Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet das Stummfilm Magazin Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

küspert und kollegen foto 250 3Am Dienstag, den 02. Oktober 2018, um 19:30 Uhr wird das Jazz-Ensemble Küspert & Kollegen Friedrich Wilhelm Murnaus Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922) im oberfränkischen Selb live vertonen.

Kleine Kammerensembles neben großen Leinwänden: Küspert & Kollegen greifen die Atmosphäre des klassischen Horror-Stummfilms ebenso auf wie von Slapstick und Melodram. Und richten sich an ein Publikum des Jahres 2018: „Unsere Musik klingt nicht wie traditionelle Stummfilm-Musik, sondern zeitgenössisch und unvorhersehbar“, sagt der Gitarrist und Komponist Werner Küspert.

Seine Ensemblekollegen sind international renommierte und kinoerfahrene Musiker, die hohe Kunstfertigkeit mit viel Gefühl für die Filmsituationen verbinden. Küspert schreibt für sie zeitgemäß jazzige Musik – teilweise auf punktgenauen Einsatz komponiert, während andere Passagen viel Raum für Improvisation lassen. Küspert & Kollegen haben sich bereits durch die Frühgeschichte der Kinokunst gearbeitet und sind weltweit unterwegs; für 2018 stehen noch Tourneen u.a. nach Ungarn, Malta, Algerien, Südamerika und Georgien im Kalender.

Zum Ensemble gehören der Echo-Preisträger Bastian Jütte am Schlagzeug, Dietmar Fuhr, der zu den bedeutendsten europäischen Kontrabassisten zählt und u.a. mit Dave Liebmann, Till Brönner, Wolfgang Muthspiel, Enrico Rava auf der Bühne stand, der Saxophonist und Klarinettist Till Martin (Preis der deutschen Schallplattenkritik, Bayerischer Kunstförderpreis etc.) und natürlich der Kopf und Komponist des Ensembles, Werner Küspert, an der Gitarre.

Zum Fichtelgebirge hat Küspert eine besondere Verbindung: Er ist in Wunsiedel geboren und aufgewachsen, sein Bruder Michael Küspert war einer der Gründer der Grenzlandfilmtage, bei denen er einige Jahre bis zum Beginn des Musikstudiums in Würzburg mitarbeitete. Als Jugendlicher hatte er seine ersten Jazzkonzert-Erlebnisse im Rosenthal-Feierabendhaus (und später dann im Rosenthal-Theater) erleben dürfen, als junger Erwachsener schrieb er für die Frankenpost Kritiken über diese Konzerte. Nicht zuletzt diese Konzerte haben ihn inspiriert und in ihm den Wunsch reifen lassen, eine musikalische Laufbahn einzuschlagen. Darum ist es für ihn eine ganz besondere Freude, mit seinem eigenen Projekt in Selb zu gastieren. mehr und mehr
Foto: Küspert & Kollegen

Kalender

zwischentitel dezember 2018

Kinotipps, Festivals, Filmreihen und mehr ... den Stummfilm-Kalender für Dezember 2018 findet man hier

"Kino-Pravda" online

filmrestaurierung 250 03

Das Österreichische Filmmuseum hat die erhaltenen "Kino-Pravda"-Arbeiten von Dziga Vertov im Netz veröffentlicht. mehr

Tonbilder online

"Singende, sprechende und musizierende Films": filmportal.de macht digitalisierte Tonbilder aus der Frühzeit des Kinos online zugänglich. mehr