie sich, ihr luxuriöses Leben für ihn aufzugeben. Der Kosakenoberst will Nina jedoch nicht so einfach aufgeben. Noch dazu führt das Leben in Armut das junge Paar in große Schwierigkeiten.

Zum ersten Mal präsentiert das Murnau-Filmtheater die digitalisierte Rekonstruktion von "Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna" in seinen Räumlichkeiten. Bereits vor Jahrzehnten wurde der Film von Hanns Schwarz durch das National Film Archive London wiederentdeckt. Die Kopie war zwar bezüglich ihrer inhaltlichen Struktur relativ komplett, aber leider in einem sehr schlechten Zustand. Dank der Zusammenarbeit von Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Filmarchiv des Bundesarchivs Berlin/Koblenz und Arte TV konnte vor einigen Jahren eine große Materialrecherche stattfinden. Dabei wurden auch zwei Original-Kamera-Negative der deutschen und der ausländischen Verleihfassung im Filmarchiv des Bundesarchivs gefunden. Der Vergleich dieser beiden Negativmaterialien mit den bisherigen Restaurierungen ermöglichte es, die Unterschiede und insbesondere die Unvollständigkeit des Negativs der deutschen Verleihfassung und der Version des National Film Archive festzustellen. Nachdem der Vergleich abgeschlossen war, konnten Szenenfolge und Montage des Films rekonstruiert werden. Dadurch bestätigte sich auch die Vermutung, dass die neue rekonstruierte Fassung näher an die Originalfassung heranlangt als die alte Fassung, nicht nur weil sie länger ist, sondern auch weil die Montage mit der Partitur von Maurice Jaubert korrespondiert.

Die Digitalisierung der rekonstruierten Fassung, die nun am 16.01.2019 gezeigt wird, wurde in 2014 durch Mitteln aus der Digitalisierungsoffensive der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ermöglicht. Der Film wird mit einer neuen Livemusik von Uwe Oberg aufgeführt.
Textquelle und Foto: Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung

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