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filmstreifen 02 250Am Samstag, den 24. August 2019, ist um 21:30 Uhr im Seebad Utoquai in Zürich John Baptist Lucius Noels The Epic of Everest (UK 1924) zu sehen.

Live vertont wird der bildgewaltige Dokumentarfilm über den dritten und tödlich endenden Versuch des Briten George Mallory den Mount Everest zu besteigen vom Musiktrio "Elgar" (Schlagzeug, Gitarre, Sopransaxophon, Bassklarinette). Der Eintritt ist frei, Kollekten sind willkommen. mehr 
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: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen bunt 10 250Vom 22. bis 24. August 2019 findet auf dem Columbusplatz in Wien das "Stumm & Laut"-Filmfest statt.

Seit dem Jahr 2000 zeigt die Veranstaltung zur Sommerzeit Stummfilme mit ausgewählter Livemusik. Aufführungsbeginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

Am Donnerstag, den 22.08.2019, ist "Speedy" (USA 1928) von Regisseur Ted Wilde mit Harold Lloyd in der Hauptrolle zu sehen. Live vertont wird die Komödie von Lüften + Sterzinger. Victor Sjöström großer Filmklassiker "Der Furhmann des Todes" (Schweden 1920) steht dann am Freitag (23.08.2019) mit Musik von Bauer.Schläger.Wurf feat. DwDauf dem Programm. Am 24.08.2019 wird dann nach dem Kurzfilm "A Film Johnnie" (USA 1914, mit Charlie Chaplin) Buster Keatons "Sherlock Jr." (USA 1924) vorgeführt. Blindbeat vertont beide Stummfilmkomödien. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

metro 1 250Zum neunten Mal werden vom 21. bis 23. August 2019 in Berlin die Ufa Filmnächte veranstaltet.

An drei Abenden werden frühe Meisterwerke der Kinogeschichte im Kolonnadenhof des Weltkulturerbes Museumsinsel mit Livemusikbegleitung zu sehen sein. Zu jeder Vorstellung werden ca. 1.000 Gäste erwartet.

Das Stummfilmfestival startet am Mittwoch, den 21. August 2019, mit Richard Oswalds Komödie Eine tolle Nacht (D 1926). Der lange verschollen geglaubte und im Staatlichen Russischen Filmarchiv Gosfilmofond wiederentdeckte Film wurde 2019 digital restauriert und wird nun erstmals in der überarbeiteten Fassung gezeigt.

bonner stummfilmtage 2019 plakat 250Vom 15. bis 25. August 2019 finden in der beeindruckenden Kulisse des Arkadenhofs der Universität Bonn die 35. Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino statt.

Vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. ausgerichtet, präsentiert das größte deutsche Stummfilmfestival in Open-Air-Atmosphäre elf Abende lang Klassiker, selten gezeigte und ganz frisch restaurierte Werke aus Filmarchiven unter anderem in China, Deutschland, Frankreich, Schweden und den USA.

Einen thematischen Schwerpunkt des von Stefan Drößler, Begründer der Stummfilmtage und Leiter des Filmmuseums München, kuratierten Programms bilden Filme von, mit und über Frauen.

filmspule bunt 250 2Das wohl älteste Stummfilmfestival Deutschlands, die Regensburger Stummfilmwoche, findet in 2019 vom 13. bis 22. August statt.

Die mittlerweile 37. Ausgabe des Events greift das Jahresthema der Stadt Regensburg auf, das Gedenken an die Vertreibung der Juden aus der Stadt im Jahr 1519. Gezeigt werden insgesamt fünf Stummfilme: Das alte Gesetz (D 1923), Nathan der Weise (D 1922), Die Gezeichneten (D 1922), Die Stadt ohne Juden (Österreich 1924) und Der Golem, wie er in die Welt kam (D 1920). Zudem werden einige moderne Werke vorgeführt.

Für die musikalische Begleitung der Filme sind das Jewish Chamber Orches­tra Munich sowie Stammmusiker der Stummfilmwoche – das Aljoscha-Zimmermann-Ensemble, Rainer J. Hofmann und Vsevolod Pozdejev – zuständig. Die Vorstellungen werden durch die Unterstützung des Kulturreferats der Stadt Regensburg, des Kulturfonds der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern und die Kooperationen mit der Jüdischen Gemeinde und der Gemeinde Neupfarr­kirche ermöglicht. mehr

Tipp: Vom 06. bis 17. August 2019 ist ebenfalls in Regensburg die Ausstellung "VorBilder. Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos" zu sehen. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

buchruecken 250Am Donnerstag, den 22. August 2019, findet um 18.30 Uhr in der Deutsche Kinemathek die performative Lesung "Filme, die ich gesehen habe" statt.

Zum Auftakt des Veranstaltungsprogramms zur Ausstellung Kino der Moderne wird ein besonderer Fund präsentiert: ein Notizbuch mit persönlichen Einträgen der Leipziger Stenotypistin Charlotte Gerth. Ihre Gedanken zu Kinobesuchen ab 1931 gehören zu den selten überlieferten Zeugnissen, die Auskunft über Vorlieben und Gewohnheiten von Kinobesucher*innen in der Weimarer Republik geben. Über den Musikfilm "Zwei Herzen und ein Schlag" (D 1932, Regie: Wilhelm Thiele) notierte Gerth lakonisch: "Sehr schön, aber ein bißchen viel Tanz."

Die Leihgeber*innen dieser in der Ausstellung gezeigten Notatensammlung, Kathrin Erthel und Tabea Nixdorff, präsentieren in einer performativen Lesung die Protokolle der Charlotte Gerth über die „Filme, die ich gesehen habe, und die ich noch ungefähr weiß“. Es werden darüber hinaus weitere Journale aus dem Tagebucharchiv Emmendingen und der Deutschen Kinemathek vorgestellt, um über die Schreibkultur aus weiblicher Perspektive zur Zeit der Weimarer Republik zu diskutieren.

Ausschnitte aus den in den Tagebüchern erwähnten Filmen ergänzen und illustrieren die szenische Lesung. Es moderiert Annika Haupts von der Deutsche Kinemathek. Der Eintritt ist frei. mehr
Textquelle: Deutsche Kinemathek; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Die Musikerin lokoi aka Mara Miccichè (Stimme und Live-Elektronik) präsentiert am Donnerstag, den 08. August 2019, im Summergarte im Kasernenareal ihre neue Häxan-Vertonung erstmals in Zürich.

Der Eintritt ist frei, eine Kollekte willkommen. Die Open-air-Veranstaltung findet nur bei schönem Wetter statt. Verschiebedatum ist der 15. August 2019. Regisseur Benjamin Christensen drehte den seinerzeit umstrittenen Stummfilm von 1919 bis 1922 in Schweden. mehr
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: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

die wuerde des menschen ist unantastbar pic 250 2Die Filmuniversität Babelsberg und das Filmmuseum Potsdam laden am Donnerstag, den 29. August 2019, ab 11.00 Uhr in das Filmmuseum Potsdam zu einem Tag der offenen Tür mit einem vielfältigen Filmprogramm ein. Der Eintritt ist frei.

Vor 70 Jahren wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland feierlich verkündet. Es ist die freiheitlichste Verfassung der deutschen Geschichte und das Fundament, auf dem die deutsche Demokratie ruht. Es stellt die Unantastbarkeit der Menschenwürde unabhängig von Religion, Geschlecht, Herkunft und politischer Überzeugung in das Zentrum unseres staatlichen und gesellschaftlichen Miteinanders.

Die anstehenden Wahlen zum Brandenburger Landtag am 01. September 2019 sind für die Veranstalter Anlass, sich mit den Mitteln des Films erneut zu diesen zentralen Werten, zu Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz zu bekennen und die Grundrechte als Basis unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft zu feiern. Nicht nur vor dem historischen Hintergrund des Medienstandortes Babelsberg mit seiner langen Geschichte der propagandistischen Filmproduktion, der Zensur und der Unterdrückung künstlerischer Freiheit sehen die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf mit dem Filmmuseum Potsdam sich in einer besonderen Verantwortung. Auch heute lebt der Wissenschafts- und Medienstandort Potsdam, ebenso wie das gesamte Land Brandenburg als Wirtschafts-, Kultur- und Tourismusmagnet, von der Vielfalt und Weltoffenheit seiner Menschen, vom internationalen Austausch und von der Begegnung über Länder- und Kulturgrenzen hinweg.

Am 29. August 2019 öffnen die zwei Institutionen die Türen des Filmmuseums und laden alle Interessierten zu einem kostenfreien Filmprogramm ein, das aus unterschiedlichen Blickwinkeln unsere Grundrechte – wie die Gleichberechtigung, die freie Meinungsäußerung, die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre, die Unverletzlichkeit der Wohnung oder das Asylrecht für politisch Verfolgte – thematisiert.

Die Veranstalter freuen sich über zahlreichen Besuch und über die Möglichkeit, bei einem Getränk miteinander ins Gespräch zu kommen.

Textquelle: Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und Filmmuseum Potsdam; Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

leinwandlyrik ralph turnheim foto rolf demmel 250 3"Vom lachhaften Gegackere zu urigem Geschreie": Am Freitag, den 17. August 2019, vertont Ralph Turnheim den ersten Tarzanfilm der Kinogeschichte mit seiner einzigartigen Leinwandlyrik.

In der Hauptrolle des erwachsenen Tarzans ist der amerikanische Schauspieler Elmo Lincoln zu sehen. Die Filmhandlung orientiert sich am gleichnamigen Erfolgsroman von Edgar Rice Burroughs aus dem Jahr 1912. Allein in den USA spielte der Film, dem unzählige Fortsetzungen in Kino und TV folgen sollten, ungefähr eine Million Dollar ein. mehr

Einlass in den Filmklubb Offenbach ist um 19:00 Uhr. Zur Abkühlung gibt es Eiskonfekt, während Sprachakrobat Ralph Turnheim die Filmspule wechselt. Karten können direkt beim Filmklubb oder im Online-Shop der Leinwandlyrik erworben werden. mehr
Foto: Rolf Demmel

filmstreifen 08 250 buntAuf der Freilichtbühne Weißensee wird am Samstag, den 10. August 2019, der Stummfilm Herrin der Welt – Ophir, Stadt der Vergangenheit (D 1919) vorgeführt.

Der fünfte Teil des abenteuerlichen, insgesamt acht Folgen umfassenden Serials von Filmproduzent Joe May wurde in Berlin-Weißensee gedreht. In der Hauptrolle ist die Ehefrau von May, Mia May, zu sehen, die Regie führte Uwe Jens Krafft.

Der Musiker Jürgen Kurz wird das Geschehen auf der Leinwand am präparierten Klavier live begleiten. Gezeigt wird eine 35-Millimeter-Kopie aus dem Bestand des Bundesarchivs. mehr
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: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmspuele lila 250Am Samstag, den 10. August 2019, wird um 19:30 Uhr im Kino des Filmmuseums Potsdam der Stummfilm "Die Finanzen des Großherzogs" gezeigt.

Friedrich Wilhelm Murnaus einzige Filmkomödie kam 1924 in die Kinos. Das Drehbuch stammt von Thea von Harbou. Basierend auf Frank Hellers Roman entwickelte die Autorin, die insgesamt vier Mal für Murnau tätig war, ein lustiges, manchmal absurdes Durcheinander von altem und neuem Geld, abgewirtschaftetem Europa und finanzstarkem Amerika. Gedreht in einer Zeit größter Not und der Hyperinflation bot der Film mit der Kulisse der kroatischen Adria Sehnsuchtsorte zu Hauf und Trost im Happy End mit der Millionenerbin. Alles ist mit einem Augenzwinkern behandelt, bewusst als Märchen und reiner Kintopp angelegt, Kabarett und Satire näher als dem Groschenroman.

Auf der Leinwand sind Harry Liedtke, Adolphe Engers, Ilka Grüning, Alfred Abel, Walter Rilla und Max Schreck zu sehen. An der Welte-Kinoorgel spielt Peer Kleinschmidt. mehr
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Foto
: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

murnau stern berlin 250Am 31. Juli 2019 wird im Rahmen des Freiluftkinos Kreuzberg Friedrich Wilhem Murnaus Horrorklassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens aus dem Jahr 1922 gezeigt.

In den Hauptrollen sind Max Schreck, Gustav von Wangenheim und Greta Schröder zu sehen. Der stilistisch einflussreiche Film ist eines der großen Meisterwerke des Weimarer Kinos. Der Musiker Jürgen Kurz wird das Geschehen auf der Leinwand am präparierten Klavier live begleiten. mehr
Das Bild zeigt den Stern für Friedrich Wilhelm Murnau auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm Sonntag, den 28. Juli 2019, wird um 20:00 Uhr in Münsingen Charlie Chaplins Komödie Der Zirkus (USA 1928) gezeigt, für die er einen Ehrenoskar erhielt.

Live am Klavier begleitet wird der Film vom Mehrstetter Pianisten Frieder Gundert, der damit sein Debüt im Tonfilm-Theater gibt. Neben der Aufführung ist auch die außergewöhnliche Location einen Besuch wert: Das "Truppen Tonfilm Theater" wurde 1936 in einer Kaserne in Münsingen eröffnet und in den 1960er-Jahre geschlossen. Hans-Joachim Kraft hat als neuer Betreiber das Kino im Jahr 2017 zu neuem Leben erweckt. mehr

ernst szebedits 250Wie die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden am 25. Juli 2019 mitteilte, wird deren Vorstand Ernst Szebedits Ende 2019 in Ruhestand gehen.

Die renommierte Stiftung pflegt einen bedeutenden Teil des deutschen Filmerbes. Der Bestand umfasst mehr als 6000 Stumm- und Tonfilme, Schwerpunkte sind Kaiserreich, Weimarer Republik, Drittes Reich und bundesrepublikanische Nachkriegszeit.

"Ernst Szebedits hat für die Murnau-Stiftung und das deutsche Filmerbe eine herausragende Arbeit geleistet. Er hat die Stiftung 2011 in einer schwierigen Lage übernommen und erfolgreich neu aufgestellt. Ihm ist es gelungen, die Murnau-Stiftung über die Fachwelt hinaus stärker in die Filmwirtschaft, das Kulturleben und die Politik zu vernetzen. Dass die Murnau-Stiftung ein hohes internationales Ansehen genießt, ist seiner Arbeit zu verdanken," so Christian Sommer, Kuratoriumsvorsitzender der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. ganzen Artikel lesen

logo kopf stoerer relaunch 250Am 25. Juli 2013 ist das Stummfilm Magazin online gegangen.

Stummfilm Magazin ist mit seinem konzentrierten inhaltlichen Fokus auf die Stummfilmära das mutmaßlich bedeutendste und meistfrequentierte Online-Nachrichtenmagazine für den frühen Film im deutschsprachigen Raum. In sechs Jahren entstanden über 1.300 Berichte zu Filmfestivals, Filmschaffenden, Kinovorführungen und mehr.

"Ein herzliches Dankeschön an alle Autoren, Organisationen, Institutionen und FIlmfans, die zu diesem Erfolg beigetragen haben", erklärt Frank Hoyer, Herausgeber von Stummfilm Magazin, anlässlich des Jahrestages.

Stummfilm Magazin ist sowohl als Internetpräsenz unter www.stummfilm-magazin.de als auch auf der Social-Media-Plattform Facebook vertreten. Es widmet sich dem frühen Kino, dass allgemein unter dem Stichwort Stummfilm subsumiert wird. Schwerpunkte der Berichterstattung sind Filmvorführungen, Medien-Neuerscheinungen (DVD, Buch etc.), Jahrestage, Personen und Aktuelles aus der Medienforschung und von Institutionen. Den Machern von Stummfilm Magazin ist es wichtig, einen Beitrag zur Vernetzung von am Thema Interessierten zu leisten und Appetit auf die faszinierende Frühzeit des Kinos zu machen.
Foto: Stummfilm Magazin

Jubiläumsaufführung

madame dubarry zoopalast 2019 250

Am 18. September 1919 wurde der Berliner UFA-Palast am Zoo mit "Madame Dubarry" eröffnet. Genau hundert Jahre später wird das Ereignis mit einer Stummfilmvorführung an gleicher Stelle gewürdigt. mehr

Schau in Berlin

kino der moderne ausstellung berlin 2019 250

Bis zum 13. Oktober 2019 zeigt das Museum für Film und Fernsehen in Berlin die Ausstellung "Kino der Moderne – Film in der Weimarer Republik". mehr

100 Jahre Bauhaus

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