kuespert werner 250 aAm Sonntag, den 30. Januar 2022, um 11:00 Uhr begleitet das Jazz-Ensemble Küspert & Kollegen "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens". Die Aufführung findet im Rahmen des 48. Internationalen Filmwochenende Würzburg statt.

"Nosferatu" wird in 2022 hundert Jahre alt: Friedrich Wilhelm Murnaus Horrorfilm hatte am 04. März 1922 in Berlin seine Uraufführung. Der Vampirfilm zählt zu den großen Klassikern des Weimarer Kinos und ist ein Meilenstein des Horrorgenre. Die Darstellung von Max Schreck als grotesk-dämonischer Vampir ist eine Ikone des Horrorfilms und vielzitiert in der Populärkultur. Stummfilm Magazin würdigt das "Nosferatu"-Jubiläum mit einem ausführlichen Special.

Küspert & Kollegen setzt sich aus international renommierten und kinoerfahrene Musikern zusammen, die hohe Kunstfertigkeit mit viel Gefühl für die Filmsituationen verbinden. Zum Ensemble gehören der Echo-Preisträger Bastian Jütte am Schlagzeug, Dietmar Fuhr, der zu den bedeutendsten europäischen Kontrabassisten zählt, Saxophonist und Klarinettist Till Martin (Preis der deutschen Schallplattenkritik, Bayerischer Kunstförderpreis) und der Kopf und Komponist des Ensembles, Werner Küspert, an der Gitarre. mehr
Foto: Küspert & Kollegen/Renate Weingärtner

dff 250Am Wochenende von 28. bis 30. Januar 2022 findet zum zweiten Mal die Filmschau "Filmerbe – Digital. Film Preservation Weekend" des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum statt.

Die Reihe gibt einen Einblick in die digitalisierten Schätze aus dem Filmarchiv des DFF, die durch das Förderprogramm Filmerbe realisiert werden konnten. Dazu gehören auch Stummfilmproduktionen: So sind der Sensationsfilm "Mister Radio (D 1924) mit Luciano Albertini, eine längeres Fragment von "Das große Licht" (D 1920) mit Emil Jannings und Margarete Schön und das beeindruckende Drama "Zuflucht" (D 1928) mit Henny Porten und Franz Lederer zu entdecken.

Archiv- und Projektmitarbeiter*innen stellen die Werke der FIlmreihe vor und liefern dazu Hintergrundinformationen. Außerdem erläutern sie die Herausforderungen der Digitalisierungsarbeit. Jedem Programm ist ein kurzer Werbefilm der Firma Insel-Film vorangestellt, die in den 1950er und 60er Jahren in der BRD marktführend war. mehr
Textquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 01 250Am 25. Januar 1917 wurde vor Pressevertretern die erste Folge der Filmreihe Es werde Licht! erstmalig präsentiert. Die Premiere vor einem öffentlichen Kinopublikum fand am 01. März 1917 statt.

"Es werde Licht" begründete in Deutschland das seinerzeit sehr erfolgreiche Genre des Sitten- und Aufklärungsfilms. Der Vierteiler wurde von 1916 bis 1918 von Richard Oswald produziert. Zudem war er, neben Lupu Pick und E. A. Dupont, an den Drehbüchern beteiligt und führte bei allen Folgen die Regie. In der Kinoreihe sind unter anderem Werner Krauß, Conrad Veidt, Reinhold Schünzel, Bernd Aldor und Theodor Loos zu sehen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

stummfilmfestiva karlsruhe logoDas 19. Karlsruher Stummfilmfestival findet von 26. bis 30. Januar 2022 statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die überwiegend in der Festhalle Durlach durchgeführt wird, werden Komödien und Slapstickfilme stehen. Eröffnet wird der Reigen mit dem Ernst-Lubitsch-Film "The Marriage Circle" (USA 1924). Mauritz Stillers stilvolle Komödie Erotikon (Schweden 1920) und "Das Eskimobaby" mit Asta Nielsen (D 1918) stehen ebenfalls auf dem Programm. Und Charlie Chaplins "Die Kur" (USA 1925) wird im Rahmen eines Kurzfilmprogramms rund um das Thema "Alkohol" zu sehen sein. Mehr Informationen unter www.stummfilmfestival-karlsruhe.de

roter vorhang 10 250Von 27. bis 30. Januar 2022 zeigt das Deutsch-Amerikanische Institut Heidelberg (DAI) im Rahmen des 20. Internationalen Festivals für Stummfilm und Livemusik Filme aus der Frühzeit des Kinos, aber auch moderne Produktionen.

Zu sehen sind unter anderem  "Der Vagabund und das Kind" (USA 1921) von und mit Charlie Chaplin, "Shiraz" (Indien, GB, D 1928) von Franz Osten und "Blackmail (GB 1929) von Alfred Hitchcock. Die Filme werden live musikalisch begleitet. mehr
Bild: Stummfilm Magazin

filmstreifen 09 250Die kanadische Schauspielerin Marie Prevost starb am 23. Januar 1937 in Hollywood.

In der Stummfilmzeit wirkte sie unter anderem in Filmen von Ernst Lubitsch mit, etwa in Die Ehe im Kreise (USA 1924), Drei Frauen (USA 1924) und Küß mich noch einmal (USA 1925). In ihrer über zwanzigjährigen Schauspielkarriere war sie an mehr als 120 Kinoproduktionen beteiligt. Marie Prevost wurde am 08. November 1898 in Sarnia (Kanada) als Mary Bickford Dunn geboren. mehr
Foto:Stummfilm Magazin

35MM ausgabe 44 cover 250Seit 2014 widmet sich die Zeitschrift 35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin (35MM) dem Kino von seinen Anfängen bis ins Jahr 1965.

Die aktuelle Ausgabe #44 mit Erscheinungstermin Dezember 2021 hat als Schwerpunkthema "Metro-Goldwyn-Mayer", das weltberühmte Filmstudio mit dem Kürzel MGM und dem brüllenden Löwen im Logo. Stummfilm Magazin nahm das Heft zum Anlass für ein Gespräch mit Chefredakteur Clemens Williges, dem stellvertretenden Chefredakteur Marco Koch und dem Herausgeber Jörg Mathieu.

"Ein Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist das MGM-Kino der frühen 30er Jahre, mit Porträts der Regisseure George W. Hill und Jack Conway sowie einem Beitrag über die unverschämtesten Pre-Code-Filme der MGM. Daneben finden sich Einzelartikel zu den Filmen "Irrwege des Lebens" (1931), "Die Maske des Fu-Manchu" (1932), "Blinde Wut" (1936) und "Die Braut trug Rot" (1937). Ein zweiter Schwerpunkt ist das Kino der späten Jahre, mit Artikeln über Stewart-Granger-Western, Cinerama, Science-Fiction und die Miss-Marple-Filme der MGM British. Außerdem enthält das Heft einen ausführlichen Artikel zum Film Noir bei MGM", so Clemens Williges. Zum ganzen Interview
Bildnachweis: 35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "früher Film" gibt es im Netz zu entdecken. Hier eine frische Auswahl. Viel Spaß beim Lesen!

♦ Mit dem MuMa-Forum hat in Bielefeld ein neues Museum für Kinogeschichte eröffnet. Die Lippische Landes-Zeitung gibt einen Einblick und auch der WDR berichtet.

♦ Der NDR berichtet in einem Text- und Videobeitrag über das ehemalige Kino Eden in Lübeck, das bereits in der Stummfilmzeit eröffnet wurde und heute eine Eventlocation mit architektonischen und geschichtlichen Bezügen zum ehemaligen Lichtspielhaus ist. mehr

♦ Das Stadtmagazin "Inka" stellt das kommende Karlsruher Stummfilmfestival vor, das von 26. bis 30. Januar 2022 stattfindet. mehr

♦ Über den ARTE-Schwerpunkt zu "Vampire" im März 2022 und die damit verbundene Ausstrahlung von "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens" (D 1922) berichtet quotenmeter.de. mehr

♦ kreis-anzeiger.de berichtet über eine Lesung von Peter Prange aus seinem aktuellen Buch "Der Traumpalast – Im Bann der Bilder". mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 08 250 buntDer amerikanische Filmschauspieler Oliver Hardy wurde am 18. Januar 1892 in Harlem (US-Bundesstaat Georgia) geboren.

Weltberühmt wurde er gemeinsam mit Stan Laurel (1890 – 1965) als Komikerduo Laurel und Hardy, das von 1921 bis 1951 in über 100 Filmkomödien zu sehen war. Ihr Kurzfilm The Music Box aus dem Jahr 1932 wurde mit einem Oscar prämiert. Im deutschsprachigen Raum ist das Paar auch unter den Namen "Stan & Ollie" und "Dick" & Doof" bekannt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 08 250 buntAm 17. Januar 1867 wurde in Laupheim der Filmunternehmer Carl Laemmle geboren.

1884 verließ der siebzehn Jahre alte Karl Lämmle das schwäbische Laupheim und wandert in die USA aus. 1912 gründete er als Carl Laemmle die Universal Studios und wurde schnell einer der erfolgreichsten Filmproduzenten Hollywoods. Von seiner Firma hergestellte Filme wie Törichte Frauen (1919), Der Glöckner von Notre Dame (1923) und Das Phantom der Oper (1925) sind herausragende Werke der Stummfilmzeit. Carl Laemmle starb am 24. September 1939 in Beverly Hills. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

geige farbig 250Das VOLTA Ensemble, das Kammerorchester der Hochschule für Musik und Theater München, spielt am Donnerstag, den 20. Januar 2022, um 19:00 Uhr in der Reaktorhalle (Luisenstraße 37a, 80333 München) zu zwei Klassikern des französischen Stummfilms.

Zu "L'Assassinat du duc de Guise" (F 1908) wird die Originalmusik von Camille Saint-Saëns, zu "Entr'acte" (F 1924) die von Erik Satie erklingen. Die Musiker*innen spielen unter der Leitung von Prof. Mark Pogolski. Eine Einführung hält Stefan Drößler, Leiter des Filmmuseum München. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 06 250Die amerikanische Schauspielerin Carole Lombard starb am 16. Januar 1942 bei einem Flugzeugabsturz am Potosi Mountain (US-Bundesstaat Nevada).

In der Stummfilmzeit war sie in Filmen der Produktionsfirmen Fox Film Corporation und Pathé Exchange zu sehen. Ihre heute bekannteste Rolle spiele sie in dem Tonfilm Sein oder Nichtsein (USA 1942) unter der Regie von Ernst Lubitsch. Sie wurde am 06. Oktober 1908 als Jane Alice Peters in Fort Wayne (US-Bundesstaat Indiana) geboren. mehr 
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 02 250Der amerikanischer Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor Hal Roach wurde am 14. Januar 1892 in Elmira (US-Bundesstaat New York) geboren.

Die von seinem Studio produzierten Filme mit Harold Lloyd, Stan Laurel und Oliver Hardy und die Serie Die kleinen Strolche schrieben Filmgeschichte. Im Jahr 1984 wurde Roach mit einem Ehrenoscar ausgezeichnet. Er starb im Alter von hundert Jahren am 02. November 1992 in Los Angeles. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

filmstreifen 09 250Die deutsche Tänzerin, Kabarettistin und Schauspielerin Valeska Gert wurde am 11. Januar 1892 als Gertrud Valesca Samosch in Berlin geboren.

In der Stummfilmzeit war sie unter anderem in den deutschen Produktionen Die freudlose Gasse (1925), Alraune (1928), Tagebuch einer Verlorenen (1929) und Menschen am Sonntag (1930) zu sehen. 1939 emigrierte sie aus Nazideutschland. Nach dem zweiten Weltkrieg war sie in Deutschland als Kabarettistin tätig und spielte unter anderem in Rainer Werner Fassbinders TV-Serie Acht Stunden sind kein Tag. Volker Schlöndorff setzte ihr mit der Dokumentation "Nur zum Spaß, nur zum Spiel" ein filmisches Denkmal. Valeska Gert starb 1978 auf der Insel Sylt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

klavier 1 250Der deutsche Komponist Wolfgang Zeller starb am 11. Januar 1967 in Berlin.

Zeller schrieb unter anderem die Musik für Lotte Reinigers meisterhaften Silhouetten-Animationsfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed (D 1926). Während des Nationalsozialismus lieferte er auch für NS-Propagandafilme Kompositionen. Wolfgang Zeller wurde am 12. September 1893 in Biesenrode geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin

Jubiläum

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Ein "unsterblicher" Horrorfilm wird 100. mehr

Aktuelle Preisträger

deutscher stummfilmpreis auszeichnung 1 250

Der Deutsche Stummfilmpreis ehrt Persönlichkeiten und Institutionen, die sich um die Stummfilmkultur verdient gemacht haben. mehr

Berlin

stummfilmtage bonn 250a

Mit einer Sonderausstellung bis 02. Mai 2022 würdigt die Deutsche Kinemathek das komplexe Handwerk der Filmrestaurierung. mehr