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filmstreifen 08 250 buntAm Dienstag, den 28. Mai 2019, wird im Rahmen des Züricher Videoex-Festivals Limite gezeigt.

Regisseur Mário Peixoto drehte das Werk, das als einer der besten brasilianischen Filme aller Zeiten gilt, im Jahr 1930. Die Premiere war am 17. Mai 1931 im "Capitol Theatre" in Rio de Janeiro. Die Aufführung im Kunstraum Walcheturm vertont das Trio Steamboat Switzerland (Synthesizer, Elektronik, Bass, Schlagzeug). mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

dff 250Am 20. Mai 2019 feierte das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum sein 70-jähriges Bestehen und die Eröffnung des neuen DFF Fassbinder Center mit einem Festakt.

In den ca. 125 Jahren seiner Existenz hat das Kino große Wandlungen vollzogen. 70 Jahre dieser Entwicklung hat das DFF, das auf das am 13. April 1949 in Wiesbaden gegründete Deutsche Institut für Filmkunde (DIF) zurückgeht, forschend und sammelnd begleitet.

Das DFF ist die älteste filmwissenschaftliche Einrichtung der Bundesrepublik und widmet sich der Bewahrung und Beförderung der Filmkultur in Deutschland, Europa und darüber hinaus. Das DFF hat in den zurückliegenden Jahrzehnten neben seinem breit aufgestellten Ausstellungsprogramm und dem Filmprogramm im hauseigenen Kino immer wieder neue Herausforderungen gesucht und auch international Maßstäbe gesetzt. Etwa durch seine Internetplattformen, seine Festivals, den Digitalisierungsprojekten oder den modellhaften Filmvermittlungsangeboten.

Als bewahrende Institution und Ort kontinuierlicher Innovation übernimmt das DFF Aufgaben von gesamtstaatlicher Bedeutung. Als eines der drei Hauptmitglieder im Kinematheksverbund steht das DFF für den Fortbestand und die Zugänglichmachung des filmischen Erbes. Es übernimmt zusammen mit dem Bundesarchiv und der Stiftung Deutsche Kinemathek die Aufgaben einer nationalen Kinemathek. Das gilt für die Sicherung einmaliger Originalmaterialien aus allen Epochen der Filmgeschichte, aber insbesondere auch für die Digitalisierung des nationalen Filmerbes. mehr
Textquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

bauhaus film pic 250Am Samstag, den 25. Mai 2019, werden im Kino des Filmmuseums Potsdam um 19:30 Uhr Filme aus dem Wirkungsbereich des Bauhauses gezeigt.

Das Bauhaus hatte keine eigenständige Filmproduktion. László Moholy-Nagys Bestrebungen, eine "Versuchsstelle für Filmkunst" am Bauhaus einzurichten, blieb vergebens. Dennoch fand eine Auseinandersetzung mit den künsterlischen und didaktischen Möglichkeiten des Mediums Film statt, die unter anderem ihren Ausdruck in einigen vom Dokumentarfilm beeinflussten Werken fand.

In dem ca. 50 Minütigen Kurzfilmprogramm werden die Lehrfilme "Wie wohnen wir gesund und wirtschaftlich?" aus den Jahren 1926 bis 1932 gezeigt. Kontrastiert werden sie durch den mit Formen und Schatten experimentierenden Film "Ein Lichtspiel schwarz-weiß-grau" (1932) von László Moholy-Nagy. Vertont werden die Filme von dem Musikerduo Ceeys und der Sängerin Marie Awadis. mehr

Tipp: Einen Überblick zum Filmschaffen im Zusammenhang mit dem Bauhaus findet man hier
Textquelle: Filmmuseum Posdam; Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Am Donnerstag, den 23. Mai 2019, wird im Tonfilm-Theater in Münsingen "The Kid" (USA 1921) mit live Musikbegleitung gezeigt.

"The Kid" ist Chaplins erster Langfilm. Sein junger Filmpartner, Jackie Coogan, wurde durch das tragikomische Werk zum Kinderstar. Am Klavier spielt Manfred Aeugle aus Münsingen.

Neben dem Film ist auch die außergewöhnliche Location einen Besuch wert: Das "Truppen Tonfilm Theater" wurde 1936 in einer Kaserne in Münsingen eröffnet und in den 1960er-Jahre geschlossen. Hans-Joachim Kraft hat als neuer Betreiber das Kino im Jahr 2017 zu neuem Leben erweckt. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Im Rahmen der Filmreihe "Klassiker & Raritäten: Weimarer Verhältnisse" wird im DFF am Dienstag, den 21. Mai 2019, um 18:00 Uhr Brüder gezeigt. 

Werner Hochbaums erster Spielfilm, im Jahr 1929 in eigener Produktion mit gewerkschaftlicher Unterstützung entstanden, ist eines der Hauptwerke des proletarischen Films der Weimarer Republik. Das Werk schafft mit Laiendarstellern eine authentische Milieuzeichnung und erzählt eine Geschichte aus dem großen Hamburger Hafenarbeiterstreik von 1896: Als einer der Organisatoren des Streiks festgenommen wird, kommt es zu einer Konfrontation mit dessen Bruder, einem Polizeiwachtmeister und damit Vertreter des Klassenfeindes.

Uwe Oberg begleitet den Film am Klavier, eine Einführung hält Annika Haupts von der Deutschen Kinemathek Berlin. mehr
Textquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen gelb 04 250Am Samstag, den 18. Mai 2019, wird um 20:00 Uhr im Kino des Filmmuseums Düsseldorf Die Hochbahnkatastrophe (D 1921) gezeigt.

Beim dem Kriminalfilm aus der Filmreihe Harry Hill, die von 1918 bis 1926 produziert wurde, führte Valy Arnheim Regie und spielte auch die Hauptrolle. An seiner Seite ist seine Ehefrau Marga Lindt zu sehen. Der Musiker Matthias Haarmann vertont das spannende Leinwandgeschehen auf der Welte­ Kinoorgel. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 orange verlauf ohne soundDer Academy Award Of Merit, wie der Oscar offiziell heißt, wurde am 16. Mai 1929 zum ersten Mal in Hollywood verliehen.

Als Bester Film (in der damaligen Kategorie Produktion) wurde Wings (USA 1927) von William A. Wellman ausgezeichnet. Friedrich Wilhelm Murnaus Sunrise - A Song Of Two Humans (USA 1927) erhielt drei Academy-Awards, unter anderem als Bester Film (in der damaligen Kategorie Künstlerische Produktion).

Emil Jannings war der erste mit einem Oscar ausgezeichnete Schauspieler, und zwar für Der Weg allen Fleisches (USA 1927, Film gilt als verschollen) von Victor Fleming und Sein letzter Befehl (USA 1928) von Josef von Sternberg.
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

die stadt ohne juden filmkader filmarchiv austria 250 2016Am 03. Juni 2019 wird auf Arte TV um 23:35 Uhr Die Stadt ohne Juden aus dem Jahr 1924 gezeigt.

Durch einen Fund auf einem Pariser Flohmarkt sind verloren geglaubte Filmteile von "Die Stadt ohne Juden" in den Bestand des Filmarchiv Austria gelangt, das den Stummfilm nun erstmals seit vielen Jahrzehnten in voller Länge wiederhergestellt hat. Die bisher größte österreichische Crowdfunding-Initiative im Kulturbereich mit mehr als 700 private Filmretter/innen hat die Filmrestaurierung möglich gemacht. Das Werk liegt nun erstmals wieder in der nahezu vollständigen Originalversion vor und erlebte am 21. März 2018 im Metro Kinokulturhaus Wien seine Weltpremiere.

"Die Stadt ohne Juden" nannte Hugo Bettauer seinen 1922 erschienenen Roman, der die damals noch utopische Vorstellung einer Vertreibung der Juden aus Wien beschreibt. Die Aufführungen der gleichnamigen Verfilmung (Österreich 1924) von Regisseur Hans Karl Breslauer waren bereits von Störaktionen der Nationalsozialisten begleitet, 1925 wurde Bettauer von einem Nationalsozialisten erschossen. Der Aufstieg der NSDAP in Österreich mit Mitteln des Terrors mündete im sogenannten "Anschluss" von Österreich an Nazi-Deutschland im Jahr 1938. Was folgte, war die Vertreibung und Ermordung der mitteleuropäischen Jüdinnen und Juden im Holocaust.

Nach der Ausstrahlung ist der Film noch bis 02. Juli 2019 in der Arte-Mediathek abrufbar. mehr 
Mit Text- und Bildmaterial von
Filmarchiv Austria

filmstreifen 04 250Vom 23. bis 26. Mai 2019 präsentiert das Filmhaus Saarbrücken zum sechsten Mal ein Festival japanischer Filmkunst.

Zur Eröffnung der Japanischen Filmtage zeigt das Filmhaus den Stummfilm Rōnin-gai (Samurai Town) aus den Jahren 1928/29. Eine Einführung in das Werk gibt Hideki Yamaguchi von der Universität des Saarlandes. Eri Takeguchi vertonte das Geschehen auf der Leinwand mit dem Cembalo.

Alle Filme des Festivals werden im Original mit englischen oder deutschen Untertiteln gezeigt. Information und Reservierung: Filmhaus, Mainzer Straße 8, 66111 Saarbrücken, Telefon: +49 681 399297. mehr
Textquelle: Pressestelle Stadt Ssaarbücken; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 06 250Im Kino des Filmmuseums Potsdam wird am 17. Mai 2019 – dem Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie – um 20.30 Uhr Anders als die Andern (D 1919) gezeigt.

Vor 30 Jahren wurde Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Krankheiten gestrichen (Transsexualität hingegen wurde dort noch bis 2018 als psychische Störung eingestuft). Seit 2005 findet an diesem Tag der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie statt. Das Filmmuseum zeigt aus diesem Anlass Filme aus einer Zeit, in der die Liebe zwischen Männern noch als krankhaft angesehen wurde und durch den Strafrecht-Paragraphen 175 verboten war.

Mit der Aufführung von Richard Oswalds "Anders als die Andern" aus dem Jahr 1919 werden außerdem 100 Jahre der Darstellung von Homosexualität im Film gewürdigt. Der sozialhygienische Film, in dem der Star Conrad Veidt die Hauptrolle spielt, behandelte das Thema Homosexualität erstmalig offen. Er entstand unter der Fachberatung und Mitwirkung des Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld. Durch Zensureingriffe ist er bis heute nur fragmentarisch überliefert.

Der Musiker Paul Körner wird aufgrund seiner Homosexualität erpresst und wegen Verstoßes gegen § 175 angezeigt. Vor Gericht hält Magnus Hirschfeld – Arzt, Sexualwissenschaftler und Mitbegründer der ersten Homosexuellen Bewegung –, der hier sich selbst spielt, eine flammende Rede für die Akzeptanz gegenüber Homosexuellen. Als Körner wegen Vergehens gegen den § 175 verurteilt wird, ist sein Ruf ruiniert. Körner zerbricht daran und begeht Selbstmord. 1920 von der Zensur verboten, ist "Anders als die Andern" nur fragmentarisch überliefert. Durch die Ergänzung um Standbilder und Textdokumente nähert sich die 2004 vom Filmmuseum München bearbeitete Fassung dem Original an. Eine Einführung in Oswalds Film hält Uwe Fröhlich. Die Vorführung findet in Zusammenarbeit mit Katte e.V. statt. mehr
Textquelle: Filmmuseum Potsdam; Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 08 250 buntAm 20. Mai 2019 wird auf Arte TV um 23:50 Uhr Rosita aus dem Jahr 1923 gezeigt.

Der Stummfilm ist Ernst Lubitschs erste amerikanische Produktion. In der Titelrolle ist Mary Pickford als Straßensängerin Rosita zu sehen. Nach seiner Fernsehausstrahlung ist der Film in der Mediathek von Arte noch bis 17. August 2019 abrufbar. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmklappe blau 250 orange ohne soundAm 09. Mai 2019 kommt die britische Spielfilmproduktion Stan und Ollie in die deutschen Kinos.

Der Film spielt in den 1950-Jahren und erzählt eine Episode aus dem Leben des legendären Komikerpaares während einer Bühnentour. Stan Laurel wird von Steve Coogan und Oliver Hardy von John C. Reilly gespielt. Regie führte Jon. S. Baird. Der Film war im Herstellungsland ein großer kommerzieller Erfolg und dort zeitweise auf Platz 1 der Kinocharts.

Die Filmkarrieren von Laurel und Hardy begannen bereits in der Stummfilmzeit. Ihr Film Der zermürbende Klaviertransport erhielt 1932 einen Oscar. Die Karriere des Duos endetet mit dem Tod von Oliver Hardy am 07. August 1957. Stan Laurel wurde 1961 mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Er starb am 23. Februar 1965. In Deutschland sind die beiden auch als Dick und Doof bekannt. mehr
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 09 250Eadweard Muybridge starb am 08. Mai 1904 in Kingston upon Thames.

Muybridge war ein Fotograf und Pionier der Fototechnik. Er gilt – neben Étienne-Jules Marey und Ottomar Anschütz – aufgrund seiner Reihenfotografien und Serienaufnahmen mit Studien des menschlichen und tierischen Bewegungsablaufs als einer der bedeutendsten frühen Vertreter der Chronofotografie. Muybridge wurde am 09. April 1830 geboren. mehr
Foto: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

filmstreifen 02 250Unter dem Slogan "Il Cinema Ritrovato on Tour" ist am 15. Mai 2019 um 20:00 Uhr das italienische Melodram Assunta Spina (1915) im Kino des Filmmuseums Potsdam zu sehen.

Gezeigt wird eine von der Fondazione Cineteca di Bologna im Jahr 2015 digital restaurierte Fassung mit eingespielter Musik. Eine Einführung in den großen Klassiker des italienischen Stummfilms hält Guy Borlée von der Cineteca di Bologna (englische Sprache). Vor dem Hauptfilm werden zwei Kurzfilme, die in frühen Farbverfahren produziert wurden, gezeigt: Fording the River (Großbritannien 1910) und Coiffures et Types de Hollande (Frankreich 1910). mehr

quiz 250 2Faszination Mond! Im Jahr 2019 jährt sich die Landung auf dem Erdtrabanten zum fünfzigsten Mal: Am 21. Juli 1969 um 3:56 Uhr mitteleuropäischer Zeit betrat der erste Mensch, der US-Amerikaner Neil Armstrong, den grauen Planeten.

Bis 1972 fanden fünf weitere Mondlandungen im Rahmen des Apollo-Programms statt. Aus diesem Anlass lädt Stummfilm Magazin zu einem Quiz rund um Science-Fiction-Filme aus der Frühzeit des Kinos ein. Hier geht es zum Quiz
Bild: Stummfilm Magazin/Frank Hoyer

100 Jahre Bauhaus

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Weimarer Republik

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Bonn 2019

Vom 15. bis 25. August 2019 finden die 35. Internationalen Stummfilmtage im Arkadenhof der Bonner Universität statt. mehr