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geige farbig 250Am Montag, den 24. September 2018, wird um 23:55 Uhr auf Arte Fernsehen Der Geiger von Florenz (D 1926) ausgestrahlt.

Gezeigt wird die frisch restaurierte, mit einer neuen Musikkomposition von Uwe Dierksen vertonte Fassung, die am 22. August 2018 im Rahmen der Ufa-Filmnächte in Berlin uraufgeführt wurde.

Unter der Regie und nach einem Drehbuch von Paul Czinner spielten Elisabeth Bergner, Conrad Veidt, Walter Rilla, Nora Gregor und Grete Mosheim. Gedreht wurde die Erich-Pommer-Produktion unter anderem am Luganer See und in der Mark Brandenburg. Die Uraufführung war am 10. März 1926 im Berliner Gloria-Palast. mehr
Foto: Stummfilm Magazin, KlausRegel/Frank Hoyer

gute unterhaltung roter vorhang 250Erstmals in Deutschland präsentiert das Humboldt Forum in Kooperation mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin am Samstag, dem 22. September 2018, um 20 Uhr im Haus des Rundfunks Berlin die Festivalproduktion "Setan Jawa".

Das javanische Gamelan-Ensemble Garasi Seni Benawa sowie das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin begleiten live den modernen Stummfilm "Setan Jawa" des Regisseurs Garin Nugroho. Die Musik zum Film wurde von Rahayu Supanggah und Iain Grandage komponiert. Das Filmkonzert ist zugleich der Abschluss der Ausstellung und des Programms von "[laut] Die Welt hören".

filmstreifen 08 250Im Münchner Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung ist noch bis zum 16. September 2018 die von der Deutschen Kinemathek kuratierte Wanderausstellung "Die Ufa – Geschichte einer Marke" zu sehen.

Anhand einer Vielzahl von Exponaten, die von der Stummfilmzeit über das Aufkommen des Fernsehens bis hin zu aktuellen Innovationen der heutigen UFA reichen, lassen sich die Reaktionen des Unternehmens auf gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen sowie die Marktmechanismen der jeweiligen Epoche nachvollziehen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Der deutsche Komponist Wolfgang Zeller wurde am 12. September 1893 in Biesenrode geboren.

Seine künstlerische Karriere umfasst über vier Jahrzehnte und begann in der Stummfilmära. Er schrieb unter anderem die Musik für Lotte Reinigers poetisch-märchenhaften Silhouetten-Animationsfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed (D 1926). Ebenso komponierte er für Walter Ruttmann, Carl Theodor Dreyer und Georg Wilhelm Pabst.

Auch während des Nationalsozialismus war Zeller ein vielbeschäftigter Musiker und vertonte unter anderem NS-Propagandafilme. Er starb am 11. Januar 1967 in Berlin. mehr

Ceeys 2 foto doremi 250Am Samstag, den 15. September 2018, wird um 19:30 Uhr im Kino des Filmmuseum Potsdam Der letzte Mann (D 1924) gezeigt.

Das Filmmuseum präsentiert gemeinsam mit den Brüdern Sebastian und Daniel Selke, auch bekannt als Potsdamer Cello-Piano-Duo Ceeys, die Filmkonzertreihe "flimmerkonzerte". In der dritten Edition begleiten Ceeys mit ihrem Gast Simon Goff (Yorkshire/Berlin) Friedrich Wilhelm Murnaus "Der letzte Mann", einen Meilenstein der Stummfilmära. Auf der Leinwand sind Emil Jannings, Maly Delschaft und Max Hiller zu sehen.

Der Portier des Hotel Atlantic wird seines Postens enthoben und zum Toilettenwächter degradiert. Abends beschafft er sich heimlich seine ehemalige Uniform, um in ihr bei der Hochzeitsfeier seiner Nichte zu renommieren. Doch der Schwindel fliegt auf und er wird verlacht. Gedemütigt zieht sich der alte Mann in den Waschraum der Hoteltoilette zurück. "Von hier und heute beginnt eine neue Epoche in der Geschichte der Kinematographie" schrieb Willy Haas bereits 1924 über die Tragikomödie. In dem in Neubabelsberg hergestellten Film wurde fast komplett auf die Verwendung von Zwischentiteln verzichtet. Erstmals kam die Technik der entfesselten Kamera zur Anwendung, Kameramann war Karl Freund.

Eine Kartenreservierung ist möglich unter Telefon 0331-27181-12 und E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. mehr
Textquelle: Filmmuseum Potsdam, Foto: Doremi

menschen am sonntag bluray 2018 cover 250Am 26. Oktober 2018 erscheint der Stummfilm Menschen am Sonntag als limitiertes Mediabook auf Blu-ray und DVD.

Der Film aus dem Jahr 1930 gehört zu den großen Filmklassikern der Weimarer Zeit und schildert das Leben einiger junger Leute im Berlin der ausgehenden 20er-Jahre. 

Robert Siodmak und Edgar Georg Ulmer führten gemeinsam die Regie. Das Drehbuch schrieb Billie "Billy" Wilder und an der Kamera waren Eugen Schüfftan und Fred Zinnemann.

Die Veröffentlichung von Atlas Film beinhaltet die von der Deutschen Kinemathek in Kooperation mit dem Eye Filminstituut Nederland restaurierte Fassung aus dem Jahr 2014. mehr
Bild: Atlas Film

filmklappe blau 250 orange ohne soundNoch bis zum bis 09. September 2018 findet im Berliner Babylon Kino das neunte StummfilmLiveFestival unter dem diesjährigen Motto "America First" statt.

Bei freiem Eintritt werden 36 amerikanische Stummfilme aus den Jahren 1915 bis 1929 in englischer Originalfassung gezeigt. Für die musikalische Interpretation des Leinwandgeschehens sorgen sieben europäische Musikerinnen und Musiker an der Babylon Kinoorgel und am Klavier. Zu sehen sind Filme aus den verschiedensten Genres, darunter viele zeitlose Klassiker. mehr

filmstreifen 08 250Vom 06. bis 12. September 2018 werden bei den "Internationalen Stummfilmtagen im Filmmuseum München" Höhepunkte der Bonner Stummfilmtage, dem größten deutschen Stummfilmfestival, gezeigt.

Zu sehen ist eine Auswahl von seltenen und neu rekonstruierten Stummfilmen, darunter Georg Wilhelm Papsts Drama Abwege (D 1928), H. K. Breslauers Die Stadt ohne Juden (Österreich 1924) und der sowjetische Animationsfilm Interplanetarische Revolution aus dem Jahr 1924. Kurator der Münchner wie der Bonner Stummfilmtage ist Stefan Drößler. mehr  Programmheft als PDF
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Am 08. September 2018 strahlt die Radiowelle WDR 3 von 12.04 bis 13.00 Uhr das Hörfunkfeature "Asta und Frede – Oder: Guten Morgen Frau Nielsen" aus. 

Unter der Regie von Lisbeth Jessen, die auch Autorin des Stückes ist, sprechen Judy Winter, Max Urlacher und Frauke Poolman.

Das Feature erzählt vom ersten großen weiblichen Kinostar der Filmgeschichte, der Dänin Asta Nielsen (1881 bis 1972), der sich, mittlerweile im Ruhestand auf der Ostseeinsel Hiddensee, in langen Telefongesprächen mit einem seiner Verehrer austauscht.  

Die Sendung wird am 09. September 2018 von 15.04 bis 16.00 Uhr ebenfalls auf WDR 3 wiederholt und steht nach der Erstausstrahlung befristet zum kostenlosen Download zur Verfügung. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

kuespert kollegen 250 1Am 08. September 2018 um 19.30 Uhr wird das Jazz-Ensemble Küspert & Kollegen Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922) live vertonen.

Das Filmkonzert findet im Rahmen des Kultursommers Mittelhessen statt. Ort des Geschehen wird das architektonisch bemerkenswerte Theater Altes Hallenbad in Friedberg sein.

Friedrich Wilhelm Murnaus unautorisierte Adaption von Bram Stokers Dracula-Roman gilt als ein Meilenstein des Weimarer Kinos und des expressionistischen Films. In den Hauptrollen sind Max Schreck, Gustav von Wangenheim und Greta Schröder zu sehen.

Zum "Küspert & Kollegen gehören der Echo-Preisträger Bastian Jütte am Schlagzeug, Dietmar Fuhr, der zu den bedeutendsten europäischen Kontrabassisten zählt, der Saxophonist Till Martin und der Gitarrist, Bandleader und Komponist Werner Küspert. Weitere (Stummfilm-)Konzerte mit Küspert & Kollegen hier
Foto: Küspert & Kollegen

filmstreifen 06 gross farbig 250Mit dem geradezu als prophetisch zu bezeichnenden Film Die Stadt ohne Juden gingen am Sonntag, den 26. August 2018, die "34. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino" zu Ende.

Erschreckend aktuell wirkten die Plattitüden der Hetzer in den Zwischentiteln des österreichischen Stummfilms aus dem Jahr 1924, die sich kaum von den Phrasen heutiger Rechtspopulisten unterscheiden. Das Publikum im Arkadenhof zeigte sich nicht nur vom Szenario des Films, das schon fünfzehn Jahre später unter dem Naziregime bittere Realität werden sollte, tief bewegt, sondern auch von der flammenden Eingangsrede Nikolaus Wostrys, Leiter des Filmarchivs Austria und Restaurator des Films, der sich für ein Zusammenleben ohne Rassismus und Diskriminierung aussprach. So endete das Festival mit tosendem Applaus, der erst nach Minuten abebbte.

filmstreifen 08 250 buntIm Rahmen des Bonner Beethovenfestes 2018 spielt die Junge Bläserphilharmonie NRW bei einem Open-air-Konzert am 01. September 2018 die Musik des Silhouetten-Animationsfilms Die Abenteuer des Prinzen Achmed (D 1926).

Der Soundtrack zum berühmten Stummfilmklassiker von Lotte Reiniger, dem ältesten noch erhaltenen abendfüllenden Trickfilm der Kinogeschichte, wurde seinerzeit von Wolfgang Zeller komponiert.

Die Junge Bläserphilharmonie NRW besteht seit über 30 Jahren. Dirigent und Moderator der Veranstaltung auf dem Markt Bonn ist Timor Chadik. Der Eintritt ist frei. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Die Freunde der Freilichtbühne Weißensee präsentieren am Samstag, den 25. August 2018, um 20:30 Uhr den Ausstattungsfilm Die Pest in Florenz.

Regisseur Otto Rippert drehte die Erich Pommer-Produktion im Jahr 1919 nach einen Drehbuch von Fritz Lang. Auf der Leinwand sind Theodor Becker, Marga von Kierska, Juliette Brandt und Erner Hübsch zu sehen.

Begleitet wird die Vorführung auf der Freilichtbühne Weißensee von Jürgen Kurz am Klavier. Der Musiker vertont bereits seit dreißig Jahren Stummfilme. Der Eintritt beträgt 9,- Euro. mehr

Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 04 250Am 22. August 1913, vor hundertfünf Jahren, wurde in Berlin der Spielfilm Der Student von Prag uraufgeführt.

Der Schriftsteller Hanns Heinz Ewers schrieb das Originaldrehbuch zum Film und führte zusammen mit Stellan Rye auch Regie. In der Titelrolle ist Paul Wegener zu sehen. Das Werk wird als der erste Autorenfilm der Kinogeschichte bezeichnet. Die seinerzeit beeindruckenden Filmtricks führte der Kameramann und Fotograf Guido Seeber aus. mehr

Bei der Edition Filmmuseum wurde der Film im Jahr 2016 als Ausgabe Nr. 80 mit einem ausführlichen Booklet und in verschiedenen Varianten veröffentlicht. mehr
Foto: Stumfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 01 250Lag es an Buster Keaton oder Brigitte Helm? An der Wucht der Bilder von F. W. Murnaus Faust – eine deutsche Volkssage (D 1924), erstmalig gezeigt mit den originalen Zwischentiteln von Gerhart Hauptmann? Oder an einer der anderen Präsentationen der größten deutschen Stummfilmtage?

Ganz gleich, was den Ausschlag gab – die Festivalmacher/innen freuen sich über den großen Zuspruch und einen vollen Arkandenhof, dem Spielort der "34. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino". Und es geht noch bis Sonntag, den 26. August 2018, in gewohnt höchster Stummfilm-Qualität weiter: Geboten werden Raritäten vom avantgardistischen Kurzexperiment bis zum Spektakel der Superlative.

So ist am Mittwoch (22.08.2018) Es war (USA 1927) sehen – jene Liebesgeschichte, die Greta Garbo zum Weltstar machte. „Ganz außergewöhnlich dürfte am Donnerstag (23. August 2018) auch die Vorführung des tschechischen Kurzfilms Spaziergang ins Blaue (CSR 1930) werden. Diese impressionistische Studie ist der Erstling des Avantgarde-Filmemachers Alexander Hackenschmied, und seinem Wunsch gemäß wird sie bei den Stummfilmtagen ohne Live-Musik, ganz stumm, vorgeführt“, so Festivalleiterin Sigrid Limprecht.

Ein Höhepunkt ganz anderer Art steht am Freitag, 24. August 2018, mit Ben Hur (USA 1925) auf dem Programm. Der teuerste Stummfilm aller Zeiten war ein Welterfolg und beeindruckt unter anderem mit seinen mächtigen Kulissen, dem legendären Wagenrennen und den kostspieligen, im Zweifarbtechnicolor-Verfahren aufgenommenen Sequenzen. Im Arkadenhof wird der Monumentalfilm in zwei Teilen gezeigt und von dem Percussionisten Frank Bockius und Günter A. Buchwald am Flügel sowie auf der Viola und Violine begleitet. Am Samstag, 25. August 2018, darf das Publikum gespannt sein auf Bilder aus der Heimat: Die neue Rekonstruktion der Verfilmung von Heinrich Heines Gedicht Die Wallfahrt nach Kevelaer (Schweden 1921) wurde zum Teil an Originalschauplätzen in der Region gedreht.

Im LVR-LandesMuseum Bonn ist am Sonntag, 26. August 2018, die aufwändige indische Großproduktion Das Grabmal einer großen Liebe mit dem Soundtrack von Anoushka Shankar als deutschsprachige Erstaufführung zu erleben. Und last, but not least befasst sich das Bonner Sommerkino zum Abschluss mit Hugo Bettauers prophetischem Roman und der gleichnamigen Verfilmung Die Stadt ohne Juden aus dem Jahr 1924, die leider bis heute nichts von ihrer Relevanz eingebüßt haben.

Das Programm findet man auf www.internationale-stummfilmtage.de (PDF-Download des Programmheftes hier). Bei den Vorführungen im Arkadenhof, Einlass dort jeden Abend ab 19 Uhr, ist der Eintritt frei; um Spenden wird gebeten. Für die Veranstaltungen des Rahmenprogramms können Karten zum Preis von 7 €, ermäßigt 5 €, bis spätestens zwei Tage vor dem jeweiligen Termin unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

Die "34. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino" werden veranstaltet vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. in Kooperation mit dem Filmmuseum München, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, dem AStA Bonn, der Bonner Kinemathek und dem LVR-LandesMuseum Bonn, und unterstützt von der Bundesstadt Bonn, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Film- und Medienstiftung NRW und der Bundesbeauftragen für Kultur und Medien (BKM).
Textquelle: Förderverein Filmkultur Bonn e.V.; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

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