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filmstreifen 08 250Am 17. November 2018 wurde das XV. cinefest im Hamburger Kino Metropolis feierlich eröffnet. Im Rahmen der Veranstaltung fand traditionell die Verleihung des Reinhold Schünzel-Preises statt.

Diese Würdigung für langjährige Verdienste um die Pflege, Bewahrung und Verbreitung des deutschen und europäischen Film-Erbes wird seit fünfzehn Jahren verliehen. 2018 zeichnete die internationale Jury, der Michal Bregant (Direktor des Nationalen Filmarchivs, Prag, Tschechische Republik), Barton Byg (University of Massachusetts Amherst, USA, Reinhold Schünzel-Preisträger 2011) und Heike Klapdor (Filmhistorikerin, Berlin, Reinhold Schünzel-Preisträgerin 2016) angehörten, Jan-Christopher Horak mit dem Preis aus.

Die Laudatio hielt Karl Griep, ehemaliger Leiter der Abteilung Film des Bundesarchivs: "Horaks Biografie weist ihn als deutsch/amerikanischen, bzw. amerikanisch/deutschen Kollegen aus, der an internationalen Zusammenhängen interessiert ist (... und der) Filmgeschichte als Spiegel der Kulturgeschichte begreift." Jan-Christopher Horak wurde 1951 in Bad Münstereifel geboren und wuchs in Chicago und Frankfurt/Main auf. Sein Studium an Universitäten in den USA und der Bundesrepublik schloss er 1984 in Münster mit seiner Dissertation »Anti-Nazi-Filme der deutschsprachigen Emigration von Hollywood 1939–1945« ab, das mit seinem lexikalischen Anhang »Fluchtpunkt Hollywood – Eine Dokumentation zur Filmemigration nach 1933« ein Standardwerk zum Film-Exil geworden ist. 1984 bis 1994 war er am George Eastman House in Rochester angestellt. 1994 bis 1998 war er Direktor des Filmmuseum Münchens. Danach arbeitete er wieder in den USA als Archivar im Universal Studio und im Hollywood Entertainment Museum. Seit 2007 ist er Direktor des UCLA Film & Television Archive in Los Angeles, einem der wichtigsten Filmarchive der Welt. Er hat an verschiedenen Universitäten gelehrt und zahlreiche Artikel und Bücher veröffentlicht, kam dabei häufig auf das Thema Film-Exil zurück. Ebenso war er als Kurator an Ausstellungen, Restaurierungen und DVD-Editionen beteiligt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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