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filmmuseum duesseldorf 250 1Im Kino des Filmmuseums Düsseldorf ist am Samstag, den 21. Dezember 2019, um 20:00 Uhr der Stummfilm La Passion de Jeanne D'Arc (F 1928) mit Livemusikbegleitung zu sehen.

Der Film des berühmten dänischen Regisseurs Carl Theodor Dreyer gilt als ein Meilenstein der Filmgeschichte. In ergreifenden Bildern schildert er die letzten Stunden im Leben der Jungfrau von Orléans.

Vertont wird der Film mit einer Komposition des Stummfilmmusikers Wilfried Kaets, der an der original Kinoorgel des Filmmuseums und simultanem Klavier spielen wird. Es sing der Tenor Klaus Paulsen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer·

filmstreifen 08 250 buntIn 2020 wird der 250. Geburtstag des Komponisten Ludwig van Beethoven mit zahlreichen Ereignissen gewürdigt.

Bereits während der Stummfilmzeit beschäftigten sich Filmemacher mit dem Musiker. Die heute wohl bekannteste Produktion aus dieser Periode entstand 1927: Beethoven von Regisseur Hans Otto Löwenstein. In dem österreichischen Biopic stellte der Schauspieler Fritz Kortner Beethoven dar. Der Film wurde vor wenigen Jahren unter der Federführung des Restaurators Dr. Nikolaus Wostry vom Filmarchiv Austria restauriert.

Ende Februar 2020 wird die Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach in der Stadthalle Gotha nun eine neue Musik zu "Beethoven" einspielen. Nach den Aufnahmetagen soll der Film dann mit der neuen Vertonung am 29. Februar 2020 im Kulturhaus Gotha Premiere haben. Eine TV-Ausstrahlung der neuen Fassung ist für den 26. Juni 2020 geplant. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250Der amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent William Surrey Hart wurde am 06. Dezember 1864 in Newburgh (US-Bundesstaat New York) geboren.

Sein Einstieg in die FIlmbranche begann für den Theaterschauspieler 1907 als Darsteller in der ersten Verfilmung von Ben Hur unter der Regie von Sidney Olcott. Große Popularität erlangte er ab Mitte der 1910er-Jahre als Westernheld in zahlreichen Filmen.

Hart beendete seine schauspielerische Karriere noch vor Beginn der Tonfilmzeit und starb am 23. Juni 1946 in Newhall (Kalifornien). Mittlerweile sind auch in Deutschland einige seiner Stummfilme auf DVD erschienen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Am 05. Dezember 1919 wurde der Stummfilm "Die Puppe" uraufgeführt.

Ernst Lubitschs Komödie, in den Berliner Ufa-Union-Ateliers in Tempelhof produziert, gehört zu den großen Komödienklassikern der Stummfilmzeit. Ein an Spielfreude kaum zu toppendes Schauspieler*innen-Ensemble, zuvorderst die frech-sympathische Ossi "Backfisch" Oswalda, zündet ein Feuerwerk an Gags.

Mit seiner liebevoll-grotesken Ausstattung und der rasanten Inszenierung bietet der Streifen, der in einer sehr gut restaurierten Fassung vorliegt, auch heute noch ausgeprochen unterhaltsame 68 Minuten Filmspaß.

Autor Frank Hoyer stellt für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik den Film vor.

ChristianeVonWahlert Foto Wonge Bergmann 250Seit 01. Dezember 2019 ist Christiane von Wahlert neuer Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden. Sie folgt Ernst Szebedits, der die Stiftung seit 2011 leitet und Ende 2019 in den Ruhestand geht.

Von Wahlert war die letzten 20 Jahre Geschäftsführerin der SPIO und der FSK. Zuvor war die studierte Sozialwissenschaftlerin im Bildungs- und im Kulturbereich tätig. „Wir freuen uns, mit Christiane von Wahlert eine qualifizierte Persönlichkeit gefunden zu haben, die mit der Filmbrache bestens vertraut und vernetzt ist. Ihr historisches Interesse und ihre vielfältigen Erfahrungen mit Institutionen werden der Stiftung zu Gute kommen. Für die neue Aufgabe wünschen wir viel Erfolg“, so Christian Sommer, Vorsitzender des Kuratoriums der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.

„Ich kenne Christiane von Wahlert seit vielen Jahren aus verschiedenen Arbeitszusammenhängen rund um den Film. Ich freue mich, dass eine so kompetente Kollegin meine Nachfolgerin wird“, so Ernst Szebedits, scheidender Vorstand der Stiftung.

„Glücklicherweise ist die Sicherung, Digitalisierung und Zugänglichmachung des Filmerbes mittlerweile als vordringlich öffentliche Aufgabe erkannt. Ich freue mich auf meine neue Tätigkeit, da die Stiftung mit ihren ausgezeichneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen vorzüglichen Beitrag zur Anreicherung dieses kulturellen Gedächtnisses leistet“, so Christiane von Wahlert. Mehr über die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Textquelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung; Bild: Wonge Bergmann

 

dff aurelio de sousa250Dr. Nikolaus Hensel, langjähriger ehrenamtlicher Vorstand des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, hat in der Verwaltungsratssitzung des DFF am 03. Dezember 2019 sein Amt niedergelegt.

Hensel sagte, es sei aus seiner Sicht „an der Zeit, die Aufgabe in die Hände einer neuen Generation zu legen: Mit Aurelio de Sousa steht ein hervorragender Nachfolger bereit, der gemeinsam mit Direktorin Ellen Harrington ein tolles Vorstandsteam bilden wird.“

Der Verwaltungsrat dankte Hensel für sein 13 Jahre währendes großzügiges Wirken und sein herausragendes Engagement. „Nikolaus Hensel war nicht nur Vorstand des DFF, sondern immer auch ein aktiver Förderer und vor allem ein Freund, der uns mit seiner großen Herzenswärme und mit seiner Zuversicht begleitet und gestärkt hat. Ich danke ihm auch persönlich sehr herzlich“, sagte DFF-Direktorin Ellen Harrington.

Der Verwaltungsrat des DFF wählte Hensels Kanzlei-Kollegen, den in Frankfurt geborenen Juristen und Notar Aurélio de Sousa (Foto) zum neuen Vorstand des DFF an der Seite von Ellen Harrington. „Kulturelle Vielfalt und das Bewahren von Kultur für die nachkommenden Generationen sind die wesentlichen Bausteine für eine blühende und vielseitige Demokratie. Im Kern einer jeden Kultur stehen das Miteinander und der gegenseitige Respekt für den Einzelnen. Je mehr Kulturen man kennenlernt, desto eher erkennt man, was uns alle verbindet. Das Weitergeben von Filmkultur ist daher eine Herausforderung, der ich mich zusammen mit dem DFF gerne stellen möchte“, sagte de Sousa. Mehr über das DFF
Textquelle und Foto: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

100 jahre stummfilm klassiker logo 250Im Dezember 1919 wurde der Stummfilm "Nerven" in den Münchner Kammerlichtspielen uraufgeführt; das genaue Premierendatum ist nicht bekannt.

Eduard von Winterstein und Erna Morena sind in Hauptrollen der visuell ambitionierten Filmproduktion, die als Vorbote des expressionistischen Films interpretiert werden kann, zu sehen. Der Film schildert den Ersten Weltrkieg und dessen Folgen als eine Art Nervenleiden.

Regisseur und Drehbuchautor Robert Reinert stellte "Nerven" mit seiner eigenen Produktionsfirma Monumental-Filmwerke GmbH München her. Die Dreharbeiten fanden unter anderem in München, am Königssee und in Schloß Nymphenburg statt. Die erste Berliner Aufführung datiert auf den 22. Januar 1920 im Marmorhaus am Kurfürstendamm.

Der Stummfilm-Filmpianist und -komponist Richard Siedhoff stellt für die Stummfilm Magazin-Initiative 100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik das Filmdrama vor.

filmstreifen 09 250Von Donnerstag, den 05. Dezember 2019, bis Sonntag, den 08. Dezember 2019, findet in Zürich wieder das IOIC Stummfilm-Festival statt

Es feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen, zugleich ist es die (vorerst?) letzte Ausgabe des konzeptionell einzigartig angelegten Stummfilm-Events.

Spielstätte des "Marathons des Zelluloids" ist wie gehabt der Kunstraum Walcheturm. Das Kürzel IOIC steht für "Institute of Incoherent Cinematography". Mehr Infos unter www.ioic.ch und www.walcheturm.ch.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspule bunt 250 1Aktuelle und interessante Veröffentlichungen rund um das Thema "Früher Film" sind hier in der Rubrik "Stumme News" zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

♦ In dem Artikel  "Als die Hüllen fielen – Obszönität im Stummfilm" auf kino-zeit.de schreibt Bianka-Isabell Scharmann über Sexualität im frühen Kino.

♦ Eine Auswahl an Filmtexten des expressionistischen Schriftstellers Ernst Blass sind jetzt unter dem Titel "kino veritas. Essays und Kritiken zum Film. Berlin 1924-1933" als Buch im Elfenbein Verlag Berlin erschienen. mehr

Deutschlandfunk Kultur berichtet über die anstehende Weltpremiere der digital restaurierten Fassung von "Das Wachsfigurenkabinett" (D 1924).

 ♦ Magnus Rosborn erklärt, wie es zur Produktion des schwedischen Stummfilms „Die Wallfahrt nach Kevelaer“ (1921) kam. mehr

Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntEin Highlight des Filmfestivals "Remake. Frankfurter Frauen Film Tage", das vom 26. November bis 01. Dezember 2019 stattfindet, ist ein festliches CineConcert mit der Welturaufführung einer Filmmusik zu Hindle Wakes.

Im Auftrag der Kinothek Asta Nielsen e.V. hat die renommierte niederländische Komponistin und Pianistin Maud Nelissen eine neue Musik für den Film, eine der bemerkenswertesten britischen Produktionen der 1920er-Jahre, geschrieben.

Beim Filmkonzert am Donnerstag, den 28. November 2019, im Großen Saal des Schauspiels Frankfurt sind unter der Leitung von Maud Nelissen die international bekannten Musiker*innen Daphne Balvers, Franceso Ferrarini, Lucio Degani und Rombout Stoffers zu hören. Es wird eine 35mm-Kopie des British Film Institute gezeigt.

filmmuseum duesseldorf 250 1Im Kino des Filmmuseums Düsseldorf ist am Samstag, den 30. November 2019, um 20:00 Uhr der Stummfilm Shiraz – Das Grabmal einer großen Liebe (D/IND/GB 1928) mit Livemusikbegleitung zu sehen.

Der deutsche Regisseur Franz Osten drehte den visuell betörenden Film nach einem Drehbuch von William A. Burton, das auf einem Theaterstück von Niranjan Pal fusst. "Shiraz" wurde an Originalschauplätzen in Indien gedreht. An der Kamera waren Emil Schünemann und Henry Harris.

Der Film erzählt die ergreifende Geschichte einer unerfühlten Liebe eines Töpfers zu einer Prinzessin. Zum Film improvisiert die Berliner Pianistin und Kammermusikerin Sabine Zimmer. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer·

filmstreifen 09 250Die Künstlergruppe Hard Hob wird am Donnerstag, den 12. Dezember 2019, im Berliner "Neues Off Kino" ihre Live-Kino-Performance “The Quest for a Real Hard Hob” aufführen.

"The Quest for a Real Hard Hob" ist ein aktuell produzierter, moderner Stummfilm, dessen Soundtrack live zum Film von Hard Hob gespielt wird. Das visuell und akustisch außergewöhnliche Projekt, das auch schon im Rahmen der Berlinale 2018 zu sehen war, wurde von einem Team in Berlin ansässiger irischer Künstler entwickelt.

Der computeranimierte Science-Fiction-Stummfilm spielt in Berlin am Ende der Menschheitsgeschichte und erzählt in zwischen Realismus und Stilisierung oszillierenden, mitunter expressionistisch anmutenden Bildern die Geschichte der Androiden Deco4 und Edu3, die eine neue Zukunft erschaffen wollen. mehr und Trailer
Foto: Presseunterlagen Hard Hob/“The Quest for a Real Hard Hob”

filmspuele lila 250Die Reihe "Berlinale Classics" startet am 21. Februar 2020 im Friedrichstadt-Palast mit der Aufführung von Paul Lenis Stummfilmklassiker "Das Wachsfigurenkabinett".

Die digitale Restaurierung der Deutschen Kinemathek und der Cineteca di Bologna wird mit neuer Musik des Ensembles Musikfabrik aus Nordrhein-Westfalen unter Leitung der schweizerisch-australischen Dirigentin Elena Schwarz bei den 70. Internationalen Filmfestspielen Berlin erstmals präsentiert.

"`Das Wachsfigurenkabinett´ ist ein Höhepunkt und zugleich fast der Abschluss des expressionistischen Films. Traumhaft verspielte Filmarchitektur, gestaltet von Paul Leni, für eine zwischen Realität und Halluzination fluktuierende Geschichte, in der Emil Jannings lustvoll chargiert, Conrad Veidt düsteren Schrecken verbreitet und der unheimliche Werner Krauß dem biederen Wilhelm Dieterle nachsetzt. Einfach unvergleichlich“, kommentiert Rainer Rother, Leiter der Retrospektive und Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek.

Die neue Filmmusik kombiniert fünf akustische Instrumente (Klarinette, Posaune, Viola, Gitarre, Perkussion) mit zwei Keyboards und Live-Elektronik, um "Das Wachsfigurenkabinett" in all seinen Arabesken auszuleuchten. So wie der Film viele Facetten des Kunst- und Genre-Kinos vereint, bewegt sich auch die Musik von Bernd Schultheis, Olav Lervik und Jan Kohl auf einem schmalen Grat zwischen Neuer Musik und Filmmusik, Volksmusik und Pop. In der Auftragsarbeit von ZDF/ARTE entwerfen die Komponisten ein gleichermaßen intelligentes wie vergnügliches Vexierspiel musikalischer Formen und Farben.

Die deutsche Originalfassung des "Wachsfigurenkabinetts" ist nicht überliefert. Für die digitale Bearbeitung standen zeitgenössische Nitratkopien der englischen, französischen und tschechischen Fassung sowie davon gezogene weitere filmische Elemente zur Verfügung. In einem Kooperationsprojekt der Deutschen Kinemathek und der Cineteca di Bologna wurde der Film bei L’Immagine Ritrovata in 4K-Auflösung digitalisiert und in 2K restauriert. Das Farbkonzept sowie die englischen Zwischentitel basieren auf einer viragierten und getonten Nitratkopie aus dem British Film Institute (BFI), die als Hauptelement für die Restaurierung diente. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien förderte die digitale Restaurierung.

Die Weltpremiere der digital restaurierten Fassung in Berlin ist eine Kooperation der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Deutschen Kinemathek und dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE. Die TV-Premiere findet auf ARTE am Montag, den 24. Februar 2020 statt; zeitgleich erscheint die Blu-ray/DVD bei absolut Medien.
Textquelle: Pressemitteilung Berlinale; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Am 20. November 2019 ist in Köln Mutter Krausen's Fahrt ins Glück zu sehen. Die Aufführung findet im Rahmen der Ausstellung "Berliner Realismus – von Käthe Kollwitz bis Otto Dix" statt, die vom 10. Oktober 2019 bis 05. Januar 2020 im Käthe Kollwitz Museum Köln gezeigt wird.

Im Jahr 1929, am Ende der Stummfilmzeit, erlebte der soziale Realismus des Weimarer Kinos einen seiner großen Höhepunkte: Piel Jutzis "Mutter Krausen‘s Fahrt ins Glück" gilt als einer der wenigen geglückten Versuche, das Berliner Arbeitermilieu in Wedding getreu den damals populären Darstellungen von Heinrich Zille und Käthe Kollwitz wiederzugeben.

Die tragische Geschichte der Zeitungsausträgerin Mutter Krause und ihrer Familie, die mit einem Kleingangster zusammenleben muss, lobte der Filmkritiker Siegfried Kracauer seinerzeit als "frei von Sentimentalität": "Man hat dergleichen öfters in Filmen gesehen, aber gewöhnlich nur als gruselige Staffage für irgendein auserwähltes Schicksal, das in prunkhaften Vorderhäusen happy endigt."

Eine Einführung hält Daniel Kothenschulte, der den Film auch live am Piano begleitet. Die Ausstellung "Berliner Realismus – von Käthe Kollwitz bis Otto Dix" präsentiert mehr als 120 Werke – von Ölmalerei, Zeichnung und Druckgraphik über Plakatkunst und Photographie bis hin zum Film – und spannt gleichzeitig einen Bogen von den 1890er bis in die 1930er Jahre.

Bereits am 30.10.2019 ist ebenfalls im Zusammenhang mit der Ausstellung der frühe Tonfilm Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt? zu sehen. mehr
Textquelle: Käthe Kollwitz Museum Köln; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 01 250Das XVI. Internationale Festival des deutschen Film-Erbes, das vom 16. bis 24. November 2019 stattfindet, steht unter dem Motto "Dr. Seltsam oder: Aus den Wolken kommt das Glück – Film zwischen Polit-Komödie und Gesellschafts-Satire".

Die Veranstaltung erkundet das Kino zwischen Polit-Komödie und Gesellschafts-Satire, beleuchtet die Spannweite eines kritisch-unterhaltsamen Genres und dessen Grenzen zu Lustspiel und ernster Kritik. Neben vielen Tonfilmklassikern stehen auch wieder Stummfilmvorführungen auf dem Programm, so sind Die Stadt ohne Juden (Österreich 1924, Regie: Hans Karl Breslauer) und Chemi bebia (SU/GE 1929, Regie: Kote Mikaberidze) zu sehen.

cinefest versteht sich als Forum für Cineast*innen, Filmhistoriker*innen, Archivar*innen und Techniker*innen im Rahmen eines Festivals, das bekannte und vergessene Filmklassiker sowie verloren geglaubte Schätze des deutschsprachigen Film-Erbes präsentiert. Teil der Veranstaltung in Hamburg ist der traditionelle Internationale Filmhistorische Kongress. mehr
Quelle: Veranstalter Cinefest 2019; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

Kalender

zwischentitel september 2019

Kinotipps, Festivals, Filmreihen und mehr ... den Stummfilm-Kalender für Dezember 2019 findet man hier

Jubiläum

zwischentitel september 2019

In 2020 wird der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gewürdigt. Bereits während der Stummfilmzeit beschäftigten sich Filmemacher mit dem Ausnahmemusiker. mehr

DVD-Veröffentlichung

der geiger von florenz cover bluray 2019 250

Jetzt als Doppel-DVD erhältlich: "Die Klassiker von Lotte Reiniger – Märchen und Fabeln". mehr

Karlsruhe 2020

Das 18. Stummfilmfestival Karlsruhe findet vom 04. bis 08. Februar 2020 statt. mehr